zum Nachdenken !
mal eine andere Sichtweise
den Text unten stelle ich hier rein weil mir mittlerweile viel zu viele Leute fürs Gold viel zu bullish sind !!!
aus - www.investor-verlag.de/
....Es wird viel vom Dollar abhängen
Die Frage, ob die Seitwärtsbewegung, die sich ausbilden könnte, wie erwartet 2008 nach oben ausbrechen wird, oder nach unten aufgelöst wird (und damit die Gefahr eines großen Tops impliziert), wird in letzter Konsequenz vom Dollar abhängen.
Ich vermute aber, dass der Dollar bald wieder, zu Überraschung aller, an Stärke gewinnen wird.
Das hat folgende Gründe:
Nehmen wir an, die Kurse in den USA fallen weiter. (Der Dax ist heute im Prinzip nur aufgrund des Anstiegs von 8 % bei Siemens und 14 % bei der Postbank, so stark.)
Fallende Kurse werden zu der Überzeugung führen, dass wir eine Schwächung der Weltwirtschaft erleben. Nehmen wir weiter an, die Emerging Markets brechen darauf hin ein (auch weil die Rohstoffpreise zurückgehen). In diesem Fall werden viele Anleger aus dem Dollarraum Geld aus diesen Märkten abziehen. Das bedeutet aber, dass Fremdwährungen verkauft und Dollar gekauft werden. Das wird den Dollar stützen.
Sollten dann auch noch die Carry-Trades in Schieflage geraten, weil die Erwartungen für die Hochzinswirtschaften zurückgehen, wird noch mehr Geld in Dollar zurückgewechselt (den Effekt haben wir schon einmal erlebt).
Handelsbilanzdefizit wird sinken
Doch ein ganz wichtiger Punkte ist: Das Handelsbilanzdefizit der USA sollte durch einen schwächeren Dollar sinken, da die Waren der US-Unternehmen auf dem Weltmarkt preiswerter und damit konkurrenzfähiger werden. Ein sinkendes Handelsbilanzdefizit wird aber ebenfalls den Dollar stützen.
Ein letzter Punkt. Umgekehrt werden die Importeure in die USA Probleme kriegen. Denn ihre Waren werden sozusagen teurer. Das bedeutet,sie stehen einer stärkeren Konkurrenz gegenüber. Auch das kann das Handelsbilanzdefizit positiv beeinflussen.
Notenbanken haben kein Interesse an einen schwachen Dollar
Der Rest der Welt wird zudem versuchen, den Dollar zu stützen – zumindest die exportierenden Länder. Angesichts des hohen Euros gehen die Experten mittlerweile davon aus, dass der deutsche Export 2008 etwas schleppender ausfallen wird. Unter anderem weil deutsche Produkte aufgrund des starken Euros immer teurer werden. Das gilt natürlich für ganz Europa.
Somit ist klar, dass die EZB den Leitzins heute nicht mehr weiter angehoben hat. Der steigende Euro ersetzt quasi eine Leitzinserhöhung. Die EZB würde mit einer Erhöhung nur noch Öl ins Feuer gießen und unter Umständen die europäische Export-Wirtschaft abwürgen.
Es gibt also verschiedene Faktoren im selbstregulierenden Bereich des Marktes, die einen stärkeren Dollar verursachen könnten.
Rohstoffpreise werden sinken
Steigt der Dollar, werden in Dollar gehandelte Rohstoffe wieder preiswerter. Das wird sich aber sofort stimulierend auf die US-Wirtschaft auswirken. Hinzu kommen die stimulierenden Effekte der niedrigen Zinsen. Bei einem stärker werdenden Dollar muss die Fed schließlich die Zinsen nicht anheben, um einer Inflation zu begegnen.
Niedrige Zinsen bei sinkenden Rohstoffpreisen (insbesondere Ölpreisen) werden sofort das US-Wirtschaftswachstum 2008 positiv beeinflussen. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine mögliche Seitwärtsbewegung in den USA 2008 nach oben aufgelöst wird, ist also vergleichsweise hoch.
Goldpreis in Gefahr
Übrigens wäre diese Entwicklung auch „verheerend für Gold“. Denn bei einem steigenden Dollar sinken auf der einen Seite die Inflationsgefahren, auf der anderen belastet der Währungseffekt an sich sofort den Goldpreis.
Sehr, sehr frühe Prognose mit vielen „Wenn“ und „Aber“
Achtung: Das ist wieder einmal eine sehr, sehr frühe und etwas gewagte Prognose! Das möchte ich anmerken. Dazu müssen die Märkte erst noch etwas fallen, um dann in eine Seitwärtsbewegung überzugehen. Die Stimmung müsste auf bearish drehen. In den Emerging-Markets, insbesondere in China, müsste es zu starken Kursrückgängen kommen. Dann müsste noch der Dollar ein markantes Tief ausbilden....
