FRÜHAUFSTEHER Der tägliche Ausblick auf die Börse

Beiträge: 11
Zugriffe: 355 / Heute: 1
Technology All S. 4.223,13 +0,63% Perf. seit Threadbeginn:   +311,70%
 
FRÜHAUFSTEHER  Der tägliche Ausblick auf die Börse das Zentrum der Mach
das Zentrum d.:

FRÜHAUFSTEHER Der tägliche Ausblick auf die Börse

2
20.03.02 08:04
#1
FRÜHAUFSTEHER Der tägliche Ausblick auf die Börse 613510www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/inc/in/...350}&mode=picture" style="max-width:560px" >

Dax vor Verschnaufpause


20. März 2002 Verschnaufpause fällig

Nach seinem erneuten Zuwachs gestern dürfte es der deutsche Aktienmarkt zur Wochenmitte etwas ruhiger angehen lassen. Der Übergang der amerikanischen Notenbank zu einer “neutralen“ Risikoeinschätzung ist zwar einerseits ein Zeichen, dass die Konjunkturerholung in Amerika keine Fata Morgana ist. Andererseits dürfte damit die Richtung des nächsten Zinsschrittes feststehen - nach oben.

Bund-Future ohne größeres Kurspotenzial

Der Bund-Future hat sich mit seiner jüngsten leichten Erholung auf 105,22 Prozent in weniger gefährliches Fahrwasser manövriert. Die nächsten Widerstände für den Bund warteten bei 105,60 und 106,00 Prozent. Allerdings seien die 106,00 Prozent in nächster Zeit wohl eher nicht erreichbar, so ein Händler. Schließlich ist der Übergang der amerikanischen Notenbank zu einer “neutralen“ Risikoeinschätzung als ein Vorzeichen für Zinserhöhungen ab der zweiten Jahreshälfte anzusehen.

Euro etwas leichter

Etwas leichter zeigt sich der Euro am Mittwochmorgen. Bis 7.30 Uhr MEZ kostet ein Euro 0,8810 Dollar nach 0,8820 Dollar am Dienstagabend in New York. Zum Yen notiert der Dollar mit 132,26 Yen nach 132,08 Yen im späten New Yorker Handel am Dienstag.

Börse Tokio sehr schwach

Die Börse in Tokio hat am Mittwoch nach Gewinnmitnahmen sehr schwach geschlossen. Händlern zufolge verbuchten vor allem Auto- und Technologiewerte wie Nissan Motor Kursverluste, weil Anleger vor einem Feiertag in Japan ihre Gewinne von der Vortagesrally realisierten. Investoren hätten ferner den Sog der höheren US-Aktien genutzt, sagte Tstsuya Ishijima, Investmentstratege bei Okasan Securities. Der Nikkei-225-Index verlor 2,3 Prozent auf 11.526,78 Punkte. Der Topix-Index fiel um 1,3 Prozent auf 1.097,85 Zähler. Getrieben von hohen Auftragseingängen für den neuen Kleinwagen March und gestützt von einem schwächeren Yen hatten Nissan-Aktien im frühen Handel zunächst ein neues Sechs-Jahres-Hoch erreicht. Kurz vor Handelsschluss verloren die Titel des drittgrößten japanischen Autokonzerns 1,67 Prozent.

Aktien Hongkong am Mittag schwach

Schwach zeigt sich die Aktienbörse am Mittwochmittag (Ortszeit) in Hongkong. Zum Ende der ersten Sitzungshälfte verliert der Hang-Seng-Index (HSI) 1,3 Prozent auf 11.073,60 Punkte. Das Volumen ist mit Aktien im Wert von 3,19 Milliarden HKD etwa so hoch wie am Vortag und damit weiterhin niedrig. Händler beobachten Verkäufe auf breiter Front.  Es seien Befürchtungen am Markt, wonach die US-Notenbank bereits im Mai zu einer Politik der Zinserhöhung übergehen könne. Der zinssensitive Immobiliensektor verliert im Schnitt 1,2 Prozent. PCCW geben 2,4 Prozent auf 2,03 HK-Dollar ab, und Henderson Land verbilligen sich um 1,7 Prozent auf 34,60 HK-Dollar.

US-Nachbörse gut behauptet

Die führenden Technologietitel bewegten sich nachbörslichen Handel kaum. Die Aktie von Mercury Computer Systems verlor wegen einer Prognosekürzung des Militärzulieferers 15 Prozent auf 29,62 Dollar. Wegen eines günstigen Ausblicks auf 2002 legte die Aktie von Jabil Circuit dagegen um 4,8 Prozent auf 21,90 Dollar zu. Der Nasdaq-100 After Hours Indicator gewann 0,14 Prozent auf 1.505,70 Punkte. Die Index-Futures legten zu. Der Nasdaq-100-Juni-Kontrakt stieg um 3,50 Punkte auf 1.514 Zähler, der S&P 500-Future um 0,3 Punkte auf 1.174,50 Stellen.

Wall Street schließt etwas fester

Etwas fester haben die Aktien an Wall Street am Dienstag geschlossen. Der Dow Jones gewann 0,5 Prozent auf 10.635,25 Zähler. Die Nasdaq stieg um 0,2 Prozent auf 1.880,87 Punkte.

Das alles beherrschende Thema des Tages war die Entscheidung des Offenmarktausschuss (FOMC) der US-Notenbank. Dieser hat wie erwartet die Leitzinsen unverändert gelassen, damit bleibt der Zielsatz für die Fed Funds Rate bei 1,75 Prozent. In seinem Statement betonte der FOMC, er sehe im Hinblick auf Inflation und wirtschaftliche Schwäche nunmehr ausgeglichene Risiken. Der Übergang zu einer “neutralen“ Risikoeinschätzung war von den meisten Experten vorhergesagt worden und dürfte als ein Vorzeichen für Zinserhöhungen ab der zweiten Jahreshälfte bewertet werden.

