John Deere Company

Aktie
WKN:  850866 ISIN:  US2441991054 US-Symbol:  DE Branche:  Landwirtschaftliche und schwere Baumaschinen Land:  USA
638,87 $
+2,33 $
+0,37%
569,15 € 18:53:38 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
169,06 Mrd. $
Streubesitz
15,38%
KGV
34,91
Dividende
5,64 EUR
Dividendenrendite
0,96%
Nachhaltigkeits-Score
49 %
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John Deere Aktie Chart

John Deere Unternehmensbeschreibung

John Deere Company, rechtlich als Deere & Company mit Sitz in Moline, Illinois, firmierend, zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Landtechnik, Baumaschinen und Lösungen für Präzisionslandwirtschaft. Das Unternehmen agiert vertikal integriert entlang der Wertschöpfungskette von Entwicklung, Produktion und Vertrieb bis zu Finanzierungslösungen und digitalen Services. Kernziel ist es, die Kapitalrendite der Kunden durch höhere Produktivität, Kostensenkung und Datenintelligenz nachhaltig zu steigern. Für konservative Anleger ist John Deere ein etablierter Industriekonzern mit starker Marke, ausgeprägten Technologiekompetenzen und hoher Zyklizität im Agrar- und Bausektor.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von John Deere basiert auf der Kombination aus hochwertiger Investitionsgüterproduktion, Ersatzteilgeschäft, After-Sales-Services und zunehmend wiederkehrenden, softwaregestützten Einnahmen. Schwerpunkt ist die Entwicklung und Fertigung von Traktoren, Mähdreschern, Erntemaschinen, Baumaschinen und Forsttechnik, ergänzt um digitale Agrarplattformen und Automatisierungslösungen. Über ein globales, unabhängiges Händlernetz vertreibt John Deere seine Produkte in Kernmärkten wie Nordamerika, Europa, Lateinamerika und ausgewählten asiatischen Regionen. Die Monetarisierung erfolgt über den Verkauf von Maschinen und Geräten, langfristigen Serviceverträgen, Wartung, Originalersatzteilen sowie Finanzierung und Leasing über die eigene Finanzsparte. Zunehmend wichtig ist der Ansatz, Maschinen mit Sensorik, Konnektivität und Cloud-Plattformen zu verbinden, um Daten in produktivitätssteigernde Dienstleistungen zu überführen. Damit verschiebt sich der Fokus schrittweise von reiner Hardware hin zu integrierten Systemlösungen mit höherer Kundenbindung und potenziell stabileren Margen.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von John Deere lässt sich auf die Verbesserung der Effizienz in Landwirtschaft, Bau und Forstwirtschaft durch Technologie, Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit verdichten. Offiziell betont das Unternehmen, dass es jene unterstützt, die die Erde bewirtschaften, bebauen, pflegen und ernähren. Strategisch zielt John Deere auf eine führende Rolle in der präzisionsgesteuerten, automatisierten Landwirtschaft und in vernetzten Maschinenparks. Die Unternehmensstrategie fokussiert auf mehrere Kernachsen:
  • Technologische Differenzierung durch Automatisierung, Autonomie, Elektrifizierung und intelligente Sensorik
  • Ausbau digitaler Plattformen, insbesondere im Bereich Precision Agriculture und Flottenmanagement
  • Portfoliofokussierung auf margenstarke Segmente und kundenzentrierte Komplettlösungen
  • Stärkung der globalen Präsenz in strukturell wachsenden Agrar- und Infrastrukturmärkten
  • Integration von Nachhaltigkeitszielen in Produktentwicklung und Betriebsabläufe
  • l>Der strategische Rahmen verbindet operative Exzellenz in der Fertigung mit datengetriebenen Services und soll die Widerstandsfähigkeit gegenüber Konjunktur- und Agrarpreiszyklen erhöhen.

Produkte und Dienstleistungen

John Deere bietet ein breites, segmentiertes Produkt- und Serviceportfolio für professionelle Anwender. Zentrale Produktgruppen sind:
  • Agrartechnik: Traktoren, Mähdrescher, Feldhäcksler, Spritzen, Pflanz- und Sämaschinen, Bodenbearbeitungsgeräte, Futtererntetechnik
  • Baumaschinen: Radlader, Bagger, Grader, Muldenkipper, Kompaktmaschinen für Bau, Tiefbau und Straßenbau
  • Forstmaschinen: Harvester, Forwarder und Spezialgeräte für die Holzernte
  • Rasentechnik und Gartenbau: professionelle Rasenpflegemaschinen, Golf- und Kommunaltechnik
  • l>Ergänzend bietet John Deere eine Reihe von Dienstleistungen, die auf die Maximierung der Lebenszyklusrendite der Maschinen ausgelegt sind:
    • Digitale Lösungen für Precision Agriculture, Flottenmanagement, Telematik und Ferndiagnose
    • Wartungs- und Serviceverträge, vorbeugende Instandhaltung und Remote-Support
    • Originalersatzteile und Verschleißteile mit hoher Lieferverfügbarkeit
    • Finanzierung, Leasing, Versicherungen und Zahlungspläne über die eigene Finanzsparte
    • l>Im Mittelpunkt steht ein Systemansatz, bei dem Maschinen, Software, Datenanalyse und Serviceangebote eng ineinandergreifen.

