Pascal Grunow war bereits drei Jahre lang als Werkstudent in der Redaktion von BörsenNEWS tätig und ist heute Teil der Redaktion von Wallstreet-Online. Sein Schwerpunkt liegt vor allem auf Kryptothemen, bei denen er aktuelle Marktbewegungen und Trends rund um digitale Währungen aufbereitet.
AMD könnte stark von der wachsenden Bedeutung von KI-Agenten profitieren. Raymond James erwartet dadurch höhere CPU-Nachfrage und weitere Marktanteilsgewinne.
Für dich zusammengefasst:
AMD könnte 2027 Intel im CPU-Markt überholen.
AMD hat nun über 30 Prozent Marktanteil im CPU-Segment.
Der CPU-Markt könnte bis 2030 auf 201 Milliarden US-Dollar wachsen.
Für AMD zeichnet sich im Prozessormarkt ein möglicher Machtwechsel ab. Die Analysten von Raymond James rechnen damit, dass AMD bereits 2027 Intel im CPU-Markt überholen könnte.
Raymond James stuft die AMD-Aktie von "Outperform" auf "Strong Buy" hoch und erhöht das Kursziel von 565 auf 641 US-Dollar.
"AMD bietet die stärkste Kombination aus direktem Gewinnhebel, Positionierung im Rechenzentrum und Marktanteilsgewinnen", erklärte Raymond-James-Analyst Simon Leopold.
AMD gewinnt bereits seit einiger Zeit im klassischen Prozessorgeschäft gegenüber Intel an Boden. AMD konnte seinen Anteil am CPU-Markt im zweiten Quartal auf mehr als 30 Prozent steigern. Intel kam laut Daten von Mercury Research auf 69,7 Prozent.
Damit bleibt Intel zwar mit deutlichem Abstand Marktführer, doch die Richtung ist für AMD entscheidend. Das Unternehmen hat über Jahre kontinuierlich Marktanteile gewonnen und könnte nun besonders vom steigenden Bedarf an leistungsfähigen Serverprozessoren profitieren.
Durch den massiven Ausbau von KI-Rechenzentren steigt nicht nur die Nachfrage nach Grafikprozessoren, sondern zunehmend auch nach leistungsfähigen CPUs.
KI-Agenten könnten einen 200-Milliarden-Dollar-Markt schaffen
Raymond James bezeichnet besonders agentische KI als den wichtigsten neuen Wachstumsmotor für den CPU-Markt. Insgesamt prognostiziert Leopold für Server-CPUs über fünf Jahre ein durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum von 44 Prozent.
Raymond James erwartet, dass der CPU-Markt bis 2030 auf 201 Milliarden US-Dollar anwächst. Davon sollen etwa 33,5 Milliarden US-Dollar auf traditionelle Rechenzentrums-CPUs entfallen. Weitere 83 Milliarden US-Dollar könnten durch CPUs für KI-Infrastruktur entstehen, während KI-Agenten einen Markt von 85 Milliarden US-Dollar schaffen könnten.
Wall Street setzt mehrheitlich auf AMD
Raymond James steht mit seiner positiven Einschätzung nicht allein. Von 54 Analysten, die AMD beobachten, empfehlen laut LSEG-Daten 45 die Aktie zum Kauf oder bewerten sie mit "Strong Buy".
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier:
DE000NB7PVX2 ,
DE000NB7QMS9 ,
DE000NB7TBF3 ,
DE000NB7R3E5 ,
DE000NB62EX0 ,
DE000NB6XUQ4 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
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