"Die aktuellen Zahlen zu den Privilegien der Arbeitnehmer nehmen auch die Gewerkschaften in die Pflicht. Laut Statistischem Bundesamt verdienen Beschäftigte bei Autobauern in Deutschland inklusive Sonderzahlungen im Schnitt 92.893 Euro brutto pro Jahr. Das sind 44 Prozent mehr als der Durchschnitt von 64.441 Euro. Das ist wahrer Luxus in der Krise. ( ) Heißt das jetzt, dass die Arbeitnehmer allein die Misere ausbaden sollen? Nein, aber die Gewerkschaften tun den Beschäftigten keinen Gefallen, wenn sie bei den Tarifverhandlungen der Metall- und Elektroindustrie im Herbst allein auf Konfrontation setzen ( ) Wäre es nicht auch eine Überlegung wert, diese Extras für 24 Monate zur Arbeitsplatzsicherung auszusetzen? Damit dies keine Dauereinrichtung wird, könnten sich die Sozialpartner auf eine automatische Rückkehr zum Status quo einigen, sollten sie bis dahin keine Alternativen entwickelt haben. Das hat im Mittelstand funktioniert, warum sollte es nicht in der Industrie gehen?"/nas
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