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Wirtschaftsnachrichten (Symbolbild).
Wirtschaftsnachrichten (Symbolbild). pixabay.com
UmweltBank mit starkem Kreditneugeschäft und weiteren Fortschritten

bei der operativen Profitabilisierung im ersten Halbjahr 2026

Nürnberg (ots) -

- UmweltBank schreitet bei der operativen Profitabilisierung weiter voran und

erzielt positives Ergebnis vor Steuern in Höhe von 2,2 Mio. Euro im ersten

Halbjahr 2026

- Starkes Kreditneugeschäft von über 180 Mio. Euro im ersten Halbjahr realisiert

- Wachstum im Privatkundengeschäft in den ersten 6 Monaten 2026 mit rund 11.000

neuen Kundinnen und Kunden fortgesetzt

- Kostensenkungsprogramm zeigt Wirkung und führt im ersten Halbjahr 2026 zu

signifikantem Rückgang des anderen Verwaltungsaufwands um 34 %, bei insgesamt

gesunkenem Verwaltungsaufwand in Höhe von rd. 13 %.

- Ratingagentur Fitch bestätigt Bonität der UmweltBank mit BBB-

Die UmweltBank setzte ihr Wachstum im ersten Halbjahr 2026 fort. Neben positiven

Impulsen im Privatkundengeschäft entwickelt sich insbesondere das

Firmenkundengeschäft sehr erfreulich. Die im zweiten Quartal 2026 vergebenen

Kredite übersteigen mit einem Volumen von rund 150 Mio. Euro das komplette

Neugeschäft des Vorjahres (2025: rd. 120 Mio. Euro). "Das starke zweite Quartal

unterstreicht die wiederhergestellte hohe Leistungsfähigkeit unseres

Kreditgeschäfts. Die anhaltend hohe Nachfrage nach Finanzierungen für

erneuerbare Energien und Immobilien spiegelt sich auch in einer gut gefüllten

Pipeline wider. Mit einer um 0,2 Prozentpunkte auf 17,1 % verbesserten

Gesamtkapitalquote verfügen wir über zusätzlichen Spielraum, die Kreditvergabe

weiter auszubauen und attraktive Wachstumschancen konsequent zu nutzen. Vor

diesem Hintergrund sind wir auf einem guten Weg, unser Ziel von 450 Mio. Euro

Kreditneugeschäft im Gesamtjahr zu erreichen", kommentiert Dietmar von Blücher,

Sprecher des Vorstands der UmweltBank.

Verdopplung der Girokonten im zweiten Quartal 2026

Im Privatkundengeschäft verzeichnete die UmweltBank im ersten Halbjahr eine

solide Nachfrage. Mit einem Wachstum von 6 % (rd. 11.000 Nettoneukunden) ist die

Kundenzahl im ersten Halbjahr auf rund 195.000 gestiegen. Per 30. Juni 2026

lagen die Privatkundeneinlagen bei 3,9 Mrd. Euro, nach 4,3 Mrd. Euro zum

Jahresende 2025. Der Rückgang ist überwiegend auf auslaufende Sonderkonditionen

bei Tagesgeldkonten zurückzuführen. Die entsprechend gestiegene Kündigungsquote

konnte mit rund 24.000 Brutto-Neukunden im ersten Halbjahr überkompensiert

werden. Dabei stand im zweiten Quartal 2026 unverändert die Profitabilisierung

des Privatkundengeschäfts im Fokus. Mit dem UmweltGiro, dem 2025 eingeführten

Girokonto, zielt die UmweltBank darauf ab, Hausbank ihrer Kundinnen und Kunden

zu werden, wodurch die Kundenbindung gestärkt und Cross-Selling-Potenziale

erschlossen werden sollen. Erfreulich ist in diesem Rahmen ein Anstieg auf rund

7.400 Girokonten im Bestand per 30.06.2026. Damit konnte der Wert des

Vorquartals (rd. 3.500 Girokonten) mehr als verdoppelt werden.

Das Kundendepotvolumen stieg in den ersten sechs Monaten des Jahres um rund 40

Mio. Euro, von 556 Mio. Euro auf 597 Mio. Euro. Im gleichen Zeitraum legte das

Volumen der hauseigenen aktiven Fonds und ETFs von rd. 290 Mio. Euro um 8 % auf

rd. 312 Mio. Euro zu. Hervorzuheben ist dabei der weltweit investierende

UmweltBank-Aktien-ETF (ISIN: LU2679277744), der seit Jahresbeginn das

Fondsvolumen um über 30 % auf 84 Mio. Euro steigern konnte. Mit Börsenlisting am

27. Juli 2026 hat die UmweltBank ihr Produktangebot um drei weitere nachhaltige

Europa-ETFs (Artikel-9-Produkt gemäß SFDR) erweitert. Mit den neuen ETFs können

Anlegerinnen und Anleger gezielt in Aktien (ISIN: LU3401048544), Staatsanleihen

(ISIN: LU3401048460) und Unternehmensanleihen (ISIN: LU3401048387) im

europäischen Raum investieren.

