Die vergangenen Handelstage an den globalen Finanzmärkten haben die Nerven der Anleger erneut stark strapaziert. Die negative Nachrichtenfront vom Freitag und vergangenen Wochenende über die Schieflage der fünftgrößten amerikanischen Investmentbank BEAR STEARNS hat weiteres Vertrauen in die Finanzmärkte zerschlagen.
An den Aktienmärkten regiert die pure Panik. Die Angst ist quasi mit den Händen zu greifen. Emotionales Handeln steht dabei weitgehend im Vordergrund. Doch besonders jetzt gilt es, Panikreaktionen und emotional getriebenes Agieren zu vermeiden.
Werfen wir auch deshalb einmal einen Blick zurück: In den vergangenen Jahrzehnten gab es eine Reihe starker und heftiger Korrekturen, die immer von Crash-Szenarien und extrem schlechter Stimmung begleitet wurden. In diesen Phasen gab es kaum jemanden, der sich einen anschließenden kräftigen Kursanstieg vorstellen konnte. Jede dieser Korrekturphasen hat sich im Nachhinein als hervorragende Chance zum Einstieg herausgestellt. Wir erwarten auch für die gegenwärtige Abwärtsbewegung einen vergleichbaren Ausgang, da wir die jüngsten herben Kursverluste als deutliche Übertreibung nach unten ansehen.
Parallelen zum März 2007 lassen uns darauf schließen, dass wir bereits das „Schlimmste“ hinter uns haben. Für die kommenden Handelswochen sehen wir - nicht zuletzt aufgrund des ausgeprägten Pessimismus der Marktteilnehmer - kräftig anziehende Notierungen und einen DAX, der wieder an der 7.000er-Marke „kratzt“.
Der morgige „Hexensabbat“, also der Tag, an dem die Optionen auf Aktien, Indizes und auch auf den DAX-Future verfallen, kann bereits die erste Zündstufe dieser beginnenden Aufwärtsbewegung sein. Die hektischen Kursausschläge beim DAX, wie sie auch heute wieder zu beobachten waren, sind erste sichere Indizien dafür. Steigen Sie ein, bevor der „Börsen-Zug“ losfährt. Denn nur ein stehender Zug gewährt Ihnen auch einen sicheren Einstieg…!
DER\HEBEL-Redaktion hat Ihnen bereits vorgestern, also genau am Tag der Jahrestiefkurse, zum Einstieg in einen DAX-Call-Optionsschein geraten. Und auch bei ausgewählten Einzelwerten sind Sie ja aufgrund der Empfehlungen in Ausgabe 11/08 bereits seit wenigen Tagen mit dabei.