Frühaufsteher, der tägl. Ausblick a.d. Börse

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Frühaufsteher, der tägl. Ausblick a.d. Börse jack303
jack303:

Frühaufsteher, der tägl. Ausblick a.d. Börse

 
07.01.03 08:04
#1
Medienschau

07. Januar 2003 Unternehmensnachrichten

Yahoo hat Abonennten-Ziel früher als geplant erreicht

Das US-Internetunternehmen Yahoo hat Angaben der Geschäftsführung zufolge sein Ziel von zwei Millionen zahlenden Abonennten früher als geplant erreicht. Das Unternehmen habe die Zahl im vergangenen Jahr bereits Anfang Dezember überschritten, sagte CEO Terry Semel am Montag bei einer Investorenkonferenz von Morgan Stanley in Scottsdale im US-Bundesstaat Arizona. Er nannte keine konkrete Zahl. Das Unternehmen hatte sich das Zwei-Millionen-Ziel zum Ende des Jahres 2002 gesetzt. (Reuters)

Cap Gemini nicht mehr an T-Systems interessiert

Die französische Cap Gemini Ernst & Young ist nach einem Zeitungsbericht nicht mehr an Verhandlungen über die Technologiesparte der Deutschen Telekom, T-Systems, interessiert. Wie die „Financial Times Deutschland“ (Dienstagausgabe) berichtet, sehe der Wunschkandidat der Deutschen Telekom als Partner für T-Systems nach ersten Gesprächen keine Basis für weitergehende Verhandlungen. (Reuters)

Wirtschaftsnachrichten

Chavez-Gegner gehen auch außerhalb von Caracas auf die Straße

Gegner des venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez haben sich am Montag auch außerhalb der Hauptstadt Caracas Straßenschlachten mit dessen Anhängern geliefert. In der Stadt Barquisimeto im Westen des Landes stießen die Demonstranten mit Chavez-Befürwortern zusammen. Dabei setzten sie Schleudern ein und bewarfen einander mit einem Hagel aus Steinen. Berichte über Verletzte lagen zunächst vor. In Caracas blockierten die Demonstranten eine Hauptstraße im Südwesten der Millionenstadt. Die Demonstrationen halten seit fünf Wochen an und haben die Ölindustrie des Landes weitgehend gelähmt, die die Hälfte der Staatseinnahmen beisteuert. Venezuela ist der fünftgrößte Ölproduzent der Welt. Die Krise in dem Land hat die Ölpreise weltweit in die Höhe getrieben. (Reuters)

Aufwärtstrend bei Brent verläufig gestoppt

Februar-Brent an der IPE hat am Montagnachmittag seitwärts tendiert. Aussagen von OPEC-Mitgliedern, wonach in der kommenden Woche mit einer Ausweitung der Rohöl-Produktion zu rechnen sei, hatten das Aufwärtsmomentum bei den Brent-Notierungen zunächst zum Stillstand gebracht. Einige Marktteilnehmer bezweifeln jedoch, ob die Ausweitung ausreichen wird, Ängste bezüglich einer bevorstehenden Ölknappheit zu beschwichtigen. Der Korbpreis für sieben Rohölsorten der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) hat am Freitag den dreizehnten Tag in Folge über der Marke von 28 Dollar je Barrel notiert. Wie Opecna, die Nachrichtenagentur der OPEC, am Montag berichtete, belief sich der Korbpreis auf durchschnittlich 30,83 Dollar je Barrel nach 30,05 Dollar am Donnerstag. (vwd)

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Text: @cri
uf wiedrluagn jack

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Dax dürfte verhalten eröffnen

 
#2


07. Januar 2003 Während die Börsen das anstehende Wirtschaftsstimulationsprogramm der Bush-Administration vor allem auf Grund der wegfallenden Doppelbesteuerung von Dividenden feiern, stößt es am Devisen- und am Rentenmarkt eher auf Skepsis. Dort wird bezweifelt, dass keynesianische Maßnahmen solcher Art nachhaltig wirken. Sorgen bereitet vor allem das steigende Budgetdefizit und die Tatsache, dass ein großer Teil der kolportierten Förderungen zeitlich verzögert wirken wird. Dieser Teil sei damit nicht wirtschaftlich, sondern lediglich politisch motiviert. Damit entsteht eine gewisse Skepsis an der Nachhaltigkeit der Kursgewinne.

Rentenmarkt dürfte sich relativ resistent zeigen

Der Bund-Future zeigte sich am Montag relativ unbeeindruckt von den Kursgewinnen an den Börsen. Das ist seltsam, wenn man gleichzeitig die geringe Bewegung an den Devisenmärkten berücksichtigt. Denn das deutet darauf hin, dass zumindest diese beiden Märkte das angekündigte Wirtschaftsstimulationspaket der Bush-Administration nicht so positiv sehen wie die Börsen. Dieses Misstrauen könnte sich für die europäischen Rentenmärkte als Kursstütze erweisen.

