London (vwd) - Der Wella-Vorzugsaktionär Mellon HVB Alternative Strategies, New York, hat einem Bericht des "Wall Street Journals" (WSJ/Samstagausgabe) zufolge bei einem Frankfurter Gericht Klage eingereicht, um den Fortgang der geplanten Übernahme der Wella AG, Darmstadt, durch die Procter & Gamble Co (P&G), Cincinnati, zu blockieren. Die in New York ansässige Fondsgesellschaft wolle mit der Klage zudem erreichen, dass das Gericht eine Entscheidung der Bundesfinanzaufsicht BaFin zur erneuten Überprüfung an die Behörde zurückgibt, sagte die Düsseldorfer Rechtsanwaltskanzlei Tigges dem Blatt. Tigges vertritt Mellon HVB in dieser Angelegenheit.
Hintergrund ist das Angebot von Procter & Gamble an die Vorzugsaktionäre von Wella. Das US-Unternehmen bietet diesen 65 EUR je Aktie, den Haltern von Stammaktien jedoch 92,95 EUR je Aktie. Mit der Klage wolle Mellon HVB Zeit erkaufen, um die Entscheidung der BaFin anzufechten, heißt es. Die Behörde hatte eine Beschwerde der Vorzugsaktionäre abgewiesen, die sich von dem Angebot ungerecht behandelt fühlten. Das Angebot von Procter & Gamble endet am 28 Mai, eine zweite Frist könne allerdings am 6. Juni beginnen, schreibt das WSJ. Mellon hatte am 20. Mai ein Schreiben der BaFin erhalten, indem die Beschwerde zurückgewiesen worden war. vwd/11/23.5.2003/sam/nas
Hintergrund ist das Angebot von Procter & Gamble an die Vorzugsaktionäre von Wella. Das US-Unternehmen bietet diesen 65 EUR je Aktie, den Haltern von Stammaktien jedoch 92,95 EUR je Aktie. Mit der Klage wolle Mellon HVB Zeit erkaufen, um die Entscheidung der BaFin anzufechten, heißt es. Die Behörde hatte eine Beschwerde der Vorzugsaktionäre abgewiesen, die sich von dem Angebot ungerecht behandelt fühlten. Das Angebot von Procter & Gamble endet am 28 Mai, eine zweite Frist könne allerdings am 6. Juni beginnen, schreibt das WSJ. Mellon hatte am 20. Mai ein Schreiben der BaFin erhalten, indem die Beschwerde zurückgewiesen worden war. vwd/11/23.5.2003/sam/nas