Anzeige
Meldung des Tages: Silber bei 90. Gold bei 4.600. Kupfer bei 6. – Top-Aktie im Fokus

Qimonda - der Faktenthread !!


Beiträge: 87
Zugriffe: 23.185 / Heute: 2
Qimonda kein aktueller Kurs verfügbar
 
MacBull:

Qimonda - der Faktenthread !!

7
17.02.09 09:22
Ich habe hier mal einen neuen Qimonda - Thread eröffnet, weil in dem anderen nur noch off topic gepostet wurde!! Ich werde hier alle user ausschließen, die sich nicht an Fakten halten !!
Antworten

Werbung

Entdecke die beliebtesten ETFs von Amundi

Lyxor Net Zero 2050 S&P World Climate PAB (DR) UCITS ETF Acc
Perf. 12M: +206,18%
Amundi IBEX 35 Doble Apalancado Diario (2x) UCITS ETF Acc
Perf. 12M: +124,10%
Amundi MSCI Greece UCITS ETF Dist
Perf. 12M: +60,64%
Amundi IBEX 35 UCITS ETF Acc
Perf. 12M: +55,53%
Amundi IBEX 35 UCITS ETF Dist
Perf. 12M: +54,35%

MacBull:

Info:

3
17.02.09 09:26

Sogar die

schreibt über Qimonda

Qimonda-Beschäftigte hoffen auf

... (automatisch gekürzt) ...

http://newsticker.welt.de/?module=dpa&id=20379288
Moderation
Zeitpunkt: 17.02.09 10:05
Aktion: Kürzung des Beitrages
Kommentar: gekürzt und URL eingefügt
Original-Link: http://newsticker.welt.de/?module=dpa&id=20379288

Link: Nutzungsbedingungen  

Antworten
MacBull:

Technologie und Chips

3
17.02.09 09:30

GDDR5 im Kommen: Hynix, Qimonda, Samsung

Auf dem Weg zu immer schnelleren Grafiklösungen ist man auch

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.hardware-infos.com/news.php?news=2742
Moderation
Zeitpunkt: 17.02.09 09:38
Aktion: Kürzung des Beitrages
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, bitte nur zitieren
Original-Link: http://www.hardware-infos.com/news.php?news=2742

Link: Nutzungsbedingungen  

Antworten
MacBull:

Kurse ziehen wieder an!!

3
17.02.09 17:20
Letzte Kurse Zeit Kurs Volumen
16:55:16 0,110 15000
16:52:52 0,110 125000    
16:45:12 0,104 50000
16:44:16 0,103 50000
16:33:16 0,102 4250
16:29:15 0,103 30000
16:23:09 0,101 30000
15:58:16 0,104 5000
15:54:35 0,105 10000
15:51:20 0,101 10000

Und das ASK steht jetzt auf 0,115 € !!!
Antworten
TheNewcomer:

Sieht

 
17.02.09 17:41
eher nach neuem Push Thread aus.
Antworten
MacBull:

@ The Newcomer: Es wäre nett, wenn

4
17.02.09 17:47
dich konstruktiv äußerst oder Infos postest und keine unnützige Polemik ohne Sinn und Verstand!
Antworten
riva:

MacBull

 
17.02.09 18:59
Aha, du wirst "alle user ausschließen", die nicht in deinem Sinne posten... interessant - ob die MODs das zulassen?? Bisserl übers Ziel hinausgeschossen oder wie....? LOOOOL
Antworten
TheNewcomer:

Sag ich doch

 
17.02.09 21:16
nur neue Threads um wieder ein paar Lemminge zu locken, hier wie in seinem tollem FAKTEN Swiss Hawk Thread. loool

Und die Fakten sind schon am Ende, oder kommt da noch etwas?
Antworten
MacBull:

Dies ist und bleibt ein offener Thread,

3
17.02.09 22:30
solange die Poster wie riva und Newcomer nichts konkretes schreiben und sich mit Polemik nur lächerlich machen, habe ich damit kein Problem!! Nichts ist fundiert, was ihr postet, sondern nur blabla! Null Argumentation, sondern nur Blödsinn posten!!
Antworten
MacBull:

Info:

2
18.02.09 09:30
18.02.2009 1:22 Empfehlen Drucken Bookmarken
Qimonda-Mitarbeiter wollen in Dresden demonstrieren

Dresden (ddp-lsc). Die Mitarbeiter des insolventen
Speicherchipherstellers Qimonda gehen heute in Dresden erneut für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze auf die Straße. Zu der von der IG Metall und den Betriebsräten organisierten Demonstration werden bis zu 2000 Teilnehmer erwartet. Der Marsch durch die Innenstadt soll am Abend am Königsufer enden. Bereits gestern hatten die Beschäftigten damit begonnen, Fotos der Mitarbeiter und ihrer Familien am Werkszaun aufzuhängen. Die Aktion stand unter dem Motto «Jeder Arbeitsplatz hat ein Gesicht».

Der Chiphersteller Qimonda, der zu 77,5 Prozent im Besitz von
Infineon ist, hatte am 23. Januar Insolvenz angemeldet. Derzeit sucht Insolvenzverwalter Jaffé mit einem Businesskonzept nach Investoren. Am Dresdner Standort sind derzeit noch 3000 Mitarbeiter beschäftigt.
(ddp)

www.financial.de/news/wirtschaftsnachrichten/2009/02/…
Antworten
Sensemann:

Interessant

 
18.02.09 10:49
Offener Brief an die Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland Frau Dr. Angela Merkel

Sehr geehrte Frau Doktor Merkel!

Die gegenwärtige Finanz- und Wirtschaftskrise wirft viele Fragen auf, nicht nur für die Regierung, sondern auch für die Bürger dieses Landes, jene Bürger, von denen Sie durch die Wahl das Vertrauen erhalten haben, verbunden mit der Verpflichtung, das Beste zu tun für unser Land, d.h. für die Bürger des Landes.

Als besorgter Bürger habe ich einige Fragen an Sie und bitte Sie, mir diese zu beantworten.

Da die Berichterstattung von Regierung und Medien dergestalt ist, dass man auch bei größtem Bemühen nicht die Möglichkeit hat, vollständig informiert zu sein, schreibe ich Ihnen nach meinem Kenntisstand.

Mein Brief beinhaltet drei Themen:

1. Qimonda
2. Commerzbank
3. Hypo Real Estate

1. Qimonda

Zu Beginn diesen Jahres wurde in einer groß angelegten PR-Aktion verbreitet, Qimonda sei in die Insolvenz gegangen trotz einer Hilfe von 150.000.000 Euro durch den Staat. Von Qimonda selbst erfuhr ich, dass diese Hilfe nie gezahlt wurde. Ich frage mich nun, warum  derartig falsche Informationen verbreitet wurden. Wurde die Hilfe nicht gezahlt, weil die Bürokratie zu langsam war? Dann sollte das Krisenmanagement umgehend und drastisch verändert werden. Wurde die Hilfe nicht gezahlt, weil man davon ausging, Qimonda sei auch damit nicht zu retten? Dann bleibt die Frage nach der Verbreitung falscher Informationen. Wurde die Information verbreitet, um allgemein den Eindruck von Handlungsfähigkeit und gutem Krisenmanagement zu erwecken? Dies hieße, das Volk, in dessen Dienst Sie stehen, bewusst zu belügen.

Von einem Qimonda-Mitarbeiter erhielt ich in einer mail folgende Information:

“Die PR-Aktion der Regierung hat in den betroffenen Mitarbeitern Hoffnungen erweckt, nicht große, weil es sehr auf die künftige Entwicklung angekommen wäre. Dass dann diese eigentlich schon

versprochene Hilfe mit in meinen Augen fadenscheinigen Gründen nicht gewährt wird, trifft einen dann um so härter.

Inzwischen versuchen die Politiker die Schuld des Scheiterns auf Infineon abzuwälzen.

So hat Herr Verheugen behauptet, dass keine Hilfe von der EU gewährt werden kann, wenn die Mutter nicht zur Hilfe bereit ist. Diese Aussage entspricht nicht den Tatsachen, denn 75 Millionen des Hilfspakets sollten von Infineon kommen.

Vielmehr war das Hilfspaket von der Regierung abgelehnt worden, weil sich Finanzlöcher aufgetan haben. Diese Finanzlöcher sollen nach Angabe der Regierung _neue_ Finanzlöcher gewesen sein, gemäß einer

Gegendarstellung des Qimonda-Vorstandes waren das Gelder die nun endlich aus dem Hilfspaket benötigt wurden. Hier steht Wort gegen Wort.

Ursache für das Scheiten des Hilfspakets war aber eine Absage der Regierung und nicht weil Infineon keine Hilfe gewähren wollte.

Leider wird diese fehlerhafte Darstellung in keiner Weise mehr von der Presse aufgenommen. Vielmehr wird dort sogar teilweise weiter behauptet, dass das Hilfspaket angeblich von Infineon/Qimonda abgelehnt wurde.”


Unter diesen Umständen ist nicht nur die unterlassene Hilfe an Qimonda ein Skandal, sondern vor allem eben auch die gezielte Fehlinformation.

Eine weitere Information direkt von Qimonda:

“Die Qimonda-Mitarbeiter in Dresden sind derzeit dabei, eine neue Technologie zu entwickeln, mit der die Firma wieder sehr gut konkurrenzfaehig waere. Die Markteinfuehrung war fuer Sommer geplant.

Was uns nun daran hindert, war eine Finanzierungsluecke von einigen 100 Mio Euro, die vermutlich ab Sommer mit Zinsen und Gewinnen wieder zurueckgezahlt werden haetten koennen.” 

Sie, Frau Dr. Merkel sind Physikerin. Es sollte Ihnen als solche und vor allem als oberste Volksvertreterin daran gelegen sein, zukunftsträchtige Schlüsseltechnologien in Deutschland nicht auszubremsen.

Ich bitte Sie um eine Begründung für die Tatsache, dass Qimonda nicht geholfen wurde und um eine Begründung für die verbreitete Falschinformation.

 

 

 

www.nmz.de/online/...er-brief-an-die-kanzlerin-zur-finanzkrise
Antworten
Jensemann:

Infos zur Demo

 
18.02.09 18:37
Jensemann:

nochmal Infos

 
19.02.09 12:27
Jensemann:

Guttenberg: Europäische Hilfe für Qimonda prüfen

3
19.02.09 12:55

Der Vollständigkeit halber hab ich den auch mal hier eingestellt

http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE51I07S20090219

Antworten
Jensemann:

Guttenberg

2
19.02.09 13:54
MacBull:

News!

3
19.02.09 15:10
News - 19.02.09 14:14
Dresdner AMD-Fabriken gehen in Joint Venture mit Abi Dhabi auf

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Neues Unternehmen, neues Geld: Die Aktionäre des Chipherstellers AMD haben die Auslagerung der Fabriken genehmigt und damit den Weg für Investitionen des Emirats Abu Dhabi freigemacht. Auch die beiden Werke in Dresden mit knapp 3000 Mitarbeitern gehen auf das Gemeinschaftsunternehmen The Foundry Company über, erklärte ein Sprecher am Donnerstag in München. An der neuen Gesellschaft wird AMD 34,2 Prozent der Anteile halten, über die Investmentfirma ATIC beteiligten sich die Araber mit 65,8 Prozent. Die Stimmrechte sind gleichmäßig zwischen den Partnern aufgeteilt.

