Pascal Grunow war bereits drei Jahre lang als Werkstudent in der Redaktion von BörsenNEWS tätig und ist heute Teil der Redaktion von Wallstreet-Online. Sein Schwerpunkt liegt vor allem auf Kryptothemen, bei denen er aktuelle Marktbewegungen und Trends rund um digitale Währungen aufbereitet.
Das Raumfahrtunternehmen SpaceX hat einen Vertrag über das Hosting von Künstlicher Intelligenz abgeschlossen, der 1,11 Milliarden US-Dollar Umsatz pro Monat bringen soll. Der Deal stärkt die Zuversicht des Managements, bis zum Jahresende eine annualisierte wiederkehrende Umsatzrate von 100 Milliarden US-Dollar zu erreichen.
Finanzchef Bret Johnsen gab die Vereinbarung auf der Goldman Sachs Communacopia and Technology Conference bekannt. Der Vertrag wurde demnach Anfang September unterzeichnet und soll am 1. Dezember starten.
"Wir haben jetzt noch mehr Überzeugung hinsichtlich des ARR-Ziels von 100 Milliarden US-Dollar bis zum Ende dieses Jahres", sagte Johnsen.
Ein ARR von 100 Milliarden US-Dollar beschreibt eine annualisierte Umsatzrate zum Jahresende und nicht zwingend tatsächlich innerhalb der vorherigen zwölf Monate verbuchte Erlöse.
Hinter dem Milliardenvertrag steht ein aggressiver Ausbau der Infrastruktur. SpaceX erwartet, das laufende Jahr mit etwas mehr als zwei Gigawatt terrestrischer Rechenkapazität abzuschließen. Im kommenden Jahr sollen weitere fünf bis zehn Gigawatt bereitgestellt werden.
Damit positioniert sich das Unternehmen in einem Markt, in dem nicht nur leistungsfähige KI-Chips knapp sind. Stromversorgung, Netzanschlüsse, Rechenzentren und Genehmigungen entwickeln sich zunehmend zu Engpässen.
SpaceX sieht seine Erfahrung beim Aufbau komplexer Infrastruktur als Wettbewerbsvorteil. Teile der Anlagen baut das Unternehmen selbst und übernimmt dabei Aufgaben, die andere Betreiber an externe Projektentwickler vergeben.
Eine entscheidende Komponente bleibt jedoch außerhalb der eigenen Kontrolle. SpaceX setzt laut Johnsen ausschließlich auf KI-Chips von Nvidia und erwartet, durch die Beziehung zum Halbleiterkonzern ausreichende Chip-Zuteilungen zu erhalten.
KI-Investitionen könnten sich in weniger als einem Jahr bezahlt machen
SpaceX rechnet im kommenden Jahr mit KI-Umsätzen von etwa 30 bis 50 US-Dollar pro Watt verfügbarer Rechenleistung. Aktuelle Verträge liegen laut Finanzchef am oberen Ende dieser Spanne.
Die Investitionen könnten sich dadurch teilweise bereits innerhalb von weniger als zwölf Monaten bezahlt machen.
Vom Rechenzentrum ins All: SpaceX verfolgt noch größeren Plan
Kurzfristig besteht die Chance darin, knappe KI-Rechenleistung an externe Entwickler zu verkaufen. Die daraus entstehenden Cashflows können gleichzeitig Starship, Starlink, neue Rechenzentren und eigene KI-Produkte finanzieren.
SpaceX könnte langfristig seine wiederverwendbaren Raketen nutzen, um einen Teil der KI-Infrastruktur in den Orbit zu verlagern. Damit würden Raumfahrt und KI-Rechenleistung zu einem gemeinsamen Geschäftsmodell verschmelzen.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier:
DE000NB7EHF2 ,
DE000NB7JRW5 ,
DE000NB7LVS1 ,
DE000NB7BT13 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
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