Strabag geht in Wien an die Börse:

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Strabag geht in Wien an die Börse: juche
juche:

Strabag geht in Wien an die Börse:

12
10.10.07 16:53
#1
Aus dem Wirtschaftsblatt.at:
Strabag: Kein Reisser und doch hochinteressant

von Hans-Jörg Bruckberger

Im Branchenvergleich werden Schwächen deutlich – doch gerade die machen die Aktie auch interessant

Es ist soweit: Die Strabag kommt an die Börse! Eines vorweg: Die Strabag ist eine österreichische Erfolgsgeschichte. Der Konzern zählt mittlerweile zu den europäischen Marktführern, und das nicht in irgend­einer Nische, sondern in einer so grossen Branche wie der Bauindustrie. Sieht man sich den Emis­sionsprospekt sowie die Bilanzen genauer an, so muss man allerdings zunächst einmal doch ein paar Dinge relativieren:.Der Konzern hat nicht umsonst im Frühjahr den russischen Milliardär Oleg Deripaska an Bord geholt und geht natürlich auch nicht umsonst an die Börse: Hohe Schulden, relativ bescheidene Cash-Reserven und vor allem wenig Fantasie. Das ist bzw. war der Status quo vor den heurigen Kapitalmassnahmen. Dank Deripaskas Russland-Connec­tions, seinen Milliarden sowie jenen, die nun via IPO in die Kassen gespült werden, sieht die Situation nun aber anders aus.

Wie wohl man auch Letztere relativieren muss:Kolportiert wird das Strabag-IPO ja als Milliarden-Deal, tatsächlich geht ein Teil der Einnahmen jedoch an die Altaktionäre, und vom Rest bleiben netto selbst im besten Fall keine 900 Millionen übrig. Doch egal. Die Strabag ist saniert. Dank den beiden Kapitalerhöhungen (Deripaska-Einstieg und IPO) wächst das Eigenkapital von 924 Millionen € auf 2,65 Milliarden, der Cash-Bestand von rund 331 Millionen auf über zwei Milliarden! Dem stehen verzinsliche Verbindlichkeiten von 1,3 Milliarden gegenüber. Die Relation von Schulden und Cash bzw.Eigenkapital wird sich also geradezu dramatisch verbessern.

Doch was ist der Konzern nun wert? Vergleicht man die Strabag mit anderen börsenotierten Baukonzernen, so wird zunächst wieder etwas Nega­tives deutlich:.Die Margen sind vergleichsweise schwach. Auf EBITDA-Basis sind es nur rund fünf Prozent, der Branchenmedian ist hingegen zweistellig. Der Grund liegt auf der Hand:Auch wenn sich der Konzern als Osteuropa-­Player präsentiert, erwirtschaftet er derzeit noch den Grossteil seines Umsatzes in Deutschland und Österreich – gesättigten Märkten mit grossem Preisdruck. Andere Baukonzerne sind hingegen längst in den Boom-Märkten Asiens vertreten oder haben sich in neue Geschäftsbereiche eingekauft – spanische Riesen etwa bei Versorgern, Frankreichs Bouygues ist im Mobilfunk engagiert.

Einmaleffekt belastet. Ganz wild wird die ­Sache beim Kurs-Gewinn-Verhältnis. Zum mittleren Preisband von 45 € wäre die Strabag mit rund 5,1 Milliarden € bewertet. Daraus errechnet sich ein KGV von 26. Bedenkt man jetzt noch, dass es bei der Strabag heuer wohl Gewinnrückgänge geben wird, da im Vorjahr ein Einmaleffekt von rund 70 Millionen € durch den Deutag-Verkauf zu ­Buche geschlagen war, und somit das KGV für 2007 noch höher wird, wohingegen der Branchenschnitt bei rund 15 liegt, so scheint die Aktie schon beinahe uninteressant.

Dem ist aber nicht so. Bei anderen Kennzahlen sind die IPO-Konditionen gar nicht so un­attraktiv, nämlich sehr wohl schon Abschläge eingepreist. So sind bei der Konkurrenz Umsatz-Multiples von 1,0 keine Seltenheit, die Strabag gibt’s hingegen nur zum halben Umsatz. Aufgrund der schwachen Margen ist das auch verdient. Bei 45 € ergibt sich hier eine durchaus faire Bewertung, auf Kurs-Buchwert-Basis ­wären – trotz schwacher Eigenkapitalrentabilität – sogar über sechs Milliarden Marktwert (54 € je Aktie) gerechtfertigt. Allerdings sagt das eher wenig aus, da Eigenmittel ja wohl bald wieder für die Expansion ausgegeben werden.