AMD benötigte für die Abspaltung zwei Anläufe. Nachdem eine Abstimmung vor einer Woche wegen zu geringer Beteiligung gescheitert war, stimmten die Aktionäre am Mittwochabend mit ausreichender Mehrheit für die Pläne des Vorstands.

Abu Dhabi erhöht im Zuge der Transaktion auch seinen Anteil an AMD selbst und übernimmt über seine Beteiligungsgesellschaft West Coast Hitech 19,3 Prozent. Im Gegenzug investiert das Emirat mehrere Milliarden Dollar in die Modernisierung der Werke in Dresden und den Aufbau einer neuen Produktionsstätte in New York. Die arabischen Investoren suchen verstärkt nach Anlagemöglichkeiten für ihre Milliardeneinnahmen aus den Ölexporten.

Künftig beschränkt sich der Konzern aus Kalifornien auf die Entwicklung und Vermarktung der Produkte - die Herstellung soll im neuen Gemeinschaftsunternehmen erfolgen. The Foundry solle darüber hinaus neue Auftraggeber gewinnen und so die Auslastung der Werke erhöhen, erklärte ein Sprecher. Derzeit sind die Mitarbeiter der Fertigung in Dresden - einem der Hauptstandorte - auf Kurzarbeit gesetzt. Ein solcher Schritt sei in der Produktentwicklung nicht geplant, betonte der Sprecher. Wegen des 'hohen Innovationsdrucks' laufe die Arbeit wie bisher weiter.

AMD hat in den vergangenen neun Quartalen trotz eines Booms auf dem PC-Markt rote Zahlen geschrieben und wird nach Expertenmeinung auch 2009 nicht aus der Verlustzone kommen. Das Unternehmen belastete zum einen die 5,6 Milliarden teure Übernahme des Grafikchip- Herstellers ATI Ende 2006. Zudem konnte es wichtige Produkte wie den Server-Prozessor Barcelona erst mit Verzögerung auf den Markt bringen. Aufgrund der hohen Kosten musste das Unternehmen die Modernisierung seiner Fabriken in Dresden sowie den Bau einer neuen Anlage in New York verschieben./DP/fn

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Jensemann:

Guttenberg erwägt höhere Bundesmittel für Qimonda-Rettung

 
19.02.09 17:56
SmooveD79:

News

 
19.02.09 18:19
Guttenberg erwägt mehr Mittel für Qimonda-Rettung...

newsticker.sueddeutsche.de/list/id/462687
Antworten
SmooveD79:

sorry, letzte News war schon drin...

 
19.02.09 18:20
Guttenberg schließt neue Bundesmittel für Qimonda nicht aus

www.donaukurier.de/nachrichten/bayern/art591,2041266
Antworten
SmooveD79:

Qimonda-Mitarbeiter bleiben bei ihrem Protestmarsc

 
19.02.09 18:31
www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2079019

"Qimonda-Mitarbeiter bleiben bei ihrem Protestmarsch ohne politische Unterstützung

Wieder haben 2800 Menschen für Erhalt des Chip-Standorts Dresden demonstriert. Das Rathaus der Stadt fehlte erneut."
Antworten
Jensemann:

Noch nen interessanter Artikel.... Daumendrücken!

 
19.02.09 19:01
heavymax._co.:

Brüssel und EU..

3
19.02.09 19:03
zumindest ist dort jetzt erkannt, daß es sich bei Qi um "europäische Schlüsselindustrie" handelt die gerettet werden sollte, ganz im Gegensatz zu den Autobauern wo es in EU mehr als genug von gibt und erst eine "gesunde Auslese" statt finden muß, bevor hier evtl. Steuermittel fliesen..
fand es ganz positiv, daß sich Herr Guttenberg heute dort mit verschiedenen Leuten in diverse Gespräche einlies..
(portg. Amtskollege Pinho, RatsVorsitzender Barroso, Wettbewerbsvorsitzende EU Kommissarin Frau Kroes u.a.) denk mal, daß wenn der endgültige Sanierungsplan vom IV vorliegt, es ein neues "Rettungskonsortium" aller Beteiligten geben wird und bin der Auffassung, daß Qi nach Ablauf der Inso Stütze wohl jetzt doch -noch- gerettet wird..
mit oder ohne "neuem" Investor wird sich erst noch zeigen und ist eher erst mal zweitrangig..
Diplomatie ist das halbe Leben. Keine Macht den Radikalen. Gegen "willkürliche  Zensur" und für freie Ausübung der demokratischen Grundrechte wie der Rede- u. Meinungsfreiheit
Antworten
Jensemann:

Qimonda: Thema in Brüssel

 
20.02.09 10:41
GoodMorning:

...

 
20.02.09 19:00
www.it-times.de/news/nachricht/datum////...monda-wettbewerber/
Antworten
SmooveD79:

die Amis machen weiter...

 
20.02.09 22:07
und sehen die Asiaten als Investoren für unwahrscheinlich an... Aber ich glaube die sind ein wenig hinterher. ;o)

www.eetimes.com/news/semi/showArticle.jhtml?articleID=214502167
Antworten
SmooveD79:

Nachtrag...

 
20.02.09 23:59
Zwei Qimonda-Töchter in USA melden Insolvenz an

de.reuters.com/article/deEuroRpt/idDELK37596620090220
Antworten
Jensemann:

Mahnwache der Qimonda Mitarbeiter

 
21.02.09 11:05
SmooveD79:

Ist zwar über IFX...

 
21.02.09 11:51
www.readers-edition.de/2009/02/21/die-firma-infineon/
Antworten
SmooveD79:

InsoVer als Chance

 
22.02.09 15:01
www.finanznachrichten.de/...sser-rosenthal-und-qimonda-007.htm
Antworten
SmooveD79:

ZDF-Bericht Qimonda

 
22.02.09 17:11
www.zdf.de/ZDFmediathek/content/699008?inPopup=true%3Cbr%20/%3E
Antworten
Xcecc:

Jobst Wellensiek

2
22.02.09 17:16
Der Tagesspiegel: Wellensiek sieht gute Chancen für Märklin, Schiesser, Rosenthal und Qimonda

Berlin (ots) - Jobst Wellensiek, einer der bekanntesten Insolvenzverwalter Deutschlands, rechnet damit, dass Märklin, Rosenthal, (News) Qimonda (News) und Schiesser (News) die Insolvenz überleben. Er sei der Auffassung, dass diese "Unternehmen - sogar in der Insolvenz - oder vielleicht gerade deshalb eine Chance haben, zumindest in Teilbereichen saniert zu werden", sagte Wellensiek, der Insolvenzverwalter beim Bremer Vulkan, Klöckner und der Maxhütte war, dem Tagesspiegel (Montagausgabe). Wellensiek beklagte, dass viele Firmen nötige Insolvenzanträge zu spät stellen. "In Deutschland wird es immer noch als Makel angesehen, einen Insolvenzantrag zu stellen, so dass nur allzu oft gebotene Insolvenzanträge verschleppt werden", kritisierte der Insolvenzverwalter. Dabei könne die Insolvenz für Firmen auch eine Chance sein. "Wenn nötige Restrukturierungsmaßnahmen umgesetzt werden, wenn man sich von unprofitablen Betriebsteilen trennt oder überflüssige Arbeitsplätze abbaut, kann eine Firma gestärkt aus dem Verfahren hervorgehen", sagte Wellensiek dem Tagesspiegel.

Rückfragen richten Sie bitte an: Der Tagesspiegel, Ressort Wirtschaft, Telefon: 030/26009-260

Originaltext: Der Tagesspiegel Digitale Pressemappe: www.presseportal.de/pm/2790 Pressemappe via RSS : www.presseportal.de/rss/pm_2790.rss2

Pressekontakt: Der Tagesspiegel Chef vom Dienst Thomas Wurster Telefon: 030-260 09-308 Fax: 030-260 09-622 cvd@tagesspiegel.de

Antworten
MacBull:

Info!!

3
24.02.09 11:12
Verkleinerung für Investor
Qimonda wird für Verkauf gestutzt
von Gerhard Hegmann (München)
Der insolvente Qimonda-Konzern wird weiter verkleinert, um die Chancen für einen Verkauf zu erhöhen. Der Halbleiterhersteller kündigte an, dass selbst bei einer erfolgreichen Investorensuche weitere Restrukturierungen und Entlassungen nicht ausgeschlossen sind.

Über die Details sollen noch in dieser Woche mit den Betriebsräten gesprochen werden. Gleichzeitig gab Qimonda bekannt, dass auch mit staatlicher Hilfe an einem Finanzierungskonzept gearbeitet wird. Damit soll es möglich werden, den Betrieb befristet für einige Monate selbst nach dem 31. März fortzuführen. Bisher hieß es, dass bis zu diesem Zeitpunkt endgültig ein Investor gefunden sein muss. "Es gibt ernsthafte Gespräche mit Investoren", sagte ein Konzernsprecher.  

Die Tochter des Infineon-Konzerns hat seit Herbst bereits den Abbau von 4500 der weltweit 12.200 Stellen angekündigt. Je nach Konzept des Käufers können jetzt weitere tiefe Einschnitte auch bei Auslandsbeteiligungen folgen. Bisher deckt der Münchner Konzern von der Technologie über die Produktion bis zum Vertrieb und Marketing alles selbst ab.



Der insolvente Speicherchipherstellers Qimonda zieht sich aus dem Solarzellengeschäft zurückNahezu sicher ist nach Branchenangaben bereits der Rückzug Qimondas aus dem Solarzellengeschäft. Im September sollte in Portugal das Gemeinschaftsunternehmen Itarion mit dem börsennotierten Solarzellenmodulanbieter Centrosolar (49-Prozent-Anteil) mit 150 Beschäftigten starten. Wie ein Centrosolar-Sprecher am Montag auf Anfrage sagte, wird derzeit mit Qimonda nach einem Alternativpartner für das Unternehmen gesucht.

Um die Fortführung des Qimonda-Kerngeschäfts mit der Herstellung von Speicherchips zu finanzieren, wird auch der Verkauf von Beteiligungen vorbereitet. Inzwischen haben nach Unternehmensangaben auch Qimonda-Tochterfirmen in den USA Gläubigerschutz beantragt.

Der vorläufige Insolvenzverwalter Michael Jaffé und das Management führten "konkrete Gespräche mit zahlreichen internationalen Interessenten", heißt es. Der Konzern verweist auch auf Signale der Regierungen, sich an einer Rettung zu beteiligen. Verhandelt werde mit Politikern aus Sachsen, Bayern, der Bundesregierung, aus Portugal und der EU.
Antworten
MacBull:

Info

2
25.02.09 10:13
Qimonda vertieft Verhandlungen mit Investoren  

Der Insolvenzverwalter erwartet konkrete Zusagen von Geldgebern. Für die Fortführung des Geschäftsbetriebs sind vorerst ausreichende Geldmittel vorhanden.  
Alle US-Niederlassungen melden Insolvenz an.
Qimonda hat seine Verhandlungen mit Investoren vertieft. Nach Auskunft des Unternehmens führt ein Team des vorläufigen Insolvenzverwalters Michael Jaffé zusammen mit dem Management von Qimonda konkrete Gespräche mit zahlreichen internationalen Geldgebern. Ziel sei es, so schnell wie möglich konkrete Zusagen zu erhalten. Bis dahin seien die Liquidität des angeschlagenen Speicherherstellers und damit auch die Fortführung des Geschäftsbetriebes während der laufenden Insolvenz gesichert.

