Wall Street wartet auf die Fed-Entscheidung

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Wall Street wartet auf die Fed-Entscheidung Connie Lingus

Wall Street wartet auf die Fed-Entscheidung

 
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Wall Street wartet auf die Fed-Entscheidung  

Außerdem wird heute die Frage gelöst, ob es zur Fusion zwischen HP und Compaq kommt  

Mit Spannung blicken die USA heute auf die Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank, die heute gegen 20.15 Uhr MEZ ihre jüngste Zinsentscheidung bekannt geben wird. Experten gehen allerdings davon aus, dass der Zeitpunkt für eine Zinserhöhung noch zu früh ist und erst in einigen Monaten wieder mit einem Anzug der Zinsschraube gerechnet werden kann.

Das US-Handelsministerium teilt vorbörslich mit, dass das US-Außenhandelsdefizit im Januar 2002 von revidiert 24,71 Mrd. Dollar im Vormonat auf 28,52 Mrd. Dollar angestiegen ist. Analystenschätzungen gingen nur von einem Anstieg auf 27,27 Mrd. Dollar aus. Während sich der Export nur unwesentlich auf 77,97 Mrd. Dollar absenkt, legen die Importe kräftig von 102,76 Mrd. Dollar auf 106,49 Mrd. Dollar zu.

Gut eine halbe Stunde vor Handelsbeginn legen die wesentlichen Futures leicht zu. Die Terminkontrakte auf den S&P-Index notieren bei einem Plus von 0,4 Prozent, der Nasdaq-Future präsentiert sich gut 0,6 Prozent Punkte stärker.

Unternehmen des Tages

Die US-Tochtergesellschaft USFilter des französischen Vivendi-Konzerns wird in den kommenden 20 Jahren die Trinkwasseraufbereitung für die US-Metropole Indianapolis übernehmen. Das Volumen für den Auftrag, der neben der Wartung und der Unterhaltung des Systems auch den Umbau der vorhandenen Infrastruktur mit einschließt, hat ein Gesamtvolumen von 1,5 Mrd. Dollar.

Die Computerkonzerne Hewlett-Packard und Compaq stehen erneut im Blickpunkt. Heute wird vermutlich bereits das Ergebnis der Abstimmung über die Fusion der beiden Konzerne bekannt gegeben. Der Ausgang gilt in Expertenkreisen als eng und nicht vorhersehbar, da es nach den ausgeglichenen Ankündigungen der großen Anteilseigner über ihr Stimmverhalten buchstäblich auf jede Aktie ankommt.


General Motors bekräftigt am Vorabend erneut seine Prognose für das erste Quartal von 1,2 Dollar je Aktie. Gleichzeitig verweist der weltgrößte Automobilkonzern erneut auf das angepeilte Jahresergebnis von 3,50 Dollar je Aktie, das unverändert gültig sei. Bislang gehen die Analysten von einem Gewinn je Aktie im Quartal von 1,06 Dollar aus.

Das Mobilfunkunternehmen Motorola beruft den ehemaligen Chef von Ingersoll-Rand, David Devonshire, zum neuen Finanzvorstand. Devonshire ersetzt den ehemaligen CFO Carl Koenemann, der nach 32 Jahren in Unternehmen vor einem halben Jahr seinen baldigen Rückzug aus dem Firmengeschehen angekündigt hat.







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