Neben der Fed-Erklärung stand auch die Hauptversammlung bei Hewlett-Packard im Blickfeld. Die Titel des Unternehmens fielen um 2,3 Prozent auf 18,80 Dollar. Nach Darstellung von Hewlett-Packard haben die Aktionäre des Unternehmens der Fusion mit der Compaq Computer zugestimmt. Einer ersten Schätzung zufolge seien genug Stimmen für eine Fusion zusammen gekommen. Hewlett-Packard erklärte jedoch, dass es sich noch nicht um ein offizielles Ergebnis handele. Dieses sei in den kommenden Wochen zu erwarten. Die Fusion soll nach der offiziellen Bestätigung baldmöglichst abgeschlossen werden. Compaq stiegen um 7,5 Prozent auf 11,14 Dollar.

Procter & Gamble kletterten um 2,6 Prozent auf 89,94 Dollar. Das Unternehmen erwartet für das dritte Quartal einen Gewinn über den Markterwartungen. General Motors (GM) verloren 0,5 Prozent auf 60,83 Dollar. Der Fahrzeughersteller will im laufenden Jahr die Nettokosten um 1,3 Milliarden Dollar verringern.

Bewegung war in die Titel von Fluggesellschaften gekommen, als es von einigen Gesellschaften hieß, dass den US-Reiseagenturen keine Provision mehr gezahlt werde. Continental Airlines verloren sechs Prozent auf 30,04 Dollar. Delta Air verloren 3,4 Prozent auf 34,08 Dollar. Das Unternehmen erwartet für das erste Quartal 2002 einen Nettoverlust zwischen 350 Millionen und 380 Millionen Dollar vor außerordentlichen Posten. An Bargeld und kurzfristiger Liquidität würden vorraussichtlich mehr als 2,7 Milliarden Dollar ausgewiesen, teilte die Fluggesellschaft mit. Die außerordentlichen Posten und einmaligen Betriebsaufwendungen im Zusammenhang mit den Kapazitätskürzungen beliefen sich im ersten Quartal voraussichtlich auf 25 Millionen Dollar.

An der Spitze der Verlierer standen Gemstar-TV Guide International. Der Titel litt nach Angaben von Marktteilehmern unter dem zurückhaltenden Ausblick, den das Unternehmen abgegeben hat. Als Reaktion darauf hatten zahlreiche Analysten ihre Ratings zurückgenommen. Gemstar brachen um 26,2 Prozent auf 16,04 Dollar ein.

US-Anleihen schließen leichter

Leichter haben sich die US-Staatsanleihen am Dienstag im späten Handel in New York präsentiert. Zehnjährige Papiere mit einem Kupon von 4,875 Prozent fielen um 4/32 auf 96-19/32. Die Rendite stieg von 5,296 Prozent auf 5,317 Prozent. Der Longbond mit einem Kupon von 5,375 Prozent sank um 2/32 auf 94-27/32, Rendite: 5,740 Prozent nach 5,728 Prozent. Zunächst hätten die Treasurys eine Rally gestartet, doch infolge der Bekanntgabe der US-Notenbank, die Leitzinsen unverändert zu belassen, seien die Gewinne wieder abgebröckelt, sagte ein Beobachter.

Die anfängliche Erholung der Anleihen war nach Auffassung von Beobachtern “allgemein nicht eingängig“ gewesen, da die Fed-Entscheidung zum Übergang zu einer “neutralen“ Risikoeinschätzung als ein Vorzeichen für Zinserhöhungen ab der zweiten Jahreshälfte bewertet werden dürfte.

 
Quellen: FAZ.NET, vwd, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Reuters

FRÜHAUFSTEHER Der tägliche Ausblick auf die Börse 613510www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/inc/in/...A3C}&mode=picture" style="max-width:560px" >

Medienschau


20. März 2002


Unternehmensnachrichten

Medion steigert Umsatz und Ergebnis - Analystenerwartung erfüllt

Der Elektronikhändler Medion hat 2001 seinen Umsatz auf 2,117 Milliarden Euro von 1,626 Milliarden Euro im Vorjahr gesteigert und die Analystenerwartungen erfüllt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) habe sich auf 121,3 Millionen Euro nach 91,1 Millionen Euro 2000 belaufen, teilte das Nemax 50-Unternehmen am Mittwoch mit. Von Reuters befragte Analysten hatten für 2001 im Durchschnitt mit einem Umsatz von 2,144 Milliarden Euro und einem Ebit von 121,87 Millionen Euro gerechnet. Medion sei zuversichtlich, auch 2002 die mit dem Börsengang angestrebten langfristigen Wachstumsraten von 25 bis 30 Prozent erreichen zu können, hieß es. (Reuters)

IPC Archtec sieht Ergebnis 2001 durch BEMI-Gruppe belastet

IPC Archtech geht trotz Belastungen durch ein negatives Betriebsergebnis der BEMI-Gruppe in Höhe von rund 6,1 bis 7,1 Millionen Euro von einem positiven Konzernergebnis 2001 aus. Der Computer-Vermarkter teilte weiter mit, der Vorstand rechne für 2001 mit einem Konzernüberschuss von 4,4 bis 4,6 Millionen Euro. Der Umsatz dürfte 2001 rund 440 Millionen Euro erreichen. (Ad-hoc)