Viele „Wenn“, aber ich wollte Ihnen diese für mich durchaus wahrscheinliche Alternative einfach einmal vorstellen. Nur um zu zeigen, wie plötzlich sich all die negativen Szenarien in Luft auflösen können.
mal eine andere Sichtweise
den Text unten stelle ich hier rein weil mir mittlerweile viel zu viele Leute fürs Gold viel zu bullish sind !!!
aus - www.investor-verlag.de/
....Es wird viel vom Dollar abhängen
Die Frage, ob die Seitwärtsbewegung, die sich ausbilden könnte, wie erwartet 2008 nach oben ausbrechen wird, oder nach unten aufgelöst wird (und damit die Gefahr eines großen Tops impliziert), wird in letzter Konsequenz vom Dollar abhängen.
Ich vermute aber, dass der Dollar bald wieder, zu Überraschung aller, an Stärke gewinnen wird.
Das hat folgende Gründe:
Nehmen wir an, die Kurse in den USA fallen weiter. (Der Dax ist heute im Prinzip nur aufgrund des Anstiegs von 8 % bei Siemens und 14 % bei der Postbank, so stark.)
Fallende Kurse werden zu der Überzeugung führen, dass wir eine Schwächung der Weltwirtschaft erleben. Nehmen wir weiter an, die Emerging Markets brechen darauf hin ein (auch weil die Rohstoffpreise zurückgehen). In diesem Fall werden viele Anleger aus dem Dollarraum Geld aus diesen Märkten abziehen. Das bedeutet aber, dass Fremdwährungen verkauft und Dollar gekauft werden. Das wird den Dollar stützen.
Sollten dann auch noch die Carry-Trades in Schieflage geraten, weil die Erwartungen für die Hochzinswirtschaften zurückgehen, wird noch mehr Geld in Dollar zurückgewechselt (den Effekt haben wir schon einmal erlebt).
Handelsbilanzdefizit wird sinken
Doch ein ganz wichtiger Punkte ist: Das Handelsbilanzdefizit der USA sollte durch einen schwächeren Dollar sinken, da die Waren der US-Unternehmen auf dem Weltmarkt preiswerter und damit konkurrenzfähiger werden. Ein sinkendes Handelsbilanzdefizit wird aber ebenfalls den Dollar stützen.
Ein letzter Punkt. Umgekehrt werden die Importeure in die USA Probleme kriegen. Denn ihre Waren werden sozusagen teurer. Das bedeutet,sie stehen einer stärkeren Konkurrenz gegenüber. Auch das kann das Handelsbilanzdefizit positiv beeinflussen.
Notenbanken haben kein Interesse an einen schwachen Dollar
Der Rest der Welt wird zudem versuchen, den Dollar zu stützen – zumindest die exportierenden Länder. Angesichts des hohen Euros gehen die Experten mittlerweile davon aus, dass der deutsche Export 2008 etwas schleppender ausfallen wird. Unter anderem weil deutsche Produkte aufgrund des starken Euros immer teurer werden. Das gilt natürlich für ganz Europa.
Somit ist klar, dass die EZB den Leitzins heute nicht mehr weiter angehoben hat. Der steigende Euro ersetzt quasi eine Leitzinserhöhung. Die EZB würde mit einer Erhöhung nur noch Öl ins Feuer gießen und unter Umständen die europäische Export-Wirtschaft abwürgen.
Es gibt also verschiedene Faktoren im selbstregulierenden Bereich des Marktes, die einen stärkeren Dollar verursachen könnten.
Rohstoffpreise werden sinken
Steigt der Dollar, werden in Dollar gehandelte Rohstoffe wieder preiswerter. Das wird sich aber sofort stimulierend auf die US-Wirtschaft auswirken. Hinzu kommen die stimulierenden Effekte der niedrigen Zinsen. Bei einem stärker werdenden Dollar muss die Fed schließlich die Zinsen nicht anheben, um einer Inflation zu begegnen.
Niedrige Zinsen bei sinkenden Rohstoffpreisen (insbesondere Ölpreisen) werden sofort das US-Wirtschaftswachstum 2008 positiv beeinflussen. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine mögliche Seitwärtsbewegung in den USA 2008 nach oben aufgelöst wird, ist also vergleichsweise hoch.
Goldpreis in Gefahr
Übrigens wäre diese Entwicklung auch „verheerend für Gold“. Denn bei einem steigenden Dollar sinken auf der einen Seite die Inflationsgefahren, auf der anderen belastet der Währungseffekt an sich sofort den Goldpreis.
Sehr, sehr frühe Prognose mit vielen „Wenn“ und „Aber“
Achtung: Das ist wieder einmal eine sehr, sehr frühe und etwas gewagte Prognose! Das möchte ich anmerken. Dazu müssen die Märkte erst noch etwas fallen, um dann in eine Seitwärtsbewegung überzugehen. Die Stimmung müsste auf bearish drehen. In den Emerging-Markets, insbesondere in China, müsste es zu starken Kursrückgängen kommen. Dann müsste noch der Dollar ein markantes Tief ausbilden....
Viele „Wenn“, aber ich wollte Ihnen diese für mich durchaus wahrscheinliche Alternative einfach einmal vorstellen. Nur um zu zeigen, wie plötzlich sich all die negativen Szenarien in Luft auflösen können.
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