Fazit. Unterm Strich ist die Strabag schon interessant, vor allem, wenn sie nicht gerade am oberen Ende des Preisbandes kommt. Ein IPO dieser Grösse sollte auf jeden Fall ein Erfolg werden: Gross genug, um Aufmerksamkeit zu bekommen und für die Banken zum Prestigeobjekt zu werden, klein genug, um die Aktien am Markt unterzubringen. Und die Story mit der Ostexpansion hat sowieso ihren Reiz. Sie sollte auch die Margen auf Vordermann bringen.

08.10.2007 | 18:23

Quelle:www.wirtschaftsblatt.at/

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Strabag geht in Wien an die Börse: kague
kague:

Strabag steigt in Weißrussland ein

 
11.09.09 13:54
11. September 2009 | 13:26 | | apa
Der börsenotierte Baukonzern Strabag SE ist in den weißrusssichen Markt eingestiegen und berichtet über neue Bauaufträge in Oman und Tansania. In der Stadt Brest nahe der polnischen Grenze baut der Konzern eine Kläranlage mit einer Auftragssumme von 70 Millionen Euro. In Oman wird im Wady Aday ein Damm gebaut, Auftragswert umgerechnet 53 Mio. Euro.

Weiters erhielt die Strabag im August in Tansania den Auftrag, eine 110 Kilometer lange Straße zu sanieren, hier liegt der Auftragswert bei 61 Mio. Euro.

Mit den Arbeiten in Oman wurde im Sommer begonnen, der Auftrag soll sich über 28 Monate ziehen. Auch die Bauarbeiten in Tansania haben bereits begonnen und sollen bis Juli 2012 beendet sein, teilte die Strabag am Freitag mit.

quelle: www.salzburg.com/online/nachrichten/...mp;text=&mode=&
Strabag geht in Wien an die Börse: pastor17
pastor17:

hm,

 
15.09.09 15:42
interessant
dann sollte es mit der strabag ja bald wieder
aufwärts gehen!
würde mich freuen
:-)
Strabag geht in Wien an die Börse: kague
kague:

Interessantes Projekt in Indien

 
14.10.09 11:42
Anspruchsvoller Großauftrag: Strabag bohrt Tunnel im Himalaja
Der Baukonzern Strabag hat den Auftrag für ein anspruchsvolles Großprojekt in Indien erhalten - ein wichtiger Erfolg auf diesem neuen strategischen Markt.

Die Strabag Österreich hat als Federführer einer Arbeitsgemeinschaft mit der indischen Baufirma Afcons von der Border Roads Organisation im Auftrag der indischen Regierung den Zuschlag für den Bau des 8,8 km langen Rohtang Pass Highway Tunnels erhalten. Der Rohtang Pass in der westlichen Himalaja-Region Nordindiens gehört mit 3980 m zu den höchsten befahrbaren Bergpässen der Welt. Die Kosten für den Bau des Tunnels inkl. Fahrbahn betragen 250 Millionen €, 150 Millionen € entfallen auf die Strabag.

Das Projekt ist eine Herausforderung, wie die Strabag in einer Aussendung darlegt: Die einzige Straßenverbindung in die nordindische Grenzregion der Provinz Himachal-Pradesh, der Manali-Leh-Highway, führt über den Rohtang-Pass. Die heftigen Schneefälle und starken Stürme in dieser Region sind der Grund dafür, dass die Ortschaften nördlich des Passes während der Wintersperre jedes Jahr mindestens vier, oftmals sogar sechs Monate vom Rest des Landes abgeschnitten sind. Mit dem Bau des Rohtang Tunnels auf ca. 3100 m über dem Meeresspiegel wird der Manali-Leh-Highway eine ganzjährig befahrbare Straße. Damit wird eine erhebliche Verbesserung der wirtschaftlichen Entwicklung der nördlichen Provinz ermöglicht.

Besondere Herausforderungen sind die Höhe, die extremen klimatischen Verhältnisse sowie die geologischen Bedingungen des Himalajas. Das Gebirge besteht an dieser Stelle hauptsächlich aus Schiefer und Migmatit mit voraussichtlich drei Störzonen und in Einzelstrecken druckhaftem Gebirge. Bei diesen Gesteinsverhältnissen ist der Tunnelbau mittels Neuer Österreichischer Tunnelbaumethode (NATM) vorteilhaft.

