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| Geld/Brief | 20,74 $ / 21,09 $ |
| Spread | +1,69% |
| Schluss Vortag | 20,465 $ |
| Gehandelte Stücke | 3.155.276 |
| Tagesvolumen Vortag | 4.036.564 $ |
| Tagestief 20,79 $ Tageshoch 20,93 $ | |
| 52W-Tief 19,77 $ 52W-Hoch 36,21 $ | |
| Jahrestief 19,77 $ Jahreshoch 29,98 $ | |
| Umsatz in Mio. | 10.253 $ |
| Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. | 1.141 $ |
| Jahresüberschuss in Mio. | 602,00 $ |
| Umsatz je Aktie | 34,29 $ |
| Gewinn je Aktie | 2,01 $ |
| Gewinnrendite | +15,43% |
| Umsatzrendite | +5,87% |
| Return on Investment | +4,04% |
| Marktkapitalisierung in Mio. | 9.544 $ |
| KGV (Kurs/Gewinn) | 15,88 |
| KBV (Kurs/Buchwert) | 2,45 |
| KUV (Kurs/Umsatz) | 0,93 |
| Eigenkapitalrendite | +15,43% |
| Eigenkapitalquote | +26,19% |
| Faktor-Zertifikate | 45 | |
| Knock-Outs | 5 |
| Auszahlungen/Jahr 4 |
| Gesteigert seit 1 Jahr |
| Keine Senkung seit 12 Jahren |
| Stabilität der Dividende 0,85 (max 1,00) |
| Jährlicher 1,55% (5 Jahre) Dividendenzuwachs 2,39% (10 Jahre) |
| Ausschüttungs- 59,3% (auf den Gewinn/FFO) quote 67,4% (auf den Free Cash Flow) |
| Datum | Dividende |
| 02.04.2026 | 0,39 $ |
| 08.01.2026 | 0,39 $ |
| 02.10.2025 | 0,39 $ |
| 03.07.2025 | 0,39 $ |
| 03.04.2025 | 0,39 $ |
| 02.01.2025 | 0,39 $ |
| 03.10.2024 | 0,37 $ |
| 03.07.2024 | 0,37 $ |
| Handelsplatz | Letzter | Änderung | Vortag | Zeit | |
|---|---|---|---|---|---|
| Düsseldorf | 17,614 € | +0,63% | 17,504 € | 30.04.26 | |
| Frankfurt | 17,156 € | -0,12% | 17,176 € | 30.04.26 | |
| Hamburg | 17,542 € | +1,06% | 17,358 € | 30.04.26 | |
| Hannover | 17,542 € | +1,06% | 17,358 € | 30.04.26 | |
| München | 17,57 € | -0,36% | 17,634 € | 30.04.26 | |
| Stuttgart | 17,76 € | +1,78% | 17,45 € | 30.04.26 | |
| Xetra | 17,584 € | +1,10% | 17,392 € | 30.04.26 | |
| L&S RT | 17,711 € | +1,50% | 17,45 € | 30.04.26 | |
| NYSE | 20,815 $ | +1,74% | 20,46 $ | 30.04.26 | |
| Nasdaq | 20,79 $ | +1,59% | 20,465 $ | 30.04.26 | |
| AMEX | 20,87 $ | +2,40% | 20,38 $ | 30.04.26 | |
| Tradegate | 17,798 € | +1,60% | 17,518 € | 30.04.26 | |
| Quotrix | 17,582 € | +0,03% | 17,576 € | 30.04.26 | |
| Gettex | 17,75 € | +2,21% | 17,366 € | 30.04.26 | |
| Datum | Kurs | Volumen |
|---|---|---|
| 29.04.26 | 20,45 | 4,97 M |
| 28.04.26 | 20,54 | 6,18 M |
| 27.04.26 | 20,55 | 45,2 M |
| 24.04.26 | 20,62 | 6,45 M |
| 23.04.26 | 20,96 | 4,68 M |
| Zeitraum | Kurs | % |
|---|---|---|
| 1 Woche | 20,96 $ | -2,36% |
| 1 Monat | 22,18 $ | -7,73% |
| 6 Monate | 30,28 $ | -32,41% |
| 1 Jahr | 36,44 $ | -43,84% |
| 5 Jahre | 47,80 $ | -57,19% |
| Marktkapitalisierung | 7,12 Mrd. € |
| Aktienanzahl | 297,70 Mio. |
| Währung | EUR |
| Land | USA |
| Sektor | Nichtzyklischer Konsum |
| Branche | Nahrungsmittel |
| Aktientyp | Stammaktie |
| +8,11% | Vanguard Group Inc |
| +8,04% | BlackRock Inc |
| +4,01% | State Street Corp |
| +2,56% | Beutel, Goodman & Company Ltd. |
| +1,88% | Dimensional Fund Advisors, Inc. |