Außerdem hat das Unternehmen angekündigt, durch Kostensenkungen freigewordene liquide Mittel in die Weiterentwicklung der Anfang des Monats vorgestellten 46-Nanometer-Buried-Worldline-Technologie zu investieren.  Dies geschehe in Absprache mit den Gläubigerausschüssen, so Qimonda.

Das Unternehmen rechnet jedoch auch im Falle eines erfolgreichen Abschlusses der Investorensuche mit weiteren Restrukturierungsmaßnahmen. Auch der Abbau weiterer Arbeitsplätze sei nicht ausgeschlossen. Erste Gespräche über mögliche Transfer- und Auffanggesellschaften sowie Unterstützung für die betroffenen Mitarbeiter will die Unternehmensleitung noch in dieser Woche mit den Betriebsräten in Dresden und München aufnehmen.

Kin Wah Loh, Vorstandsvorsitzender von Qimonda, betonte auch die Bedeutung seines Unternehmens für den Hochtechnologiestandort Deutschland. Die politischen Entscheidungsträger in Sachsen, Bayern, Deutschland, Portugal und der Europäischen Union hätten zudem ihre Bereitschaft signalisiert, sich an der Finanzierung des Unternehmens zu beteiligen, wenn Qimonda einen Investor gefunden habe.

Darüber hinaus hat Qimonda seine Niederlassungen in den USA für zahlungsunfähig erklärt und für die Qimonda North America Corporation und die Qimonda Richmond L.L.C. Gläubigerschutz nach Chapter 11 beantragt. Der Geschäftsbetrieb soll an beiden Standorten vorerst ohne Beeinträchtigungen fortgeführt werden.


Quelle: www.zdnet.de/news
Antworten
Jensemann:

Keine Hilfe aus Brüssel

 
25.02.09 23:31
www.mdr.de/nachrichten/6159752.html
Antworten
Jensemann:

Oder Doch?

 
26.02.09 10:59
Gelöschter Beitrag. Einblenden »
#36

SmooveD79:

bericht...

 
27.02.09 09:28
www.tagesspiegel.de/wirtschaft/...n-Insolvenzen;art130,2736673
Antworten
MacBull:

News, allerdings mit grauenhafter Überstzung

2
27.02.09 18:47
text übersetzt mit babelfish . erst von port. ins engl. dann von dem engl. ins deutsch . wems hift ....


Qimonda: Portugiesischer Unternehmer bestätigt Interesse an der Vertrauenskreation, die, Firma zu erwerben 16h13m Oliveira des Krankenhauses, Coimbra, 27 Fev (Lusa) luso-Deutsch ist - der portugiesische Unternehmer Pablo Tomás, von Oliveira des Krankenhauses, bestätigte heute zur Lusa Agentur das Interesse an der Kreation eines Vertrauens, das für Erwerb der Qimonda Anlage des Dorfs vom Conde luso-Deutsch ist. Entsprechend Pablo Tomás, das für eine Firma von projectos der Architektur verantwortlich ist, projecto erschien im Bereich des vorhandenen Beitrags zwischen seinem Kabinett und dem Apasolar, deutsche Firma der Saxónia Abnahme, die Verkleidungen fotovoltaicos produziert. " Wir denken dass eine große Potenzialität im Weltmarkt für die Produktion der fotovoltaicos Verkleidungen des dritten geração" existiert; , bestätigte es Pablo Tomás und addierte, dass er " schaut; eine Firma im Europa, das diese Art von tecnologia" produzieren könnte; , die erschienene Wahrscheinlichkeit habend, als sie der Situation des Qimonda sich kannte. In Übereinstimmung mit Pablo Tomás, bereits waren contactadas 115 Firmen der ganzen Welt gewesen, damit Form eine rotierende Plattform des Geschäfts im Dorf des Conde verursacht und gewesen bereits auch eingeleitete Vermittlungen mit der lokalen Autarkie gehabt wird. Für den portugiesischen Unternehmer " er ist möglich, um Synergien mit der Produktion der Halbleiter und dieser Verkleidungen (fotovoltaicos) zu verursachen, benutzt folglich Rohstoffe comuns". " Unsere Idee ist zu verwenden, um die qualifizierte menschliche Arbeitskraft zu fördern, die im Qimonda Portugal existiert und mit diesem ' zu vereinigen; know-how' dass das Deutsche possuem" , Sagt Pablo Tomás. Der Unternehmer beabsichtigt, kurzfristig, Vermittlungen mit der portugiesischen Regierung einzuleiten und sucht, um Garantien für eine Finanzierung zu erhalten, die sie in ungefähr 500 Million Euro schätzen. Projecto des Vertrauen " semanas" wird im Detail innerhalb zwei drei dargestellt; , Sagte Pablo Tomás.
Antworten
MacBull:

News!!

 
28.02.09 12:13
Sachsens Regierungschef Tillich zu Opel, Lehrerstreik, Wahlkampf und Kanzlerin Merkel
Zum Thema:

Fotos: Minterpräsident Tillich im Interview

Leipzig. Regierungschef Stanislaw Tillich (CDU) beklagt, dass die CDU in der Krise keinen klaren Kurs fährt. Es könne nicht Aufgabe des Staates sein, verfehlte Unternehmensstrategien auszugleichen, sagte er am Freitag bei einem Redaktionsgespräch.

Von Nichtstun bis Verstaatlichungen: Vieles deutet auf eine Hilflosigkeit der Politik in der Wirtschaftskrise hin. Behagen Ihnen die Angebote, die im Kampf gegen den Abschwung angeboten werden?

Die wirtschaftlich schwierige Situation ist in der Tat nicht zu übersehen. Es wird sich noch deutlicher zeigen, ob wir eine vorübergehende Rezession oder eine tiefgreifende Krise haben. Hilflos sind viele Großunternehmen. Nachdem sie feststellen, dass ihre eigenen Konzepte nicht mehr ausreichen, wollen sie den Staat in die Verantwortung nehmen.

Geht Ihnen das zu weit?

Momentan scheint es opportun, bei jedem Unternehmen über 2000 Mitarbeiter nach dem Staat zu rufen. Dabei sind viele darunter, deren wirtschaftliche Schwierigkeiten schon vorher offensichtlich waren. Schaeffler-Continental ist nur ein Beispiel. Es kann nicht Aufgabe des Staates sein, diese verfehlten Unternehmensstrategien auszugleichen.

Da müsste Ihnen auch das, was manche in der CDU anbieten, nicht passen.

Es ist in der Tat so, dass es momentan offenbar schick ist, über Verstaatlichungen, Beteiligungen und großzügige Hilfen zu reden. In Krisenzeiten neigen viele dazu. Das halte ich für fragwürdig, weil nicht über die Hintergründe nachgedacht wird. Wenn jetzt der Staat Opel hilft, dann muss man doch erstmal konstatieren, dass deren Absatz ganz unabhängig von der Finanzkrise von 14 Prozent in den vergangenen Jahren auf neun Prozent gesunken ist. Also muss man überlegen, was eine staatliche Hilfe für Opel für andere Hersteller wie VW bedeuten würde.

Als Thüringer Ministerpräsident würden Sie sicherlich ganz anders argumentieren. Sehen Sie das so kritisch, weil es in Sachsen kein Opel-Werk gibt?

Nein, das habe ich bei Qimonda genauso gesehen. Auch bei Speicherchips haben wir wie in der Autobranche eine Überproduktion. Qimonda ist wie Opel durch Fehlentscheidungen in der Unternehmenspolitik, durch falsche Weichenstellungen in die aktuelle Krise geraten.

Warum wollte Sachsen dann helfen, obwohl Sie gegen staatliche Hilfen sind?

Wir haben angeboten, bei einem unternehmerischen Konzept mit einer tragfähige Zukunftslösung zu helfen. Dazu gehörte die Ausrichtung auf eine neue Generation von Speicherchips. Nur dafür waren wir bereit, Geld auszugeben mit einem Darlehen, dass auch wieder hätte zurückbezahlt werden müssen.

Mussten Sie Ihren SPD-Wirtschaftsminister stoppen, um nicht leichtfertig Geld für Qimonda auszugeben?

Ja, wir lagen durchaus über Kreuz. Der Wirtschaftsminister hielt eine aktive Beteiligung an Qimonda für opportun, ich habe entschieden, dass dies nicht stattfindet. Ich wollte nicht, dass die Risiken, die im Zuge der Insolvenz in noch größerem Ausmaß deutlich wurden, beim Freistaat landen. Es kann nicht sein, dass das Land und damit der Steuerzahler diese Lasten tragen muss.

Was hat Ihr Treffen in Brüssel mit Industrie-Kommissar Verheugen gebracht?

Mit dem Antritt des neuen Bundeswirtschaftsministers gibt es ein Umdenken: Die Halbleiterindustrie gilt jetzt als Schlüsselbranche mit Einfluss auf alle technologischen Entwicklungen. Das hat auch EU-Kommissar Verheugen so deutlich gemacht, und das ist eine neue Entwicklung. Er hat von sich aus eine Studie in Auftrag gegeben. Damit wird ein neues Kapitel aufgeschlagen. Wenn es jetzt sowohl Verheugen als auch zu Guttenberg gelingt, ihre europäischen Kollegen im Wettbewerbsrat von der Bedeutung der Halbleitertechnologie für Europa zu überzeugen, dann nützt das auch Qimonda bei der Investorensuche.

Ein neuer Investor hat also in absehbarer Zeit reale Chancen bei Qimonda?

Das hängt natürlich vom Investor und seinem strategischen Konzept ab. Es gibt aber Investoren, die in dieser Situation ahnen, dass sie jetzt zu einem Schnäppchenpreis das bekommen, was vorher noch richtig Geld gekostet hätte.

Fällt die Entscheidung noch vor der Landtagswahl im Spätsommer?

Es muss zu einem zügigen Ergebnis kommen, weil das Insolvenzgeld demnächst ausläuft.

Mit der Insolvenz von Qimonda ist die Ausrichtung Sachsens auf wirtschaftliche Leuchttürme kritisiert worden. Ist diese Strategie noch richtig?

Die Leuchtturmpolitik war und ist richtig, und sie war übrigens auch alternativlos. Daran gibt es nichts zu zweifeln, das zeigt die wirtschaftliche Entwicklung Sachsens. Hätte es nicht VW, AMD und die Leipziger Auto-Industrie gegeben, gäbe es auch alle nachfolgenden Industrien nicht.

Die Auswirkungen der wirtschaftlichen Krise können im Sommer dramatisch werden. Haben Sie Angst vor einer ähnlichen Situation wie im Sommer 2004, als die Hartz-IV-Proteste eskalierten?

Wir sind schon jetzt in einer ähnlichen Situation. Die aktuellen Zahlen vom Arbeitsmarkt zeigen das, jeder neue Arbeitslose ist einer zuviel. Man muss deshalb genau abwägen, wo man hilft. Ich bin mir sicher, dass die Wirtschaftslage das dominierende Thema im Wahlkampf werden wird. Gerade deshalb wird es einen Diskurs der Parteien über die Beherrschbarkeit der Situation geben. Momentan haben wir ja schon eine Art Vorwahl-Kampf, wenn ich sehe, wie einige Politiker plötzlich auf Opel abfahren.

Sie sprechen den Außenminister und seinen Auftritt vor den Opel-Werkern an. Werfen Sie das Steinmeier vor?

Ich frage mich schon, was ein Außenminister bei einem Automobilhersteller für eine fachliche Zuständigkeit hat. Wenn es einen Minister gegeben hätte, der mit den Mitarbeitern hätte sprechen können, dann wäre es der Arbeits- oder der Wirtschaftsminister gewesen. Dass statt dessen der Außenminister vor den Opelanern große Reden schwingt, ist natürlich Wahlkampf.

