Die „Financial Times Deutschland“ hat einmalig in der Pressegeschichte der Bundesrepublik eine Wahlempfehlung ausgesprochen – für Edmund Stoiber. „Trotz aller Bedenken bietet die Union die besten Aussichten für eine Politik, die Wachstum und internationale Integration in den Mittelpunkt stellt“, schrieb die „FTD“ am Montag in einem Leitartikel mit dem Titel „Zeit zum Wechsel“.
Eine direkte Wahlempfehlung ist in Deutschland eigentlich nicht üblich. Offiziell sind die Tageszeitungen im Land um Objektivität bemüht, in den Zeitungköpfen steht „unabhängig“ oder „überparteilich“. Die „FTD“ orientiert sich mit ihrer ungewöhnlichen Aktion an Traditionen aus dem Ausland und ihres britischen Mutterblattes.
Viele Redakteure der Zeitung sind offenbar mit der Entscheidung für die CDU/CSU nicht glücklich. Sechs Stunden ist am Freitag laut Medienberichten diskutiert worden. Wie aus Redaktionskreisen verlautete, wollten die meisten Redakteure die Grünen empfehlen. Daraufhin habe die Chefredaktion einen „Riesenschreck“ bekommen und die Richtung festgelegt.
Eine direkte Wahlempfehlung ist in Deutschland eigentlich nicht üblich. Offiziell sind die Tageszeitungen im Land um Objektivität bemüht, in den Zeitungköpfen steht „unabhängig“ oder „überparteilich“. Die „FTD“ orientiert sich mit ihrer ungewöhnlichen Aktion an Traditionen aus dem Ausland und ihres britischen Mutterblattes.
Viele Redakteure der Zeitung sind offenbar mit der Entscheidung für die CDU/CSU nicht glücklich. Sechs Stunden ist am Freitag laut Medienberichten diskutiert worden. Wie aus Redaktionskreisen verlautete, wollten die meisten Redakteure die Grünen empfehlen. Daraufhin habe die Chefredaktion einen „Riesenschreck“ bekommen und die Richtung festgelegt.