- Die Mitteldeutsche Flughafen AG prüft ein neues Terminal.
- Der genaue Standort und die Kosten sind noch offen.
- Die Flughafen-Dimensionen sind seit 25 Jahren zu groß.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Die Kosten, die Finanzierung und auch der genaue Standort eines neuen Gebäudes sind demnach bislang offen, bestätigte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Es gebe noch keine Entscheidung für einen tatsächlichen Neubau, sondern lediglich "Zielbilder und mögliche Entwicklungsrichtungen", sagte ein Sprecher. Klar sei aber, dass eine Verkleinerung des bestehenden Terminals die teurere und deshalb ungeeignete Variante wäre, sagte der Vorstandschef den Zeitungen.
Ahmelmann: Flughäfen vor 25 Jahren zu groß gebaut
Das Terminal sei vor 25 Jahren in deutlich zu großen Dimensionen gebaut worden. Die Fluggastzahlen würden daher nicht zu einer ausreichenden Auslastung führen. Gleiches gelte für den Flughafen Leipzig/Halle. Dort soll es demnach Vereinfachungen geben. Statt der bisher genutzten Fluggastbrücken sollen Passagiere künftig direkt zu Fuß zu den Maschinen gehen, heißt es weiter. Die Anlagen würden zurückgebaut. Die Check-In-Abwicklung soll zudem näher an das Abflugterminal gerückt werden.
Flughafengesellschaft hat sich Sanierung verschrieben
Die Überlegungen geschehen vor dem Hintergrund sinkender Passagierzahlen an beiden Flughäfen. Im Juli hatte die MFAG nach eigenen Angaben die wirtschaftliche Sanierung des Unternehmens rund ein halbes Jahr früher als geplant abgeschlossen und für 2025 erstmals seit Jahren wieder einen Gewinn (10,5 Millionen Euro) vermeldet. Sinkende Passagierzahlen an beiden Flughäfen hatten den Betreiber zum Handeln gezwungen.
Im Rahmen der Sanierung hatte das Unternehmen Stellen abgebaut und Mitarbeiter betriebsbedingt gekündigt. Hinzu kamen Streckenstreichungen. Besonders schmerzhaft: Ryanair
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