| +1,88% | Amvescap Plc. |
| +1,87% | Geode Capital Management, LLC |
| +1,63% | Brandywine Trust Co |
| +1,49% | Van Eck Associates Corporation |
| +1,46% | Morgan Stanley - Brokerage Accounts |
| +1,32% | LSV Asset Management |
| +1,25% | Millennium Management LLC |
| +1,09% | Bank of New York Mellon Corp |
| +0,97% | Renaissance Technologies Corp |
| +0,90% | Deutsche Bank AG |
| +0,81% | Ensign Peak Advisors Inc |
| +0,70% | UBS Asset Mgmt Americas Inc |
| +0,64% | Northern Trust Corp |
| +0,64% | Squarepoint Ops LLC |
| +0,63% | First Trust Advisors L.P. |
| +58,11% | Weitere |
| 0,00% | Streubesitz |
The Campbell’s Company, früher Campbell Soup Company, ist eines der ältesten und bekanntesten US-Lebensmittelunternehmen. Die Wurzeln reichen bis 1869 nach Camden, New Jersey, zurück; den heutigen Namen tragen sie erst seit der von den Aktionären im Geschäftsjahr 2025 beschlossenen Umfirmierung. Diese Umbenennung ist inhaltlich folgerichtig: Campbell’s ist längst kein reiner Suppenhersteller mehr, sondern ein nordamerikanischer Markenverbund aus Suppen, Brühen, Saucen, Fertigmahlzeiten, Snacks und Getränken. Die Aktie notiert unter der ISIN US1344291091, die WKN ist 850561, das Kürzel an der Nasdaq lautet CPB. (sec.gov)
Das Unternehmen ist historisch stark in US-Küchen verankert, aber operativ heute breiter aufgestellt als viele Anleger noch denken. Campbell’s gliedert sich in die Segmente Meals & Beverages und Snacks. Zum Portfolio gehören unter anderem Campbell’s-Suppen, Chunky, Swanson, Pacific Foods, Prego, Pace, V8 sowie Rao’s auf der einen Seite und Pepperidge Farm, Goldfish, Snyder’s of Hanover, Lance, Cape Cod, Kettle Brand, Late July und Snack Factory auf der anderen. Für das Geschäftsjahr 2025 meldete Campbell’s 10,253 Milliarden US-Dollar Umsatz. Davon entfielen 2,776 Milliarden auf Soup, 4,431 Milliarden auf Snacks, 2,325 Milliarden auf Other Simple Meals und 721 Millionen auf Beverages. Das zeigt ziemlich klar: Die Börse sieht oft noch den Suppenkonzern, wirtschaftlich ist Campbell’s inzwischen aber stark snack- und saucenlastig. (sec.gov)
Gerade darin liegt ein wichtiger Punkt für die Einordnung der Aktie. Campbell’s besitzt starke, vertraute Marken mit hoher Regalpräsenz, Preissetzungsmacht im Basissortiment und grundsätzlich defensiver Nachfrage. Gleichzeitig steckt das Unternehmen mitten in einer strategischen Verschiebung: Weg vom langsam wachsenden klassischen Suppenbild, hin zu höherwertigen Saucen, einfachen Mahlzeiten und Snacks. Die Übernahme und Einbindung von Sovos Brands mit Rao’s war dafür zentral; im Jahresbericht ist klar erkennbar, dass Rao’s bereits ein Wachstumstreiber im Segment Meals & Beverages ist. Das Problem ist nur: Ausgerechnet das Snackgeschäft, das eigentlich ein großer Ergebnistreiber sein sollte, schwächelt seit geraumer Zeit. (sec.gov)
