Verabschiede mich

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Verabschiede mich Pichel
Pichel:

Verabschiede mich

 
04.02.02 10:15
#1
von meinen Werten im Depot!
Jetzt nachdem die "New England Patriots" im Super Bowl gewonnen haben (und somit die Falschen) (Trefferquote von 80% das USA im Gesamtjahr nach unten geht) und auch der Monat Januar mit Minus abgeschlossen hat (auch ein Indiz für fallende Kurse), werde ich nach und nach meine Aktien verkaufen und mir langlaufende Puts (Jan.03) oder Bear-Zertifikate ins Depot legen. Vielleicht auch ein paar "Rentenwerte"!!!
Nix für ungut, aber ich sehs auf Jahresfrist nicht mehr rosig.

Gruß Pichel

P.S. Bin aber weiterhin offen für kurze Zocks ;-)
Verabschiede mich Stox Dude
Stox Dude:

gut gebruellt

 
04.02.02 10:19
#2
aber das Gesamtjahr wuerde ich nicht zu bearish sehen.

US Boersen werden Ende des Jahres gegenueber Anfang diesen Jahres hoeher schliessen. Die kleinen Berg & Talfahrten kann man evtl. nutzen.
Verabschiede mich ReWolf
ReWolf:

hey pichel lass den ...... nicht hängen

 
04.02.02 10:20
#3
das klingt ja echt trübe........pichel, stand up....

ein wenig dauert es noch ...auf jahresfrist seh ich es schon noch rosig.

weiter runter geht es meiner meinung nach nicht mehr. es wird einfach aussortiert, die guten bleiben, die schlechten fallen durch.
Verabschiede mich 007Bond
007Bond:

Ich glaube auch nicht mehr daran,

 
04.02.02 10:26
#4
dass die Aktien sich dieses Jahr noch erholen werden. Für so manches Unternehmen wird dieses Jahr die Stunde der Wahrheit läuten.

Beunruhigende Zahl der Neu-Insolvenzen
Pleitegeier schwebt über dem deutschen Mittelstand

Dem deutschen Mittelstand droht nach Einschätzung von Experten eine Pleitewelle. Angesichts der schwachen Konjunktur und strengerem Risikomanagement verwehren die Banken zahlreichen Betrieben zunehmend Kredite, streichen Kreditlinien oder erhöhen die Risikoprämien, wie die "Welt am Sonntag" berichtete. Gerade Unternehmen mit niedrigen Umsätzen, die über wenig Eigenkapital verfügten, drohe das Aus.

Das hört sich nicht gut an ....
Verabschiede mich ulrich14
ulrich14:

Hallo Pichel,

 
04.02.02 10:28
#5
erstmal grüße von Heidelberg nach Frankfurt..da ich dich bislang leider nicht persönlich kenne..sondern nur aus Mios erzählungen..
sehe die märkte auch zunehmend Skeptischer...habe aber zweifel, daß man mit puts so richtig gut geld wird verdienen können..
Superbowl und januar-effekt sind gute stat. indikatoren...und sie sind eindeutig negativ..
Ich glaube, daß man dieses Jahr durch zwei Strategien am besten verdient:
1. Bear-Market-Rallyes spielen
2. Stock-Selection..gerade auch am Neuen markt wird es in Einzelwerten Superrallies geben, während der Nemax-Index abbricht..
Für diese woche bin ich sehr negativ..erwarte vor allem im Nemax-50 einen Ausbruch nach unten unter die 1120 Marke...und dann gibt es neue Dynamik...
sollte es so kommen würde ich aber ab nächste woche auf die erste Bear-Market-Rallye setzen....eine Olympiade-Rallye sozusagen...
Wünsche dir den gleichen blauen Himmel, den ich gerade in heidelberg geniesse..
Verabschiede mich derGURU
derGURU:

Gut, dass Du den SuperBowl-Indikator

 
04.02.02 10:35
#6
erwähnst, den hatte ich fast aus meinem Gedächtnis gestrichen.
So ultrabärisch bin ich zwar nicht, denn es gibt schliesslich erste Konjunkturhoffnungen, aber:

1. die Bewertung (insbesondere USA) ist sehr hoch
2. neue Belastungsfaktoren (Bilanzierungsdiskussion)
3. bislang kaum erlebte Pleitewelle
4. FED hat ihr Pulver verschossen
5. hohe Haushaltsverschuldung in USA
6. technisch: meist noch keine Umkehrformationen ausgebildet

In Europa treffen 1-5 nicht unbedingt zu, dafür hinkt aber die Konjunktur (insbesondere D) hinterher. Zudem hemmt der schwache Euro ausländische Investoren.

Deshalb denke ich auch, dass nochmal ein stärkerer Rückschlag kommen könnte.
Verabschiede mich Brrrrrrrrrr
Brrrrrrrrrr:

Leute,warum so pessimistisch???

