Von Teun Draaisma, Morgan Stanley Dean Witter
30. Nov. 2001 Sind die Aktien zu weit und zu schnell gelaufen? Dies ist die Frage, die uns am häufigsten gestellt wird, und viele Leute glauben, dass dies der Fall sei. Wir denken das nicht.
Diese Erholung verläuft schneller als sonst - das ist richtig - und die Schnelligkeit, mit der sie voranschreitet, gibt in der Tat Anlass zu einigen Bedenken. Aber, wenn wir uns die Beispiele aus der Vergangenheit anschauen - von denen wir glauben, dass sie durchaus verlässlich und vergleichbar sind - dann wird diese Erholung noch weiter gehen. Im Folgenden belegen wir diese Einschätzung anhand von vier Beispielen.
Attraktive Bewertungen
Erstens, ähnliche anfängliche Erholungsphasen waren in der Vergangenheit weitaus umfangreicher. Viermal (1975, 1988, 1992 und 1998) erholten sich die Märkte über einen Zeitraum von fünf bis 18 Monaten relativ geradlinig zwischen 50 und 66 Prozent. Die derzeitige Erholung brachte 25 Prozent in gut zwei Monaten.
Zweitens sind die Aktien noch nicht überteuert. Das belegt erstens unser Bewertungsmodell, das die niedrigeren Anleiherenditen enthält. Nach diesem Modell liegen die europäischen Aktienmärkte um eine Standardabweichung von 1,2 unter ihrem fairen Wert nach einer Standardabweichung von 2,3 am 21. September. Wenn die Gewinne pro Aktie um 15 Prozent fallen, und die Märkte nun um zwölf Prozent anziehen würden, erreichten wir den fairen Wert. Und, wer kann sagen, dass die Märkte nicht über den theoretischen Wert hinausschießen?
Sinkende Gewinne stören nicht
30. Nov. 2001 Sind die Aktien zu weit und zu schnell gelaufen? Dies ist die Frage, die uns am häufigsten gestellt wird, und viele Leute glauben, dass dies der Fall sei. Wir denken das nicht.
Diese Erholung verläuft schneller als sonst - das ist richtig - und die Schnelligkeit, mit der sie voranschreitet, gibt in der Tat Anlass zu einigen Bedenken. Aber, wenn wir uns die Beispiele aus der Vergangenheit anschauen - von denen wir glauben, dass sie durchaus verlässlich und vergleichbar sind - dann wird diese Erholung noch weiter gehen. Im Folgenden belegen wir diese Einschätzung anhand von vier Beispielen.
Attraktive Bewertungen
Erstens, ähnliche anfängliche Erholungsphasen waren in der Vergangenheit weitaus umfangreicher. Viermal (1975, 1988, 1992 und 1998) erholten sich die Märkte über einen Zeitraum von fünf bis 18 Monaten relativ geradlinig zwischen 50 und 66 Prozent. Die derzeitige Erholung brachte 25 Prozent in gut zwei Monaten.
Zweitens sind die Aktien noch nicht überteuert. Das belegt erstens unser Bewertungsmodell, das die niedrigeren Anleiherenditen enthält. Nach diesem Modell liegen die europäischen Aktienmärkte um eine Standardabweichung von 1,2 unter ihrem fairen Wert nach einer Standardabweichung von 2,3 am 21. September. Wenn die Gewinne pro Aktie um 15 Prozent fallen, und die Märkte nun um zwölf Prozent anziehen würden, erreichten wir den fairen Wert. Und, wer kann sagen, dass die Märkte nicht über den theoretischen Wert hinausschießen?
Sinkende Gewinne stören nicht
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