So, auch wenn Player leider aktuell keine weiteren Inputs liefern kann, so habe ich mich auf eine Strategie (erstmal) festgelegt.
Wie ein paar Postings weiter oben besprochen habe ich drei Depots. Die jetzt folgenden Ausführungen beziehen sich lediglich auf mein Trading-depot welches das Ziel hat, eine Differenzierung zu dem "Emergin-Buy&Hold-Sparplan", sowie der Goerke-Trendfolge darzustellen.
Das Depot hat einen Wert von ca. 5.000€. Damit ist es schwierig zu vernünftigen Gebühren in vielen Märkten aktiv zu sein. das Depot wird bei Flatex geführt (Freischaltung für CFD´s, Zertifikate, ETF, etc.). Ich kann und will langfristig max. 1 Tag pro Woche mit der Börse beschäftigt sein.
1. Differenzierung erfolgt über einen unterschiedlichen Zeithorizont im Vergleich zu den anderen Depots:
a) 1.000€ werden nach folgendem Muster auf den Dax gesetzt (Index und Reverse-Index Zertifikate).
{1,2,2,1,2,2,0,0,0,1,1,1}, sprich
01. April Long-In
01. Mai Long-Out
01. Juli Short-In
01. Oktober Short-Out & Long-In
2. Differenzierung erfolgt über Assets, die in den anderen Depots nicht berücksichtigt wurden:
b) 1.000€ Gold (metalle)
c) 1.000€ Brent Oil (energie)
d) 1.000€ Mais (farmprodukte)
Die Strategie ist die simple 200er long/short Strategie. In der Rohform werden mir zuviele Signale geliefert. Also habe ich zunächst das Signal nochmals geglättet (3,5 und 10 tagesdurchschnitte), jedoch keine Verbesserung gehabt. Dann wollte ich über Envelops (neutrale Preisbänder von +/-3% bis +/-10%) arbeiten, um eine neutrale Phase bei Kursschwingungen um die 200er Linie zu haben, auch hier keine signifikante Verbesserung. Und außerdem kann ich ja wenn überhaupt nur auf Tagesschlusskursbasis arbeiten und möchte wie eingangs erwähnt, mich eigentlich nur 1x pro Woche mit Börse beschäftigen. Daher: Ich arbeite in diesem Depot nur noch mit Wochenschlusskursen, also den Freitagsschlusskursen. Dementsprechend rede ich nicht von der 200er Tage-GD, sondern 40er Woche-GD. Sowohl Long- wie auch Short-Signale gelten erst bei Kreuzen von Wochenschlusskurs mit Wochen-GD. Man könnte jetzt Angst haben, dass man dabei viel Performance verliert....., aber ich habe es bei Gold bis 1996 mal zurückgerechnet: Bis auf 2 kleine Abweichler sind die Tages- und Wochenschluss Signale identisch. Dennoch war das Backtesting bei Gold unter Berücksichtigung von 20€ Trading-Gebühren nicht gerade lukrativ (ca5% p.a., größtes Fehlsignal bei 9,5% Verlust). Aber nochmals: Ziel ist es eine "einfache" Strategie zur Differenzierung zu verfolgen. Denn sollte das Geld aus den Renten rauslaufen und anstatt in Aktien in die Rohstoffe wollen, so möchte ich genauso dabei sein, wie auch bei "großen Chrashs" wie dem Ölpreiseinbruch. Wie üblich bei Trendstrategien liegen viele kleine Verluste und kleine Gewinne vor einem fetten Gewinntrade. Da man diesen aber dann nicht verpassen "darf", denke ich, dass meine Wochenschlusskursstrategie für mich(!!!) eine gute Lösung darstellt.
Bei weiterem vorhandenem Kapital wird wie folgt erweitert:
1.000€ EUR/USD (Währungen)
1.000€ Euro-Bund-Future ("Zinsen")
3. Differenzierung
1.000€ für "spontane" Ideen, testings, "Börsenbriefempfehlungen", oder alles weitere was mir in den Sinn kommt, aber keine der Regeln meiner 3 Depots erfüllt.
Soweit von mir.
Ich freue mich auf weitere Analysen von Player (viel Glück mit DA - in welchem Fach?) , denke aber vorerst meine "keep it simple" Strategie gefunden zu haben.
Good trades,
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Ein permanentes Schwimmen gegen den Strom führt an der Börse nicht zum Erreichen der Quelle sondern unweigerlich zum Ertrinken.