Business Units und Segmentstruktur

John Deere gliedert sein Geschäft in mehrere operative Segmente, die entlang der Endmärkte strukturiert sind. In der aktuellen Segmentberichterstattung unterscheidet das Unternehmen insbesondere:
  • Production and Precision Agriculture: großvolumige Landmaschinen und integrierte Präzisionslösungen für professionelle Agrarbetriebe
  • Small Agriculture and Turf: Maschinen für kleinere Agrarbetriebe, Kommunen und gewerbliche Landschaftspflege
  • Construction and Forestry: Equipment für Bau, Infrastrukturprojekte und Holzernte
  • Financial Services: Finanzierung, Leasing und verbundene Services für Händler und Endkunden
  • l>Diese Struktur ermöglicht eine gezielte Steuerung von Kapazitäten, Forschung und Entwicklung sowie Kapitalallokation je Endmarkt. Gleichzeitig erlaubt sie es, zyklische Schwankungen einzelner Segmente über eine diversifizierte Aufstellung teilweise zu kompensieren.

Alleinstellungsmerkmale

Das Profil von John Deere ist durch mehrere Alleinstellungsmerkmale geprägt, die das Unternehmen von Wettbewerbern abgrenzen:
  • Starke Premium-Marke mit hoher Wiedererkennbarkeit, historischer Reputation und ausgeprägter Kundentreue im Agrarsektor
  • Umfassendes Ökosystem aus Maschinen, digitalen Plattformen, Datenservices und Händlernetz in vielen Kernregionen
  • Tiefe Integration von Precision-Farming-Technologien, etwa in der automatisierten Spurführung, teilflächenspezifischen Applikation und Ertragsdatenerfassung
  • Langfristige Ersatzteilversorgung und hoher Werterhalt der Maschinen, was den Gesamtbetriebskostenansatz für Kunden verbessert
  • Hohe Kompetenz in komplexer Systemintegration von Mechanik, Hydraulik, Elektronik, Software und Cloud-Anbindung
  • l>Diese Faktoren erlauben es John Deere, sich im oberen Qualitäts- und Preissegment zu positionieren und dennoch eine hohe Marktdurchdringung zu halten.

Burggräben und strukturelle Moats

Die Wettbewerbsposition von John Deere wird durch mehrere strukturelle Burggräben gestützt:
  • Marke und Reputation: Die Traditionsmarke John Deere fungiert als Qualitätssignal und reduziert für professionelle Anwender die wahrgenommenen Risiken eines Maschinenkaufs.
  • Händler- und Servicenetz: Ein dichtes, häufig über Jahrzehnte gewachsenes Netz unabhängiger Händler sorgt für Kundennähe, Verfügbarkeit von Servicepersonal und schnelle Ersatzteilversorgung.
  • Schaltkosten (Switching Costs): Die Integration von Maschinenflotten, Softwarelösungen, Datenhistorie und Bedienerschulungen schafft hohe Wechselbarrieren zu anderen Anbietern.
  • Technologie- und Datenbasis: Die kontinuierliche Sammlung und Auswertung landwirtschaftlicher Anwendungsdaten erhöht die Qualität von Algorithmen und Optimierungslösungen, was schwer zu imitieren ist.
  • Skaleneffekte: Große Fertigungskapazitäten, geteilte Plattformen und globale Beschaffung senken die Stückkosten in kapitalintensiven Produktlinien.
  • l>Diese Moats sind jedoch nicht unantastbar, da technologische Disruption, neue digitale Plattformanbieter oder regulatorische Vorgaben potenziell Einfluss auf Datenzugang und Kundenbeziehungen nehmen können.

Wettbewerbsumfeld

John Deere agiert in stark umkämpften, kapitalintensiven Industrien. Zu den wesentlichen Wettbewerbern im Agrartechnikbereich zählen Unternehmen wie AGCO, CNH Industrial (mit Marken wie Case IH und New Holland) und regionale Anbieter mit hoher Landespräsenz. Im Baumaschinensegment konkurriert John Deere unter anderem mit globalen Schwergewichten wie Caterpillar, Komatsu, Hitachi Construction Machinery sowie verschiedenen Spezialisten im Bereich Kompaktmaschinen. In der Forsttechnik trifft das Unternehmen auf spezialisierte Anbieter mit hoher Nischenkompetenz. Zusätzlich entsteht neuer Wettbewerb durch technologieorientierte Firmen, die sich auf Agrarsoftware, Datenanalyse, Robotik und autonome Feldroboter konzentrieren. Diese Akteure adressieren Teilbereiche der Wertschöpfungskette und können die Rolle etablierter Hardwarehersteller herausfordern.

Management und Unternehmensführung

Das Management von John Deere ist traditionell industrieerfahren und stark technisch geprägt. An der Spitze steht ein Vorstand, der die langfristige strategische Ausrichtung auf Technologie, Kapitaldisziplin und Kundenfokus koordiniert, überwacht von einem unabhängigen Board of Directors. Schwerpunkte der Führung liegen in der Steigerung der operativen Effizienz, der Priorisierung von Forschungs- und Entwicklungsausgaben in Wachstumsfelder wie Autonomie und Elektrifizierung sowie in einer strikten Investitionsdisziplin. Das Management verfolgt eine auf Shareholder-Value ausgerichtete Kapitalallokationsstrategie, die typischerweise Investitionen in das Kerngeschäft, Forschung und Entwicklung, Akquisitionen zur Portfolioergänzung und Rückflüsse an Aktionäre austariert. Zugleich betont das Unternehmen eine Governance-Struktur, die Compliance, Sicherheit und ökologische Standards in den Mittelpunkt stellt.