Kapitalquote von rund 17,1 % ermöglicht 2026 deutliches Wachstum im

Firmenkundengeschäft

Im Kreditgeschäft bleibt die Nachfrage im Bereich der erneuerbaren Energien und

nach Immobilienfinanzierungen weiterhin hoch. Gleiches gilt für das jüngst

erschlossene Geschäftsfeld der Batterieenergiespeichersysteme, was sich im

ersten Halbjahr 2026 bereits in diversen abgeschlossenen Finanzierungen

widerspiegelt. Neben Stand-alone-Batteriespeichern liegt der Fokus der

UmweltBank insbesondere auf Co-Location-Projekten. Die Kombination von

Batteriespeichern mit Photovoltaik- oder Windparks entwickelt sich zunehmend zum

Marktstandard und eröffnet erhebliche Investitionspotenziale. Dank der rund

30-jährigen Erfahrung in der Finanzierung erneuerbarer Energien hat sich die

UmweltBank in diesem dynamisch wachsenden Markt in kurzer Zeit als starker

Finanzierungspartner positioniert. "Mit der Finanzierung dringend benötigter

Speicherkapazitäten leisten wir einen wichtigen Beitrag für ein zukunftsfähiges,

nachhaltiges und stabiles Energiesystem", kommentiert Dietmar von Blücher.

Insgesamt konnte die Bank im ersten Halbjahr 2026 Kredite mit einem Volumen von

rund 180 Mio. Euro vergeben, davon fast 150 Mio. Euro allein im zweiten Quartal.

Der Gesamtwert des Vorjahres in Höhe von rund 120 Mio. Euro konnte damit bereits

deutlich übertroffen werden. Das Neukreditvolumen teilt sich dabei ungefähr

hälftig auf die Bereiche erneuerbare Energien sowie nachhaltige Immobilien auf.

Insgesamt plant der Vorstand mit einem Neukreditvolumen in Höhe von 450 Mio.

Euro für das Jahr 2026. In konkreter Anbahnung sind bereits Finanzierungen im

Volumen von rund 270 Mio. Euro für das zweite Halbjahr. Darüber hinaus liegen

weitere Kreditanfragen im Volumen von rund 450 Mio. Euro vor, wodurch das

Gesamtjahresziel als realisierbar eingeschätzt wird.

Die für das Kreditgeschäft wichtige Gesamtkapitalquote konnte zum Ende des

ersten Halbjahrs 2026 auf 17,1 % gesteigert werden und liegt damit deutlich über

den aufsichtlichen Anforderungen in Höhe von rund 15 %. Im Rating-Update der

Agentur Fitch wird die Bonität der Emittentin UmweltBank AG unverändert mit BBB-

bewertet, was dem wichtigen Investment-Grade-Status entspricht.

Ergebnis und Ausblick

Der Verwaltungsaufwand lag im ersten Halbjahr 2026 insgesamt mit 31,2 Mio. Euro

rd. 13 % unter dem Vorjahreswert von 35,7 Mio. Euro. Dabei lagen die

Personalkosten mit 17,1 Mio. Euro durch Neueinstellungen und Gehaltsanpassungen

über dem Vorjahreswert von 14,3 Mio. Euro. Aufgrund gesunkener Kosten für

externe Beratung und weiterer Einsparungen konnte der andere Verwaltungsaufwand

zum 30. Juni 2026 hingegen um 34 % gegenüber dem Wert des Vorjahres reduziert

werden. Im laufenden Geschäftsjahr sollen weitere Entlastungseffekte erreicht

werden - unter anderem durch die Konsolidierung der IT-Infrastruktur sowie

reduzierte Prüfungskosten. Darüber hinaus wurden weitere konsequente Schritte

zur Kostenreduzierung eingeleitet.

Die Gesamterträge beinhalten im Gegensatz zu den Vorjahren keine signifikanten

Sondererträge und lagen somit im ersten Halbjahr 2026 bei 33,4 Mio. Euro (nach

42,4 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2025). Unter dem Strich steht im ersten

Halbjahr 2026 somit ein positives Ergebnis von 2,2 Mio. Euro.

Auf Basis der Halbjahreszahlen ist für das Geschäftsjahr 2026 mit operativen

Erträgen am unteren Ende der Prognose von 76 bis 86 Mio. Euro zu rechnen.

Kompensatorisch wirken die bereits umgesetzten Maßnahmen aus dem Kosten- und

Effizienzprogramm, durch die im laufenden Geschäftsjahr eine Gesamtentlastung

beim Sachaufwand von rund 13 Mio. Euro erwartet wird. Im Basisszenario

beabsichtigt der Vorstand im laufenden Geschäftsjahr Wachstumsinvestitionen in

Höhe von rd. 5 Mio. Euro zu tätigen. Diese stehen im Falle einer schwächeren

Ertragsentwicklung im Jahresverlauf zur Disposition. Ausbleibende oder geringere

Wachstumsinvestitionen würden sich entsprechend in niedrigerem Wachstum im

Privatkundengeschäft widerspiegeln. In beiden Szenarien ist für das

Geschäftsjahr 2026 mit einem Ergebnis vor Steuern am unteren Ende der

prognostizierten Bandbreite (12,5 bis 17,5 Mio. Euro) zu rechnen.