Eurofins weitet Nettoverlust aus

Das Biotechnologieunternehmen Eurofins Scientific hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2001 netto deutlich mehr Verlust verzeichnet als ein Jahr zuvor. Der Jahresfehlbetrag habe sich auf 1,9 Millionen Euro ausgeweitet von minus 0,2 Millionen Euro im Jahr 2000, teilte Eurofins mit. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) habe sich hingegen auf 11,3 Millionen Euro von 4,5 Millionen Euro erhöht. Der Umsatz sei auf 127 (Vorjahr 50,9) Millionen Euro gestiegen. Sonderkosten in Höhe von mehr als einer Million Euro wegen der Einstellung von Analysetätigkeiten zum Rinderwahn (BSE) hätten das Nettoergebnis belastet. (Ad-hoc)

Börsengang von Repower läuft nur schleppend an

Für den Börsengang des Windanlagenherstellers Repower gibt es bislang kaum Zeichnungsaufträge. “Interesse gibt es, aber vor allem institutionelle Anleger sind noch äußerst vorsichtig“, zitiert die “Financial Times Deutschland“ Konsortialkreise. An eine Absage des ersten Börsengangs am Neuen Markt seit einem dreiviertel Jahr werde aber noch nicht gedacht. Gerade institutionelle Investoren warteten bis zum Ende der Zeichnungsfrist am Freitag, wie sich der Markt entwickele. Fondsmanagerin Carmen Zimmer von der Frankfurt-Trust Investment-Gesellschaft räumt ein, dass institutionelle Anleger zögern, Repower-Aktien zu zeichnen. “Alle sind sehr vorsichtig, da dieses IPO Signalwirkung für den gesamten Markt hat“, sagte Zimmer. (FTD, S. 22)

Plenum steigert Umsatz und Gewinn 2001 wie erwartet

Der IT-Dienstleister Plenum hat seine Prognosen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2001 erreicht. Der Umsatz sei auf 65 Millionen Euro (Vorjahr: 47,2) Millionen Euro gestiegen, teilte Plenum mit. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) sei auf 5,1 (4,6) Millionen Euro geklettert. Die Nettoliquidität habe sich im Jahr 2001 um 2,1 Millionen Euro auf 6,7 Millionen Euro erhöht. Der Jahresüberschuss habe sich um rund 60 Prozent auf 2,9 Millionen Euro verbessert. Im November hatte das Unternehmen seine Prognosen trotz der Marktschwäche bekräftigt. (Ad-hoc)

Ungewissheit nach erster Abstimmung über HP/Compaq-Fusion

Die Kontroverse bei Hewlett-Packard (HP) um die Fusion mit Compaq Computer ist am Dienstag in die Schlussrunde gegangen. Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung stimmte ein Großteil der HP-Aktionäre über das Projekt von CEO Carly Fiorina ab. Das mit großer Spannung erwartete endgültige Ergebnis soll nach Aussagen von Fiorina in “zwei bis vier Wochen“ vorliegen. Kontroversen gab es jedoch bereits direkt nach der Abstimmung. Durch die Fusion soll der nach IBM zweitgrößte Computerkonzern der Welt mit einem geschätzten Jahresumsatz von rund 82 Milliarden Dollar entstehen. Beide Seiten - Befürworter wie Gegner - äußerten sich positiv über die Abstimmung. Nach Auffassung von Hewlett Packard haben die Aktionäre zugestimmt. HP musste jedoch zugeben, dass es sich dabei noch nicht um ein offizielles Ergebnis handelt. (vwd)

Japanische Chiphersteller erwägen Joint Venture

Die fünf größten japanischen Chiphersteller erwägen die Gründung eines Joint Venture zur Entwicklung von Halbleitern der nächsten Generation. Dadurch solle die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Konkurrenten in Asien, Europa und den USA gestärkt werden, erklärte ein Sprecher der Japan Electronics and Information Technology Industries Association am Mittwoch. Die NEC Corp, die Hitachi Ltd und die Mitsubishi Electric Corp, alle Tokio, bestätigten, eine mögliche Zusammenarbeit in der Entwicklung von 100-Nanometer-Chips zu besprechen. Eventuell würden sich auch die Toshiba Corp und die Fujitsu Ltd, beide Tokio, anschließen, sagte der Sprecher weiter. (vwd)

Red Hat trifft Analystenprognosen im vierten Quartal

Red Hat hat im vierten Quartal (28.  Februar) mit einem Gewinn je Aktie vor außerordentlichen Posten von 0,01 Dollar die Analystenprognosen erreicht. Der US-Softwarehersteller teilte am Dienstagabend mit, damit habe das Unternehmen zum vierten Mal in Folge ein ausgeglichenes oder positives Ergebnis erreicht. Es seien zehn neue Unternehmenskunden gewonnen worden, die die Open-Source-Technologie von Red Hat umfangreich nutzten. Dennoch ging der Umsatz des Softwareherstellers im vierten Quartal auf 18,568 (21,976) Millionen Dollar zurück. (vwd)



Wirtschaftsnachrichten

Fed bereitet Märkte auf Zinserhöhungen ab Mitte 2002 vor

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat am Dienstag wie erwartet die Leitzinsen unverändert gelassen, aber zugleich die Finanzmärkte auf Zinserhöhungen im Jahresverlauf vorbereitet. Der entscheidende Zielsatz für Tagesgeld betrage weiter 1,75 Prozent, teilte die Fed nach den Beratungen ihres geldpolitischen Ausschusses (FOMC) mit. In ihrer Erklärung stellte die Fed fest, dass die Inflationsrisiken und die Gefahren einer weiteren Konjunkturabschwächung inzwischen ausgewogen seien. Damit warnte die Fed erstmals seit 15 Monaten nicht mehr vor einer weiteren wirtschaftlichen Abkühlung. Sie betonte vielmehr, dass die Wirtschaft unterstützt vom Lageraufbau mit einem „bedeutenden Tempo“ wachse. (Reuters)

