Europäische Börsen im Überblick******

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Europäische Börsen im Überblick****** sir charles

Europäische Börsen im Überblick******

 
#1
   Die wichtigsten europäischen Aktien haben am Dienstag bis gegen Mittag überwiegend moderat im Plus tendiert. Der DJ-Stoxx50-Index stieg 0,24 Prozent auf rund 3706,53 Zähler.
  Die Gewinnerliste wurde hauptsächlich von Versicherungs- und Erdöltitel angeführt. Die Märkte verhielten sich angesichts der anstehenden Zinsentscheidung der US-Notenbank am Dienstagabend vorsichtig. Die Anleger würden auf positive Kommentare der Fed bezüglich der weiteren Wirtschaftsentwicklung hoffen. Verschiedene Erdöltitel wie TotalFina und BP profitierten laut Händlern von den ansteigenden Erdölpreisen. Bei den Versicherungstiteln waren unter anderem die französischen Axa und die niederländischen Aegon gesucht.
  Auf den Märkten lasteten dagegen die Aktien von Telekomaustrüstern wie Alcatel mit minus 3,5 Prozent oder Nokia, die 2,5 Prozent nachgaben. Deutsche Telekom büssten ebenfalls 2,5 Prozent ein. Händler verwiesen auf die geplante Dividendenkürzung sowie das Verschieben des Börsengang ihrer Tochter T-Mobile.
 
   LONDON - Die Londoner Aktienbörse tendierte im Verlauf freundlich. Der FTSE-100-Index erhöhte sich 0,51 Prozent auf 5326,7 Zähler. Gesucht waren die Titel des Bauzulieferers Wolseley, die nach der Veröffentlichung eines über den Erwartungen liegenden Gewinnanstiegs 3,8 Prozent kletterten. Erdöltitel wie BP und Shell verliehen dem Index mit plus 1,3 beziehungsweise 0,6 Prozent ebenfalls Unterstützung. Händler begründeten die Kursanstiege mit den ansteigenden Rohölpreisen. Schwächer tendierten verschiedene Telekomtitel wie Vodafone oder mm02 .
 

  PARIS - Die Pariser Börse lag leicht im Plus. Der CAC-40-Index stieg 0,18 Prozent auf 4634,13 Zähler. Renault gewannen 1,6 Prozent, was Marktteilnehmer mit Kursanstiegen der ihr zu 44-Prozent gehörenden Nissan begründeten. Gesucht waren nach über den Erwartungen liegenden Geschäftszahlen auch Credit Agricole mit plus 2,1 Prozent. Dagegen verloren EADS 4,8 Prozent.
 
  ZÜRICH - Die Schweizer Aktien schlugen nach einer festeren Eröffnung einen Konsolidierungskurs ein. Der SMI-Index notierte um 0,07 Prozent höher bei 6627,1 Punkten. Am Morgen war der SMI noch bis auf ein neues Jahreshoch von 6654,2 Zähler gestiegen. In allen Sektoren sei es im Verlauf zu Gewinnmitnahmen und abbröckelnden Kursen gekommen. Bei einzelnen Werten, die in jüngster Zeit Boden verloren hätten, sei es zu einer technischen Erholung gekommen. Dazu zählten Händler ABB, Kudelski oder Zurich.
 
  AMSTERDAM - An der Amsterdamer legte der AEX-Index 0,55 Prozent auf 525,35 Punkte zu. Auf der Gewinnerseite waren Finanzwerte wie ING mit plus 1,2 Prozent und Aegon mit plus zwei Prozent. Hingegen gab die Aktie des Verlegers Wolters Kluwer nach enttäuschenden Jahreszahlen fünf Prozent nach.
 
  MADRID - Die spanische Börse lag leicht im Plus. Die Volumen blieben angesichts des Feiertages in Spanien aber gering. Der Ibex-35 Index stieg 0,21 Prozent auf 8412,7 Zähler. Der Erdölwert Repsol stieg 0,6 Prozent. Händler verwiesen auf Pläne der argentinischen Regierung, die Steuern auf Erdölexporte zu kürzen. Fester tendierten auch Telefonica und der Internetwert Terra Lycos.
 
  MAILAND - Der Mib30-Index der Mailänder Börse zog 0,77 Prozent auf 33.081 Zähler an. In der Gunst der Anleger standen Finanztitel wie Fideuram, die 2,8 Prozent vorrückten. Aber auch die Medienwerte Mediaset, Seat Pagine Gialle und Caltagirone Editore verbuchten Kursgewinne.
 
  STOCKHOLM - Die skandinavischen Aktien tendierten schwächer. Der Stoxx Nordic Index rutschte 0,9 Prozent auf 369,58 Punkte ab. Die Schwergewichte Ericsson und Nokia lasteten auf dem Index. Gewinner waren die Aktien von Haushaltsgeräteproduzent Electrolux und Stahlerzeuger SSAB.
 
  WIEN - Bei äusserst dünnen Umsätzen tendierte die Wiener Börse gegen den europäischen Trend leichter. Der ATX-Index verlor 0,1 Prozent auf 1236,75 Zähler.
 
  BRÜSSEL - An der Brüsseler Börse stieg der Bel-20-Index 0,82 Prozent auf 2734,77 Zähler. Ausserhalb des Index stachen die Gewinne der RTL von drei Prozent hervor, nachdem sich die Bertelsmann-Gruppe gegen ein Kaufangebot für die restlichen Anteile an RTL ausgesprochen hatte. Gesucht waren erneut Interbrew , die 1,9 Prozent zulegten.
   


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