Branchen- und Regionenanalyse

John Deere ist vor allem in der globalen Agrarindustrie sowie im Markt für Bau- und Infrastrukturmaschinen aktiv. Die Landtechnikbranche ist stark zyklisch, da Investitionsentscheidungen von Landwirten wesentlich von Erzeugerpreisen, staatlichen Förderprogrammen, Zinssätzen und Wetterereignissen abhängen. Langfristig wird der Sektor jedoch von Megatrends wie Bevölkerungswachstum, steigender Nahrungsmittelnachfrage, Urbanisierung und Ressourceneffizienz getragen. In der Baumaschinenindustrie bestimmen Infrastrukturinvestitionen, Wohnungsbau, Rohstoffförderung und staatliche Konjunkturprogramme die Nachfrage. Regionale Schwerpunkte von John Deere liegen in Nordamerika und Europa, ergänzt durch bedeutende Präsenz in Brasilien und anderen lateinamerikanischen Agrarländern sowie zunehmenden Aktivitäten in Asien. Während etablierte Märkte häufig durch Ersatzinvestitionen geprägt sind, bieten Schwellenländer strukturelles Wachstum durch Mechanisierung, Flächenerschließung und Infrastrukturentwicklung. Gleichzeitig sind diese Märkte politisch und währungsseitig teils volatiler, was das Risiko-Rendite-Profil beeinflusst.

Unternehmensgeschichte

Die Wurzeln von John Deere reichen in das 19. Jahrhundert zurück. Der Unternehmensgründer, ein Schmied namens John Deere, entwickelte in den 1830er Jahren in den USA einen innovativen Stahlpflug, der sich besser für die schweren Prärieböden eignete als damalige Lösungen. Aus dieser Erfindung entstand ein wachsendes Unternehmen, das zunächst Pflüge und landwirtschaftliche Geräte herstellte und sich im Laufe der Jahrzehnte schrittweise zu einem umfassenden Landmaschinenhersteller entwickelte. Im 20. Jahrhundert weitete John Deere sein Produktangebot deutlich aus, trat in neue Maschinensegmente ein und begann früh mit der Internationalisierung. In der Nachkriegszeit etablierte sich das Unternehmen als einer der globalen Marktführer in der Landtechnik, später kamen Bau- und Forstmaschinen hinzu. Ab den späten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts sowie zu Beginn des 21. Jahrhunderts verlagerte sich der Schwerpunkt zunehmend von rein mechanischer Technik hin zu Elektronik, Automatisierung und digitalen Lösungen, was den Wandel vom klassischen Maschinenbauer zum technologiebasierten Systemanbieter markierte.

Sonstige Besonderheiten

Eine Besonderheit von John Deere ist die starke Identifikation vieler Kunden mit der Marke, die über das reine Produkt hinausgeht und in agrarischen Regionen eine kulturelle Komponente aufweist. Dies unterstützt die langfristige Kundenbindung und erleichtert die Einführung neuer Technologien im Bestand. Das Unternehmen legt zudem Wert auf Nachhaltigkeitsinitiativen, etwa durch Kraftstoffeffizienz, Emissionsreduktion, potenzielle Elektrifizierung bestimmter Maschinensegmente und die Förderung ressourcenschonender Anbauverfahren durch Präzisionslandwirtschaft. Zugleich steht John Deere im Fokus gesellschaftlicher Debatten über Themen wie Datenhoheit landwirtschaftlicher Betriebe, Softwarezugang und das sogenannte Right-to-Repair. Die Balance zwischen proprietären Systemen als Geschäftsmodellbasis und Kundenanforderungen nach mehr Offenheit stellt eine fortlaufende Managementaufgabe dar.

Chancen aus Investorensicht

Für konservative Anleger bieten sich mehrere strukturelle Chancen:
  • Langfristige Nachfrageimpulse durch globale Megatrends wie Bevölkerungswachstum, Ernährungssicherheit, Urbanisierung und Infrastrukturmodernisierung
  • Wachsende Bedeutung von Precision Agriculture, Automatisierung und datenbasierten Geschäftsmodellen, die Margenpotenzial und Kundenbindung erhöhen können
  • Starke Marke, etabliertes Händlernetz und technologische Kompetenz als Basis für die Verteidigung und den Ausbau von Marktanteilen
  • Diversifikation über mehrere Endmärkte, die zyklische Schwankungen einzelner Segmente teilweise ausgleichen kann
  • Potenzial für Effizienzgewinne in Produktion, Logistik und Service durch Skaleneffekte und Digitalisierung
  • l>Aus Portfoliosicht kann ein etabliertes Industrieunternehmen wie John Deere einen Baustein im Segment globaler Qualitäts- und Dividendentitel darstellen, sofern Anleger zyklische Schwankungen akzeptieren und einen mehrjährigen Anlagehorizont verfolgen.

Risiken aus Investorensicht

Dem gegenüber stehen verschiedene Risiken, die konservative Investoren berücksichtigen sollten:
  • Zyklizität: Hohe Abhängigkeit von Agrarpreisen, Wetterereignissen, staatlichen Subventionen und Investitionszyklen im Bau führt zu potenziell starken Ergebnis- und Kursausschlägen.
  • Technologischer Wandel: Rasche Entwicklungen in Bereichen wie Robotik, Autonomie, künstliche Intelligenz und alternative Antriebstechnologien könnten etablierte Produktkonzepte unter Druck setzen, falls Anpassungen nicht rechtzeitig erfolgen.
  • Regulatorik und Handelspolitik: Zölle, Exportbeschränkungen, Umweltauflagen und Förderprogramme können Absatzmärkte kurzfristig erheblich beeinflussen.
  • Währungs- und Länderrisiken: Eine breite internationale Präsenz bringt Risiken aus Wechselkursbewegungen, politischen Veränderungen und lokalen Wirtschaftskrisen mit sich.
  • Daten- und Reputationsrisiken: Konflikte über Datennutzung, Cyber-Sicherheit oder Kundenrechte im Umgang mit Software und Reparaturen könnten das Markenimage und Kundenbeziehungen beeinträchtigen.
  • l>Aus Sicht eines vorsichtigen Anlegers erfordert ein Engagement in John Deere daher eine sorgfältige Einordnung der individuellen Risikotragfähigkeit, der Zyklizität der Ertragsbasis und der technologischen Transformationsgeschwindigkeit, ohne dass daraus eine konkrete Investitionsempfehlung abgeleitet werden sollte.