Sind Sie froh, dass Sie als Finanzminister die Sachsen-Landesbank gerade noch so verkaufen konnten?

Es war damals eine der schwierigsten Entscheidungen für mich. Aber ohne diesen Verkauf hätten wir jetzt noch wesentlich höhere Verluste als damals. Es war bitter im Dezember 2007, aber es war die richtige Entscheidung zur richtigen Zeit.

Nutznießer der Krise ist aktuell vor allem die FDP, die in Umfragen nach oben klettert. Ist das gerechtfertigt?

Das ist schon verrückt. Allgemein gilt die Auffassung, dass der Staat in der gegenwärtigen Krise stärker eingreifen solle. Aber genau die Partei, die immer wieder gegen den Staat zu Felde zieht, ist der Nutznießer.

Haben die Liberalen mit ihrer Wirtschaftspolitik die Situation nicht mit heraufbeschworen?

Sie standen und stehen ja nicht in der politischen Verantwortung.

Ideologisch aber schon ...

Man kann nur den verantwortlich machen, der auch wirklich Verantwortung trägt.

Profitiert die FDP mit ihrem Höhenflug davon, dass die CDU kein Profil mehr hat?

Richtig ist, das die FDP im bürgerlichen Spektrum abschöpft. Das liegt auch daran, dass die CDU keinen klaren Kurs fährt. Es gibt immer wieder neue Vorschläge aus den Reihen der Union, was dazu führt, dass der Wähler verunsichert ist.

Ist es nicht Sache von Parteichefin Angela Merkel, die klare Linie durchzusetzen?

Natürlich. Sie ist die Chefin einer großen Volkspartei. Die CDU hat es versäumt, den Menschen zu erklären, warum wir ein Finanzmarktstabilisierungsgesetz machen und warum es eben nicht möglich ist, allen taumelnden Unternehmen in der Krise zu helfen. Denn diese Frage stellt sich, wenn so viele große Firmen nach so viel Geld rufen, und sie muss ehrlich beantwortet werden. Wir können doch nicht die ganze Wirtschaft verstaatlichen. Es ist auch nicht einzusehen, dass der Staat nur ausgewählten Unternehmen hilft, weil sie seit Jahrzehnten einen Standort prägen. Wo ist die Grenze, bei 3000 bedrohten Arbeitsplätzen? Sind dann 1900 oder 100 Jobs weniger wert? So kann man doch nicht herangehen.

Ist da aber nicht die Erklär-Kanzlerin gefordert?

Das ist richtig. Deswegen ist es der CDU auch in den letzten Wochen nicht gelungen, das richtige Handeln zu erklären. Denn es geht nicht nur darum, das Richtige zu tun, sondern es den Menschen auch verständlich zu machen.

Besteht nun die Gefahr, dass die CDU in den bevorstehenden Wahlkämpfen nicht genügend Mobilisierungskraft hat?

Wahlkämpfe dienen ja dazu, mit dem Wähler zu kommunizieren. Aber man muss darauf achten, dass nicht erst zu einem Zeitpunkt mit dem Wähler gesprochen wird, an dem er schon seine festen Schlüsse gezogen hat, die man dann kaum noch aufbrechen kann.

Könnte die Kanzlerin, die immer weiter nach links rutscht, die CDU spalten?

Das sehe ich nicht. Momentan hat keine andere Partei ein absolut schlüssiges und sicheres Konzept für den Ausweg aus der Krise. Die FDP fordert eigentlich nur Steuererleichterungen, die SPD versucht es mit der öffentlichen Beteiligungen an Unternehmen. Die Union vertraut auf die soziale Marktwirtschaft, und das halte ich für richtig.

Bisher hat die Linke von der Krise nicht profitiert. Wie erklären Sie sich das?

Dass die Bürger weder den Linken noch den Rechtsradikalen irgendeine Kompetenz zur Lösung der jetzigen Krise zutrauen, zeigt doch, dass unsere Demokratie funktioniert. Natürlich sind Krisen immer auch Zeiten für Populisten. Aber wenn über 90 Prozent der Bürger der Meinung sind, dass sich der Staat nicht an Unternehmen beteiligen sollte, dann spricht das doch für eine große Reife. Wenn wir wollen, dass die Menschen nicht zu den Populisten laufen, müssen wir ihnen erklären, dass nicht Produkte in den Markt gepumpt werden dürfen, die keiner braucht, und dass staatliche Spritzen keine Garantie für langfristiges Überleben der Firmen sind.

Wie sehen Sie die Abwrackprämie?

Sie ist ein Instrument, das nur einen kurzfristigen Impuls erzeugt.

Ein Strohfeuer?

Ja.
Qimonda - der Faktenthread !! 5501669
Haben Sie Verständnis für den ehemaligen Amtskollegen aus Sachsen-Anhalt, Werner Münch, der jetzt aus der CDU ausgetreten ist, weil Angela Merkel den Papst diskreditiert habe?

Ich wusste gar nicht, dass Herr Münch noch Mitglied der CDU war.

Am Donnerstag haben die Lehrer in Sachsen flächendeckend gestreikt für acht Prozent mehr Gehalt. Haben Sie dafür Verständnis? Schließlich ist das gute Abschneiden des Freistaats bei Pisa auch den Lehrern zu verdanken.

Hier wird viel vermengt. In den vergangenen Tarifverhandlungen waren wir uns einig, dass trotz des Schülerrückganges betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden sollen. Deshalb arbeiten die Lehrer in Sachsen in Teilzeit und verdienen weniger. Dann gibt es noch eine Lohnangleichung Ost-West, die zum großen Teil schon 2008 vollzogen wurde. Zu Beginn des nächsten Jahres wird es dann auch für die höheren Lohngruppen die volle Lohnangleichung geben.

Jetzt geht es aber um acht Prozent oder 200 Euro pro Monat als generelle Gehaltserhöhung. Wie sehen Sie das?

Da kann ich als Ministerpräsident nur mahnen, die wirtschaftliche Situation nicht außer Acht zu lassen. Es gibt Gewerkschaften, die sich auf Grund dieser Situation sehr wohl verantwortungsvoll verhalten. Aber eine Forderung nach einer Lohnerhöhung um acht Prozent halte ich für sehr vermessen, gerade auch im Vergleich zur privaten Wirtschaft, wo Menschen um ihren Arbeitsplatz bangen, was die Lehrer nicht müssen.

Ist der Westen immer weniger bereit, den Osten zu unterstützen?

Es gibt erbitterte Verteilungskämpfe zwischen Ost und West und zwischen Nord und Süd. Da spielt es schon eine Rolle, dass der Osten nach wie vor großzügige Hilfen bekommt. Ich persönlich halte von dieser Konfrontation gar nichts. Aber sie ist vorhanden. Das drückt sich auch darin aus, dass außerhalb Sachsens keiner über Qimonda redet. Doch über die Unternehmensstandorte, die in der Vergangenheit alles so gelassen haben, wie es seit Jahrzehnten war, wird viel gesprochen.

Gibt es bald neuen Ost-West-Zoff?

Wenn etwa jetzt der Investor Enka in Elsterberg sagt, er schließt den Standort in Sachsen, nur die Ausrüstung nimmt er mit in die alten Bundesländer, dann kann ich verstehen, dass das die Leute aufregt. Deshalb brauchen wir hier mehr eigene Forschungs- und Entwicklungskapazitäten.. Wir brauchen Innovation und neue Produkte. Dabei haben wir als fischelante Sachsen schon moderne Strukturen aufgebaut, die uns helfen werden, auch mit gefragten Nischenprodukten die Krise gut zu überstehen.

Apropos Ost-West: Haben bei der Debatte um Ihre eigene Biografie westliche Ressentiments eine Rolle gespielt?

Zumindest ist die Debatte von Leuten geführt worden, die nicht in der Lage sind, das Leben in der DDR so zu beurteilen, wie es wirklich war, weil sie nie hier gelebt haben. Das ist eine Lehre aus der Wiedervereinigung: Wer behauptet, dass 16 Millionen Menschen das System gestützt hätten, der irrt. Eine solche Pauschalisierung wird dem Land und den Leuten nicht gerecht.

Einer ihrer schärfsten Kritiker, der SPD-Mann Karl Nolle, spricht von 35 000 Systemträgern in der Block-CDU ...

Man kann auch nicht alle CDU-Mitglieder über einen Kamm scheren. Es geht immer um die persönliche Verantwortung: Was haben einzelne Menschen getan oder auch nicht getan?

Ihr Generalsekretär Michael Kretschmer spricht aber von kollektiver Vergebung.

Man kann immer nur Einzelne zur Verantwortung ziehen. Der Generalsekretär hat seine Worte später auch in diesem Sinne präzisiert. Und zu Herrn Nolle kann man nur sagen: Es ist der Versuch einer Instrumentalisierung mit einem politischen Ziel ...

... Sie aus dem Amt zu jagen?

Es geht nicht um mich. Die SPD merkt offenbar gar nicht, wie sehr sie an den Menschen vorbei sendet. In der gegenwärtigen Wirtschaftskrise haben wir wirklich Wichtigeres zu tun. Das erkennen die Menschen auch.

Was ist das Ziel Ihrer Kritiker: dass Stasi-Zuträger wie Volker Külow jetzt auch auf die Block-CDU zeigen können?

Wenn dies das Ziel ist, wird es nicht verfangen. Es ist ein Unterschied, ob jemand andere Leute ausgespitzelt und ihnen geschadet hat; oder ob er zu denjenigen gehörte, die in der Gemeindeverwaltung ihre Arbeit erledigt haben.

Wie gut klappt die Zusammenarbeit mit einem Koalitionspartner, bei dem ein Fraktionsmitglied permanent auf die CDU einschlägt?

Das macht die Zusammenarbeit nicht einfach. Diese persönlichen Angriffe belasten die Koalition. Wenn der SPD am Koalitionsfrieden gelegen wäre, müsste sie sich von Herrn Nolle trennen. Dass sie es nicht tut, spricht Bände.

Viele in der CDU haben nicht nur von Herrn Nolle die Nase voll, sondern von der SPD generell. Sie auch?

Nach der Wahl 2004 hatten wir nur eine Option – eine Koalition mit der SPD. Dabei haben wir stets betont, dass das keine Liebesheirat ist. Darum geht es auch gar nicht. Wir haben die Verantwortung fürs Land. Wenn die sächsische Union aber nach den kommenden Wahlen zwischen zwei Partnern wählen könnte, wäre das keine schlechte Ausgangssituation für uns.

Wer wäre Ihnen lieber, SPD oder FDP?

Die Schnittmengen mit der FDP sind sicherlich größer, wenn auch die sächsischen Liberalen nicht überall mit der FDP auf Bundesebene zu vergleichen sind. Und auch mit der FDP gibt es Bereiche, wo wir nicht übereinstimmen – bei der Inneren Sicherheit zum Beispiel.

Und wie steht’s um die Grünen?

Die sächsischen Grünen sind nicht regierungsfähig. Die Partei ist beim letzten Mal gerade so hereingerutscht, jetzt muss sie um den Wiedereinzug bangen. Vor allem aber sind ihre Themen nicht überzeugend, vor allem die Energiepolitik. Die Grünen haben zusammen mit der SPD auf Bundesebene diese entscheidende Fragen so lange vor sich her geschoben, dass wir jetzt in einer Sackgasse stecken. Im Moment ist die Lage in Deutschland doch so, dass wir scheinbar ein reines Gewissen haben, sich dafür aber kaum mehr einer traut, neue Kraftwerke zu bauen. Das wollen wir ändern, auch auf EU-Ebene. Wenn Deutschland in Zukunft einen Kommissar nach Verheugen stellt, dann muss dieser für zwei Felder zuständig sein: Energie und Klima. Das sind die Schlüsselthemen.

