Analysten - Einstufungen


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Analysten - Einstufungen

 
13.07.01 23:07

Analysten haben in der Woche vom 9. bis 13. Juli zu folgenden Themen und Aktien Einschätzungen und Empfehlungen herausgegeben:



Analysten haben am Montag, dem 9. Juli 2001, unter anderem zu folgenden Aktien und Themen Einstufungen heraus gegeben:


ALCATEL
Morgan Stanley Dean Witter (MSDW) hat seine Prognose für den Gewinn je Aktie (EPS) für Alcatel für 2001 um 55% und für 2002 um 44% gesenkt. Dies teilte MSDW am Montag in London mit. Die zuständige Analystin Angela Dean betrachtet den Angaben zufolge insbesondere das USA-Geschäft von Alcatel mit Sorge. MSDW befürchtet zudem, dass sich die Abschwächung in Europa im zweiten Halbjahr 2001 ausweiten könnte und ist besonders über die Abschwächung auf dem deutschen und französischen Markt in Sorge. MSDW stuft die Alcatel-Aktie weiterhin mit "neutral" ein.

SCHERING
Die Analysten von Goldman Sachs stufen Schering weiterhin als "market performer" ein. Die Gewinnschätzungen für 2001 und 2002 von 1,96 Euro je Aktie und 2,18 Euro je Aktie wurden ebenfalls bekräftigt. Dies teilte Goldman Sachs am Montag in London mit.

E.ON

Goldman Sachs hat das Kursziel von 76 Euro für E.ON sowie die Bewertung "Market Outperformer" bekräftigt. Dies teilte Goldman Sachs am Montag in London mit. E.ON habe Gespräche mit der österreichischen Verbund-Gruppe über eine Kooperation im Wasserkraftbereich bestätigt. Eine solche Kooperation könne zu einer Fusion oder einem gemeinsamen Vorgehen der beiden Unternehmen im Wasserkraftsektor führen, teilten die Analysten mit. Dies würde E.ONs Kostenführerschaft und Profitabilität im deutschen Energiemarkt weiter verbessern. Von Interesse sei zudem, dass E.ON nach österreichischer Gesetzgebung lediglich einen Minderheitsanteil an Verbund erwerben dürfe.

RWE
Sechs Tage nach Vorlage der vorläufigen Jahresbilanz und einem "Treffen mit dem Management hat die Investmentbank Credit Suisse First Boston (CSFB) die RWE-Aktie am Montag zum "Kauf" empfohlen. Außerdem wurde für das bislang mit "Hold" bewertete Papier ein Kursziel von 53,50 Euro herausgegeben. Die Bewertung Kauf entspricht einem Kurspotenzial innerhalb der nächsten 12 Monate von rund 15 %.

ERICSSON
Die Investmentbank Goldman Sachs hat die Aktie des schwedischen Telekommunikationskonzerns LM Ericsson AB als "Market Performer" bestätigt. Zugleich wurden die Schätzungen für den Gewinn pro Aktie (EPS) der Jahre 2001 und 2002 gesenkt. Wie in einer Studie, die am Montag in London erschien, zu lesen war, werde das Unternehmen im laufenden Jahr nur noch einen Gewinn von 1,57 SKR pro Anteilsschein erwirtschaften nach bisher erwarteten 1,74 SKR. Für 2002 korrigierten die Analysten ihre Schätzungen von 0,85 auf 0,76 SKR.

SIEMENS
M.M. Warburg hat die Gewinnschätzungen für Siemens für 2000/01 auf 1,83 Euro je Aktie und für 2001/02 auf 3,03 Euro je Aktie nochmals reduziert.. Die vorherige Schätzung der Analysten lag bei 2,97 Euro und 4,14 Euro. In 2002/03 erwartet M.M. Warburg einen Gewinn je Aktie von 4,55 Euro. Die Einschätzung für den Titel beließen die Analysten auf "Halten". Dies teilte das Bankhaus am Montag in Hamburg mit.