Euro in Asien etwas leichter

Leichter zeigt sich der Euro am Dienstag im asiatischen Handel. Um 6.40 Uhr MEZ kostet ein Euro 1,0438 Dollar nach 1,0468 Dollar am Montagabend in New York. Zum Yen notiert die US-Währung mit 119,55 Yen nach 119,17 Yen in New York. Damit zeigt sich der Devisenmarkt relativ unbeeindruckt von den deutlichen Kursgewinnen an den Börsen und stellt diese teilweise in Frage. Denn steigende Kurse an den Börsen wurden zumindest in der Vergangenheit begleitet von Stärkezeichen des Dollars.

Börse Tokio schließt schwächer

Der Aktienmarkt in Tokio hat am Dienstag mit Kursverlusten geschlossen. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index fiel um 0,65 Prozent auf 8.656,50 Punkte, der breiter gefasste Topix-Index sank um 0,71 Prozent auf 853,93 Zähler. In Tokio hatten Technologiewerte zunächst von kräftigen Kursaufschlägen an der Wall Street vom Vortag profitiert. Die Aktien von stark exportorientierten Firmen standen dagegen unter Druck. Händler verwiesen darauf, dass ein Krieg im Irak den Dollar weiter belasten und damit den Yen stärken werde. Dies könne dann die Wettbewerbsfähigkeit japanischer Produkte auf dem Weltmarkt schwächen und den Umsatz der Unternehmen drücken. Die Anleger verhielten sich nach Angaben von Analysten zu Beginn des Jahres insgesamt noch sehr zögerlich. „Es gibt einfach nicht viele Investoren, die bereit sind zu kaufen, bevor sich der Nikkei nicht der 8800-Punkte-Marke nähert", sagte Atsushi Tjima von Mitsubishi Securities.

Aktien Hongkong mittags knapp behauptet

Knapp behauptet zeigt sich der Aktienmarkt in Hongkong am Dienstagmittag. Der Hang-Seng-Index (HSI) fällt bis zum Ende der ersten Sitzungshälfte um 0,2 Prozent oder 21 Punkte auf 9.645. Die Blue Chips tendieren uneinheitlich. Größter prozentualer Verlierer sind mit 3,5 Prozent auf 13,83 Hong Kong Dollar Esprit. Grund seien Gewinnmitnahmen, heißt es im Handel. Die Gewinne an Wall Street führt ein Analyst auf die Erwartung zurück, das die US-Dividendensteuer herabgesetzt wird; davon dürften die lokalen Aktien aber kaum profitieren. Die Anleger warten zudem auf die Rede von US-Präsident Bush und seinen Plan zur Belebung der Wirtschaft. Der Analyst bleibt vorsichtig und sieht den HSI für den weiteren Handelsverlauf in einer engen Spanne.

Neuigkeiten und Kursbewegungen nach US-Börsenschluss

EMC haben am Montag im nachbörslichen Handel deutlich zugelegt. Auf Island.com gewannen die Titel elf Prozent auf 7,66 Dollar, ehe sie vom Handel ausgesetzt wurden. Die reguläre Sitzung hatten EMC mit einem Plus von acht Prozent bei 6,80 Dollar beendet. Das Unternehmen hatte vorläufige Zahlen für das vierte Quartal veröffentlicht und dabei mitgeteilt, die Ausgaben seiner Kunden seien höher als erwartet. EMC rechnet nun im vierten Quartal mit einem operativen Gewinn je Aktie von 0,01 bis 0,02 Dollar. Unter Berücksichtigung von Sonderaufwendungen von 160 Millionen Dollar für den Abbau von Arbeitsplätzen ergebe sich ein Verlust je Aktie von 0,02 bis 0,04 Dollar.

Auch Mercury Interactive übertraf mit ihren neuen Prognosen die Erwartungen des Marktes. Die Titel legten auf Nasdaq.com nachbörslich bis um 0.27 Uhr MEZ um 6,5 Prozent auf 35,24 Dollar zu. Im regulären Geschäft hatten sie einen Gewinn von 5,3 Prozent verbucht. Guitar Center, die ebenfalls ihre Schätzungen angehoben hatte, verteuerten sich nach Börsenschluss bis 0.27 Uhr MEZ um weitere 11,8 Prozent auf 18,86 Dollar, nachdem sie in der regulären Sitzung bereits um 4,6 Prozent auf 16,86 Dollar vorgerückt waren.