Ob Atomstrom oder Braunkohle – man hat stets den Eindruck, dass sich auch bei der CDU keiner traut, das Thema mit Macht durchzusetzen ...

Für uns Sachsen gilt das nicht. Wir setzen weiter auf einen Energiemix, das heißt auch auf Kohlekraftwerke. Dafür werden wir oft genug von den Grünen attackiert.

Die NPD hat sich nach ihrem Einzug ins Landesparlament mit einer Reihe von Skandalen blamiert. Trotzdem sind die Rechtsextremisten in alle Kreistage eingezogen. Richten Sie sich darauf ein, dass die NPD im Landtag bleibt?

Wir tun alles, dass das nicht geschieht. Denn die NPD bietet nur Scheinlösungen, sie hat weder ein Konzept noch Personal. Wir müssen versuchen, jene Wähler, die nicht der Neonazi-Ideologie verfallen sind, für die demokratischen Parteien zurück zu gewinnen.

Interview: Bernd Hilder, Andre Böhmer, Anita Kecke und Jürgen Kochinke
© LVZ-Online, 28.02.2009, 02:34 Uhr
Antworten
Schalke17:

wie

 
28.02.09 12:21
ich das verstanden habe ist das nur ein investor für das portugische unternehmen oder?
Antworten
SmooveD79:

Vermutlicher Investor in Sicht?!

 
01.03.09 00:08
tsf.sapo.pt/PaginaInicial/Economia/....aspx?content_id=1155824

Die Gruppe, die beabsichtigt Qimonda zu kaufen, sagt, dass es die 1700 Arbeitskräfte halten möchte, die die Firma in Portugal hat. Zum TSF soll der portugiesische Unternehmer, der darstellt, die Firma, die trotz der Idee vorangebracht wird, Gesamtautonomie zur Maßeinheit des Dorfs des Conde geben. Zu zu senden, damit eMail Verbindung * Pablo Tomás bestätigt Kontakt mit Gerichtsmanager des Qimonda * des Pablos Tomás zulässt sendet, dass portugiesische Maßeinheit sehr wichtig ist * Pablo Tomás beschreibt Gruppe, dass er beabsichtigt, Qimonda zu kaufen den portugiesischen Unternehmer, der die deutsche Gruppe darstellt, die am Kauf des Qimonda garantiert interessiert ist, dass der Antrag der germanischen Gruppe die Wartung der 1700 Ränge der Arbeit miteinbezieht, die die Firma in Portugal hat. Zu TSF bestätigte Pablo Tomás, der sagt, dass der Antrag der deutschen Gruppe innerhalb zwei Wochen erscheinen muss, dass sie Vermittlungen im Kurs mit dem Gerichtsmanager des Qimonda hat und dass die Gruppe bereits wie zu denken ist, geht, die lukrative portugiesische Maßeinheit zu werden. Dieser Unternehmer von Oliveira des Krankenhauses betrachtete wichtig die Wartung der portugiesischen Anlage und dieses ' know-how' von der Maßeinheit des Dorfs des Conde ist es für die Arbeit zukünftig in den Halbleitern, aber auch in den fotovoltaicos Systemen wichtig. „Jetzt gehen wir, zu rentabilizar es mit einer Gesamtautonomie zu versuchen, die ist, was sie nicht mit dem Qimonda“ gebracht wird, addiert dem portugiesischen Unternehmer, der sagt, dass die deutsche Gruppe geht zu versuchen, den Personal zu integrieren aller Techniker der portugiesischen Anlage. Pablo Tomás, das trotz der deutschen Gruppe erklärt wird, die geht zu versuchen, das Qimonda zu kaufen, ist eine Verzweigung der Firmen, die einen Bestandteil Arbeit in den fotovoltaicos Systemen haben, aber eine andere in den Halbleitern. Der Unternehmer, der trotz der Gruppe vorangebracht wird, ist zur Wartezeit zum Haben eine Sitzung mit der portugiesischen Regierung an den folgenden Tagen. Jedoch beabsichtigt der städtische Lautsprecher des Hauses des Dorfs vom Conde, in der Erklärung zur Lusa Agentur, bereits gesagt, um für die Tatsache der Gruppe „sehr erfüllt“ zu sein, die Arbeitskräfte der portugiesischen Maßeinheit zu halten. „Wir sollen einer Firma, die fast ein portugiesisches património, ist eine Zeit, die für unsere Bestätigung zum Niveau der Wissenskapazität“, beiträgt bestätigtes Mário Almeida sprechen, das dass das Geschäft glaubt, wenn geht, „schnell“ zu verwirklichen.
Antworten
riva:

Investor...

 
01.03.09 09:46
Es geht hier nur um Qimonda Portugal. Eine Gruppe deutscher Unternehmen will angeblich Qimonda Portugal übernehmen...
Antworten
Schalke17:

ja

 
01.03.09 10:37
aber wichtig wäre dresden, weil dort die neuen chips produziert werden
Antworten
riva:

Investor...

 
01.03.09 13:43
sorry, Investor ist vielleicht auch nicht der rechte Ausdruck, angeblich will eine deutsche Gruppe Qimonda Portugal kaufen... das ist ja nochmal was anderes! Nun -wie dem auch sei, es ist schon erstaunlich, dass diese Meldungen überhaupt nicht über die deutsche Presse herausgegeben werden...???
Da fragt man sich: was soll das??? In Portugal waren sie offenbar nicht zurückzuhalten oder das war auch gar nicht gewollt - gespannt, wann das hier mal kommuniziert wird offiziell....??
Antworten
heavymax._co.:

wast heißt heutzutage schon.. Investor..?

 
01.03.09 16:35
fürn ´nen obligatorischen Euro würd ich Qi auch übernehmen, um mir dann vom Steuerzahler ´nen Arsch retten zu lassen..
also da gehört schon etwas mehr zu,  wie z.B. .. die Emirates, oder irgend ein globaler Player mit finanziellem Rückhalt.. Intel wäre auch ok...
alle anderen "Möchtegern Investoren" wollen doch vor allem eins.. "K A S S E  M A C H E N".. aber zu wessen Lasten?
.. was wir sicherlich nicht brauchen, ist irgend ´ne schlaue Heuschrecke.. die dann hinterher die Patente und das KNOW HOW weiter vermarktet und wir Aktionäre letztendlich wieder das nachsehen haben..
Diplomatie ist das halbe Leben. Keine Macht den Radikalen. Gegen "willkürliche  Zensur" und für freie Ausübung der demokratischen Grundrechte wie der Rede- u. Meinungsfreiheit
Antworten
windy k.tor:

Opel vs. Qimonda

 
01.03.09 18:27
"Opel - Die Insolvenz wäre ehrlicher

... Der Markt muss bereinigt werden. Und wenn Opel oder der ganze GM-Konzern die prominenten Opfer sind, dann ist das kein Systemcrash. Im Gegenteil: Es hilft anderen Herstellern zu überleben. Wenn keine Opel-Fabrik stillgelegt wird, dann eben welche von VW, Ford oder Renault. Die Arbeitsplätze gehen so oder so verloren.

Was noch schwerer wiegt: Steigt der Staat bei Opel ein, muss er es bald schon beim Zulieferer Schaeffler tun. Dort geht es sogar um noch mehr Arbeitsplätze. Und warum hilft er nicht dem Chiphersteller Qimonda und anderen angeschlagenen Industriefirmen? Bei Qimonda hat sich der Staat verweigert. Warum? Hier gäbe es sogar noch eher eine Zukunftsvision zu verkaufen als in der überbesetzten Autobranche."

...

www.handelsblatt.com/unternehmen/...nz-waere-ehrlicher;2180709

Sehe ich genauso.
Antworten
riva:

@windy

 
01.03.09 19:04
Das sind doch mal klare Worte, die man begrüßt...!
Bin äußerst gespannt, wann die Meldungen, die am Freitag/Samstag in Portugal herauskamen zum offenbar geplanten Verkauf von Qimonda Portugal hier in der deutschen Presse endlich auch mal kommuniziert werden...
Antworten
heavymax._co.:

EU Subventionen..frag- und diskussionswürdig ?

 
01.03.09 19:12
hab´s heute schon mal -im anderen Thread- gepostet..
Autos im europäischen und globalen Markt gibts -leider für Opel- .."wie Sand am Meer"..
..ein Chipproduzent in EU, hat dem entgegen geradezu "Seltenheitswert, da wird das Staatssekkel aber erst mal -unsinniger Weise- zu gelassen..
das zeugt eben vom "politischem Sachverstand", ala Verheugen & Co. :((
Diplomatie ist das halbe Leben. Keine Macht den Radikalen. Gegen "willkürliche  Zensur" und für freie Ausübung der demokratischen Grundrechte wie der Rede- u. Meinungsfreiheit
Antworten
SmooveD79:

könnten wir im anderen Thread weiter dikutieren

 
01.03.09 19:14
das ist doch eher der Fakten-Thread. Ich sehe das hier eher als Sammlung von Fakten.
Obwohl ihr ja auch nur Fakten schreibt... ;o)
Antworten
heavymax._co.:

Fakten hin oder her..

 
01.03.09 19:19
wir Qi Aktionäre wollen alle doch nur das eine ..
Sub /Invest und ´ne kleine Rallye :))
Diplomatie ist das halbe Leben. Keine Macht den Radikalen. Gegen "willkürliche  Zensur" und für freie Ausübung der demokratischen Grundrechte wie der Rede- u. Meinungsfreiheit
Antworten
Orakel99:

Weitblick-Tecdax: Das ist das übernächste Ziel.

 
07.03.09 09:27
Meine Überzeugung: Qi wird in den Tecdax aufsteigen, weil der Börsenprofit gigantisch ist.
Die Banken würden sicher nicht die Chance entgehen lassen.
Das Anlagenvermögen ist im Verhältnis zu den anderen Tecdax-Firmen ein Ausreißer.

Man sollte die Möglichkeit nicht außer Acht lassen. Ein bisschen Weitblick wäre bei Qi angebracht.
Antworten
SmooveD79:

ich weiß nicht, ob eine

2
07.03.09 10:20
amerikanisch notierte Aktie in den TecDax kommen kann...
Antworten
Orakel99:

Es geht wohl doch, weil:

 
07.03.09 13:22
Urspünglich von SmooveD79.
Hat Qimonda eine Chance wieder aufzustehen?
Posting 2330.
(Blumen bitte dort hin senden.)

"1.1.2 TecDAX
Der TecDAX®-Index beinhaltet die 30 größten und liquidesten Werte aus den Technologie-Sektoren des
Prime-Segments unterhalb von DAX. Für die Aufnahme in den Index qualifizieren sich solche Unternehmen,
die ihren juristischen oder operativen Sitz in Deutschland haben oder die einen Schwerpunkt des
Handelsumsatzes an der FWB® Frankfurter Wertpapierbörse und Ihren Hauptsitz in einem EU oder EFTA
Staat haben. Die Indexhistorie schließt sich nahtlos an die von NEMAX50® an."

deutsche-boerse.com/dbag/dispatch/de/...uity_indices_guide.pdf
Antworten
MacBull:

Info!

