Den letzten beißen die Hunde
von unserem Korrespondenten Bill Bonner
Ich werfe einen prüfenden Blick auf die Finanzmärkte, um festzustellen, ob irgendetwas passiert ist.
Nicht viel.
Aber was ist das? Die Bauunternehmen für Wohnhäuser fallen. Ryland and Lennar fallen ganz deutlich. Was könnte da los sein?
"Bombensichere Bauunternehmen stehen auf wackligen Beinen", sagt TheStreet. Wenn man sich die Tabellen ansieht, dann stehen sie nicht nur auf wackligen Beinen, dann haben sie auch ganz schöne Wunden. Die Verkaufszahlen von Neubauten sind im vergangenen Monat wieder gestiegen. Aber die Verkaufszahlen von bestehenden Häusern sind im Juli nach einem Rekord von 7,35 Millionen im Vormonat, gefallen. Die Bestände von unverkauften Häusern haben den Höchstwert in 17 Jahren erreicht.
Ich vermute, dass die Bestände und der Ölpreis so langsam aber sicher den Immobilienmarkt einholen. Die Bauunternehmer errichten überall Wohngebäude, auf jedem Stückchen Land, das sie in die Finger kriegen können. Selbst in der historischen Innenstadt von Annapolis sind gegenüber vom St. Johns College eine Reihe von Luxusbehausungen im Bau. All diese zusätzlichen Wohneinheiten führen dazu, dass die Preise irgendwann in den Keller gehen.
Das gleiche gilt auch für die hohen Benzinpreise. Nachdem die Verbraucher die Tanks in ihren SUVs gefüllt haben, bleibt ihnen kein Geld mehr für andere Dinge – darunter fallen auch Häuser.
Und damit haben wir vielleicht den "Anfang vom Ende für Immobilien" erreicht, wie die NY-Post schreibt.
Was war das aber auch für ein Ansturm. Das Zentrum für wirtschaftliche und politische Forschung berichtet, dass der Immobilienmarkt 5 Billionen Dollar "Blasenwohlstand" für die amerikanische Wirtschaft erzeugt hat. Das entspricht einem Betrag von 70.000 Dollar für eine vierköpfige Familie. Das ist das betrügerische Geld, dass es den Amerikanern erlaubt hat, sich einen Lebensstandard zu gönnen, den sie sich eigentlich gar nicht hätten leisten können. Es ist die Quelle von all den Illusionen, über die wachsende und gesunde amerikanische Wirtschaft. Es war nur Pseudo-Wohlstand, ein Vermögenswert, der eigentlich nicht existiert. Zu schlimm, dass so viele Leute dieses Geld ausgegeben haben.
"Ist die House-Party jetzt schließlich doch vorbei?" fragt die Financial Times.
Ich kenne die Antwort auf die Frage nicht. Vielleicht ist sie heute vorbei. Vielleicht wird sie erst morgen enden. Mein Rat an die Leser: Versuchen Sie, nicht zu den Letzten zu gehören, die sich verdrücken.
von unserem Korrespondenten Bill Bonner
Ich werfe einen prüfenden Blick auf die Finanzmärkte, um festzustellen, ob irgendetwas passiert ist.
Nicht viel.
Aber was ist das? Die Bauunternehmen für Wohnhäuser fallen. Ryland and Lennar fallen ganz deutlich. Was könnte da los sein?
"Bombensichere Bauunternehmen stehen auf wackligen Beinen", sagt TheStreet. Wenn man sich die Tabellen ansieht, dann stehen sie nicht nur auf wackligen Beinen, dann haben sie auch ganz schöne Wunden. Die Verkaufszahlen von Neubauten sind im vergangenen Monat wieder gestiegen. Aber die Verkaufszahlen von bestehenden Häusern sind im Juli nach einem Rekord von 7,35 Millionen im Vormonat, gefallen. Die Bestände von unverkauften Häusern haben den Höchstwert in 17 Jahren erreicht.
Ich vermute, dass die Bestände und der Ölpreis so langsam aber sicher den Immobilienmarkt einholen. Die Bauunternehmer errichten überall Wohngebäude, auf jedem Stückchen Land, das sie in die Finger kriegen können. Selbst in der historischen Innenstadt von Annapolis sind gegenüber vom St. Johns College eine Reihe von Luxusbehausungen im Bau. All diese zusätzlichen Wohneinheiten führen dazu, dass die Preise irgendwann in den Keller gehen.
Das gleiche gilt auch für die hohen Benzinpreise. Nachdem die Verbraucher die Tanks in ihren SUVs gefüllt haben, bleibt ihnen kein Geld mehr für andere Dinge – darunter fallen auch Häuser.
Und damit haben wir vielleicht den "Anfang vom Ende für Immobilien" erreicht, wie die NY-Post schreibt.
Was war das aber auch für ein Ansturm. Das Zentrum für wirtschaftliche und politische Forschung berichtet, dass der Immobilienmarkt 5 Billionen Dollar "Blasenwohlstand" für die amerikanische Wirtschaft erzeugt hat. Das entspricht einem Betrag von 70.000 Dollar für eine vierköpfige Familie. Das ist das betrügerische Geld, dass es den Amerikanern erlaubt hat, sich einen Lebensstandard zu gönnen, den sie sich eigentlich gar nicht hätten leisten können. Es ist die Quelle von all den Illusionen, über die wachsende und gesunde amerikanische Wirtschaft. Es war nur Pseudo-Wohlstand, ein Vermögenswert, der eigentlich nicht existiert. Zu schlimm, dass so viele Leute dieses Geld ausgegeben haben.
"Ist die House-Party jetzt schließlich doch vorbei?" fragt die Financial Times.
Ich kenne die Antwort auf die Frage nicht. Vielleicht ist sie heute vorbei. Vielleicht wird sie erst morgen enden. Mein Rat an die Leser: Versuchen Sie, nicht zu den Letzten zu gehören, die sich verdrücken.