- Deutz führt Kapitalerhöhung wegen Gewinnmitnahmen durch.
- 15 Millionen neue Aktien wurden für 11,70 Euro platziert.
- Kurs fiel auf zuletzt 11,77 Euro, 4,2 Prozent tiefer.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Laut einem Händler ist die Kapitalerhöhung eine Folge der Übernahme des Rüstungs- und Spezialfahrzeugherstellers FFG und damit keine Überraschung. Das Management habe den damit einhergehenden Anstieg der Verschuldung und eine mögliche Kapitalmaßnahme im Umfang von zehn Prozent bereits angedeutet, kommentierte der Börsianer. Der Schritt stärke die Bilanz und schaffe trotz des Verwässerungseffekts Finanzkraft für künftiges Wachstum.
Analyst Thorsten Reigber von der DZ Bank urteilte, der Zeitpunkt der Kapitalerhöhung sei angesichts des Anstiegs im Zuge der FFG-Übernahme gut gewählt worden. Der Abgabedruck, unter dem die Aktien nun stehen, sei rein technisch bedingt. Da die neuen Aktien rückwirkend ab Anfang 2026 voll gewinnberechtigt sein sollen, bringen sie einen Effekt der Verwässerung mit sich, weil sich der Gewinn dann auf mehr Anteile verteilt.
Die FFG-Übernahme ist seit Anfang Juli bekannt und kam seither wegen der Stärkung des attraktiven Rüstungsgeschäfts gut an. In der Spitze hatten die Aktien seither mehr als die Hälfte zugelegt. Am Mittwoch hatten sie ein 28-Jahreshoch von 13,35 Euro erreicht, doch seither ist der Kurs wieder um 12 Prozent gefallen./tih/zb/jha/
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