Kursdaten

Geld/Brief 637,92 $ / 639,13 $
Spread +0,19%
Schluss Vortag 636,54 $
Gehandelte Stücke 38.974
Tagesvolumen Vortag 121.408.856 $
Tagestief 627,43 $
Tageshoch 641,845 $
52W-Tief 455,51 $
52W-Hoch 721,09 $
Jahrestief 459,08 $
Jahreshoch 721,09 $

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Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

John Deere Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:
Warum ist die John Deere Aktie heute gestiegen?

  • John Deere hat kürzlich seine Quartalsergebnisse veröffentlicht, die die Erwartungen der Analysten übertroffen haben, insbesondere im Bereich der Maschinenverkäufe.
  • Die gestiegene Nachfrage nach landwirtschaftlichen Maschinen führt zu einem optimistischen Ausblick für das nächste Quartal, während das Unternehmen gleichzeitig Kostenkontrollen implementiert.
  • Die Einführung neuer Produkte und Technologien wird als ein entscheidender Faktor für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit von John Deere angesehen.
Hinweis

Community: Diskussion zur John Deere Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Postings stellen fest, dass Deere zwar auf Allzeithoch notiert, obwohl sich die Branche in einem zyklischen Tief befindet; Analysten stufen die Aktie teils hoch, während mehrere Nutzer argumentieren, der Kurs sei angesichts der Zyklik und jüngster Gewinnschwäche zu hoch bewertet.
  • Andere heben Deeres fundamentale Stärke und die strategische Ausrichtung auf Precision Agriculture, Software/Connectivity, Finanzierung und Autonomie sowie die Diversifikation über Segmente, solide Cashflows, Dividendensteigerungen und Rückkäufe hervor und sehen das Unternehmen als qualitativ hochwertigen Langfristanlagewert mit substanziellem Mehrjahrespotenzial.
  • Als Risiken und Gegenargumente werden die zyklische Anfälligkeit, laufende Rechts‑ und Patentstreitigkeiten (Right‑to‑Repair, AGCO‑Fall), Bewertungsrisiken und kurzfristige operative Rückschläge (u. a. Q2‑Gewinnrückgang) genannt, weshalb einige Nutzer an der Seitenlinie bleiben, taktisch traden oder auf tiefere Einstiegsniveaus warten.
Hinweis
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John Deere Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 44.665 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 9.427 $
Jahresüberschuss in Mio. 5.027 $
Umsatz je Aktie 164,75 $
Gewinn je Aktie 18,54 $
Gewinnrendite +11,25%
Umsatzrendite +11,25%
Return on Investment +4,74%
Marktkapitalisierung in Mio. 169.055 $
KGV (Kurs/Gewinn) 24,90
KBV (Kurs/Buchwert) 4,82
KUV (Kurs/Umsatz) 2,80
Eigenkapitalrendite +19,37%
Eigenkapitalquote +24,48%

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Derivate

Anlageprodukte (111)
Discount-Zertifikate 102
Aktienanleihen 8
Bonus-Zertifikate 1
Hebelprodukte (1.299)
Knock-Outs 591
Optionsscheine 499
Faktor-Zertifikate 209
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Dividenden Kennzahlen

Dividendenrendite 0,96%
Auszahlungen/Jahr 4
Gesteigert seit 5 Jahren
Keine Senkung seit 28 Jahren
Stabilität der Dividende 0,73 (max 1,00)
Jährlicher 16,34% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 10,44% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 34,95% (auf den Gewinn/FFO)
quote % (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 24,69%

Dividenden Historie

Datum Dividende
30.09.2026 1,62 $
30.06.2026 1,62 $
31.03.2026 1,62 $
31.12.2025 1,62 $
30.09.2025 1,62 $
30.06.2025 1,62 $
31.03.2025 1,62 $
31.12.2024 1,62 $
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John Deere Termine

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John Deere Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 561,80 € +0,29%
560,20 € 12:30
Frankfurt 563,60 € +0,39%
561,40 € 08:05
Gettex 568,50 € +0,49%
565,70 € 18:43
Hamburg 562,60 € +0,64%
559,00 € 17:25
Hannover 562,80 € +0,68%
559,00 € 17:25
L&S RT 568,70 € +0,21%
567,50 € 19:09
München 563,70 € +0,04%
563,50 € 08:11
Nasdaq 638,87 $ +0,36%
636,56 $ 18:53
NYSE 638,87 $ +0,37%
636,54 $ 18:53
NYSE American 640,81 $ +0,67%
636,54 $ 18:37
Quotrix 564,20 € +0,28%
562,60 € 15:50
SIX Swiss Exchange -   -
-   -
Stuttgart 567,80 € +0,25%
566,40 € 18:46
Tradegate BSX 568,00 € +0,18%
567,00 € 18:53
Wien 562,00 € +0,18%
561,00 € 17:32
Xetra 562,20 € +0,36%
560,20 € 17:35
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Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
21.10.26 636,54 121 M
20.10.26 632,20 238 M
19.10.26 627,00 295 M
16.10.26 641,86 170 M
15.10.26 650,67 163 M
Weitere Historische Kurse ❯

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 650,67 $ -2,17%
1 Monat 703,12 $ -9,47%
6 Monate 579,99 $ +9,75%
1 Jahr 462,36 $ +37,67%
5 Jahre 340,71 $ +86,83%

