- Sachsen-Anhalt soll bis 2035 klimaneutral werden.
- 60 Prozent des Energiemixes stammen aus erneuerbaren Energien.
- Sziborra-Seidlitz fordert Unterstützung für die Chemieindustrie.
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Sie bilanzierte: "Wir haben ein Problem mit der Klimakrise in Sachsen-Anhalt. Und da habe ich jetzt noch nicht über die Hitze in den Städten und die gesundheitlichen Folgen von Hitze gesprochen."
Die Abgeordnete, die früher als Krankenschwester gearbeitet hat, sagte, schon jetzt sei Sachsen-Anhalt Vorreiter bei erneuerbaren Energien mit 60 Prozent von ihnen im Energiemix. "Da geht noch mehr und da geht vor allem deshalb noch mehr, weil wir hier die Ressourcen dafür haben. Wir haben Wind, wir haben Sonne, wir haben die Flächen und wir haben auch zum Beispiel Landwirte, die sagen: Ich kann das bei mir auf den Flächen auch mit unterbringen."
Mit Blick auf hohe Energiekosten sieht Sziborra-Seidlitz auch die Bundesregierung in der Pflicht, wenn es darum geht, die Chemieindustrie in Sachsen-Anhalt aus ihrer derzeit schwierigen Lage zu retten. Es sei wichtig, dass die Bundesregierung bei der Gasstrategie auch die sachsen-anhaltischen Standorte mitdenkt. "An vielen Stellen" sei das nicht geschehen, sagte die Grünen-Spitzenkandidatin./ija/DP/jha
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