- Bund und Berlin unterstützen Ermittlungen zum Hackerangriff.
- 1,44 Millionen Dateien wurden im Darknet veröffentlicht.
- Die Hackergruppe Rhysida forderte ein Lösegeld von 30 Bitcoin.
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"Im Gemeinsamen Cyberabwehrzentrum werden alle Erkenntnisse zusammengetragen und geteilt", so der Sprecher. Die Gruppierung Rhysida, die für den Leak verantwortlich gemacht wird, sei den Sicherheitsbehörden bekannt und seit Mitte 2021 aktiv. "Sie gilt grundsätzlich als kriminell und finanziell motiviert."
Daten wurden am Freitag im Darknet veröffentlicht
Nach einem Cyberangriff auf die Berliner Verwaltung wurden am Freitag rund 1,44 Millionen Dateien mit einem Umfang von 5,8 Terabyte im Darknet veröffentlicht. Die kriminelle Hackergruppe Rhysida hatte die Daten Mitte August unbemerkt abgezogen und ein Lösegeld von 30 Bitcoin - umgerechnet rund zwei Millionen Euro - gefordert. Der Senat zahlte das Lösegeld nicht.
Ein Regierungssprecher sagte, die Bundesregierung verfolge die Informationen und Ermittlungen zum Datenabfluss genau. Die beteiligten Behörden glichen ihre Informationen kontinuierlich ab. "Nach der Analyse potentieller Sicherheitsrisiken werden entsprechende Maßnahmen zur Wahrung der militärischen Sicherheit eingeleitet. Datensysteme des Bundes sind nach derzeitigem Kenntnisstand nicht betroffen", so der Sprecher./bum/DP/zb
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