 
15.03.09 12:39
Landtags-Sondersitzung wegen Qimonda-Krise

Dresden - Der Kampf um die Rettung des insolventen Speicherchipherstellers Qimonda
wird Thema im sächsischen Landtag. Linke und Grüne haben eine Sondersitzung des
Parlaments beantragt, teilten die Fraktionen am Sonntag in Dresden mit.

Sie wollen Auskunft über die Ergebnisse der Verhandlungen und Gespräche bei
EU-Kommission und Bundesregierung sowie mit dem Insolvenzverwalter.

Zudem fordern sie eine unmittelbare oder mittelbare Minderheitsbeteiligung des
Freistaates an Qimonda oder dessen Nachfolgeunternehmen, falls es als wichtiger
Teil dieser europäischen Schlüsseltechnologie am Standort Dresden erhalten werden kann.

Landtagspräsident Erich Iltgen (CDU) muss laut Geschäftsordnung das Plenum
binnen fünf Tagen einberufen. (dpa)
Antworten
MacBull:

News!!

 
15.03.09 16:53
IG Metall fordert Sachsen bei Qimonda zum Handeln auf - Presse

DJ IG Metall fordert Sachsen bei Qimonda (News) zum Handeln auf - Presse
15.03.2009 16:10


BERLIN/DRESDEN (Dow Jones)--Die Gewerkschaft IG Metall fordert einen Einstieg Sachsens beim insolventen Speicherchiphersteller Qimonda einzusteigen. Bisher hat die sächsische Landesregierung eine Beteiligung an dem Unternehmen kategorisch abgelehnt. "Das ist eine klare, rein ideologische Position", sagte der Halbleiterexperte der IG Metall, Wigand Cramer, der "Berliner Zeitung" (Wochenendausgabe), berichtet die Nachrichtenagentur ddp. Alle Konkurrenten von Qimonda, die es noch gibt, seien vom Staat gefördert.

Cramer sagte, dass viel Steuergeld auf dem Spiel stehe. Ein Drittel der Chipindustrie in Sachsen hätten Steuerzahler bezahlt. Diese Investition könne nun mit einem relativ geringen Betrag gesichert werden. Doch der Staat müsse dafür "vom Förderer zum Investor" werden. Und über diese ideologische Schwelle springe die Landesregierung nicht.
Antworten
MacBull:

Info!!

 
15.03.09 16:56
www.mdr.de/sachsen/6208820.html
Antworten
Flocke77:

Es gab viele Nachrichten über die heutige....

 
16.03.09 15:21
....Thematik, aber diese Zusammenfassung ist m. E. die Beste und sogar zusätzlich mit vielleicht nicht unwichtigen Nebeninfos (auch seriös, weil von der ARD)!

boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_340478
Antworten
brunneta:

Inspur bestätigt Interesse an Qimonda

 
16.03.09 15:27
Das chinesische Server- und Softwareunternehmen Inspur hat Interesse an dem insolventen Speicherchip-Hersteller Qimonda (News)   bestätigt. "Ich kann nur sagen, dass beide Seiten die Absicht haben, zu kooperieren", sagte ein Mitarbeiter im Pressebüro des Unternehmens in Jinan (Provinz Shandong) am Montag der Deutschen Presse-Agentur dpa. Die Verhandlungen liefen. Details der geplanten Kooperation seien allerdings noch "ein Geheimnis". Ein Sprecher des vorläufigen Insolvenzverwalters Michael Jaffé wollte keine Stellungnahme dazu abgeben. Die Infineon Tochter Qimonda hatte im Januar nach monatelangem Kampf gegen fallende Speicherchip-Preise Insolvenz anmelden müssen.

Jaffé hatte schon in der Vorwoche in einem Brief an Sachsens Regierung auf ein mögliches Engagement der Chinesen hingewiesen. Demnach gab es mit Inspur bereits zwei "vielversprechende und zielführende Verhandlungsrunden" in Hongkong. Inspur sei bereit, sich an einem Unternehmen zu beteiligen und für rund 2,5 Milliarden Euro eine neue Fabrik in Shandong zu errichten. Damit bestehe die "einmalige Gelegenheit einer exklusiven Zusammenarbeit mit einem chinesischen Staatsunternehmen, welches das klare staatspolitische Interesse hat, von Korea, Taiwan oder den USA unabhängig zu sein".

"Da der chinesische Investor die dortige Computerindustrie unter allen Umständen selbst mit dem "Rohstoff Chip" beliefern will, ist er gewillt und vor allem auch in der Lage, Marktverwerfungen, die auch in Zukunft nicht auszuschließen sind, zu überstehen", schrieb Jaffé. Die Gefahr, dass Technologie nach China abwandere, sei sehr gering. Auch die Chinesen würden nur eine Minderheitsbeteiligung anstreben. Jaffé schrieb von einer Übergangslösung. Sachsen könnte einen Anteil von 23 Prozent übernehmen. Portugal - wo ein Qimonda-Werk mit 1000 Beschäftigten steht - sei gewillt, sich mit 14 Prozent zu beteiligen.

Jaffé machte klar, dass neben dem Engagement privater Investoren nur eine staatliche Beteiligung Qimonda noch retten kann. Dabei nannte er neben Portugal und dem Bund auch die Länder Sachsen und Bayern. Dies sei die "einzig verbleibende Möglichkeit, um eine Zerschlagung und Einzelverwertung der Vermögenswerte (vermutlich) nach Asien zu verhindern", hieß es in dem Schreiben. Ein Sprecher Jaffés wollte sich zu den Aussichten auf eine Lösung mit Inspur nicht äußern. "Aus unserer Sicht gehen die Gespräche weiter", erklärte er lediglich. Zu einzelnen potenziellen Investoren könne man aber keine Angaben machen.

Inspur ist der größte chinesische Server-Hersteller und -Dienstleister und entwickelt auch Software für Steuer- und Finanzwesen, Telekommunikation, Pharma-Geschäft und Behörden. Das Unternehmen zählt zu den Mitbegründern der chinesischen IT-Industrie in den 80er Jahren. Bis 2006 nannte sich das Unternehmen Langchao (Flut), gab sich dann aber den Namen Inspur, um das Auslandsgeschäft zu verstärken. Die internationale Strategie zielt auf einen Ausbau der Geschäfte mit Europa und den USA.

Inspur International, eine Tochter der Inspur Gruppe, ist seit 2004 an der Börse in Hongkong gelistet. 2005 stieg Microsoft als strategischer Investor mit 25 Millionen US-Dollar ein und begann eine umfangreiche Kooperation mit dem führenden chinesischen IT- Unternehmen in Dienstleistungen und Software Outsourcing./lw/su/cs/DP/wiz
Keine Kauf Empfehlung!!
Das Warten ist die grausamste Vermengung von Hoffnung und Verzweiflung, durch die eine Seele gefoltert werden kann.
Divise: "Kaufen, wenn alle anderen verkaufen"
Antworten
minicooper:

die sachsen sind bekloppt

 
16.03.09 15:29

"widerstand der sachsen" ...lächerlich

kein wunder dass  bei denen die wirtschaft nicht richtig in fahrt kommt .

aber unseren soli abgreifen.... 

schaun mer mal
Antworten
hajob:

Donnerstag 11 Uhr Sondersitzung im Landtag

3
16.03.09 15:53
"16.03.2009 - Auf Antrag von 31 Abgeordneten der Fraktionen DIE LINKE und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN kommt das Parlament am Donnerstag, den 19. März 2009, um 11:00 Uhr zu einer Sondersitzung zusammen. Beraten wird der gemeinsame Antrag der Linksfraktion und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zum Thema „Fortbestand des Chipherstellers QIMONDA am IT-Standort Dresden sichern!“ (Drs. 4/15046). Die Sitzung ist öffentlich. "
Antworten
brunneta:

Inspur schweigt zu Qimonda-Details

 
16.03.09 16:13
Chinesen als mögliche Retter für Chipspezialisten

satundkabel.magnus.de/wirtschaft/artikel/...pspezialisten.html
Keine Kauf Empfehlung!!
Das Warten ist die grausamste Vermengung von Hoffnung und Verzweiflung, durch die eine Seele gefoltert werden kann.
Divise: "Kaufen, wenn alle anderen verkaufen"
Antworten
MacBull:

Info!

 
21.03.09 12:40
Qimonda darf hoffen
20. März 2009
Laut den neusten Medienangaben darf Qimonda auf eine Rettung hoffen. Demnach schließt das Bundesland Sachsen derzeit eine Beteiligung an dem Unternehmen nicht aus. Am gestrigen Donnerstag zogen hunderte Qimonda Mitarbeiter durch die Innenstadt von Dresden in Richtung Landtag. Ihr Ziel war eine erste Aussage der Politiker hinsichtlich einer Unterstützung für den angeschlagenen Speicherchiphersteller.

Gegenüber den Medien bestätigte die sächsische Regierung, dass eine Beteiligung an dem Unternehmen nicht ausgeschlossen werden kann. Zudem möchte man einen neuen Investor mit allen Mitteln bei der Rettung von Qimonda unterstützen. Stanislaw Tillich, Ministerpräsident Sachsens, verwies zudem erstmals auf die Option einer mittelbaren Beteiligung an Qimonda. Hierbei handele es sich schließlich um eine Ausweitung der einzelnen Unterstützungen, die sich bisher auf Bürgschaften und Beihilfen konzentrierten.

Tillich bestätigte jedoch, dass es sich bei einem Investor um die ausschlaggebende Voraussetzung für die Unterstützung für Qimonda handele. Ebenso sei ein zukunftsorientierter und tragfähiger Geschäftsplan unumgänglich. Als Übergangslösung könne demnach auch eine direkte Beteiligung nicht mehr ausgeschlossen werden. (dtn/nf/Pixelio/wrw)
Antworten
MacBull:

Info

3
21.03.09 12:43
IWH-Chef Blum für Rettung von Qimonda IWH-Chef Blum für Rettung von Q...

Sollten Bund und Länder aber Opel retten, «dann muss die Politik Qimonda allemal retten»


Leipzig (ddp.djn). Der Wirtschaftswissenschaftler Ulrich Blum hat sich für eine Rettung des Speicherchipherstellers Qimonda durch den Staat ausgesprochen. «Die Politik muss sich gut überlegen, ob sie eine Schlüsselindustrie sang- und klanglos untergehen lässt», sagte der Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung (IWH) Halle der «Leipziger Volkszeitung» (Samstagausgabe).

Qimonda sei der letzte Speicherchiphersteller in Europa. Ohne das Unternehmen bestehe die Gefahr, dass anderen Wirtschaftsbranchen wichtige Güter für die eigene Produktion fehlten und sie von Importen abhängig seien. Anders verhalte es sich mit dem angeschlagenen Autobauer Opel, sagte Blum. Mit dem Unternehmen verschwinde höchstens ein Markenname vom Markt, aber keine Technologie, schließlich gebe es noch andere Autohersteller in Deutschland.

Sollten Bund und Länder aber Opel retten, «dann muss die Politik Qimonda allemal retten», sagte Blum. Allerdings habe der Autohersteller den Vorteil, dass seine Produkte weitaus mehr Menschen bekannt seien und große Werke in Westdeutschland stünden, die Aufmerksamkeit deswegen größer sei. Daran dürfe sich die Wirtschaftspolitik aber nicht orientieren.