Unternehmensprofil John Deere

John Deere Company, rechtlich als Deere & Company mit Sitz in Moline, Illinois, firmierend, zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Landtechnik, Baumaschinen und Lösungen für Präzisionslandwirtschaft. Das Unternehmen agiert vertikal integriert entlang der Wertschöpfungskette von Entwicklung, Produktion und Vertrieb bis zu Finanzierungslösungen und digitalen Services. Kernziel ist es, die Kapitalrendite der Kunden durch höhere Produktivität, Kostensenkung und Datenintelligenz nachhaltig zu steigern. Für konservative Anleger ist John Deere ein etablierter Industriekonzern mit starker Marke, ausgeprägten Technologiekompetenzen und hoher Zyklizität im Agrar- und Bausektor.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von John Deere basiert auf der Kombination aus hochwertiger Investitionsgüterproduktion, Ersatzteilgeschäft, After-Sales-Services und zunehmend wiederkehrenden, softwaregestützten Einnahmen. Schwerpunkt ist die Entwicklung und Fertigung von Traktoren, Mähdreschern, Erntemaschinen, Baumaschinen und Forsttechnik, ergänzt um digitale Agrarplattformen und Automatisierungslösungen. Über ein globales, unabhängiges Händlernetz vertreibt John Deere seine Produkte in Kernmärkten wie Nordamerika, Europa, Lateinamerika und ausgewählten asiatischen Regionen. Die Monetarisierung erfolgt über den Verkauf von Maschinen und Geräten, langfristigen Serviceverträgen, Wartung, Originalersatzteilen sowie Finanzierung und Leasing über die eigene Finanzsparte. Zunehmend wichtig ist der Ansatz, Maschinen mit Sensorik, Konnektivität und Cloud-Plattformen zu verbinden, um Daten in produktivitätssteigernde Dienstleistungen zu überführen. Damit verschiebt sich der Fokus schrittweise von reiner Hardware hin zu integrierten Systemlösungen mit höherer Kundenbindung und potenziell stabileren Margen.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von John Deere lässt sich auf die Verbesserung der Effizienz in Landwirtschaft, Bau und Forstwirtschaft durch Technologie, Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit verdichten. Offiziell betont das Unternehmen, dass es jene unterstützt, die die Erde bewirtschaften, bebauen, pflegen und ernähren. Strategisch zielt John Deere auf eine führende Rolle in der präzisionsgesteuerten, automatisierten Landwirtschaft und in vernetzten Maschinenparks. Die Unternehmensstrategie fokussiert auf mehrere Kernachsen:
  • Technologische Differenzierung durch Automatisierung, Autonomie, Elektrifizierung und intelligente Sensorik
  • Ausbau digitaler Plattformen, insbesondere im Bereich Precision Agriculture und Flottenmanagement
  • Portfoliofokussierung auf margenstarke Segmente und kundenzentrierte Komplettlösungen
  • Stärkung der globalen Präsenz in strukturell wachsenden Agrar- und Infrastrukturmärkten
  • Integration von Nachhaltigkeitszielen in Produktentwicklung und Betriebsabläufe
  • l>Der strategische Rahmen verbindet operative Exzellenz in der Fertigung mit datengetriebenen Services und soll die Widerstandsfähigkeit gegenüber Konjunktur- und Agrarpreiszyklen erhöhen.

Produkte und Dienstleistungen

John Deere bietet ein breites, segmentiertes Produkt- und Serviceportfolio für professionelle Anwender. Zentrale Produktgruppen sind:
  • Agrartechnik: Traktoren, Mähdrescher, Feldhäcksler, Spritzen, Pflanz- und Sämaschinen, Bodenbearbeitungsgeräte, Futtererntetechnik
  • Baumaschinen: Radlader, Bagger, Grader, Muldenkipper, Kompaktmaschinen für Bau, Tiefbau und Straßenbau
  • Forstmaschinen: Harvester, Forwarder und Spezialgeräte für die Holzernte
  • Rasentechnik und Gartenbau: professionelle Rasenpflegemaschinen, Golf- und Kommunaltechnik
  • l>Ergänzend bietet John Deere eine Reihe von Dienstleistungen, die auf die Maximierung der Lebenszyklusrendite der Maschinen ausgelegt sind:
    • Digitale Lösungen für Precision Agriculture, Flottenmanagement, Telematik und Ferndiagnose
    • Wartungs- und Serviceverträge, vorbeugende Instandhaltung und Remote-Support
    • Originalersatzteile und Verschleißteile mit hoher Lieferverfügbarkeit
    • Finanzierung, Leasing, Versicherungen und Zahlungspläne über die eigene Finanzsparte
    • l>Im Mittelpunkt steht ein Systemansatz, bei dem Maschinen, Software, Datenanalyse und Serviceangebote eng ineinandergreifen.

Business Units und Segmentstruktur

John Deere gliedert sein Geschäft in mehrere operative Segmente, die entlang der Endmärkte strukturiert sind. In der aktuellen Segmentberichterstattung unterscheidet das Unternehmen insbesondere:
  • Production and Precision Agriculture: großvolumige Landmaschinen und integrierte Präzisionslösungen für professionelle Agrarbetriebe
  • Small Agriculture and Turf: Maschinen für kleinere Agrarbetriebe, Kommunen und gewerbliche Landschaftspflege
  • Construction and Forestry: Equipment für Bau, Infrastrukturprojekte und Holzernte
  • Financial Services: Finanzierung, Leasing und verbundene Services für Händler und Endkunden
  • l>Diese Struktur ermöglicht eine gezielte Steuerung von Kapazitäten, Forschung und Entwicklung sowie Kapitalallokation je Endmarkt. Gleichzeitig erlaubt sie es, zyklische Schwankungen einzelner Segmente über eine diversifizierte Aufstellung teilweise zu kompensieren.