Weitere Informationen

Weiterführende Informationen und die Investorenpräsentation befinden sich auf

der Investor-Relations-Webseite der UmweltBank

(https://www.umweltbank.de/investor-relations/)

Über die UmweltBank AG

Die UmweltBank AG verbindet seit ihrer Gründung 1997 Nachhaltigkeit mit

wirtschaftlichem Erfolg. Sie finanziert ausschließlich Projekte aus den

Bereichen erneuerbare Energien und nachhaltige Immobilien. Damit treibt sie die

Energiewende voran und fördert den sozialen wie ökologischen Wohnungsbau.

Gleichzeitig bietet die grüne Bank nachhaltige Finanzprodukte an, von einem

Girokonto über Sparprodukte bis hin zu Wertpapieren. Mit einem konsequenten

Fokus auf Nachhaltigkeit verfolgt die UmweltBank ihre Vision, eine lebenswerte

Welt für kommende Generationen zu schaffen.

Die Aktien der UmweltBank AG sind im Freiverkehr der Börse München im

Marktsegment m:access und im Scale-Segment der Deutschen Börse gelistet. Die

aktuelle Kursentwicklung ist unter http://www.umweltbank.de/aktie abrufbar. Aus

der Kursentwicklung der Vergangenheit können keine Schlüsse für die Zukunft

gezogen werden.

Disclaimer

Alle Zahlen beziehen sich auf die UmweltBank AG (HGB). Für die Zahlenangaben zum

30. Juni 2026 ist kein Testat vorgesehen.

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen in Form einer

Prognose. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die sich nicht auf

vergangene Daten und Fakten beziehen, sondern auf Annahmen und Schätzungen

basieren. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Ansichten des Vorstands der

UmweltBank hinsichtlich zukünftiger Entwicklungen wider.

Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen zwangsläufig Risiken und Ungewissheiten.

Diese sind daher mit großer Vorsicht zu betrachten. Eine Vielzahl von Faktoren,

wie insbesondere Markt- und Zinsentwicklungen, kann dazu führen, dass die

tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse deutlich von den in den

zukunftsgerichteten Aussagen und Szenarien enthaltenen Angaben abweichen. Zu den

Risiken und Ungewissheiten, die die Umsetzung der Ziele der UmweltBank

beeinträchtigen können, gehören auch die allgemeine wirtschaftliche Lage, die

Wettbewerbssituation in den Geschäftsfeldern, in denen die UmweltBank tätig ist,

die Entwicklung an den Finanzmärkten sowie die Änderung von bankregulatorischen

Vorgaben. Die Einschätzung solcher Faktoren ist mit erheblichen Schwierigkeiten

verbunden, zumal diese Faktoren außerhalb der Kontrolle der UmweltBank liegen.

Sollten diese oder andere Risiken oder Ungewissheiten sich verwirklichen oder

sich die den in der Pressemitteilung getroffenen Aussagen zugrunde liegenden

Annahmen als nicht korrekt herausstellen, so können die tatsächlichen

Entwicklungen, Ergebnisse oder Leistungsdaten wesentlich von denjenigen

abweichen, die in dieser Pressemitteilung dargestellt oder impliziert werden. Es

kann keine Garantie geben, dass die in der Pressemitteilung enthaltenen

Prognosen zutreffend sind und dort aufgeführte Erwartungen auch tatsächlich

eintreten.

Diese Pressemitteilung beinhaltet keine Empfehlungen zum Erwerb, Halten oder

Verkauf einzelner Finanzinstrumente.

Die im Text genannten Personenbezeichnungen beziehen sich immer zugleich auf

weibliche, männliche und diverse Personen. Auf eine Mehrfachbenennung wird

zugunsten einer besseren Lesbarkeit verzichtet.

Pressekontakt:

Oliver Patzsch

Pressesprecher

Manager Investor Relations

UmweltBank AG

Laufertorgraben 6

90489 Nürnberg

Tel: 0911 / 53 08 - 1305

E-Mail: mailto:ir@umweltbank.de

Internet: http://www.umweltbank.de

Newsletter: http://www.umweltbank.de/newsletter

Eingetragen beim Amtsgericht Nürnberg HR B 12.678

Vorstand: Goran Basic, Dietmar von Blücher, Dr. Nicole Handschuher

Vorsitzender des Aufsichtsrates: Georg Schürmann

Vorsitzender des Umweltrates: Prof. Dr. Harald Bolsinger

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/16424/6323176

OTS: UmweltBank AG

ISIN: DE0005570808


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