Die Eigentümerstruktur ist auffällig und für Campbell’s sehr wichtig. Das Unternehmen ist nicht einfach breit gestreut wie viele andere Konsumgüterkonzerne, sondern weiterhin stark vom Dorrance-Umfeld geprägt, also von Nachfahren der Gründerfamilie. Laut Proxy Statement 2025 hielt Bennett Dorrance 15,08 Prozent, der Mary Alice Dorrance Malone Revocable Trust 13,42 Prozent, Vanguard 7,87 Prozent und BlackRock 7,41 Prozent der ausstehenden Aktien. Das ist ein klares Signal: Campbell’s hat einen ungewöhnlich starken langfristigen Ankeraktionärskreis. Das kann strategische Stabilität bringen, kann aber auch bedeuten, dass das Unternehmen eher vorsichtig und weniger aggressiv transformiert wird als ein rein kapitalmarktgetriebener Konzern. (sec.gov)
Fundamental ist Campbell’s kein Wachstumswunder, aber auch kein Sanierungsfall. Im Geschäftsjahr 2025 stieg der Umsatz auf 10,253 Milliarden US-Dollar, das EBIT lag bei 1,124 Milliarden US-Dollar, der Jahresüberschuss bei 602 Millionen US-Dollar und das verwässerte Ergebnis je Aktie bei 2,01 US-Dollar. Der operative Cashflow lag bei 1,131 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig ist die Bilanz für einen defensiven Lebensmittelkonzern recht verschuldet: Zum 3. August 2025 standen 6,095 Milliarden US-Dollar langfristige Schulden und insgesamt 10,992 Milliarden US-Dollar Verbindlichkeiten bei 14,896 Milliarden US-Dollar Bilanzsumme in den Büchern. Das ist tragbar, aber nicht harmlos. Vor allem in einem Umfeld mit höherem Zinsniveau und schwächerem Volumenwachstum drückt diese Verschuldung auf die strategische Beweglichkeit. (sec.gov)
Der Blick auf die aktuelle operative Entwicklung ist nüchterner als der Blick auf die Historie. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 meldete Campbell’s 2,6 Milliarden US-Dollar Umsatz, ein Minus von 5 Prozent, und ein bereinigtes EPS von 0,51 US-Dollar. Das lag unter den Markterwartungen. Noch wichtiger: Das Management senkte im März 2026 den Ausblick und erwartet für das Gesamtjahr nun organische Umsatzrückgänge von 1 bis 2 Prozent sowie ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 2,15 bis 2,25 US-Dollar statt zuvor 2,40 bis 2,55 US-Dollar. Der Kern der Schwäche liegt weiter im Snackbereich, während Meals & Beverages robuster wirkt. Das ist für die Investmentthese entscheidend, weil genau das stärker wachstums- und margenrelevante Segment derzeit nicht sauber liefert. (The Campbell's Company)
An der Börse ist das bereits brutal eingepreist. Am 29. April 2026 lag der Kurs bei rund 20,55 US-Dollar, die Marktkapitalisierung bei rund 6,14 Milliarden US-Dollar und das ausgewiesene Kurs-Gewinn-Verhältnis bei rund 11,2. Für einen defensiven Markenartikler ist das niedrig. Es zeigt aber nicht automatisch Unterbewertung, sondern erst einmal Misstrauen des Marktes gegenüber der Qualität des Ergebnisses, der Nachhaltigkeit der Margen und der Fähigkeit, das Snackgeschäft wieder zu stabilisieren. Der Markt zahlt bei Campbell’s aktuell keinen Qualitätsaufschlag, sondern eher einen Abschlag für schwaches Momentum, Verschuldung und eine unklare operative Kurve.