FRÜHAUFSTEHER Der tägliche Ausblick auf die Börse 613510home.arcor.de/megaseiten/erde/bilder/erde_50_8kb.gif" style="max-width:560px" >
das Zentrum der Macht
FRÜHAUFSTEHER  Der tägliche Ausblick auf die Börse jahr2002istda
jahr2002istda:

wie immer sehr gut

 
20.03.02 08:07
#2
knapp-informativ-aktuell
FRÜHAUFSTEHER  Der tägliche Ausblick auf die Börse das Zentrum der Mach
das Zentrum d.:

HP-Aktionäre haben Fusion mit Compaq bewilligt

 
20.03.02 08:08
#3
19. März 2002 Der Kampf um eine Fusion von Hewlett-Packard (HP) und Compaq scheint entschieden. Nach Ansicht von HP-Chefin Carly Fiorina haben die Aktionäre des Drucker- und Computerkonzerns am Dienstag im kalifornischen Cupertino die Megafusion bewilligt.

„Wir haben genügend Stimmen für die Fusion bekommen“, sagte Fiorina im Anschluss an die HP-Hauptversammlung. Bis ein offizielles Ergebnis vorliegt, können aber noch Wochen vergehen. HP hat knapp 900.000 Aktionäre.

Stehende Ovationen für den Gegner

Auf der Hauptversammlung waren allerdings nur etwa 2.000 anwesend. Abstimmung und Debatte dauerten eine Stunde. Fiorina sagte vor den versammelten Aktionären, die Fusion biete HP die beste Chance „auf Führerschaft, auf Wachstum“. Eine Alternative gebe es nicht. Ihr Rivale Walter Hewlett, ein Erbe des Unternehmensgründers Bill Hewlett, hielt dagegen, HP brauche die Fusion nicht. Es sei ein „starkes Unternehmen“ und befinde sich nicht in der Krise. Hewlett, der seit Monaten gegen die Pläne Fiorinas Front macht, bekam stehende Ovationen. Die große Mehrheit der Anwesenden waren Kleinaktionäre, von denen viele gegen die Fusion sind. Die Mehrheit der Aktien an HP wird jedoch von Firmen oder Organisationen gehalten. Es wurde mit einem äußerst knappen Ausgang gerechnet.

Fusionsgegner protestieren

Für eine gültige Abstimmung mussten die Inhaber von mehr als 50 Prozent der HP-Aktien teilnehmen. Für einen Sieg reichte dann wiederum eine einfache Mehrheit von mehr als 50 Prozent der bei der Abstimmung vertretenen Aktienanteile. Eine persönliche Teilnahme an der Versammlung war nicht erforderlich; die Aktionäre konnten auch per Brief abstimmen. Viele Teilnehmer an der Versammlung waren ganz in Grün gekleidet und brachten damit ihren Widerstand gegen die Fusion zum Ausdruck. Bei der Abstimmung waren die „Nein"-Stimmzettel grün, die „Ja"-Zettel weiß. Auf Transparenten standen Slogans wie „Carlys Traum ist ein Alptraum für die Arbeiter“.

In den vergangenen Monaten hatte sich Fiorina eine heftige öffentliche Kontroverse mit den Gegnern der Fusion geliefert. Zu ihnen gehören sämtliche Erben der Firmengründer Bill Hewlett und Dave Packard. Die Erben verfügen über einen Anteil von 18 Prozent der HP-Aktien. Walter Hewlett warnte, dass das schwächelnde PC-Geschäft bei Compaq dem neuen Megakonzern und seinen Aktionären dauerhaft schaden würde.

Lange Auszählung denkbar

Durch die Fusion soll der nach IBM zweitgrößte Computerkonzern der Welt mit einem geschätzten Jahresumsatz von rund 82 Milliarden Dollar entstehen. HP will für Compaq nach derzeitigem Aktienwert etwa 22 Milliarden Dollar zahlen. Andererseits rechnet Fiorina mit Einsparungen von mehr als 2,5 Milliarden Dollar jährlich durch den Deal. Mehr als 13. 000 Stellen sollen gestrichen werden, auch mehrere hundert in Deutschland. Sollte die Fusion scheitern, wird der Rücktritt der 47-jährigen Fiorina erwartet. Die ehrgeizige und mediengewandte Managerin steht erst seit zweieinhalb Jahren als bislang einzige Frau an der Spitze eines der US-Hightech-Riesen.

Die Stimmzettel sollten noch am Dienstag an die US-Ostküste zur Wirtschaftsprüfungsfirma IVS Associates im Bundesstaat Delaware geschickt werden. Die Auszählung wurde zwar vor Ort vorgenommen. Sollte aber eine der rivalisierenden Parteien das Ergebnis anfechten, müsste neu gezählt werden. Bei Compaq sollten die Aktionäre am Mittwoch abstimmen. Bei ihnen wird mit einer klaren Zustimmung gerechnet.

Text: @mey


FRÜHAUFSTEHER Der tägliche Ausblick auf die Börse 613516home.arcor.de/megaseiten/erde/bilder/erde_50_8kb.gif" style="max-width:560px" >
das Zentrum der Macht
FRÜHAUFSTEHER  Der tägliche Ausblick auf die Börse das Zentrum der Mach
das Zentrum d.:

US-Notenbank leitet Zinswende ein

 
20.03.02 08:10
#4
19. März 2002 Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat wie erwartet die Leitzinsen unverändert gelassen, aber zugleich die Finanzmärkte auf Zinserhöhungen im Jahresverlauf vorbereitet. Der entscheidende Zielsatz für Tagesgeld beträgt somit weiter 1,75 Prozent.