Analysten haben am Dienstag, dem 10. Juli 2001, unter anderem zu folgenden Aktien und Themen Einstufungen heraus gegeben:


BAYER
Der eventuell milliardenschwere Kauf der Aventis-Pflanzenschutzsparte CropScience würde die Bayer-Aktie nicht belasten, sondern ihr zu weiterem Aufwind verhelfen. Diese Ansicht vertrat Analystin Petra Meyer von Salomon Oppenheim am Dienstag in einem Gespräch mit dpa-AFX. Zuvor hatte Aventis bestätigt, dass mit dem Leverkusener Pharma-Riesen exklusive Verhandlungen aufgenommen werden sollen.

SCHERING
M.M. Warburg hat die Aktie des Pharma-Unternehmens Schering am Dienstag von "halten" auf "kaufen" heraufgestuft, sagte der verantwortliche Analyst Ulrich Huwald im Gespräch mit dpa-AFX. Anlaß für die neue Einschätzung sei der Verkauf der Pflanzenschutz-Sparte Aventis CropScience, an der Schering 24 Prozent hält. Er rechnet damit, dass Schering für diesen Anteil 1,15 Mrd. Euro erhalten wird. Darüber hinaus habe die Aktie im Vergleich zu Mitte Juni, als sie von M.M. Warburg zurückgestuft worden war, ein niedrigeres Kursniveau erreicht. Nun lohne sich der Einstieg.

TECHNOLOGIE-WERTE
Das Investmenthaus Goldman Sachs rechnet mit weiteren Verlusten bei den europäischen Technologie-Werten. In einer Erläuterung ihrer Portfolio-Strategie für Europa resümieren die Analysten am Dienstag, dass sich die Werte aus dem Bereich IT Hardware im vergangenen Monat um fast 30 Prozent schlechter als der Aktienmarkt entwickelt hätten. Seit Januar liege die Entwicklung 50 Prozent hinter dem Gesamtmarkt zurück. Software-Werte wiesen im vergangenen Monat eine Underperformance von 23 Prozent aus. Trotz dieser bereits sehr schwachen Entwicklung gehen die Goldman-Sachs-Analysten von weiteren Verlusten in der Branche aus.

US-HALBLEITERBRANCHE
Industriedaten deuten im dritten Quartal auf eine Bodenbildung bei den Aktien der US-Halbleiterbranche hin. Angeführt werde die Erholung vom PC-Bereich, erklärte Jonathan Joseph, Analyst bei Salomon Smith Barney, am Dienstag in San Francisco erklärt. Joseph empfiehlt in diesem Zusammenhang die Titel von Texas Instruments Inc , Analog Devices Inc , Altera Corp , Agere Systems Inc und Applied Microcircuits Inc als seine Favoriten. Während der Analyst für das dritte Quartal noch leichte Verluste erwartet, ist er für den Rest des Jahres vorsichtig optimistisch. Dem Aufschwung im PC-Bereich würden andere Sektoren folgen und so die Nachfrage nach Halbleiter-Produkten neu beleben.

CONSORS
Die Analysten der Investmentbank J.P. Morgan Chase & Co. sehen in der Aktie des Online-Brokers ConSors AG nur noch einen "Market Performer". Der "faire Wert" wird in einer am Dienstag vorgelegten Kurzeinschätzung nicht mehr wie bisher mit 42,40 Euro, sondern mit 24,50 Euro angegeben.

DIREKT ANLAGE BANK
Die Analysten von J.P. Morgan Chase & Co. haben die Gewinnprognosen für die Direkt Anlage Bank gesenkt und sehen für den Online-Broker einen "fairen Wert" von 20,10 Euro. Die Einschätzung "Market Performer" wurde bestätigt. Die Prognose für das Ergebnis pro Aktie (EPS) im laufenden Geschäftsjahr wurde in einer Kurzstudie vom Dienstag von 85 Cent auf 61 Cent herabgesetzt.

HOME DEPOT
Die Analysten von Lehman Brothers haben ihre Anlageempfehlung des größten US-Anbieters für Heimwerkerbedarf, Home Depot , von "Buy" auf "Strong Buy" heraufgestuft. Das Kursziel der Aktie, die am Dienstag bei 46 Dollar notierte, bleibt bei 55 US-Dollar. Nach eineinhalb Jahren Zurückhaltung habe man stärkeres Vertrauen in das Unternehmen gefasst, erklärte die Investmentbank am Dienstag.

