Der nächste KI-Schock aus Fernost: Chinas Moonshot will mit Microsoft, Amazon und Google kassieren
Nicolas Ebert
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Chinas KI-Offensive erreicht die nächste Stufe: Moonshot AI verhandelt mit US-amerikanischen Big Techs über einen Milliarden-Deal. Doch hinter dem Erfolg von Kimi K3 steckt ein politischer Sprengstoff.
Für dich zusammengefasst:
Moonshot AI verhandelt mit US-Firmen über Umsatzbeteiligungen.
Das Unternehmen strebt bis zu 30 Prozent der Einnahmen an.
Moonshot wurde 2023 gegründet und sammelte über 2 Mrd. USD.
Das chinesische KI-Start-up Moonshot AI verhandelt mit Microsoft, Amazon und der Google-Muttergesellschaft Alphabet über Umsatzbeteiligungen. Die US-Konzerne könnten dadurch das KI-Modell Kimi K3 über ihre Cloud-Plattformen anbieten.
Laut drei mit den Gesprächen vertrauten Personen gegenüber Reuters wäre dies einer der ersten großen Umsatzdeals zwischen einem chinesischen KI-Unternehmen und einem führenden US-Cloud-Anbieter.
Moonshot strebt demnach eine Beteiligung von bis zu 30 Prozent an den Einnahmen aus Kimi-K3-Diensten auf Microsoft Azure, Amazon Web Services und Google Cloud an. Die Gespräche befinden sich jedoch noch in einer frühen Phase.
Die Verhandlungen zeigen, dass chinesische KI-Modelle trotz Sicherheitsbedenken in den USA an Bedeutung gewinnen. Viele gelten als günstiger als westliche Konkurrenzangebote. Gleichzeitig schränkt Washington den Export moderner KI-Chips nach China ein.
Moonshot steht in den USA wegen Vorwürfen unter Druck, ein Modell von Anthropic unerlaubt genutzt und Nvidia-Chips illegal beschafft zu haben. Das Unternehmen weist die Anschuldigungen zurück und erklärt, die Fortschritte von Kimi K3 seien durch eigene technische Entwicklungen entstanden.
Bei unabhängigen Tests erzielte Kimi K3 starke Ergebnisse. Arena.ai setzte das Modell bei der Erstellung von Web-Oberflächen auf Platz eins. Artificial Analysis sieht die Leistung auf Augenhöhe mit OpenAIs GPT-5.5 und Anthropics Claude Opus 4.8.
Moonshot wurde 2023 vom KI-Forscher Yang Zhilin gegründet und wird unter anderem von Alibaba unterstützt. Das Start-up sammelte im Mai mehr als 2 Milliarden US-Dollar ein und bereitet sich laut Insidern auf einen möglichen Börsengang in Hongkong vor.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier:
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