In ihrer Erklärung stellte die Fed fest, dass die Inflationsrisiken und die Gefahren einer weiteren Konjunkturabschwächung inzwischen ausgewogen seien. Damit warnte die Fed erstmals seit 15 Monaten nicht mehr vor einer weiteren wirtschaftlichen Abkühlung. Sie betonte vielmehr, dass die Wirtschaft unterstützt vom Lageraufbau in einem „bedeutenden Tempo“ wachse.

Dieser Übergang von der expansiven zur neutralen geldpolitischen Haltung wird an den Märkten Analysten zufolge als Ende des Zinssenkungszyklus und als Vorbote für höhere Leitzinsen im Jahresverlauf angesehen. Die Kurse an der Wall Street legten nach frühen Gewinnen weiter zu. Der Dollar, der in Erwartung der positiven Konjunktureinschätzung bereits am Morgen gestiegen war, hielt sich stabil.

Rezession ad acta gelegt

Die Fed ließ auch den eher symbolischen Diskontsatz unverändert bei 1,25 Prozent. Zur Unterstützung der seit März 2001 in einer Rezession steckenden US-Wirtschaft hatte die Fed im vergangenen Jahr die Leitzinsen in elf Schritten um 475 Basispunkte auf den tiefsten Stand seit 40 Jahren heruntergeschraubt.

Fed-Chairman Alan Greenspan hatte die Rezession vor zwei Wochen für praktisch beendet erklärt und festgestellt, dass der Aufschwung nach der inzwischen fast einjährigen Flaute in vollem Gang ist. Die Rezession hat in den USA nach Einschätzung der amerikanischen Wirtschaftsweisen im März vergangenen Jahres begonnen. Allerdings verzeichnete die US-Wirtschaft nur ein Quartal mit schrumpfendem Bruttoinlandsprodukt. Nach einem Minus von 1,1 Prozent im 3. Quartal wuchs die Wirtschaft 4. Quartal wieder überraschend mit 1,4 Prozent hochgerechneter Jahresrate.


FRÜHAUFSTEHER Der tägliche Ausblick auf die Börse 613519home.arcor.de/megaseiten/erde/bilder/erde_50_8kb.gif" style="max-width:560px" >
das Zentrum der Macht
FRÜHAUFSTEHER  Der tägliche Ausblick auf die Börse das Zentrum der Mach
das Zentrum d.:

Welthandel: Kriegsgebaren der Freihändler

 
20.03.02 08:12
#5
19. März 2002 Die Vereinigten Staaten und Europa haben große Freihandels-Boxkämpfe wie den Bananenfight hinter sich. Ein neuer harter Kampf wird seit März ausgetragen. Amerika verlangt 30 Prozent Zollgebühren auf Stahlimporte. Der zweitgrößte Stahlproduzent der Welt wird diesmal hart getroffen. Mehr als zwei Milliarden Euro pro Jahr werden die US-Stahlzölle die EU kosten.

Die Empörung in Europa ist groß. Vertreter der betroffenen Industrie sagen der Stahlbranche neben unmittelbaren Exportrückgängen weiteren Schaden voraus. Eine Umleitung von Stahlmengen aus Drittländern in die EU in Folge des amerikanischen Protektionismus werde unaufhaltsam sein. EU-Handelskommissar Pascal Lamy hatte unmittelbar nach der amerikanischen Zoll-Attacke Gegenmaßnahmen angedroht: „Wir werden alles tun, um unsere Industrie und unsere Arbeitsplätze zu schützen“.

Legales Foul

Die Stahlzölle der USA, aber auch mögliche Gegenmaßen der EU sind prinzipiell nach den Regeln der Welthandelsorganisation (WTO) erlaubt. Der amerikanische Präsident George Bush hat bei der Begründung der Zölle die notwendigen Voraussetzungen genannt: Die amerikanische Stahlindustrie müsse geschützt werden, weil diese unter steigenden Billigimporten leide und sich erst erholen könne, wenn die US-Industrie wieder vermehrt heimisches Stahl kaufe. Die EU hat allerdings berechtigte Zweifel, dass Stahlimporte die USA überflutet haben, denn eigentlich stagnierten diese in den letzten Jahren.

Recht auf Gegenwehr

Die Europäer dürfen - durch WTO-Recht gesichert - zurückschlagen. Christian Tietje, Direktor des Instituts für Wirtschaftsrecht der Uni Halle, betont zwar gegenüber FAZ.NET, dass „die Rechtsvorgaben ausgesprochen restriktiv sind. Aber ausnahmsweise und unter den gegebenen Voraussetzungen darf die EU alle Verpflichtungen, die nach dem Zoll- und Handelsgesetz bestehen, aussetzen. Zum Beispiel die Zölle erhöhen oder Einfuhrstopps verhängen“.

Tit-for-Tat

Weder die Maßnahme der Amerikaner noch die Gegenwehr der EU ist nach Expertenmeinung ökonomisch sinnvoll. Aber die EU handelt getreu dem Motto: Wie du mir, so ich dir. Die EU-Länder wollen Zölle auf Importe aus Amerika erheben. Davon wären Lebensmittel, Textilien aber auch Flugzeuge betroffen. Mit diesen Zöllen könnten zwei Milliarden Euro in die EU-Kasse reingeholt werden. Auch eine Klage der EU auf Kompensation liegt bei der WTO vor. Dann müssten die Vereinigten Staaten ihre Export-Zölle auf andere Produkte verringern, um die entstandenen Kosten für Europa auszugleichen. Gegen eine solche Lösung wehren sich die Amerikaner.