(ddp)
Antworten
Schalke17:

@MacBull

 
21.03.09 12:47
bitte noch die Links
Antworten
Leverage1:

Hier der Link

 
21.03.09 22:01
de.biz.yahoo.com/21032009/336/...f-blum-rettung-qimonda-0.html
Antworten
brunneta:

@ Leverage1 sehr, sehr alt

 
21.03.09 22:28
wurde schon 1000 zerkaut im Trend unten....................
Hat Qimonda ein Chance wieder aufzustehen?
Keine Kauf Empfehlung!!
Das Warten ist die grausamste Vermengung von Hoffnung und Verzweiflung, durch die eine Seele gefoltert werden kann.
Divise: "Kaufen, wenn alle anderen verkaufen"
Antworten
Leverage1:

Weiss ich

 
22.03.09 10:02
es wurde ja nach den Links gefragt von Schalke17
Antworten
schubby1:

Cash für QI !

 
23.03.09 01:33
Auch für den Fortgang des Gemeinschaftsunternehmens mit der Qimonda Solar GmbH sei in Kürze eine Klärung zu erwarten, so dass diese Unsicherheit nicht mehr den Aktienkurs belasten dürfte, so die Centrosolar Group AG abschließend.

www.solarportal24.de/nachrichten_25459_centrosolar_gr…

Das gibt nochmal gut Cash für QI
Antworten
Skydust:

Qimonda steht das Wasser bis zum Hals

 
23.03.09 15:54
Investorensuche geht weiter
15:46 23.03.09

(neu: Produktionseinstellung in Dresden ab April, weiter kein Investor)

MÜNCHEN/DRESDEN (dpa-AFX) - Dem insolventen Speicherchiphersteller Qimonda (Profil) steht das Wasser bis zum Hals. Die Suche nach einem Investor für die Infineon -Tochter blieb bislang erfolglos. "Es haben verschiedene Investoren Interesse bekundet. Verbindliche Angebote liegen jedoch noch nicht vor. Es steht erwartungsgemäß fest, dass es bis Ende März keine abschließende Lösung geben kann", teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Michael Jaffé am Freitag nach einer Sitzung des Gläubigerausschusses in München mit. Nun wird die Produktion am Standort Dresden bis Ende März heruntergefahren. Qimonda hatte im Januar nach monatelangem Kampf wegen fallender Speicherchip-Preise Insolvenz anmelden müssen.
Antworten
Schalke17:

der

 
23.03.09 15:56
text ist auch schon mindestens ne Woche alt
Antworten
MacBull:

Info!!

2
28.03.09 21:59
hab mal was gefunden Die beabsichtigte Vorschrift stellt die Haftungsregelungen der Insolvenzordnung und des Aktiengesetzes auf den Kopf. Das Kapital einer Aktiengesellschaft dient der Sicherung der Gläubiger einer Gesellschaft. Die von den Aktionären eingebrachten finanziellen Mittel sollen sicherstellen, dass die Gläubiger einer Gesellschaft befriedigt werden können. Das Insolvenzverfahren dient dazu, die Gläubiger zu befriedigen, in dem das Vermögen des Schuldners verwertet, der Erlös verteilt oder in einem Insolvenzplan eine abweichende Regelung getroffen wird (§ 1 Ziff. 1 InsO). Der Schutz des Aktionärs ist gerade kein Ziel der Insolvenzordnung. Der Aktionär findet erst dann Berücksichtigung, wenn alle Gläubiger voll befriedigt sind (§ 199 InsO). Die Begründung des Diskussionsentwurfes zeigt, dass die Ziele und Aufgaben der Insolvenzordnung völlig außer Acht gelassen wurden. Es kann nicht sein,
4
dass die Aktionäre (= Anleger) zu Lasten der Gläubiger geschützt werden. Der Gläubigerschutz geht vor den Anlegerschutz!
Abgesehen davon ist ein besonderer Schutz von Anlegern, die Aktien eines insolventen Unternehmens für Cent-Beträge erwerben, nicht mehr gerechtfertigt. Es handelt sich in der Regel nicht mehr um seriöse Anleger, sondern um heiße Spekulanten, die aus den in einer Unternehmenskrise üblichen Gerüchten und Unsicherheiten versuchen, ihren Profit zu machen.

Das Bundesverwaltungsgericht hat mit seinem Urteil vom 13.04.2005, 6 C 4/04, NJW 2005, 1207, entschieden, dass die wertpapierhandelsrechtlichen Pflichten nicht den Insolvenzverwalter, sondern ausschließlich den trotz Eröffnung des Insolvenzverfahrens im Amt bleibenden Vorstand der börsennotierten Gesellschaft betreffen. Das Bundesverwaltungsgericht stellte fest, dass der Insolvenzverwalter nicht den Schuldner, sondern nur die Insolvenzmasse vertrete. Zur Insolvenzmasse gehörten nicht die im Fremdbesitz befindlichen Wertpapiere der börsennotierten Gesellschaft. So wie der Insolvenzverwalter nicht in die gesellschaftsrechtlichen Gegebenheiten der börsennotierten Gesellschaft eingreifen könne, könne er auch nicht zu den Meldepflichten nach dem Wertpapierhandelsgesetz herangezogen werden. Die Meldepflichten seien ausschließlich vom Vorstand der Gesellschaft zu erfüllen.
Der Gesetzesvorschlag sieht vor, dass zukünftig neben dem Vorstand auch der Insolvenzverwalter bei der Erfüllung der Pflichten nach Wertpapierhandelsgesetz mitzuwirken hat. Er kann damit zukünftig nach Wahl der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht neben dem Vorstand in Anspruch genommen werden. Neben dem persönlichen Mitwirken des Insolvenzverwalters sollen auch von der Insolvenzmasse die finanziellen Mittel bereitgestellt werden, die zur Erfüllung der Pflichten notwendig sind, gleichgültig, ob der Vorstand oder der Insolvenzverwalter in Anspruch genommen wird. Der Diskussionsentwurf geht davon aus, dass im insolvenzfreien Vermögen der Gesellschaft in der Regel keine Mittel vorhanden sind, um die finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Deshalb seien diese Mittel aus der Insolvenzmasse zu erbringen. Damit wird ein Privileg geschaffen, das den Aktionären nicht zusteht. Das Wertpapierhandelsgesetz schafft Masseschulden, die vorrangig vor allen Insolvenzgläubigern zu befriedigen sind. Ein solches Privileg ist mit den Haftungsregelungen des Aktiengesetzes und der Insolvenzordnung, insbesondere mit dem Gleichbehandlungsgrundsatz, unvereinbar.
Antworten
MacBull:

News!!

2
30.03.09 07:32
Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung
Montag, 30. März 2009
Amtsgericht entscheidet über Qimonda-Insolvenz

Von Ulrich Wolf

Von dieser Woche hängt die nähere Zukunft des zahlungsunfähigen Speicherchipherstellers ab.

Dresden. Wie geht es mit der Investorensuche weiter? Wird dem Insolvenzantrag zugestimmt? Für die 2900 Mitarbeiter des Dresdner Speicherchipwerks von Qimonda ist diese Woche entscheidend.

Montag: Transferfirma, neuer Job oder Arbeitsamt

Der Wechsel in die von Qimonda-Verwalter Michael Jaffé aufgebaute Transfergesellschaft ist noch möglich. Bis zum vorigen Freitag hatten sich bereits 93 Prozent der rund 2300 betroffenen Mitarbeiter in Dresden dafür entschieden. Mit der Gesellschaft will Jaffé die Beschäftigten halten, damit im Falle einer erfolgreichen Investorensuche der Betrieb schnell wieder hochgefahren werden kann. Wer nicht wechselt, hat entweder einen neuen Job oder muss sich arbeitslos melden.

Dienstag: Warten auf das Insolvenzgericht

Das Amtsgericht München, wo der Qimonda-Konzern seinen Sitz hat, muss über den Insolvenzantrag entscheiden. Verwalter Jaffé sowie das Management des Speicherchipherstellers hatten intensiv an dem Gutachten über die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens gearbeitet, auf dessen Basis das Gericht entscheiden wird. Sollte es den Antrag ablehnen, ist das das Aus.

Mittwoch: Analyse, Stand-by-Modus und Gespräche

Qimonda und Jaffé analysieren die Gerichtsentscheidung. Fällt die positiv aus, können die Gespräche mit Investoren forciert werden. Bislang gibt es ernsthafte Interessenten aus China und Taiwan. Der „Welt“ zufolge steht auch der russische Angstrem-Konzern auf der Liste. Der hat bereits alte Anlagen aus dem Dresdner AMD-Werk gekauft.

Donnerstag: Reise nach Rotterdam, Solarverkauf

Nach SZ-Informationen schickt Jaffé Experten nach Rotterdam. Die dortige Qimonda-Holding BV hatte am vorigen Freitag als vierte Konzerntochter Insolvenz beantragt. Der Verkauf der Qimonda-Solar an die Centrosolar AG in München soll über die Bühne gehen.

Freitag: Gespräche zwischen und mit Politikern

Sollten die bisherigen Gespräche mit potenziellen Investoren seit Insolvenzbeginn in konkrete Verhandlungen münden, stehen rasche Entscheidungen der Politik an. Sachsen und Portugal wollen sich an Qimonda beteiligen, sollte ein Investor gefunden werden.



Artikel-URL: www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2115137
Antworten
MacBull:

Ihr müsst Vertrauen in euch selbst und zur

 
30.03.09 07:35
Macht haben!!

Obi Wan Qimodi
Antworten
Flocke77:

Qimonda lockt Käufer mit Steuergeld

 
30.03.09 15:18

Hier das Wichtigste, wobei sich auch lohnt den gesamten Link zu lesen.....  

Konzept nennt drei Modelle für eine Fortführung von Qimonda

In dem Qimonda-Papier werden offenbar auch drei unterschiedliche Konzepte für die Fortführung des Chipherstellers genannt. Soll will der vorläufige Insolvenzverwalter Michael Jaffé die bisherige Qimonda AG angeblich aufgeben. Der Verwalter plane stattdessen die Neugründung eine Firma, die laut "Welt" als "NeuCo" bezeichnet wird. Diese Firma wäre schuldenfrei und könne gleichzeitig auf die wertvollsten Vermögenswerte von Qimonda zugreifen. Für den Start der Gesellschaft sei allerdings ein weiterer drastischer Stellenabbau nötig. Während Qimonda in Deutschland zuletzt 3.800 Menschen beschäftigte, könnten es beim Nachfolger "NeuCo" nur noch 2.990 sein. In einem zweiten Modell erwägt Jaffé offenbar eine Fortführung von Qimonda als reines Entwicklungszentrum ohne Produktion. Als dritte Variante sei ein technologisches Entwicklungszentrum "mit kleiner Fertigungslinie" denkbar. Andreas Beese, der stellvertretende sächsische Regierungssprecher, wollte sich zu diesen Plänen nicht äußern. Der Staatsregierung würden "öfter neue Konzepte zur Fortführung von Qimonda übermittelt". Diese Pläne würden laufend geprüft, sagte Beese dem MDR.  

 

www.mdr.de/sachsen/6246853.html

Antworten
MacBull:

News!!

 
30.03.09 15:48
Infineon will Qimonda-Beschäftigungsfirma mitfinanzieren
Montag, 30. März 2009, 15:16 Uhr Diesen Artikel drucken[-] Text [+] München (Reuters) - Nach langem Zögern will sich der Halbleiterkonzern Infineon nun doch an der Finanzierung einer Auffanglösung für die insolvente Tochter Qimonda beteiligen.