Die NATM ermöglicht flexibles Anpassen der Vortriebsarbeiten sowie der Stütz- und Sicherungsmethoden in den unterschiedlichen Gesteinszonen. Zudem können die für den Sprengvortrieb der NATM benötigten Gerätschaften auch über die enge und kurvenreiche Passstraße zum Nordportal des Tunnels transportiert werden. Der 8,8 km lange, hufeisenförmige Tunnel wird eine Breite von zehn Meter haben. Diese bietet Platz für eine zweispurige, acht Meter breite Fahrbahnfläche sowie einem jeweils ein Meter breiten Gehsteig auf jeder Seite. Unter der Hauptfahrbahn wird ein 2,25 m hoher und 3,6 Meter breiter Fluchttunnel in den Tunnelquerschnitt integriert.

Insgesamt werden mehr als 800.000 Kubikmeter Gestein bewegt werden. Der Tunnelanschlag ist für das Frühjahr 2010 geplant. Der Vortrieb erfolgt von beiden Portalen aus. Da das Nordportal in den Wintermonaten jedoch nicht zugänglich ist, erfolgt der Vortrieb schwerpunktmäßig von Süden aus. Nach der geplanten Bauzeit von ca. 5,5 Jahren soll der Tunnel Ende 2015 fertig gestellt sein.

Die Strabag ist in Indien seit über zehn Jahren mit komplexen, technologisch anspruchsvollen Projekten beschäftigt. Aktuell arbeitet DYWIDAG International etwa am U-Bahn-Ausbau in der indischen Hauptstadt Delhi, nachdem sie bereits im Juni 2005 den Auftrag zur schlüsselfertigen Erstellung eines weiteren U-Bahn-Loses erfolgreich abgewickelt hatte.

quelle: www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/bwien/393483/index.do
Strabag geht in Wien an die Börse: bullorbear
bullorbear:

Warm anziehen!

 
04.11.09 15:05
Das kommt einer Katastrphe gleich!!!

www.wirtschaftsblatt.at/home/schwerpunkt/...amp;_vl_pos=3.2.DT
Strabag geht in Wien an die Börse: plusminus1
plusminus1:

Strabag Russland

 
04.11.09 15:30
derstandard.at/?url=/?ressort=Investor

Siehe div. Artikel - reicht bis zum Insolvenzantrag - kommt schweres Ungemach !
Strabag geht in Wien an die Börse: kague
kague:

260 Millionen-Straßenbau-Auftrag in Polen

 
01.02.10 13:14
01. Februar 2010, 12:37
Errichtung unter anderem einer 36,5 Kilometer langen Teilstrecke der Schnellstraße S7

Warschau/Wien - Der österreichische börsenotierte Baukonzern Strabag hat einen 260 Mio. Euro schweren Straßenbauauftrag in Polen an Land gezogen. Die Strabag wurde mit dem Bau einer 36,5 Kilometer langen Strecke der Schnellstraße S7 zwischen den polnischen Orten Kalsk und Milomlyn (nordwestlich von Warschau) vom polnischen Autobahnbetreiber GDDKiA beauftragt. Das Straßenbauprojekt wird von der Strabag allein realisiert werden und soll bis März 2012 fertiggestellt werden, teilte der Baukonzern am Montag in einer Aussendung mit.

Unter anderem soll eine vierspurige Schnellstraße gebaut und der Umbau von parallel verlaufenden Straßen vorgenommen werden. Insgesamt umfasst der Auftrag die Errichtung von 27 Brücken. (APA)

quelle: derstandard.at/1263706445407/...n-Strassenbau-Auftrag-in-Polen
Strabag geht in Wien an die Börse: MILORD1
MILORD1:

Wie ich sehe

 
26.02.10 15:15
Strabag ist auch ein weiterer fallender Messer im Wien geworden - sich verwandelt, Ich würde sagen unbegründet und übertrieben und deshalb rein.
Strabag geht in Wien an die Börse: MILORD1
MILORD1:

Go, go 20€ ist so nah

 
02.03.10 14:16
So dass ich zumindest ein fallendes Messer (als solches gekauft) günstig abstoßen kann. Aber dann unter keinen Umständen bei RHI einsteigen. Wird heftig gepusht, meine Meinung nach, derz. Kurs ist zu hoch.
Strabag geht in Wien an die Börse: MILORD1
MILORD1:

Habe ich mich anders entschieden

 
04.03.10 09:09
Um 9:00 schon um 19,59 verkauft. Leider 20 haben wir nicht erzielt.
Strabag geht in Wien an die Börse: MILORD1
MILORD1:

Kaum eine Aktie

 
11.03.10 21:47
im ATX ist so unterbewertet wie Strabag derzeit und deshalb bin ich heute um 18,81€  eingestiegen - zurückgekehrt. Zumindest 19,50€ dürfen, kurzfristig betrachtet, erreichbar sein wenn der Gesamtmarkt einigemaßen mitspielt. Allerdings so ein Entscheidung trift man viel leichter nachdem man, kurz vorher, dieselbe Aktie mit Gewinn verkauft hat.
Strabag geht in Wien an die Börse: kague
kague:

Strabag ergattert Riesenauftrag

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12.03.10 11:38
Im polnischen Stettin wird um 190 Millionen Euro ein Einkaufszentrum errichtet.

Strabag hat einen Vertrag mit der ECE Projektmanagement über den Bau des Einkaufszentrums Galeria Kaskada im polnischen Stettin unterzeichnet. Das Gesamtinvestitionsvolumen für dieses Projekt beläuft sich auf 190 Millionen Euro. Baubeginn ist im März 2010, die Fertigstellung soll im Herbst 2011 erfolgen.

Trotz der Wirtschaftskrise konnte ECE zusammen mit der Landesbank Berlin und Berlin Hyp die Finanzierung für die Galeria Kaskada vereinbaren. Die Galeria Kaskada ist eine der grössten Einzelinvestitionen in Mittel- und Osteuropa seit Beginn der Krise.

Das Objekt liegt mitten im Stadtzentrum von Stettin in unmittelbarer Nähe zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. 140 Geschäfte werden auf die rund 43.000 m² Verkaufsfläche einziehen. Weiters wird die Galeria Kaskada über 1.000 m² Bürofläche und ein Parkhaus mit 1.000 Abstellplätzen verfügen

quelle: www.boerse-express.com/pages/864546
Strabag geht in Wien an die Börse: MILORD1
MILORD1:

Na endlich

 
18.03.10 12:35
mit Strabag geht es aufwärts so dass ich ein Teil um 10:07 um 19,47€ verkaufen konnte.
Strabag geht in Wien an die Börse: MILORD1
MILORD1:

Wieder zurückgekehrt

 
01.04.10 22:00

Um 17.33 nachgelegt, 18,92€ ist meine Meinung nach auch günstig, weil ich weiterhin meine dass  STRABAG unterbewertet sei, aber offenbar viele teilen nicht meine Meinung. Übrigens heute meldete man abermals dass STRABAG Auftrag für Tunnelbau in der Schweiz erhält.

Der Auftragswert für das Bauprojekt beläuft sich rund 59 Milionen Euro.Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich im Juni 2010 und sollen im November 2015 fertiggestellt werden. 

Strabag geht in Wien an die Börse: MILORD1
MILORD1:

Und ein weiterer Großautrag ist gesichert

 
06.04.10 18:16

Der Konzern hat einen weiteren Großautrag erhalten, und zwar beim Bau des neuen Berliner Flughafens. Das Volumen gab Strabag mit rund 57 Milionen Euro an.

Ich bleibe dabei: unterbewertet obwohl der Teil von Donnerstag ist schon verkauft weil ich mehr als genug weitere Strabagaktien besitze.

Strabag geht in Wien an die Börse: bataille
bataille:

russischer investor vor wiedereinstieg

 
03.08.10 14:32
www.boerse-express.com/pages/897316
Strabag geht in Wien an die Börse: Zweifler
Zweifler:

Bin gespannt

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16.08.10 08:52
Bilfinger Berger hatten bessere Zahlen als erwartet, Hoch/Tief haben heute bessere Zahlen als erwartet gebracht......also sollte auch Strabag überraschen können.
Und vielleicht kommt mit einem Wiedereinstieg von Deribaska ,oder wie man ihn auch schreibt, auch wieder etwas Russlandphantasie in den Kurs.
Jedenfalls scheint mir ein Einstieg nun günstig......meine Meinung
Strabag geht in Wien an die Börse: Zweifler
Zweifler:

Der Oleg

 
26.08.10 09:56
soll endlich wieder einsteigen....
dann kommt wieder "Russlandfantasie" auf, und das sollte den Kurs beflügeln.
Oder vielleicht schaffen das die zahlen am 31.08 ja schon.
Strabag geht in Wien an die Börse: Zweifler
Zweifler:

Hoch/Tief soll übernommen werden

 
16.09.10 09:37
http://www.ariva.de/news/...or-Unternehmen-kommentieren-nicht-3528665

Vielleicht bringt das etwas Schwung in die eingeschlafenen Bauwerte....
Strabag "tümpelt" ja geradezu dahin....
Und das obwohl Auftragslage und Ausblick ja nicht gerade schlecht sind.