CONSORS
Der Einbruch des Transaktionsvolumens bei dem Online-Broker Consors um 28% im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal ist für das Bankhaus M.M. Warburg "ziemlich drastisch". In einem Gespräch mit dpa-AFX sagte Analyst Ralf Dibbern, dass die Orderaktivität je Kunde in den vergangenen Monaten deutlich zurückgegangen sei.

Analysten haben am Mittwoch, dem 11. Juli 2001, unter anderem zu folgenden Aktien und Themen Einstufungen heraus gegeben:


DEUTSCHE BANK
Die Deutsche Bank ist für die Analysten von Merck Finck und Co weiter ein klarer "Kauf". Finanzexperte Konrad Becker sagte am Mittwoch zu dpa-AFX, die aktuellen Kursverluste der Bank seien übertrieben. Der Kurs der Aktie war am Mittwoch morgen erstmals seit März wieder unter 80 Euro gefallen. Becker sagte, er erwarte bei der Deutschen Bank keinen Ertragseinbruch im zweiten Quartal: Die Bank "steht vor keinem Ertragsdesaster", sagte er. Der Kurs werde von vielen Ängsten der Anleger belastet - daher stamme auch die Furcht vor einem Einbruch in der Bilanz nach dem Rekordjahr 2000.

EUROPÄISCHE GROSSBANKEN
Die Analysten von Commerzbank Securities (ComSec) haben führende europäische Großbanken herabgestuft. Grund dafür seien kontinuierliche ökonomische Unsicherheiten in Europa und in den USA, hieß es in einer am Mittwoch veröffentlichten Kurzstudie. Deshalb kürzte das Institut auch seine Prognose für den branchenweiten operativen Nettogewinn für dieses Jahr um 4% und für 2002 um 8%. Banken-Titel seien überbewertet und es bestehe noch weiteres Abwärts-Potenzial, hieß es zudem. Deutsche Bank , ABN Amro , Societe General , Lloyds TSB und Intesa Bci wurden von den Analysten von "Hold" auf "Reduce" gestuft. Herabgestuft wurden auch HypoVereinsbank und BSCH von "Accumulate" auf "Hold", Allied Irish und Bipop-Carire von "Buy" auf "Hold" sowie BNP Paribas von "Buy" auf "Accumulate". Bestätigt hat das Institut das Rating "Accumulate" für Royal Bank of Scotland, Bank of Ireland und Fideuram .

NOKIA
Die Gewinnprognose für 2002 für die Nokia-Aktie ist am Mittwoch von Morgan Stanley Dean Witter um 15 % zurück genommen worden. Auf der Basis eines reduzierte 7-prozentigen Wachstums gehen die Analysten der Investmentbank jetzt nur noch von einem EPS in Höhe von 0,75 Euro aus (zuvor: 0,88 Euro). Gleichzeitig wurde die bisherige Einstufung "Neutral" aber bestätigt, mit anderen Worten sieht man den Titel nach wie vor als fair bewertet. MSDW rechnet damit, dass sich die operativen Margen im Netzwerk-Bereich im kommenden Jahr erheblich reduzieren werden, und zwar um 11,5%.

CHEMIE-BRANCHE
Die Analysten von Merrill Lynch haben den Chemie-Sektor insgesamt auf "Neutral" heraufgestuft. Es bestehe ein Hoffnungschimmer, dass die Talsohle bei der Nachfrage durchschritten sei, teilte das Institut in einer am Mittwoch veröffentlichten Kurzstudie mit. Demnach misst Merrill Lynch den Papieren durchschnittlich ein begrenztes Wertsteigerungspotenzial bei. Bewertet wurden auch die deutschen Konzerne BASF und Bayer . Heraufgestuft wurde BASF von "Neutral" auf "Accumulate", langfristig herabgestuft wurden hingegen Bayer von "Accumulate" auf "Neutral". Auch die niederländische Akzo Nobel wurde auf "Neutral" zurückgestuft.

DAIMLERCHRYSLER
Die Analysten der Investmentbank JP Morgan haben die Aktie von DaimlerChrysler von "Marketperformer" auf "Buy" herauf gestuft. Damit trauen die Experten dem Papier innerhalb des nächsten Jahres eine um zehn Prozent über dem Marktdurchschnitt liegende Entwicklung zu. Auch wenn der Sanierungsplan bei Chrysler noch Risiken berge, zeigten sich die Experten in ihrer am Mittwoch veröffentlichten Studie zufrieden mit den Anstrengungen, die Kehrtwende zu schaffen.