Infineon übernehme einen Teil der Kosten der beiden geplanten Beschäftigungsfirmen an den Hauptstandorten Dresden und München, sagte ein Unternehmenssprecher am Montag. Zur Höhe des Betrages wollte er sich nicht äußern.

Bislang ist die Finanzierung der Auffanglösung durch Mittel der Bundesanstalt für Arbeit und einen Massekredit über 21 Millionen Euro für drei Monate gesichert. Durch die Geldspritze der Mutter könnte sich der Zeitraum um einige Wochen verlängern. Sollte Insolvenzverwalter Michael Jaffe - etwa aus EU-Fonds - noch weitere Mittel auftreiben, ist eine Dauer von bis zu fünfeinhalb Monaten möglich.

In Dresden haben sich inzwischen mehr als 90 Prozent der Mitarbeiter für einen Wechsel in die Beschäftigungsgesellschaft entschieden, die Münchener Kollegen treffen derzeit noch ihre ihre Wahl.

Aller Voraussicht nach wechseln unternehmensweit etwa 3000 Mitarbeiter in die Auffanglösung. Am Produktionsstandort Dresden sollen zunächst 500 und später 300 Mitarbeiter den Betrieb auf Sparflamme aufrechterhalten, in der Münchener Zentrale sollen 300 Beschäftigte wie gehabt an ihren Arbeitsplatz kommen. Bis Ende Mai will der Insolvenzverwalter endgültige Klarheit über eine Fortführung des DRAM-Herstellers mit Hilfe von Investoren haben.

Unterdessen meldete auch das portugiesische Qimonda-Werk in Porto mit rund 1000 Beschäftigten Insolvenz an. Seitdem die Zulieferungen aus Dresden ausbleiben, ist auch dort der Betrieb zusammengebrochen.



© Thomson Reuters 2009 Alle Rechte vorbehalten.

de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE52T0DY20090330
Antworten
Schalke17:

so

2
30.03.09 15:50
jetzt muss der Kurs ansteigen
Antworten
Frank64:

AHMEN

 
30.03.09 15:53
Antworten
bullorbear:

...

 
30.03.09 16:01
Dein Wort in Gottes Ohr! Ich wollte die Dinger schon beinahe schmeißen ... puh, gut dass ich noch schnell die Beiträge gelesen habe :o)
Antworten
MacBull:

...und immer noch nicht bei 4ct !!

 
30.03.09 16:56
Antworten
MacBull:

News

 
31.03.09 11:19
"Das Qimonda-Werk in Dresden wird dringend gebraucht"
Prof. Dr. Josef Lutz, Inhaber der Professur Leistungselektronik und elektromagnetische Verträglichkeit der TU Chemnitz, nimmt Stellung zum Qimonda-Werk in Dresden im Hinblick auf Energieeffizienz und Schutz der Umwelt

(pressebox) Chemnitz, 31.03.2009, "Qimonda in Dresden hat eine Technologie entwickelt, die den Stromverbrauch von Arbeitsspeichern um 40 Prozent verringert. Im Interesse des Erhalts einer lebenswerten Umwelt ist es dringend erforderlich, diese Technologie so schnell wie möglich und im Massenumfang einzusetzen.

Dies wird nicht im Selbstlauf erfolgen, es bedarf Vorschriften für energiesparsamere Speicher", sagt Prof. Dr. Josef Lutz, Inhaber der Professur Leistungselektronik und elektromagnetische Verträglichkeit der TU Chemnitz. Festplatten und CDs seien Auslaufmodelle, bald lösten Speicherchips sie ab. Da jedoch der Markt nicht auf den Schutz der Umwelt achte, sondern lediglich auf die maximale Rendite, fordert Lutz ein Eingreifen der Politik: "Von politischer Seite sollte für Computer und Server der Einsatz energiesparender Prozessoren und Speicher vorgeschrieben werden."

Lutz berichtet: "Zehn Prozent des elektrischen Stroms weltweit wird von Rechnern und Servern verbraucht. Das ist mehr als alle elektrische Energie, die durch regenerative Energiequellen, also beispielsweise Windräder und Solaranlagen, erzeugt wird." 9,5 Millionen Server gab es 2006 weltweit, bis zum Jahr 2011 soll ihre Zahl auf 30 Millionen steigen. Mit dem Stand der Technik von 2009 bedeutet das eine gewaltige Zunahme des Verbrauchs elektrischer Energie, der Teile der Anstrengungen zur Umstellung auf regenerative Energien wieder zunichte machen kann, wie der Chemnitzer Wissenschaftler erklärt.

Der Löwenanteil der Energieverluste entfalle auf die Prozessoren und Speicher. Erst seit kurzem gibt es so genannte "Low Power Design Tools" für Prozessoren, die den Energieverbrauch reduzieren. "Das hat sich noch nicht durchgesetzt. Denn die Optimierung geschieht einseitig auf höhere Rechenleistung", sagt Lutz und ergänzt: "Den Herstellern von Rechnern und Servern sollte vorgeschrieben werden, in kurzer Zeit energiesparsame Techniken einzusetzen. Neue Rechner und Server sind mit energieeffizienten Speichern auszustatten. Es wäre auch angebracht, vorhandene energieverschwendende Server mit effizienten Speichern nachzurüsten. Wird das durchgesetzt, so wird das insolvente Qimonda-Werk in Dresden dringend gebraucht - mit allen 3.000 Arbeitsplätzen sowie weiteren Neueinstellungen", betont Lutz.


www.pressebox.de/pressemeldungen/...sestelle/boxid-252017.html
Antworten
Schalke17:

habt

 
31.03.09 11:32
ihr gestern MDR geguckt?? da haben Jurk und der Mitarbeiter deutlich darauf hingewiesen, wie wichtig Qimonda sei.
Antworten
MacBull:

News

 
31.03.09 14:18
Qimonda-Insolvenzverfahren wird am Mittwoch eröffnet

Drucken München (AP) Das Insolvenzverfahren des Münchner Speicherchipherstellers Qimonda wird voraussichtlich am (morgigen) Mittwoch eröffnet. Die Frist der vorläufigen Insolvenz sei abgelaufen, erklärte eine Sprecherin des zuständigen Amtsgerichts München am Dienstag. Der Entscheidung über das Verfahren wolle sie aber nicht vorgreifen. Aus Unternehmenskreisen hieß es, man gehe davon aus, dass das Insolvenzverfahren eingeleitet werde. Diesen Artikel weiter lesen
Aktienpreise bei
AktienpreiseStock prices Name Letzte Kurs
Die Einleitung des Insolvenzverfahrens sei hauptsächlich ein formaler Akt, sagte die Gerichtssprecherin. Sie bedeute nicht automatisch, dass bei Qimonda die Lichter ausgingen. In Unternehmenskreisen wird die erwartete Einleitung des Verfahrens sogar positiv gesehen: Sie zeige, dass genügend Substanz vorhanden sei «und es tendenziell in Richtung Fortführung geht».

Unterdessen hat sich Qimonda ein wenig Luft verschafft. Mit einem Kredit über 21 Millionen Euro und Hilfen des Mutterkonzerns Infineon sei die Finanzierung von Transfergesellschaften für die Mitarbeiter für bis zu viereinhalb Monate gesichert, hieß aus Unternehmenskreisen. In Dresden seien bereits mehr als 93 Prozent der Mitarbeiter dorthin gewechselt. Aus den Transfergesellschaften könnten die Mitarbeiter weiter beschäftigt werden, falls die Gespräche mit Investoren zu einem erfolgreichen Ende kämen. Der Sprecher des vorläufigen Insolvenzverwalters sagte, man spreche nach wie vor mit potenziellen Interessenten aus China und Taiwan.

© 2009 The Associated Press. Alle Rechte


de.news.yahoo.com/1/20090331/...rfahren-wird-am-m-f8250da.html
Antworten
Flocke77:

Heute werden wir bezüglich

 
31.03.09 14:34

der TMC wohl nichts aus Asien hören. Die lassen sich nun bis Ende Mai für die Verkündung Zeit. Komisch nur, dass Ende Mai für Jaffé das Ziel ist einen Investor für Q zu finden. Wollen die Asiaten bis dahin nur pokern um letztlich die besten Übernahme-Bedingungen für sich zu erzielen, sprich, je länger die Investorensuche dauert, desto billiger wird Q zu haben sein?

 

Guckst Du..ist von heute!

 

translate.google.de/...mozilla:de:official%26hs%3D64c%26sa%3DG

 

oder

 

translate.google.de/...mozilla:de:official%26hs%3D64c%26sa%3DG

Antworten
Schalke17:

und

 
31.03.09 14:36
umso länger es keinen investor gibt desto geringer wird der Anstieg werden bei einem gefundenen Investor, das heißt im Ende Mai kommt man dann vll. auf 20 dent
Antworten
brunneta:

meint ihr wirklich das Infineon die 21 Mio aus dem

 
31.03.09 14:43
Fenster für nichts rauswirft....   ich nicht!!
Das hat mich wieder mal überzeugt.

Unterdessen hat sich Qimonda ein wenig Luft verschafft. Mit einem Kredit über 21 Millionen Euro und Hilfen des Mutterkonzerns Infineon sei die Finanzierung von Transfergesellschaften für die Mitarbeiter für bis zu viereinhalb Monate gesichert, hieß aus Unternehmenskreisen. In Dresden seien bereits mehr als 93 Prozent der Mitarbeiter dorthin gewechselt. Aus den Transfergesellschaften könnten die Mitarbeiter weiter beschäftigt werden, falls die Gespräche mit Investoren zu einem erfolgreichen Ende kämen. Der Sprecher des vorläufigen Insolvenzverwalters sagte, man spreche nach wie vor mit potenziellen Interessenten aus China und Taiwan
Keine Kauf Empfehlung!!
Das Warten ist die grausamste Vermengung von Hoffnung und Verzweiflung, durch die eine Seele gefoltert werden kann.
Divise: "Kaufen, wenn alle anderen verkaufen"
Antworten
Mr-Bean:

bitte genau lesen

 
31.03.09 15:13
Infineon gibt keine 21 Mio für Qimonda aus.
Bitte genau lesen!
Antworten
brunneta:

EU-Forschungsgelder könnten Qimonda retten

 
31.03.09 16:48
BRÜSSEL - Das Ringen um eine Rettung des angeschlagenen Speicherchipherstellers Qimonda (WKN: A0KEAT) nimmt kein Ende. Heute weckte der Europäische Kommissionspräsident José Manuel Barroso neue Hoffnung.

www.it-times.de/news/nachricht/datum////...ten-qimonda-retten/
Keine Kauf Empfehlung!!
Das Warten ist die grausamste Vermengung von Hoffnung und Verzweiflung, durch die eine Seele gefoltert werden kann.
Divise: "Kaufen, wenn alle anderen verkaufen"
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht Alle 1 2 3 4

Hot-Stocks-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen

Neueste Beiträge aus dem Qimonda Forum

Wertung Antworten Thema Verfasser letzter Verfasser letzter Beitrag
15 993 Qimonda A0KEAT .. noch Übernahme mittels Investor? heavymax._cooltr. heavymax._cooltra. 22.05.23 07:27
33 15.752 Hat Qimonda ein Chance wieder aufzustehen? arne.r1 tberg 24.04.21 23:10
5 1.255 Qimonda - Der Ausverkauf geht weiter Mr-Bean Mr-Bean 08.10.13 11:37
9 244 Qimonda HV in geselliger Runde,oder zurück zu den Peddy78 XXXHarryXXX 26.04.11 23:20

--button_text--