Noch mehr Stahlzölle

Eine andere Art der europäischen Selbstverteidigung gegen die drohende Stahlflut ist die Erhebung von Stahlzöllen auf EU-Importe. Handelskommissar Pascal Lamy hat dies am Dienstag bekräftigt: es sein nur noch eine Frage von Tagen, bis diese eingeführt würden. EU-Experten rechnen vor, dass in Kürze aufgrund der amerikanischen Zölle eine Importwelle von schätzungsweise 16 Millionen Tonnen Stahl auf die EU zurollt.

Stählerner Trugschluss

Trotz der Gegenmaßnahmen bleibt die generelle Kritik am Vorgehen der Amerikaner berechtigt. Die Europäer haben Bushs Rechtfertigungen auf mehreren Ebenen scharf kritisiert. Erstens sei die amerikanische Stahlindustrie auch durch die Zölle nicht zu retten. Die Struktur der Industrie ist veraltet und schon lange nicht mehr wettbewerbsfähig. Bushs Idee, der Stahlindustrie eine Pause im weltweiten Wettbewerb zu gönnen, damit sie wieder in zwei oder drei Jahren kräftig mitmischen kann, stößt auch bei Jurist Tietje auf Verwunderung: „Es gibt keinen einzigen Fall in der Geschichte, der empirisch belegbar zeigt, dass solche Schutzmaßnahmen zum politischen Ziel geführt haben, dass die Industrie wieder wettbewerbsfähig wird.“

Einer für Zehn

Zweitens seien Zölle ohnehin zu kurzfristig gedacht, da langfristig gerade die Stahl verarbeitende US-Industrie Probleme bekommt. Tietje bestätigt, was viele andere Ökonomen mit großzügigen Rechenmethoden angedeutet haben: „Mit jedem geretteten Stahlarbeiterplatz gehen zehn Arbeitsplätze in der Stahl verarbeitenden Industrie verloren.“ Die mittelfristig Betroffenen warnen vor solchen Verhältnissen: „Die Zölle werden die Probleme der Industrie nicht lösen, sondern US-Firmen zwingen, ihre Stahl verarbeitende Produktion ins Ausland zu verlegen und Firmen zu schließen“.

Am Mittwoch treten die von den USA verordneten Stahlzölle in Kraft. Amerikaner und Europäer haben zwei Monate Zeit, sich über einvernehmliche Lösungen zu verständigen. Sollten beide Parteien sich nicht einigen können, wird die WTO ein Streitschlichtungsgremium einsetzen. Die Welthandelsorganisation kann dabei noch einmal eine Zeitspanne von sechs Monaten ausschöpfen.

Text: @made


FRÜHAUFSTEHER Der tägliche Ausblick auf die Börse 613520home.arcor.de/megaseiten/erde/bilder/erde_50_8kb.gif" style="max-width:560px" >
das Zentrum der Macht
FRÜHAUFSTEHER  Der tägliche Ausblick auf die Börse das Zentrum der Mach
das Zentrum d.:

Stiftung Warentest rügt Versicherungen

 
20.03.02 08:26
#6
19. März 2002 Wer für das Alter mit den neuen Kapitallebensversicherungen vorsorgen will, muss die Spreu vom Weizen trennen. Denn lediglich zwei von insgesamt 126 angebotenen Policen schnitten bei einer Bewertung durch die Stiftung Warentest mit „sehr gut“ ab.

Das betrachtete sehr breite Spektrum von Angeboten für Frauen und Männer zeigt große Unterschiede. So kann die Differenz zwischen zwei Angeboten nach 30 Jahren 40.000 bis 50.000 Euro ausmachen, so der Chefredakteur der Zeitschrift Finanztest, Hermann-Josef Tenhagen.

Informationsbereitschaft der Versicherungen unzureichend

Neben den Leistungen der 65 Unternehmen lassen zudem die Informationen über Tarife und Wertverlauf oft zu wünschen übrig. Zudem gab es zehn Unternehmen, die dem Kunden mehr in Aussicht gestellt hatten, als sie aus den Erträgen ihrer eigenen Kapitalanlagen in den vergangenen Jahren erwirtschaften konnten.

Die unter den Kriterien der Stiftung Warentest mit „sehr gut“ bewerteten Policen kommen von der Debeka und der Versicherung Europa Direkt. Je fünf Anbieter erhielten ein „gut“ für ihre Angebote. Die Policen der Karlsruher Versicherungen wurden für beide Geschlechter mit mangelhaft benotet. Alle restlichen Offerten wurden von der Stiftung mit befriedigend oder ausreichend eingeschätzt.

Durchhaltevermögen wird belohnt

Allerdings stellt ein „sehr gutes“ Angebot nicht für jeden Interessenten eine ideale Anlage dar. Wie Tenhagen warnte, versprechen zwar alle Versicherer Sicherheit mit Rendite. Die Überschussbeteiligungen summieren sich allerdings erst am Ende der Laufzeit auf einen ordentlichen Gewinn. Wer dagegen vorzeitig aus dem Vertrag aussteigt, kann sogar einen Teil der Beiträge verlieren.

Grundlage für die Benotung der 126 Policen waren die Bewertung der garantierten Leistung, der prognostizierten Leistungen nach Beispielrechnung als auch die Verfügbarkeit und Qualität der Beispielrechnung.

FRÜHAUFSTEHER Der tägliche Ausblick auf die Börse 613535home.arcor.de/megaseiten/erde/bilder/erde_50_8kb.gif" style="max-width:560px" >
das Zentrum der Macht
FRÜHAUFSTEHER  Der tägliche Ausblick auf die Börse 1Mio.€
1Mio.€:

Danke sehr informativ :-) Vorbericht NM!