Alleinstellungsmerkmale

Das Profil von John Deere ist durch mehrere Alleinstellungsmerkmale geprägt, die das Unternehmen von Wettbewerbern abgrenzen:
  • Starke Premium-Marke mit hoher Wiedererkennbarkeit, historischer Reputation und ausgeprägter Kundentreue im Agrarsektor
  • Umfassendes Ökosystem aus Maschinen, digitalen Plattformen, Datenservices und Händlernetz in vielen Kernregionen
  • Tiefe Integration von Precision-Farming-Technologien, etwa in der automatisierten Spurführung, teilflächenspezifischen Applikation und Ertragsdatenerfassung
  • Langfristige Ersatzteilversorgung und hoher Werterhalt der Maschinen, was den Gesamtbetriebskostenansatz für Kunden verbessert
  • Hohe Kompetenz in komplexer Systemintegration von Mechanik, Hydraulik, Elektronik, Software und Cloud-Anbindung
  • l>Diese Faktoren erlauben es John Deere, sich im oberen Qualitäts- und Preissegment zu positionieren und dennoch eine hohe Marktdurchdringung zu halten.

Burggräben und strukturelle Moats

Die Wettbewerbsposition von John Deere wird durch mehrere strukturelle Burggräben gestützt:
  • Marke und Reputation: Die Traditionsmarke John Deere fungiert als Qualitätssignal und reduziert für professionelle Anwender die wahrgenommenen Risiken eines Maschinenkaufs.
  • Händler- und Servicenetz: Ein dichtes, häufig über Jahrzehnte gewachsenes Netz unabhängiger Händler sorgt für Kundennähe, Verfügbarkeit von Servicepersonal und schnelle Ersatzteilversorgung.
  • Schaltkosten (Switching Costs): Die Integration von Maschinenflotten, Softwarelösungen, Datenhistorie und Bedienerschulungen schafft hohe Wechselbarrieren zu anderen Anbietern.
  • Technologie- und Datenbasis: Die kontinuierliche Sammlung und Auswertung landwirtschaftlicher Anwendungsdaten erhöht die Qualität von Algorithmen und Optimierungslösungen, was schwer zu imitieren ist.
  • Skaleneffekte: Große Fertigungskapazitäten, geteilte Plattformen und globale Beschaffung senken die Stückkosten in kapitalintensiven Produktlinien.
  • l>Diese Moats sind jedoch nicht unantastbar, da technologische Disruption, neue digitale Plattformanbieter oder regulatorische Vorgaben potenziell Einfluss auf Datenzugang und Kundenbeziehungen nehmen können.

Wettbewerbsumfeld

John Deere agiert in stark umkämpften, kapitalintensiven Industrien. Zu den wesentlichen Wettbewerbern im Agrartechnikbereich zählen Unternehmen wie AGCO, CNH Industrial (mit Marken wie Case IH und New Holland) und regionale Anbieter mit hoher Landespräsenz. Im Baumaschinensegment konkurriert John Deere unter anderem mit globalen Schwergewichten wie Caterpillar, Komatsu, Hitachi Construction Machinery sowie verschiedenen Spezialisten im Bereich Kompaktmaschinen. In der Forsttechnik trifft das Unternehmen auf spezialisierte Anbieter mit hoher Nischenkompetenz. Zusätzlich entsteht neuer Wettbewerb durch technologieorientierte Firmen, die sich auf Agrarsoftware, Datenanalyse, Robotik und autonome Feldroboter konzentrieren. Diese Akteure adressieren Teilbereiche der Wertschöpfungskette und können die Rolle etablierter Hardwarehersteller herausfordern.

Management und Unternehmensführung

Das Management von John Deere ist traditionell industrieerfahren und stark technisch geprägt. An der Spitze steht ein Vorstand, der die langfristige strategische Ausrichtung auf Technologie, Kapitaldisziplin und Kundenfokus koordiniert, überwacht von einem unabhängigen Board of Directors. Schwerpunkte der Führung liegen in der Steigerung der operativen Effizienz, der Priorisierung von Forschungs- und Entwicklungsausgaben in Wachstumsfelder wie Autonomie und Elektrifizierung sowie in einer strikten Investitionsdisziplin. Das Management verfolgt eine auf Shareholder-Value ausgerichtete Kapitalallokationsstrategie, die typischerweise Investitionen in das Kerngeschäft, Forschung und Entwicklung, Akquisitionen zur Portfolioergänzung und Rückflüsse an Aktionäre austariert. Zugleich betont das Unternehmen eine Governance-Struktur, die Compliance, Sicherheit und ökologische Standards in den Mittelpunkt stellt.

Branchen- und Regionenanalyse

John Deere ist vor allem in der globalen Agrarindustrie sowie im Markt für Bau- und Infrastrukturmaschinen aktiv. Die Landtechnikbranche ist stark zyklisch, da Investitionsentscheidungen von Landwirten wesentlich von Erzeugerpreisen, staatlichen Förderprogrammen, Zinssätzen und Wetterereignissen abhängen. Langfristig wird der Sektor jedoch von Megatrends wie Bevölkerungswachstum, steigender Nahrungsmittelnachfrage, Urbanisierung und Ressourceneffizienz getragen. In der Baumaschinenindustrie bestimmen Infrastrukturinvestitionen, Wohnungsbau, Rohstoffförderung und staatliche Konjunkturprogramme die Nachfrage. Regionale Schwerpunkte von John Deere liegen in Nordamerika und Europa, ergänzt durch bedeutende Präsenz in Brasilien und anderen lateinamerikanischen Agrarländern sowie zunehmenden Aktivitäten in Asien. Während etablierte Märkte häufig durch Ersatzinvestitionen geprägt sind, bieten Schwellenländer strukturelles Wachstum durch Mechanisierung, Flächenerschließung und Infrastrukturentwicklung. Gleichzeitig sind diese Märkte politisch und währungsseitig teils volatiler, was das Risiko-Rendite-Profil beeinflusst.

