Analyse: Ejay - bloß nicht anfassen
Erst im vergangenen August gab die Aktie von Ejay ihr Börsendebüt. Wer dem Anbieter von Musiksoftware und Online-Entertainment die Treue hielt, verzeichnete seitdem herbe Verluste. Denn von dem Emissionspreis von 4,50 Euro ist das Papier weiter denn je entfernt. Mittlerweile ist Ejay zum Penny-Stock verkommen.
Ausgelöst wurde der jüngste Rückschlag von der Nachricht, dass die für das zweite Quartal 2001 gesteckten Umsatz- und Ertragsziele nicht erreicht werden können. Zwar soll ein einmaliger Aufwand von 1,5 bis 2,5 Millionen Euro angefallen sein. Der hätte aber keinen Einfluss auf die Liquidität, wie das Unternehmen verspricht. Ende März befanden sich noch rund sieben Millionen Euro in der Kasse.
Der werbefinanzierte Teil des Bereichs Online-Services konnte die Erwartungen bei weitem nicht erfülle. Deshalb wurden unrentable Dienste eingestellt und Stellen abgebaut. Durch die Maßnahmen hat Ejay den hohen Fixkostenblock erheblich reduziert.
Aber auch im Vertrieb verlief es nicht nach Wunsch. Nun ist von einer besseren Organisation die Rede. Der Aktienkurs spricht dennoch eine klare Sprache: Bloß nicht anfassen.
Erst im vergangenen August gab die Aktie von Ejay ihr Börsendebüt. Wer dem Anbieter von Musiksoftware und Online-Entertainment die Treue hielt, verzeichnete seitdem herbe Verluste. Denn von dem Emissionspreis von 4,50 Euro ist das Papier weiter denn je entfernt. Mittlerweile ist Ejay zum Penny-Stock verkommen.
Ausgelöst wurde der jüngste Rückschlag von der Nachricht, dass die für das zweite Quartal 2001 gesteckten Umsatz- und Ertragsziele nicht erreicht werden können. Zwar soll ein einmaliger Aufwand von 1,5 bis 2,5 Millionen Euro angefallen sein. Der hätte aber keinen Einfluss auf die Liquidität, wie das Unternehmen verspricht. Ende März befanden sich noch rund sieben Millionen Euro in der Kasse.
Der werbefinanzierte Teil des Bereichs Online-Services konnte die Erwartungen bei weitem nicht erfülle. Deshalb wurden unrentable Dienste eingestellt und Stellen abgebaut. Durch die Maßnahmen hat Ejay den hohen Fixkostenblock erheblich reduziert.
Aber auch im Vertrieb verlief es nicht nach Wunsch. Nun ist von einer besseren Organisation die Rede. Der Aktienkurs spricht dennoch eine klare Sprache: Bloß nicht anfassen.