 
20.03.02 08:32
#7

NEUER MARKT VORBERICHT/Knapp behauptete Eröffnung erwartet

AUSBLICK

Händler erwarten am Mittwoch eine knapp behauptete Eröffnung am Neuen Markt.
Im Handelsverlauf könnte das Segment aber durchaus noch ins Plus drehen. Aus
den USA habe es keine Überraschungen gegeben. Die Entscheidung der Federal
Reserve, die Zinsen nicht zu erhöhen, sei so erwartet worden. Die
Fusionsentscheidung zwischen Hewlett-Packard und Compaq dürfte keine Rolle
am Markt spielen.

TERMINE FÜR MITTWOCH, 20. MÄRZ

10:00 Eurofins Scientific SA, BI-PK
10:00 FJA AG, BI-PK und DVFA-Analystenkonferenz (14:00 Uhr)
Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten:
   - Medion AG, Jahresergebnis und DVFA-Analystenkonferenz (10:00 Uhr)
   - MobilCom, AR-Sitzung

SCHLUSSKURSE VOM  DIENSTAG

              STAND      PUNKT-  PROZENT-
                         ÄND.    ÄND.
------------------------------------------
NEMAX-50       1.046,53  + 13,91  +1,4%
NEMAX-ALL      1.039,00  + 11,85  +1,2%
NASDAQ-COMP.   1.880,87  +  3,81  +0,2%
DAX            5.462,55  + 36,51  +0,7%
DOW           10.635,25  + 57,50  +0,5%
NASDAQ-Future  1.505,00  -  5,50  -0,4%
LS Nemax-50    1.040
(Stand 7.54 Uhr)

DAS WICHTIGSTE SEIT DIENSTAG

MEDION - VERGLEICH/Medion Prognosen und Eckdaten Jahr 2001

Gesamtjahr 2001  Umsatz  EBIT   Netto-    Ergebnis/  Einstufung

                               ergebnis  Aktie

Ist              2,117   121,3   70,1     1,46

KONSENS          2.159   125,4   70,2     1,46

        TABELLE/Medion AG - Gesamtjahr 2001

Gesamtjahr (31.12.)        2001    2000
Umsatz (Mrd)               2,117   1,626
EBIT (Mio)               121,3    91,1
K'jahresüberschuss (Mio)  70,1    44,1
Cash-Flow aus lfd.
G'tätigkeit (Mio)         50     (57)
Ergebnis/Aktie             1,46    0,92
Dividende                  0,50    k.A.

MOBILCOM - Kurz vor der Aufsichtsratsitzung am Mittwoch haben sich die
Fronten unter den Anteilseignern des Mobilfunkbetreibers MobilCom offenbar
erneut verhärtet: Großaktionär und Vorstandsvorsitzender Gerhard Schmid will
erreichen, dass der Minderheitsaktionär France Telecom SA, Paris, das
Aufsichtsratsmitglied Erich Bouvier durch einen neuen Manager ersetzt. Dies
berichtet das "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf AR-Kreise.

EUROFINS -  Eurofins Scientific hat wegen hoher Abschreibungen im
abgelaufenen Geschäftsjahr 2001 ihren Nettoverlust auf 1,9 (0,2) Mio EUR
erhöht. Die Abschreibungen resultierten aus Investitionen in übernommene
Unternehmen und in Technologien, teilte das Biotechnologieunternehmen am
Dienstag ad hoc mit. Die gestiegenen Nettoverluste beinhalten auch einmalige
Kosten von über eine Mio EUR, die im Wesentlichen durch die Einstellung der
meisten BSE-Aktivitäten und damit einhergehende Schließungen von Standorten
verursacht worden waren.

GAUSS - Gauss Enterprise wird wegen eines Falles der Veruntreuung den für
das Geschäftsjahr 2001 erwarteten Breakeven um 0,7 Mio EUR verfehlen. Wie
das Unternehmen mitteilte, wurden Fälschungen und Manipulationen eines
leitenden Vertriebsmitarbeiters aufgedeckt.

IPC - IPC Archtec rechnet 2001 trotz einer Belastung des Konzernergebnisses
durch die BEMI-Gruppe mit einem Überschuss von 4,4 Mio bis 4,6 Mio EUR. Wie
das Unternehmen mitteilte, wird das negative Betriebsergebnis der BEMI den
Konzernabschluss voraussichtlich mit ungefähr 6,1 Mio bis 7,1 Mio EUR
belasten. Eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sei diesbezüglich mit einer
Sonderprüfung beauftragt worden, heißt es weiter.
  vwd/20.3.2002/mpt/mc



FRÜHAUFSTEHER Der tägliche Ausblick auf die Börse 613544
FRÜHAUFSTEHER  Der tägliche Ausblick auf die Börse Pichel
Pichel:

Morning News (spät)

 
20.03.02 08:41
#8
DJII: 10.635,25 (+ 57,50)
   Nasdaq:§  1.880,87 (+   3,81)
 US-Markt:§US-Börsen schließen freundlich, kaum Reaktionen auf die Fed-Sitzung. Finanzwerte freundlicher

      Fed:          §Die Fed bereitet Märkte auf Zinserhöhungen ab Mitte 2002 vor, erstmals seit 15 Monaten keine Warnung mehr über eine konjunkturelle Abkühlung ausgesprochen, stattdessen wird von eiem bedeutenden Wachstumstempo der USA gesprochen.