Unternehmensgeschichte

Die Wurzeln von John Deere reichen in das 19. Jahrhundert zurück. Der Unternehmensgründer, ein Schmied namens John Deere, entwickelte in den 1830er Jahren in den USA einen innovativen Stahlpflug, der sich besser für die schweren Prärieböden eignete als damalige Lösungen. Aus dieser Erfindung entstand ein wachsendes Unternehmen, das zunächst Pflüge und landwirtschaftliche Geräte herstellte und sich im Laufe der Jahrzehnte schrittweise zu einem umfassenden Landmaschinenhersteller entwickelte. Im 20. Jahrhundert weitete John Deere sein Produktangebot deutlich aus, trat in neue Maschinensegmente ein und begann früh mit der Internationalisierung. In der Nachkriegszeit etablierte sich das Unternehmen als einer der globalen Marktführer in der Landtechnik, später kamen Bau- und Forstmaschinen hinzu. Ab den späten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts sowie zu Beginn des 21. Jahrhunderts verlagerte sich der Schwerpunkt zunehmend von rein mechanischer Technik hin zu Elektronik, Automatisierung und digitalen Lösungen, was den Wandel vom klassischen Maschinenbauer zum technologiebasierten Systemanbieter markierte.

Sonstige Besonderheiten

Eine Besonderheit von John Deere ist die starke Identifikation vieler Kunden mit der Marke, die über das reine Produkt hinausgeht und in agrarischen Regionen eine kulturelle Komponente aufweist. Dies unterstützt die langfristige Kundenbindung und erleichtert die Einführung neuer Technologien im Bestand. Das Unternehmen legt zudem Wert auf Nachhaltigkeitsinitiativen, etwa durch Kraftstoffeffizienz, Emissionsreduktion, potenzielle Elektrifizierung bestimmter Maschinensegmente und die Förderung ressourcenschonender Anbauverfahren durch Präzisionslandwirtschaft. Zugleich steht John Deere im Fokus gesellschaftlicher Debatten über Themen wie Datenhoheit landwirtschaftlicher Betriebe, Softwarezugang und das sogenannte Right-to-Repair. Die Balance zwischen proprietären Systemen als Geschäftsmodellbasis und Kundenanforderungen nach mehr Offenheit stellt eine fortlaufende Managementaufgabe dar.

Chancen aus Investorensicht

Für konservative Anleger bieten sich mehrere strukturelle Chancen:
  • Langfristige Nachfrageimpulse durch globale Megatrends wie Bevölkerungswachstum, Ernährungssicherheit, Urbanisierung und Infrastrukturmodernisierung
  • Wachsende Bedeutung von Precision Agriculture, Automatisierung und datenbasierten Geschäftsmodellen, die Margenpotenzial und Kundenbindung erhöhen können
  • Starke Marke, etabliertes Händlernetz und technologische Kompetenz als Basis für die Verteidigung und den Ausbau von Marktanteilen
  • Diversifikation über mehrere Endmärkte, die zyklische Schwankungen einzelner Segmente teilweise ausgleichen kann
  • Potenzial für Effizienzgewinne in Produktion, Logistik und Service durch Skaleneffekte und Digitalisierung
  • l>Aus Portfoliosicht kann ein etabliertes Industrieunternehmen wie John Deere einen Baustein im Segment globaler Qualitäts- und Dividendentitel darstellen, sofern Anleger zyklische Schwankungen akzeptieren und einen mehrjährigen Anlagehorizont verfolgen.

Risiken aus Investorensicht

Dem gegenüber stehen verschiedene Risiken, die konservative Investoren berücksichtigen sollten:
  • Zyklizität: Hohe Abhängigkeit von Agrarpreisen, Wetterereignissen, staatlichen Subventionen und Investitionszyklen im Bau führt zu potenziell starken Ergebnis- und Kursausschlägen.
  • Technologischer Wandel: Rasche Entwicklungen in Bereichen wie Robotik, Autonomie, künstliche Intelligenz und alternative Antriebstechnologien könnten etablierte Produktkonzepte unter Druck setzen, falls Anpassungen nicht rechtzeitig erfolgen.
  • Regulatorik und Handelspolitik: Zölle, Exportbeschränkungen, Umweltauflagen und Förderprogramme können Absatzmärkte kurzfristig erheblich beeinflussen.
  • Währungs- und Länderrisiken: Eine breite internationale Präsenz bringt Risiken aus Wechselkursbewegungen, politischen Veränderungen und lokalen Wirtschaftskrisen mit sich.
  • Daten- und Reputationsrisiken: Konflikte über Datennutzung, Cyber-Sicherheit oder Kundenrechte im Umgang mit Software und Reparaturen könnten das Markenimage und Kundenbeziehungen beeinträchtigen.
  • l>Aus Sicht eines vorsichtigen Anlegers erfordert ein Engagement in John Deere daher eine sorgfältige Einordnung der individuellen Risikotragfähigkeit, der Zyklizität der Ertragsbasis und der technologischen Transformationsgeschwindigkeit, ohne dass daraus eine konkrete Investitionsempfehlung abgeleitet werden sollte.
Stand: September 2026
Hinweis

John Deere Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

John Deere Kursziel 2026

  • Die John Deere Kurs Performance für 2026 liegt bei +36,72%. Die Performance der Benchmark DAXglobal Agribusiness EUR (Kurs) liegt bei +13,89%. Outperformance: Die John Deere Kurs Performance ist um 22,83 Prozentpunkte höher als die Performance des DAXglobal Agribusiness EUR (Kurs).