Die Dividende ist einer der Hauptgründe, warum Anleger sich Campbell’s überhaupt anschauen. Campbell’s zahlt laut Jahresbericht seit dem Börsengang 1954 Dividenden und schüttet üblicherweise quartalsweise Ende Januar, April, Juli und Oktober aus. Für das Geschäftsjahr 2025 lag die Dividende bei 1,54 US-Dollar je Aktie; die jüngst deklarierte Quartalsdividende beträgt 0,39 US-Dollar, hochgerechnet also 1,56 US-Dollar pro Jahr. Auf Basis des Kurses vom 29. April 2026 ergibt das rechnerisch eine Dividendenrendite von rund 7,59 Prozent. Das ist sehr hoch für einen US-Konsumwert und attraktiv, aber genau deshalb sollte man nicht unkritisch werden: Eine so hohe Rendite ist bei einem defensiven Lebensmittelwert meist Ausdruck eines stark gefallenen Kurses, nicht plötzlicher Großzügigkeit. Immerhin hat Campbell’s im laufenden Geschäftsjahr bis zum zweiten Quartal bereits 237 Millionen US-Dollar an Dividenden ausgeschüttet. (sec.gov)
Bei den Kurszielen ist das Bild unruhig und eher verhalten. Reuters führte Anfang April 2026 für Campbell’s eine Hold-Einstufung bei 20 Analysten an. Gleichzeitig wurden in den vergangenen Wochen mehrere Kursziele gesenkt: Morgan Stanley auf 23 US-Dollar, BNP Paribas Exane auf 19 US-Dollar; zudem berichteten Marktquellen über weitere Kürzungen, etwa von BofA, TD Cowen und RBC. Je nach Datenanbieter schwanken die Konsensziele deutlich, was selbst schon ein Warnsignal ist. Belastbar ist vor allem die Richtung: Die Analysten haben ihre Erwartungen zuletzt eher nach unten angepasst, nicht nach oben. Das passt zur operativen Entwicklung. (Reuters)
Meine Einschätzung ist deshalb zweigeteilt. Als Unternehmen halte ich Campbell’s für solide, aber nicht besonders dynamisch. Das ist ein defensiver Konsumgüterwert mit echter Markenstärke, verlässlicher Distribution und starker Stellung im nordamerikanischen Lebensmittelhandel. Die Produkte sind alltagsnah, erschwinglich und in wirtschaftlich schwächeren Phasen oft eher stabil als zyklisch. Genau das spricht grundsätzlich für die Haltbarkeit des Geschäftsmodells über viele Jahre. Gegen Campbell’s spricht aber, dass ein größerer Teil des Portfolios in Kategorien steckt, die entweder langsam wachsen, hart umkämpft sind oder im Fall der Snacks gerade Marktanteils- und Margendruck zeigen. Hinzu kommen die Schulden und der Integrations- beziehungsweise Umbauaufwand. (sec.gov)
Für die nächsten 5 bis 15 Jahre sehe ich Campbell’s deshalb nicht als großen Renditetreiber, sondern eher als potenziellen Ertrags- und Stabilitätswert, falls das Management die operative Delle bereinigt. Die positive Langfristthese wäre: Rao’s und andere stärkere Marken gewinnen weiter an Gewicht, das Snackgeschäft wird wieder sauberer geführt, Kostensenkungen greifen, und Campbell’s nutzt seine Markenbasis, um Preisniveau und Cashflow zu halten. Dann wäre die Aktie auf dem heutigen Bewertungsniveau durchaus interessant. Die negative These ist genauso real: Die Snacks bleiben schwach, Handelsmarken und Promotions drücken dauerhaft auf Volumen und Margen, die Schulden begrenzen die Flexibilität, und die Dividende bleibt zwar hoch, aber das Gewinnprofil stagniert. Dann ist Campbell’s kein Schnäppchen, sondern eine klassische Value Trap mit hoher Ausschüttung. Diese Gefahr ist da. (Reuters)
Unterm Strich halte ich The Campbell’s Company für ein ordentliches, traditionsreiches und grundsätzlich robustes Lebensmittelunternehmen, aber aktuell nicht für einen Qualitätswert in Bestform. Die Aktie wirkt auf den ersten Blick günstig und die Dividendenrendite ist auffällig hoch. Das ist real, aber es ist kein Gratisgeschenk. Der Markt preist echte operative Probleme ein. Für sehr defensive Dividendenanleger kann Campbell’s interessant sein, wenn man bewusst einen eher trägen Konsumtitel mit Turnaround-Element kauft. Wer dagegen strukturelles Wachstum, starke Preissetzung über fast alle Kategorien und saubere operative Dynamik sucht, bekommt derzeit kein überzeugendes Bild. Mein Urteil lautet daher: solides Unternehmen, angeschlagene operative Verfassung, als Aktie eher eine vorsichtige Beobachtungs- oder selektive Einsammelposition als ein klarer Überzeugungskauf zum Stand 28.04.2026. (Reuters)
Autor: ChatGPT