Nvidia vor dem größten Beat aller Zeiten? Quartalsbericht kommt am 26. August

Nicolas Ebert Nicolas Ebert
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Nicolas Ebert steht für kompakte Nachrichten mit einem sicheren Gespür für relevante Marktthemen. Nach über 6 Jahren für wallstreetONLINE und ariva.de im Einsatz fühlt sich der Berliner in der Finanzwelt wie zu Hause. Seine Inhalte reichen querbeet von Value-Titeln und den Märkten in Asien über die US Big-Techs bis hin zu aktuellen Top-Performern auf dem globalen Börsenparkett. So entstehen informative News, die Anlegern echten Halt geben.

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Das Logo von Nvidia am Gebäude der Zentrale in Santa Clara, Kalifornien.
© JasonDoiy / iStock Unreleased / Getty Images Plus / Getty Images www.gettyimages.de
Jefferies erwartet für Nvidia 95 Milliarden US-Dollar Quartalsumsatz und damit den größten Umsatz-Beat der Firmengeschichte. Doch der eigentliche Wachstumsschub durch Vera Rubin soll erst noch kommen.
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Jefferies erwartet für Nvidia erneut ein außergewöhnlich starkes Quartal. Der Chiphersteller könnte bei der Vorlage seiner Zahlen am kommenden Mittwoch die Umsatzerwartungen so deutlich übertreffen wie noch nie zuvor.

Die Analysten rechnen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2027 mit einem Umsatz von 95 Milliarden US-Dollar. Der Konsens liegt laut Seeking Alpha bei 92,07 Milliarden US-Dollar. Im ersten Quartal hatte Nvidia 81,62 Milliarden US-Dollar umgesetzt und die Erwartungen bereits um 2,5 Milliarden US-Dollar übertroffen.

Für das dritte Quartal prognostiziert Jefferies sogar 108 Milliarden US-Dollar Umsatz. Das wären rund 4,3 Milliarden US-Dollar mehr als derzeit erwartet. Dabei dürfte die neue Vera-Rubin-Plattform noch keinen größeren Beitrag leisten.

Analyst Blayne Curtis erwartet, dass der Rubin-Hochlauf ab Dezember deutlich an Fahrt gewinnt. Im dritten Geschäftsquartal soll die Plattform rund zwölf Prozent der Umsätze mit Grafikprozessoren ausmachen, im vierten Quartal bereits mehr als 40 Prozent. Für 2027 rechnet Jefferies mit der Auslieferung von mehr als 120.000 Rubin-Racks.

Zusätzlichen Rückenwind liefern Großprojekte rund um Künstliche Intelligenz. Jefferies verweist auf die Zusammenarbeit mit OpenAI und SB Energy bei einem Rechenzentrumscampus in Ohio. Nvidia will 1,5 Milliarden US-Dollar in SB Energy investieren und zusätzliche finanzielle Unterstützung leisten.

Curtis sieht darin allerdings auch ein Risiko. Die stärkere Finanzierung von Kunden und Infrastruktur über Nvidias Bilanz könnte Sorgen über eine zirkuläre Finanzierung des KI-Booms verstärken.

Unterdessen dementierte Nvidia einen Bericht von The Information über einen speziell für China entwickelten Sprachverarbeitungsprozessor. Das Unternehmen habe kein entsprechendes China-Produkt in seiner Roadmap, erklärte ein Sprecher.

Das China-Geschäft bleibt dennoch schwierig. Vorstandschef Jensen Huang hatte im Mai erklärt, Nvidia habe den chinesischen Markt für KI-Chips "weitgehend" an Huawei abgegeben. Umso stärker richtet sich der Blick nun auf die Quartalszahlen und den kommenden Rubin-Produktzyklus.



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