RWE
Die Düsseldorfer WGZ-Bank hat die Aktie des Energieversorgers RWE von "Outperformer" auf "Marketperformer" herabgestuft. Demnach geht Analyst Jörg Natrop in seiner am Mittwoch veröffentlichten Kurzstudie davon aus, dass sich das Papier im Gleichklang mit dem Gesamtmarkt entwickelt mit einer Schwankungsbreite von plus/minus 10 Prozentpunkten.

INFINEON
Die Aktien des Chipherstellers Infineon sind von der Investmentbank Merrill Lynch von bisher "Neutral" auf "Buy" heraufgestuft worden. Dies teilte das Institut in einer am Mittwoch veröffentlichten Kurzstudie mit. Demnach messen die Finanzmarktexperten der Aktie ein interessantes Wertsteigerungspotenzial bei. Als mittelfristiges Kursziel nannte Merrill Lynch 32 Euro. Die Analysten begründeten ihre Heraufstufung mit dem Aktienkurs von Infineon. Verglichen mit den Branchenkonkurrenten seien die Infineon-Aktien sehr günstig.

COMPAQ
Die Analysten der Investmentbank Goldman Sachs haben nach der Gewinnwarnung des Computerherstellers Compaq Computer Corp ihre Prognose zum Gewinn je Aktie (EPS) für die Jahre 2001 und 2002 gesenkt. Einer Studie vom Mittwoch zufolge reduzierten die Analysten ihre EPS-Erwartung für das Jahr 2001 von 0,53 Cent auf 0,42 Cent und für das Jahr 2002 von 0,86 Cent auf 0,72 Cent.

ALLIANZ
Die Landesbank Baden-Württemberg rechnet fest mit einer Zustimmung der Europäischen Kommission zur Übernahme der Dresdner Bank durch den Allianz-Konzern . In einem Gespräch mit dpa-AFX konnte sich Analyst Werner Schirmer am Mittwoch nicht vorstellen, dass es zu Komplikationen kommen könnte. "Die Verzögerung dürfte nicht auf inhaltliche Gründe zurückzuführen sein", sagte er und hielt die Aktie weiter auf der Bewertung "Outperformer". Der Analyst rechnet damit, dass sich die Papiere in den kommenden Monaten besser als der Durchschnitt im EuroStoxx-50-Index entwickeln werden.

DEUTSCHE BANK
Die Analysten von Merrill Lynch haben die Gewinnerwartungen und das Kursziel der Aktie der Deutschen Bank gesenkt. Nach einer Neubewertung der Gewinne im Investment-Geschäft wurde das Kursziel von 110 Euro auf 100 Euro nach unten korrigiert, schrieben die Bankexperten in einer am Mittwoch in London vorgelegten Studie. Gleichzeitig behielt Merrill Lynch die Einstufung "langfristiger Kauf" für den Wert bei. Die Analysten verbinden mit diesem Anlageurteil ein interessantes Wachstumspotenzial auf Sicht von mehr als einem Jahr mit einem voraussichtlichen Kursgewinn von mehr als 10%./bz

Analysten haben am Donnerstag, dem 12. Juli 2001, unter anderem zu folgenden Aktien und Themen Einstufungen heraus gegeben:


DEUTSCHE BANK, CREDIT SUISSE
Nach den jüngsten Abschlägen erwartet Goldman Sachs für die Deutsche Bank und die Schweizer Großbank Credit Suisse überdurchschnittliche Kursgewinne und hat beide Titel auf "Outperformer" heraufgestuft. Wie die US-Investmentbank am Donnerstag in London mitteilte, sei der jetzige Kurs der Deutsche-Bank-Aktien eine attraktive Einstiegsmöglichkeit. Das Investmentbanking und die Vermögenswerte machten die Aktie zu einer interessanten Investition. Für die Deutsche Bank sehen die Analysten ein Kurspotential nach oben von 6 bis 17 Prozent. Mögliche Kursausschläge nach unten werden auf maximal 5 Prozent geschätzt. Für Credit Suisse sehen die Analysten mögliche Kursgewinne von 7 bis 24 Prozent, Kursabschläge bis 13 Prozent seien möglich.

