Für die Beurteilung eines profitablen Abbaus sollte man folgendes beachten:
Festlegen von Kriterien, bei denen ein Abbau wirtschaftlich wäre, dies sind z.B.:
- Größer 10 Gramm Gold X Meter
- Größer 3 Gramm Gold/Tonne und zwar auf die gesamte Abbauzone gesehen.
(Wie VG schon vor Jahren eine erfolgreiche Machbarkeitsstudie erstellen konnte,
ist mir ein Rätsel. Eigentlich müssten die dann doch gar nicht mehr bohren).
Wenn in einem Abschnitt einer Bohrung 20 Gramm Gold/Meter gefunden wird,
entspricht das 10 Gramm Gold/2m oder 5 Gramm Gold/4m.
So können die einzelnen Bohrlöcher und zum Schluss auch das gesamte
Bohrprogramm ausgerechnet werden.
Wichtig ist, es muss lückenlos gerechnet werden, sonst betrügt man sich selber.
Die Bohrberichte von VG kann ein Laie kaum auswerten, weil die Daten
oftmals nicht vollständig sind. Bei den Bohrungen vermisst man häufig
die Daten ganzer Streckenabschnitte, stattdessen werden reißerische
Highlights gemeldet.
Bei einer Exploration ist es von Vorteil, wenn man ein großes Gebiet mit möglichst
vielen Bohrungen untersucht.
Beispiel: 1 Schale voller Pudding, die auch noch 20 kleine Nüsse enthält.
Wenn man nun mit einem dicken Glasrohr 3-mal wahllos unterschiedlich tief in den
Pudding sticht, kann man anschließend kaum sagen, wie viele Nüsse der Pudding
enthält. Sticht man aber nach einem Raster 100-mal und zwar bis zum Grund
in den Pudding, kann man sich nach der Auswertung des Rohrinhaltes schon eher
eine Meinung über die Anzahl der Nüsse bilden.
Wenn man einen genauen Wert von Gramm/Tonne Gold für ein bestimmtes Gebiet
ermittelt hat, kann man das Gewicht des zu erschließenden Gebiets ausrechnen.
513 X 152 X 27 Meter = ? Kubikmeter
Nimmt man dann noch an, dass es sich bei dem Material hauptsächlich
um Quarz handelt, muss man dese Zahl
noch mit dem Gewicht von Quarz (2,65 Tonnen/Kubikmeter) multiplizieren,
dann hat man das Gewicht des untersuchten Gebietes.
Den Rest der Rechnung spare ich mir, weil das Ergebnis für interessierte
jetzt klar sein dürfte.
Was solche Rechnungen bringen sollen, ist mir nicht ganz klar.
Meiner Meinung nach handelt es sich bei VG um ein Durchschnittsgebiet, in
dem ein Sensationsfund kaum wahrscheinlich ist. Die Höhe des Aktienkurses
wird aus diesem Grunde vermutlich mehr am grünen Tisch als im Boden
entschieden. VG ist wie ein Optionsschein. Nur wenn was Großes passiert,
steigt der Wert. Ansonsten kommt der Zeitfaktor ins Spiel (Zusatzaktien).
In verschiedenen Beiträgen liest man viel von Geduld und abwarten.
Ich empfehle hier einfach mal eine Zinseszins-Rechnung:
www.zinsen-berechnen.de/zinsrechner.php
Wer sein Kapital 4 X im Jahr umschlägt, sollte doch wenigstens 2,5%/Trade erzielen.
Wer seine Erfolgsquote kennt, kann ja jetzt einmal lustig losrechnen.
Manchmal ist Bewegung auch außerhalb des Sports ganz gut.