bei der Kündigung mußt Du die 6-wöchige Kündigungsfrist einhalten. Wenn Du jetzt kündigst (was sicher viele machen) läuft Dein Abo dennoch die nächsten 10 Monate. Frick wird eine außerordentliche bzw. fristlose Kündigung nicht akzeptieren und Dir weiterhin die tägliche E-mail-Ausgabe schicken.
Frick wird auf das Recht gemäß seiner AGB`s bestehen und kein
Verständnis für frustrierte Abonnenten haben.
Da habe ich meine Erfahrung.
Ich hatte bis Dezember 2006 ebenfalls für ein 1/2 Jahr die
E-mail-hotline. Ich ging davon aus, daß das Abo von selbst
ausläuft, wenn ich es nicht selbst schriftlich verlängere.
Da hatte ich mich getäuscht. Erst als meine Kündigungsfrist
abgelaufen war, schickte mir Frick eine Rechnung für das nächste halbe Jahr (taktisch geschickt, da meine Kündigungsfrist abgelaufen war), worüber ich zunächst sehr
verdutzt war.
Ich hatte jedoch Glück, da er den Preis erhöht hatte und ich somit ein Sonderkündigungsrecht wegen Preiserhöhung geltend machte.
Jedoch wollte Frick mich verarschen. Er schrieb mir nämlich,
daß ab 1.Januar 2007 sich die Mehrwertsteuer von 16% auf 19%
erhöht (was ja auch gestimmt hat). Er rechnete mir somit vor,
daß sich dadurch der Nettopreis (also ohne Mehrwertsteuer) ermäßigt hat (was auch richtig war).
Er teilte mir also mit, die E-mail-hotline wäre nun günstiger
geworden. Einfach lachhaft !
Allerdings zählt für uns Abonnenten als Endverbraucher der Bruttopreis des Abos und somit war es eine Preiserhöhung.
Frick wollte jedoch mein Sonderkündigungsrecht nicht akzeptieren und ließ mir über seinen steuerlichen Berater
allmögliche Paragraphen und Absätze dazu aus dem Umsatzsteuergesetz zukommen.
Erst als ich beim Finanzamt Sinsheim und Berlin-
Wilmersdorf (die beiden Finanzämter könnten für Fricks Geschäftsbetrieb zuständig sein) schriftlich mich informieren
wollte, verzichtete Frick urplötzlich auf die Abo-Verlängerung, stellte den Versand an mich ein und ich hörte von Frick nichts mehr. Meine Kündigung war also von Frick akzeptiert.
Vielleicht hat Frick ja vor dem Finanzamt Angst.
Deshalb rate ich Dir, kündige auf jedenfall jetzt schriftlich, wenn Du das Abo nicht mehr haben willst. Am besten mit Angabe
eines außerordentlichen Grundes, z.B. das virtuelle 10.000-EUR-
Depot kann in der Realität nicht umgesetzt werden, was unbestreitbar ist.
Frick wird jedoch Deine Kündigung nicht akzeptieren und Dir weiterhin die tägliche Ausgabe der E-mail-Hotline zuschicken.
Falls jedoch aufgrund irgendwelcher Prozesse, die nun gegen
Frick veranstaltet werden, er zur Rückzahlung verdonnert werden würde, wäre es vielleicht wichtig, daß Du auch schriftlich gekündigt hast, und zwar am besten jetzt gleich.
Dann hast Du eventuell später einmal die Chance, eine Rückzahlung zu erhalten.
Ich denke überhaupt, daß mit der Abo-Kündigung so mancher schon seine Probleme hatte.