INFINEON
Die Landesbank Baden-Württemberg hat die Aktien des Halbleiterherstellers Infineon von "Marktpeformer" auf "Outperformer" hochgestuft. Die Aktie werde sich um mindestens 10 Prozent besser als der Markt entwickeln, hieß es in einer Studie vom Donnerstag.

HYPOVEREINSBANK
Trotz oder gerade wegen des niedrigen Kursniveaus der HypoVereinsbank-Aktie , das sich laut JP Morgan auf dem Niveau von vor vier Jahren bewegt, hat die Investmentbank ihre Kauf-Empfehlung am Donnerstag erneuert. Der Kurs soll sich demnach in den nächsten 12 Monaten um mindestens 10% besser als der Gesamtmarkt entwickeln. Verbunden ist das Rating allerdings mit relativ mittelmäßigen Erwartungen an die kurzfristige Kursentwicklung, hieß es.

MICROSOFT Microsoft
Die Aktien stehen weiterhin auf der "Recommended List" der Investmentbank Goldman Sachs. Die Analysten bekräftigten damit ihre Einstufung, nachdem der Software-Konzern am Mittwochabend überraschend seine Prognosen angehoben hatte. Microsoft hatte angekündigt, dass die Umsätze im abgelaufenen Quartal ein wenig oberhalb der Erwartungen von 6,3 Mrd. USD bis 6,5 Mrd. USD liegen werden. Ende Juni endete das Geschäftsjahr des Unternehmens. Am 19. Juli sollen Zahlen vorgelegt werden.

YAHOO
Goldman Sachs hat die Aktien des Internetportals Yahoo weiterhin als "Market Outperformer" eingestuft, ihre Gewinnprognose jedoch zurückgenommen. Wie es in der am Donnerstag in London veröffentlichten Studie weiter heißt, wird sich der Werbemarkt im Internet nicht vor Mitte 2002 erholen. Für das gesamte Geschäftsjahr 2001 haben die Analysten ihre Gewinnschätzungen nach unten revidiert. Beim Umsatz erwarten sie 715 Mio. USD statt wie vorher 735 Mio. USD.

EBITDA
(Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) revidieren sie ihre Prognose von 28,4 Mio. USD auf 4,1 Mio. USD. Der Gewinn pro Aktie (EPS) werde nur mehr 3 statt 4 Cents betragen, hieß es.

BAYER
Die Analysten von Merck Finck & Co haben ihre Anlageempfehlung "Marketperformer" für die Aktie der Bayer AG beibehalten. Sie gehen demnach davon aus, dass sich die Aktie bei einer Schwankungsbreite vomn 5% im Gleichklang mit dem markt entwickeln wird. Die Akquisition des Pflanzenschutzgeschäftes Aventis Crop Science könnte sehr kostspielig werden, meinen die Experten. Bayer gilt als Favorit für die Übernahme des Pflanzenschutzgeschäfts von Aventis. Die Kosten der Akquisition werden auf 6 Mrd. bis 8 Mrd. Euro geschätzt.

MOTOROLA
Die Analysten von Lehman Brothers haben die Aktien von Motorola als "Market Perform" bestätigt. Aktueller Anlaß für die am Donnerstag veröffentlichte Kurzstudie waren die aktuellen Zahlen für das zweite Quartal des US-Technologiekonzerns. Die Zahlen hätten im Rahmen der Erwartungen gelegen. Aufgrund der Konjunkturschwäche habe es einen Rückgang bei Gewinn und Umsatz gegeben. Der Verlust je Aktie von 11 US-Cent sei aber geringer ausgefallen als angenommen. Die Analysten hatten einen Verlust von 12 US-Cent erwartet. Der Umsatz habe mit 7,5 Mrd. USD allerdings unter ihren Prognosen gelegen.

MICROSOFT
Die Investmentbank Lehman Brothers hat ihre Anlageempfehlung für die Aktie des US-Software-Herstellers Microsoft mit "Strong Buy" bestätigt. Das teilten die Analysten am Donnerstag in New York mit. Demnach erwarten sie, dass sich der Titel um mindestens 15 Prozent besser als der Markt entwickeln wird.