Höhere Gewinnerwartungen beflügelten auch WebMethods. Die Papiere stiegen nachbörslich auf Nasdaq.com bis um 0.00 Uhr MEZ um 6,6 Prozent auf 9,08 Dollar nach einem Kursgewinn von fünf Prozent im regulären Handel. Auf der Verliererseite fanden sich Extreme Networks. Nachdem das Unternehmen nach Börsenschluss für das zweite Quartal des Geschäftsjahres einen unerwartet hohen Verlust ausgewiesen hatte, fielen die Titel bis um 0.27 Uhr MEZ auf Nasdaq.com um 6,5 Prozent auf 3,25 Dollar. Aus der regulären Sitzung waren Extreme Networks noch mit einem Plus von 12,3 Prozent gegangen.

Insgesamt zeigten sich die Aktien am Freitag nachbörslich freundlich. Der Nasdaq 100 After-Hours Indicator legte 3,06 auf 1.064,54 Zähler zu.

Wall Street schließt sehr fest - Hoffnung auf Konjunkturprogramm

Sehr fest haben die Aktienkurse am Montag an Wall Street den Handel geschlossen. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte gewann 2,0 Prozent oder 172 Zähler auf 8.774. Der S&P-500-Index stieg um 2,3 Prozent oder 20 Punkte auf 929. Der Nasdaq-Composite-Index rückte um 2,5 Prozent oder 34 Stellen auf 1.421 vor.

Die Daten zum ISM-Index für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe im Dezember hätten den Markt beflügelt. Zwar habe der Index mit einem Stand von 54,7 die Erwartungen von 55,5 verfehlt, doch sei dies nicht schlimm, sagten Marktbeobachter. Ein Stand von über 50 Punkten deute nämlich noch immer ein Wachstum an. Zudem will die US-Regierung am Dienstag ihr Konjunkturprogramm mit umfangreichen Steuersenkungen vorstellen. Wie aus Regierungskreisen verlautete, soll das Programm ein Volumen von 600 Milliarden Dollar über die kommenden zehn Jahre haben.

Ferner wird erwartet, dass die Dividendensteuer abgeschafft wird. Dies habe vor allem die Titel jener Unternehmen vorangebracht, die für großzügige Dividenden bekannt sind. Zudem hofften die Anleger, dass auch Unternehmen, die bislang keine Dividende zahlen, dies künftig tun würden, so Händler. J.P. Morgan Chase legten 7,9 Prozent auf 27,98 Dollar zu und Duke Energy um 4,5 Prozent auf 21,05 Dollar. Der Aktienkurs von Philip Morris fiel jedoch um 0,9 Prozent auf 39,51. Die Analysten von Salomon Smith Barney hatten die Vermutung geäußert, dass Philip Morris im Zuge einer aggressiveren Strategie die Zigarettenpreise senken könnte.

Unter den einzelnen Sektoren standen die Telekomwerte im Blickpunkt. Die US-Regulierungsbehörde plant offenbar die Änderung einiger Vorschriften. Davon würden lokale Anbieter, die so genannten Baby Bells, profitieren, während Anbietern von Ferngesprächen wie zum Beispiel AT&T Nachteile entstünden. AT&T fielen um 0,7 Prozent auf 27,48 Dollar. Unter den Baby Bells sprangen SBC Communications um 8,0 Prozent auf 31,19 Dollar. Verizon und BellSouth rückten um 9,0 Prozent auf 44,07 Dollar und um 7,9 Prozent auf 29,25 Dollar vor.

Positive Analystenkommentare verhalfen Hewlett-Packard zu einem Anstieg um 5,8 Prozent auf 19,65 Dollar. SG Cowen hatten die Titel auf “Strong Buy“ von “Outperform“ hochgestuft. General Motors (GM) verteuerten sich um 2,5 Prozent auf 39,49 Dollar, obwohl die Analysten von Prudential Securities das Kursziel für GM und die Prognosen für 2003 gesenkt hatten.

US-Anleihen schließen leichter

Mit leichteren Kursen haben sich die US-Anleihen am Montag im späten Handel gezeigt. Zehnjährige Titel mit einem Kupon von vier Prozent verloren 9/32 auf 99-16/32 und rentierten mit 4,060 Prozent, nach 4,019 Prozent am Freitag. Der Longbond mit einer Zinsausstattung von 5,375 Prozent büßte 16/32 auf 105-29/32 ein. Die Rendite stieg von 4,954 auf 4,982 Prozent. Der Verkaufsdruck am Anleihemarkt hing nach Ansicht von Beobachtern vor allem mit dem Konjunkturprogramm der US-Regierung zusammen.

Quellen: FAZ.NET, vwd, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Reuters.
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Text: @cri



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