  Termine:          §-Wintershall (BASF) GJ 01 und Ausblick
                              §-Stinnes Bilanz-PK
                              §-Mobilcom AR-Sitzung=gespannt auf Prognose
                              §-FJA, D+S Online, Concord, BOV, DCI, Value Management, Visionix Bilanz-PK
                              §-Sunways GJ 01 Zahlen

Going Public: Der börsengang von Repower verläuft schleppend, kaum Zeichnungsaufträge (FTD)


Technologie:
         ·§Siemens verhandelt mit Motorola über die Fertigung von Chips für UMTS-Handy’s. Angeblich hat Infineon Probleme, eine eigene Fertigungsreihe auf die Beine zu stellen. (Focus-Money)
Financials:
         ·§Umtauschangebot der DePfa Holding zu 98,1% angenommen. Heute wird der Handel mit Aktien der DePfa Holding in Frankfurt aufgenommen.
Telecoms:
         ·§DTE verhandelt derzeit mit zwei Interessenten für das TV-Kabelnetz (keine Namen). Drei der sechs regionalen Kabelgesellschaften sollen noch dieses Jahr verkauft werden, die anderen in 2003.
         ·§Mobilcom-Großaktionär Schmid will erreichen, daß der Minderheitsaktionär France Telecom  das AR-Mitglied Bouvier durch einen neuen Manger ersetzt. (HB) Bouvier habe den AR falsch informiert und somit das Vertrauen missbraucht. Neuer Ärger steht an.
         ·§France Telecom will den Anteil an Wind an Enel verkaufen=Volumen ca. 4-5,3 Mrd €.
Automobile:
         ·§VW-Arbeiter in Mexiko lehnen Lohn- und Arbeitszeitkürzungen ab. (VWD)
Chemicals:
         ·§BASF will ihr konjunkturunabhängiges Geschäft ausbauen (von 50% auf 70%) und in Asien zukaufen. Planzenschutz und Feinchemie interessant. (Telebörse)
Logistics:
         ·§Der Europäische Gerichtshof entscheidet heute über die Übernahme von DHL durch die Deutsche Post. Klage wird vonder amerikanischen Post eingereicht.
Retail:
         ·§Spar will 25 Abhol-Großmärkte an Metro –Tochter Schaper verkaufen. Umsatz rd. 200 Mio €. Kartellamt muß zustimmen. (Reuters)
Constructions:
         ·§Weiter keine Einigung auf Holzmann-Sanierungsplan in Sicht = Kreise. Dresdner Bank  und Commerzbank wollen der Deutschen Bank schriftlich mitteilen, daß es kein zukunftsfähiges Konzept gib. Auch die HypoVereinsbank will ihre Zustimmung verweigern. (Reuters) Anleihegläubiger erwägen Forderungsverzicht=Volumen 330 Mio DM (Wandelanleihe)





Neuer Markt:
         ·§Adori ist von der Frankfurter Vermögensverwaltung SPS mehrheitlich übernommen worden=2,5 € pro Aktie von verschiedenen Aktionären, u.a. auch Brainpool
         ·§Plenum hat seine Prognosen für 2001 erreicht.
         ·§Eurofins weitet Nettoverlust 2001 deutlich aus=Verlust 1,9 Mio € (-0,2), EBITDA +11,3 Mio € (4,5), Umsatz 127 Mio € (50,9) . Hohe Abschreibungen sind für das Netto-Ergebnis verantwortlich
         ·§IPC Archtech geht trotz Belastungen durch ein negatives Betriebsergebnis der BEMI-Gruppe in Höhe von 6,1-7,1 Mio € von einem positiven Konzernergebnis für 2001 aus=(e) 4,4-4,6 Mio €
Unternehmensdaten:
         ·§Medion 4Q-Zahlen(e): (Vorjahr): Konsens:
    Umsatz      1,04         -     1,158§Mrd € (0,889)
      EBIT        64         -      68,8§Mio € (52)
      GnSt      36,2         -      36,7§Mio € (23,6)
       EPS      0,75         -      0,77         €    (0,49)§
         ·§Medion GJ 01-Zahlen (e):
    Umsatz      2,06         -       2,2§Mrd € (1,626) 2,159
      EBIT     120,7         -       133§Mio € (91,1) 125,4
      GnSt      69,7         -        71§Mio € (44,1) 70,2
       EPS      1,44         -      1,48         €    (0,92)          §1,46
Der ARIVA.DE Newsletter
Bleiben Sie informiert mit dem
wöchentlichen Marktüberblick
von ARIVA.DE!
E-Mail-Adresse
Ich möchte Benachrichtigungen von ARIVA.DE erhalten.
Ja, ich habe die Datenschutzhinweise gelesen und akzeptiert (Pflichtfeld).
FRÜHAUFSTEHER  Der tägliche Ausblick auf die Börse 1Mio.€
1Mio.€:

Danke Pichel besser spät als nie!

 
20.03.02 08:44
#9
FRÜHAUFSTEHER  Der tägliche Ausblick auf die Börse Pichel
Pichel:

Mio du weißt doch wie das ist

 
20.03.02 08:47
#10
kaum regnets mal, fahren alle Frankfurter wie als wenns schneien würde. So eine Schleicherei und Staus heut morgen, unmöglich

Gruß Pichel
FRÜHAUFSTEHER  Der tägliche Ausblick auf die Börse jahr2002istda

up for boersianer-fans o.T.

 
#11


Börsenforum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen

Neueste Beiträge aus dem Technology All Share (Performance) Forum

  
Wertung Antworten Thema Verfasser letzter Verfasser letzter Beitrag
11 914 USU Software --- Cashwert fast auf ATL -- Lalapo PearlSeeker 24.09.20 10:23
  22 Zahl der Analysten bei TSMC Spencer Tracy Spencer Tracy 13.09.20 12:17
10 406 Elmos Semiconductor Jorgos Dicki1 26.07.20 13:08
10 2.148 RENESOLA startet Lapismuc particle21 30.05.20 16:28
  82 Sind hier Jungunternehmer unterwegs? Boersiator SaraWinter 30.05.20 09:47

--button_text--