Stammdaten

Marktkapitalisierung 169,06 Mrd. $
Streubesitz 15,38%
Währung USD
Land USA
Sektor Industrie
Branche Landwirtschaftliche und schwere Baumaschinen
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+6,88% BlackRock Inc
+6,15% Vanguard Capital Management, LLC
+4,27% Capital World Investors
+4,03% State Street Corp
+3,42% JPMorgan Chase & Co
+3,02% Vanguard MStar Total Stk Mkt Idx Invest
+2,80% T. Rowe Price Associates, Inc.
+2,78% FMR Inc
+2,45% Vanguard 500 Index Investor
+2,38% Capital Research & Mgmt Co - Division 3
+2,12% Geode Capital Management, LLC
+1,62% Morgan Stanley - Brokerage Accounts
+1,54% American Funds Washington Mutual A
+1,42% Vanguard Portfolio Management, LLC
+1,32% Gates Bill & Melinda Foundation
+1,26% NORGES BANK
+1,24% iShares Core S&P 500 ETF
+1,21% Fidelity 500 Index
+1,18% Fisher Asset Management, LLC
+1,15% Wellington Management Company LLP
+1,14% State Street® SPDR® S&P 500® ETF
+1,04% State Farm Mutual Automobile Ins Co
+1,02% American Funds American Balanced A
+0,99% Fidelity Contrafund
+0,99% Bank of America Corp
+0,98% Northern Trust Corp
+0,90% Vanguard MStar Value Index Investor
+0,84% American Funds Growth Fd of Amer A
+0,83% American Funds New Perspective A
+0,76% American Funds Cptl Wld Gr&Inc A
+0,74% Bank of New York Mellon Corp
+0,73% Dimensional Fund Advisors, Inc.
+0,52% State Street® IndstrlSelSectSPDR®ETF
+0,51% JPMorgan Large Cap Growth I
+0,49% Vanguard Institutional Index I
+0,49% American Funds Fundamental Invs A
+0,49% Vanguard Wellington Inv
+0,39% Parnassus Core Equity Investor
+0,37% T. Rowe Price Value
+0,35% JPMorgan Equity Income I
+84,453% Institutionelle Aktionäre
+0,169% Insider Aktionäre
+15,378% Streubesitz

Splits & Bezugsrechte

04.12.2007 Split 1:2
29.11.1995 Split 1:2

Community-Beiträge zu John Deere

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MrTrillion3
US2441991054 - Deere & Company

Deere Aktie: Notiert auf Allzeithoch – obwohl sich die Branche in einem zyklischen Tief befindet

Jonathan Neuscheler

08. September 2026

https://abilitato.de/deere-aktie-notiert-auf-allzeithoch-obwohl-sich-die-branche-in-einem-zyklischen-tief-befindet/?ml_recipient=198844911055799354&ml_link=198844890900071608

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Marygold
Trotz der Zahlen...
...und der Perspektive: Mir ist Deere zu teuer. https://de.investing.com/news/company-news/deere--company-aktie-erreicht-rekordhoch-von-67443-usd-93CH-3644922 https://www.fool.com/investing/2026/09/05/why-deere-stock-hit-an-all-time-high-this-week/ Die Analysten stuifen fleißig hoch: https://www.barchart.com/story/news/4380914/baird-just-upgraded-deere-stock-here-s-why https://de.investing.com/news/stock-market-news/aktien-von-deere-und-cnh-steigen-nach-hochstufung-durch-evercore-isi-93CH-3647475 https://www.insidermonkey.com/blog/ubs-remains-bullish-on-deere-de-despite-weakness-in-farm-equipment-cycle-heres-why-1824695/
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Tamakoschy
Wiedereinstieg
Ich bin kürzlich wieder mit einer Anfangsposi zurück. Ja die Psychologie ist oft unser Problem. Aber langsfristig machen gute Aktien immer ihren Weg.
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jake001
Ich war nervös
und bin bei 440 ausgestiegen. Nun wissen wir alle, was ich noch verschenkt hatte bis 520. Inzwischen sind wir wieder fast zurückgekehrt. Aber natürlich bringt es mir jetzt psychologisch nichts grad wieder bei 440 einzusteigen. Ich brauch noch deutlich mehr Geduld, bis sich ein Einstieg wieder lohnt.
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Häufig gestellte Fragen zur John Deere Aktie und zum John Deere Kurs

Der aktuelle Kurs der John Deere Aktie liegt bei 569,1492 €.

Für 1.000€ kann man sich 1,76 John Deere Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der John Deere Aktie lautet DE.

Die 1 Monats-Performance der John Deere Aktie beträgt aktuell -9,47%.

Die 1 Jahres-Performance der John Deere Aktie beträgt aktuell 37,67%.

Der Aktienkurs der John Deere Aktie liegt aktuell bei 569,1492 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -9,47% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von John Deere eine Wertentwicklung von 4,81% aus und über 6 Monate sind es 9,75%.

Das 52-Wochen-Hoch der John Deere Aktie liegt bei 721,09 $.

Das 52-Wochen-Tief der John Deere Aktie liegt bei 455,51 $.

Das Allzeithoch von John Deere liegt bei 721,09 $.

Das Allzeittief von John Deere liegt bei 0,25 $.

Die Volatilität der John Deere Aktie liegt derzeit bei 32,74%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von John Deere in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 169,06 Mrd. $

Insgesamt sind 271,1 Mio John Deere Aktien im Umlauf.

BlackRock Inc hält +6,88% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 04.12.2007 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Am 04.12.2007 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von John Deere bei 49%. Erfahre hier mehr

John Deere hat seinen Hauptsitz in USA.

John Deere gehört zum Sektor Landwirtschaftliche und schwere Baumaschinen.

Das KGV der John Deere Aktie beträgt 34,91.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von John Deere betrug 44,67 Mrd $.

Ja, John Deere zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 30.09.2026 eine Dividende in Höhe von 1,62 $ (1,43 €) gezahlt.

Zuletzt hat John Deere am 30.09.2026 eine Dividende in Höhe von 1,62 $ (1,43 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,25%. Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von John Deere wurde am 30.09.2026 in Höhe von 1,62 $ (1,43 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,25%.

Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 30.09.2026. Es wurde eine Dividende in Höhe von 1,62 $ (1,43 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.


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