Die Performance seit Emmision ist ein Trauerspiel....und das bei einem österreichischen Blue Chip....
Strabag geht in Wien an die Börse: DonWaldi
DonWaldi:

News

 
28.04.11 09:45
EBIT mit € 299 Mio. (+6 %) über Erwartungen
- Umsatz weitgehend stabil; EBIT mit € 299 Mio. (+6 %) über Erwartungen
- Ergebnis je Aktie zeigt Plus von 8 % auf € 1,53
- Vorstand schlägt Dividende von € 0,55 je Aktie vor
- Vorsichtig optimistischer Ausblick bestätigt

Der börsenotierte Baukonzern STRABAG SE hat im Geschäftsjahr 2010 seine eigenen Ergebnisziele übertroffen und blickt weiterhin vorsichtig optimistisch in die Zukunft.Eine Vielzahl von Faktoren beeinflusste das Geschäft in unterschiedliche Richtungen, sodass STRABAG mit einer Leistung von € 12.777,00 Mio. nur einen geringfügigen Rückgang verzeichnete: Positiv wirkte sich der Bauboom in Polen aus, der besonders im Segment Verkehrswegebau den Ausgleich für die nachteiligen Witterungsverhältnisse zu Beginn des Jahres in Europa brachte.

Auffällige Leistungsrückgänge traten dagegen im deutschen und im ungarischen Verkehrswegebau auf. Auch im Hoch- und Ingenieurbau in Deutschland lag die Leistung witterungsbedingt merklich unter jener des Vorjahres. Diese Belastungen, in Verbindung mit fehlenden Aufträgen im Tunnelbau, wirkten sich stärker aus als die Unterstützung durch neue Großprojekte im nordeuropäischen und internationalen Raum.„Wir wurden im Jahr 2010 zwei Mal überrascht, einmal positiv und einmal negativ: Zum einen wurden die bauwirksamen Konjunkturpakete früher als erwartet eingestellt bzw. wurden sie gar nicht erst verabschiedet, sondern durch Sparpakete ersetzt, um die Staatsverschuldung zu bremsen. Zum anderen war insbesondere in unserem Heimatmarkt Deutschland eine überraschend starke Nachfrage nach Bauleistungen durch private Bauherren und Projektentwickler zu verzeichnen", erläutert Dr. Hans Peter Haselsteiner, Vorstandsvorsitzender der STRABAG SE.

Der konsolidierte Konzernumsatz des Geschäftsjahres 2010 betrug € 12.381,54 Mio., was einem Rückgang um 1 % entspricht. Das Ergebnis vor Zinsergebnis, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) kletterte um 7 % auf € 734,69 Mio., wodurch die EBITDA-Marge von 5,5 % auf 5,9 % anstieg. Das Ergebnis vor Zinsergebnis und Steuern (EBIT) zeigte ein Plus von 6 % auf € 298,95 Mio. Daraus resultierte eine EBIT-Marge von 2,4 %, nach 2,3 % im Vorjahr. In dieser Zahl enthalten ist ein positiver Einmaleffekt aus der Konsolidierung einer Akquisition in Höhe von € 10,60 Mio. Das bereinigte EBIT lag somit bei € 288,35 Mio. und damit über dem kommunizierten Ergebnisziel von € 280 Mio.Das Ergebnis vor Steuern erhöhte sich um 6 % auf € 279,27 Mio. Das Ergebnis nach Steuern lag bei € 188,38 Mio. und damit um 2 % über jenem des Vorjahres. Das Konzernergebnis errechnet sich mit € 174,86 Mio., was einer Zunahme um 8 % entspricht. Die Anzahl der gewichteten ausstehenden Aktien blieb unverändert bei 114.000.000 Stück, sodass das Ergebnis je Aktie ebenfalls um 8 % auf € 1,53 anstieg.

Der Vorstand wird der Hauptversammlung am 10.6.2011 eine Dividende je Aktie von € 0,55 vorschlagen - eine Erhöhung um 10 % gegenüber dem Vorjahr.Die Bilanzsumme der STRABAG SE stieg um mehr als € 700 Mio. auf € 10.382,16 Mio. Prägend dafür waren eine erhaltene Anzahlung für ein Projekt in Polen sowie gestiegene langfristige wie kurzfristige Rückstellungen.

