- Die Kurse deutscher Staatsanleihen haben zugelegt.
- Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe betrug 3,47%.
- Die britische Notenbank hat ihren Leitzins nicht verändert.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Gestützt wurden die Anleihen durch die den zweiten Tag in Folge gesunkenen Ölpreise. Marktbeobachter verwiesen auf einen Medienbericht, der die Ölpreise unter Druck setze. Demnach soll China den Iran aufgefordert haben, auf eine Eindämmung der Huthi-Rebellen hinzuwirken. Die Huthi-Rebellen im Jemen waren zuletzt für eine Reihe von Angriffen auf Öltanker in der Region verantwortlich, die zur Verknappung des Rohölangebots beitrugen. Inflations- und Zinserwartungen wurden so etwas gedämpft. Eine Trendwende am Ölmarkt sehen Experten allerdings bisher nicht. Die hohen Ölpreise hatten zuletzt immer wieder Inflations- und Zinserhöhungserwartungen geschürt.
Die Auswirkungen der US-Leitzinserhöhung vom Vortag hielten sich in Grenzen. Die Fed hatte wie erwartet die Zinsspanne um 0,25 Prozentpunkte angehoben. Obwohl US-Präsident Donald Trump vehement eine Zinssenkung gefordert hatte, stimmten die Fed-Mitglieder einstimmig für die Zinsanhebung. "Dass die Leitzinsen erhöht wurden, ist positiv zu sehen, denn so demonstrieren die Währungshüter Entschlossenheit und vor allem Unabhängigkeit gegenüber der US-Administration", kommentierten Analysten der Landesbank Hessen-Thüringen.
Die britische Notenbank ist der US-Notenbank nicht gefolgt und hat ihren Leitzins nicht verändert. Allerdings ließ sie angesichts der Energiepreisentwicklung die Tür für künftige Zinserhöhungen offen. "Bereits die zurückliegende Zuspitzung an der Straße von Hormus dürfte dafür sorgen, dass die britische Inflation im Herbst merklich anzieht", kommentiert LBBW-Volkswirt Elmar Völker. Die Kurse von britischen Anleihen stiegen noch deutlicher als in den anderen europäischen Ländern./jsl/nas
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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