EZB-ZINSSENKUNG
Nach Einschätzung der DGZ DekaBank hat der am Donnerstag veröffentlichte Monatsbericht der Europäischen Zentralbank (EZB) den Unwillen der Währungshüter bestätigt, die Leitzinsen in der Euro-Zone zu senken. Die Analysten gehen in einer am Donnerstag in Frankfurt vorgelegten Studie davon aus, dass die EZB angesichts einer nur langsam rückläufigen Preisentwicklung und einer sich fangenden Konjunktur keine Zinssenkung mehr in diesem Jahr durchführen werde. Dafür sprächen auch die Aussagen aus dem Zentralbankrat über ein derzeit "angemessenes Zinsniveau".

Analysten haben am Freitag, dem 13. Juli 2001, unter anderem zu folgenden Aktien und Themen Einstufungen heraus gegeben:


EPCOS
Weil der Ausblick für das laufende Geschäftsjahr bei Epcos schlecht und eine Erholung kaum prognostizierbar sei, empfiehlt die Berenberg Bank die Aktie weiter zu "Halten". Diese Empfehlung besagt, dass sich die Aktie im Verlauf von 12 Monaten um 10 Prozent besser oder schlechter als der DAX entwickeln kann. Mit Verweis auf die am Freitagmorgen herausgegebene Gewinnwarnung sehe man "keinen Anlass, die Planungen für das Unternehmen zu revidieren". Das Hamburger Bankhaus hatte den DAX-Titel vor drei Wochen heruntergestuft.

ACG
Die Credit Suisse First Boston (CSFB) hat den im NEMAX 50 gelisteten Chipkartenhändler ACG AG in einer am Freitag veröffentlichten Studie von "Strong Buy" auf "Hold" herabgestuft. Damit soll sich die Aktie in den nächsten zwölf Monaten wie der Vergleichsindex entwickeln. Grund für die Herabstufung sei die Gewinnwarnung zu Anfang der Woche, aber auch die verhaltenen Erwartungen des Unternehmens. Vor dem Frühjahr des nächsten Jahres erwarte ACG keine Belebung des Geschäfts mit SIM-Karten und Halbleitern, hieß es.

SINGULUS
Wer auf die Erholung der Märkte für die optischen Speichermedien DVD und CD setzt, sollte nach Ansicht der Analysten der Credit Suisse First Boston (CSFB) auf Singulus AG vertrauen und die Aktien der

STEAG Hamatec
verkaufen. In der am Donnerstag veröffentlichten Studie belassen die Analysten das STEAG-Papier auf "Sell" und erwarten damit, dass sich die Aktie schlechter entwickeln wird, als der NEMAX 50.

ONLINE-WERBUNG
HSBC Trinkaus & Burkhardt sieht in Deutschland keine Verbesserung im Online-Werbemarkt im 2. Quartal. Dies teilte der zuständige Analyst Peter Barkow am Freitag in Düsseldorf mit. Das laufende 3. Quartal sei ohnehin generell von Schwäche geprägt, so dass die einzig verbleibende Hoffnung auf dem 4. Quartal liege. HSBC gehe zwar von einem Anstieg des Online-Werbevolumens im 4. Quartal aus, an eine Jahresendrallye glaube man allerdings nicht.

KARSTADTQUELLE
Die WGZ-Bank hat KarstadtQuelle-Aktien erneut als "Marketperformer" eingestuft. Demnach geht Analyst Christian Riedel in einer am Freitag veröffentlichten Studie davon aus, dass sich das Papier im Gleichklang mit dem Gesamtmarkt entwickeln wird. Auf der Hauptversammlung am Donnerstag sei wichtig gewesen, dass der Vorstand an dem erwarteten 25-prozentigem Anstieg beim Vorsteuerergebnis auf Jahressicht festhalte. Dieses Ziel erscheint der Düsseldorfer Bank weiterhin als sehr ehrgeizig. Vor allem beim Versandhändler Quelle gebe es noch viel zu tun, schreibt Riedel.

STMICROELECTRONICS
Morgan Stanley Dean Witter hat die Aktie des größten europäischen Halbleiter-Herstellers STMicroelectronics mit "Outperform" bestätigt. Das bedeutet, das Papier sei unter Berücksichtigung von Risiken attraktiv. Die Bruttomargen dürften allerdings weiter unter Druck bleiben, und die Lagerbestände müssten weiter abgebaut werden, hieß es in einer Studie, die am Freitag in London erschien. Der Preisdruck werde anhalten. Eine Besserung der Situation dürfte vor allem auf Grund der Überkapazitäten in der Industrie schleppend ausfallen, wenngleich das Unternehmen selbst eine Bodenbildung im dritten Quartal erwarte.