Die Eigenkapitalquote reduzierte sich im Hinblick auf die höhere Bilanzsumme von 32,2 % geringfügig auf 31,1 %. Am 31.12.2010 wurde wie bereits in den Vorjahren eine Net Cash-Position errechnet. Mit € 669,04 Mio. stieg diese Position im Jahresvergleich erneut.Der Cash-flow aus der Geschäftstätigkeit fiel im vergangenen Geschäftsjahr deutlich um 38 % auf € 690,42 Mio. Dies ist mit der außergewöhnlich hohen Basis des Vorjahres zu begründen, in dem ein überdurchschnittlich hoher Abbau des Working Capital gelungen war. Der Cash-flow aus der Investitionstätigkeit erhöhte sich um ein Fünftel auf € -523,56 Mio. Der Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit war mit € -20,20 Mio. weit weniger stark negativ als im Vorjahr, da diesmal auf die Reduktion von Bankverbindlichkeiten auf breiter Front verzichtet werden konnte und stattdessen zusätzliche Mittel aufgenommen wurden.

Ausblick
Im vergangenen Geschäftsjahr profitierte der europäische Bausektor von den staatlichen Konjunkturprogrammen, im Rahmen derer in öffentliche Infrastrukturprojekte - wie etwa in den Bau von Straßen und Bildungseinrichtungen - investiert wurde. Da diese Programme, z.B. im STRABAG Heimatmarkt Deutschland, Ende des Jahres von Sparpaketen abgelöst wurden, kommt dem Hoch- und Ingenieurbau mit mehrheitlich privaten Kunden in Zukunft höhere Bedeutung zu.

Dies zeigt erneut die Stärke der STRABAG Strategie: Die geografisch weite Verbreitung der Aktivitäten und das breite Produktportfolio helfen, die Einbrüche in verschiedenen Märkten mit stärkerem Engagement in anderen, erfolgreicheren Märkten zu kompensieren. Um das Geschäft weiter zu diversifizieren und das Risiko zu streuen, baut STRABAG ihre Aktivitäten im Property und Facility Management sowie in Nischenmärkten wie dem Eisenbahn- und Wasserstraßenbau aus.STRABAG kommunizierte ihre finanziellen Ziele für die kommenden Jahre bereits im Zuge des Kapitalmarkttages im November 2010 und hält weiterhin an dem vorsichtig optimistischen Ausblick fest. Im Jahr 2011 sollte die Leistung auf € 13,5 Mrd. und 2012 auf € 13,7 Mrd. steigen. Die EBIT-Marge bezogen auf die Leistung sieht STRABAG in den kommenden Jahren bei 2,2 %, sodass sich ein EBIT von € 295 Mio. im Jahr 2011 und von € 300 Mio. im Jahr 2012 errechnet.
Strabag geht in Wien an die Börse: schakal1409
schakal1409:

strabag,,,

 
10.07.12 20:17
baut tunel für kupfermine in chile,,,,
Strabag geht in Wien an die Börse: Gati93
Gati93:

Insolvenz

 
19.06.13 23:24

Insolvenz der Alpine Group zeiht sehr gut wie es der Branche aktuell geht. Finger weg.

Strabag geht in Wien an die Börse: afruman
afruman:

Hey Gati ich muß dir wiedersprechen,gerade die

 
13.07.13 01:13
Insolvenz bringt etwas Luft in den Markt und Strabag wird sich wohl einige Sahneschnitte von Alpine einverleiben :)

www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/...ern/8412724.html
Strabag geht in Wien an die Börse: LASKler
LASKler:

Gedanken

 
25.01.18 15:05
So wenig Interesse an größten Baukonzern Europas
Strabag geht in Wien an die Börse: LASKler
LASKler:

Gedanken

 
27.04.18 11:29
Dividenden Anstieg von 0,95 AUF 1,30
Strabag geht in Wien an die Börse: Intelligentinvestor

Hab mich jetzt auch mit Strabag Aktien eingedeckt,

 
momentan ein  guter Preis, für das dass der Konzern tolle Zahlen für das Jahr 2018 ausweißt. Hoher Auftragsbestand, Leistung, Mitarbeiterzahlen und natürlich Ergebnis. Dividende ist auch erhöht worden.

boerse-express.com/news/articles/...ite-sprechen-dafuer-68089

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12 209 Strabag geht in Wien an die Börse: juche Intelligentinvestor 04.01.19 11:08

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