 
04.02.02 10:39
#7
Und das am Montagmorgen!!!

Hier ein Lächeln zur Aufmunterung:

Verabschiede mich 564323members.tripod.de/Brrrrrrrrrr/photos/images/pic8.jpg" style="max-width:560px" >



Verabschiede mich Pichel
Pichel:

@all

 
04.02.02 10:45
#8
Klar werde ich kurze Zocks machen (man kann halt nicht ohne). Auch werde ich Stockpicking betreiben (z.B. Funkwerk - Neuer Aufstiegskanidat für Nemax 50 Stichtag 13.2.), aber das ewige hin und her (macht Taschen leer) werde ich nicht mehr dieses Jahr so betreiben (letztes Jahr im meinem Tradingdepot von    -40% (Mitte d. Jahres) auf -20% Schlußstand(Dank an Ariva) und in meinem LangfristDepot +10% ;-)

Gruß Pichel
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Verabschiede mich Pichel

.......so lasse es einen doch ruhiger schlafen.

 
#9
Mittwoch/Donnerstag haben im ersten Schritt die Eindeckungskäufe von Leerverkäufern die Kurse höher getrieben, im zweiten sind Momentum-Trader aufgesprungen, Trader also, die eine kurze Rallye zu ihren Gunsten nutzen wollen, berichten die Analysten von „iWatch“.

Der dritte Schritt, der für eine nachhaltige Trendwende notwendig sei, sei dass nun langfristig orientierte Investoren das aktuelle Kursniveau für attraktiv genug halten, um größere Aktienpakete zu erwerben. Wenn die langfristig orientierten Investoren ausbleiben würden, so verlaufe eine Rallye, wie man sie die letzten zwei Tage gesehen habe, im Sande. Ein Faktor, der noch Sorge bereite, sei der Philadelphia Bank Index (BKX, 846,54). Im Zuge der Enron-Pleite hätten viele Banken schwer Federn lassen müssen. Auch die Argentinienkrise habe dort ihre Spuren hinterlassen.

Die Banken seien normalerweise unter den ersten, die am Ende einer Konjunkturschwäche wieder an Fahrt gewinnen würden. Die Tatsache, dass derzeit große Pleiten zu verkraften seien, deute darauf hin, dass der vielbeschworene Aufschwung doch ein wenig zögerlicher Einzug erhalte, als von vielen gewünscht. Es sei daher immer wieder möglich, dass die Börse erneut vorrübergehende Rückschläge, wie zuletzt am Dienstag/Mittwoch, zu verkraften habe. Bei „iWatch“ würde man ein Übersteigen der Marke 890 des Philadelphia Bankenindex als bullisches Zeichen interpretieren.

Erneut wolle man auf das veränderte Marktverhalten hinweisen. Schon mehrfach habe man gezeigt, wie das Internet und die verbesserten Zugriffsmöglichkeiten von Investoren auf die Börse zu immer volatileren Märkten führe und weiter führen werde. Nokia sei ein gutes Beispiel dafür: Ein KGV 02e von 60 sei einfach zu hoch. Dennoch sei Nokia eine Aktie, die jeder technologieverliebte Anleger haben wolle - und mit Recht, denn Nokia sei ein Klasse Unternehmen. Aber Kurse in den oberen 20ern USD seien nicht gerechtfertigt. Da müsse der Anleger zu lange warten, bis dass sich das einmal für ihn auszahle. Daher werde der Kurs immer wieder einmal tiefer rutschen, solange die Umsätze nicht nachkommen.

Im laufenden Jahr heiße das, dass der Kurs häufig zwischen freudiger Erwartung und Angst vor Überbewertung schwanken werde. Kurse in den hohen 20ern würden von spekulativ eingestellten Tradern zum Verkaufen genutzt werden, Kurse unter 20 USD, würden als Untergrenze gesehen und daher zum Einsammeln von Aktien genutzt.

Wer von den Anlegern solche Schwankungen im laufenden Jahr ausnutzen könne, der werde am Ende des Jahres eine weitaus bessere Rendite in seinem Depot ausweisen können, als der Nasdaq oder Dow Jones Index. Nokia sei nur ein Beispiel, Intel, Dell, Cisco und viele andere Marktführer würden derzeit das gleiche Phänomen erleben. Man solle sich also nicht vor der Spekulationssteuer scheuen, sondern ruhig einmal Gewinne einstreichen und mit Geduld später wieder kaufen.

Nach Einschätzung der Analysten von „iWatch“ helfe es ungemein, wenn man einen Teil des Depots in festverzinsliche Wertpapiere anlege. Wenn auch die Rendite sehr gering sei, so lasse es einen doch ruhiger schlafen. Ausserdem falle mit einem kleinen Polster in sicheren Anlagen ein flexibleres Handeln am Aktienmarkt leichter.


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