EPCOS
Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hat die Einstufung der Epcos-Aktien auch nach der Gewinnwarnung vom Freitag auf "Marketperformer" belassen. Die Analysten gehen demnach davon aus, dass sich die Aktie bei einer Schwankungsbreite von 10 Prozent mit dem Markt entwickeln wird. In der am Freitag veröffentlichten Studie senkten die Analysten ihre Gewinnschätzung für das laufende Jahr von 3,34 Euro auf 2,97 Euro.

MOTOROLA
Die US-amerikanische Investmentbank Bear Stearns hat die Gewinnprognosen für Motorola Inc. in den Jahren 2001 und 2002 gesenkt. Sie reduzierten ihre Umsatzprognose für das dritte Quartal von 8,3 Mrd. auf 7,9 Mrd. US-Dollar, für das gesamte laufende Jahr von 33,4 Mrd. auf 32,7 Mrd. US-Dollar. Für 2002 nahmen die Analysten ihre Umsatzprognose von 36,3 Mrd. auf 35,8 Mrd. US-Dollar zurück.

ADVANCED MICRO DEVICES
(AMD) Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat ihre Schätzung für den Umsatz und den Gewinn pro Aktie (EPS) von Advanced Micro Devices Inc (AMD) für das dritte Quartal und das Gesamtjahr gesenkt. Der Analyst Joseph Osha schrieb in einer Studie, die am Freitag in San Francisco veröffentlicht wurde, dass er für das dritte Quartal einen Gewinn von 0,37 US-Dollar pro Aktie nach bisher geschätzten 0,74 US-Dollar erwarte.

ADIDASSALOMON
Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Aktien des oberfränkischen Sportartikelherstellers adidas-Salomon nach einer Analystenkonferenz erneut als "Market Performer" eingestuft. Auch die Ertragsprognose für das laufende und das folgende Jahr blieb mit 4,6 Euro und 5,3 Euro je Aktie unverändert, teilten Margaret Mager und Caroline Jones in einer am Freitag vorgelegten Studie vor. Mit ihrer Einstufung prognostizieren sie für die Aktie eine Entwicklung im Gleichklang mit dem DAX.  
Antworten
007Bond:

Danke für die Mühe!

 
13.07.01 23:15
Hättest hierfür schon einen Grünen verdient!

;-))
Antworten
borgling:

Mehr kann ich nicht bieten. *g* Gruß

 
13.07.01 23:21
Analysten - Einstufungen 371385blau.ariva.de/board/i/fs.gif" style="max-width:560px" >

Wird die EZB die Zeitzinsen eigentlich je wieder senken?

Gruß
Antworten
007Bond:

na gut, dann verdopple ich

 
13.07.01 23:27
Analysten - Einstufungen 371390blau.ariva.de/board/i/fs.gif" style="max-width:560px" >Analysten - Einstufungen 371390blau.ariva.de/board/i/fs.gif" style="max-width:560px" >
Antworten
Arbeiter:

Wo habt Ihr die denn geklaut ? *g* o.T.

 
14.07.01 00:07
Antworten
schleimer:

von mir würds hauch welche geben...

 
14.07.01 00:37
nun ist aber genug !  oder bist du ein nacht arbeiter ?
mensch werde zum menschen und gehe am freitag abend in eine disco oder zu deiner frau ins bett !!! jetzt ist aber wochenende ist das klar!?
sonst mache ich dich vom arbeiter zum selbständigen

tschau
Antworten
hjw2:

@Arbeiter,

 
14.07.01 01:38
ich möchte dir meine Hochachtung für deinen Fleiss, die Vielfalt und Qualität deiner Beiträge aussprechen....mir war danach..
Bin sicher, alle Leser deiner Beiträge denken so.

mfg
hjw
Antworten
Luki2:

allerdings, super Arbeiter danke !!! o.T.

 
14.07.01 06:28
Antworten
chartgranate:

kann mich nur anschließen,klasse Arbeiter! o.T.

 
14.07.01 09:26
Antworten
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