So reichts nicht Herr Milbradt

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So reichts nicht Herr Milbradt ecki
ecki:

So reichts nicht Herr Milbradt

 
20.09.04 00:04
#1
Sachsen - Wahl zum 4.Landtag am 19. September 2004 - vorläufiges Ergebnis
ParteiDirektstimmenProzentListenstimmenProzentSitzeWahlkreise
Wahlberechtigte3 553 491
Wähler2 118 83059.6
Ungültige Stimmen66 2223.138 7511.8
Gültige Stimmen2 052 608100.02 080 079100.012460
CDU854 15541.6855 24841.15555
PDS502 67224.5490 49523.6314
SPD233 53211.4204 3909.8131
NPD100 7604.9191 0879.2120
FDP166 2928.1122 4105.970
GRÜNE124 6376.1106 8025.160
Tierschutz--34 0301.600
GRAUE--19 3590.900
PBC5 6790.313 8860.700
BüSo18 0340.911 2840.500
AUFBRUCH--11 1880.500
DSU16 7901.011 1250.500
DGG4 1280.28 7750.400
PLB6 7620.3--00
REP4 1790.2--00
FP Deutschlands2 7740.1--00
Freie Wähler1 4380.1--00
Offensive D8810.0--00
Einzelbewerber6 8950.3--00


CDU 55 + 7 FDP ist genau die Hälfte von 124....

Da muss wohl neu nachgedacht werden? Über eine große Koalition?


Grüße
ecki

So reichts nicht Herr Milbradt verdi
verdi:

Was heißt "So reichts nicht": CDU+NPD

 
20.09.04 00:15
#2
Das meiste kommt doch aus derselben Ecke.

Warum also Skrupel!!;-)Zusammen was zusammen gehört!
So reichts nicht Herr Milbradt verdi
verdi:

Sachsens braune Wahlkreise

 
20.09.04 00:43
#3
SACHSENS BRAUNE WAHLKREISE

Wo es dreimal so viele Nazis wie Sozialdemokraten gibt

Von diesem Schock werden sich die Sozialdemokraten in Sachsen nicht so leicht erholen. Ohne die Stimmen aus den Großstädten Dresden und Leipzig läge die SPD klar hinter der rechtsextremen NPD - selbst die Fünf-Prozent-Hürde würde zum Problem.

In der Summe ist das Ergebnis für die Sozialdemokraten eigentlich schon desaströs genug. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis liegt die SPD in Sachsen landesweit mit 9,8 nur noch hauchdünn vor der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands die auf 9,2 der Stimmen kam.

Ein Schock für alle Demokraten sind die Ergebnisse aber, wenn man die ländlichen Wahlkreise des östlichen Bundeslandes im Detail betrachtet. Zum Beispiel den Wahlkreis 17 "Annaberg". Hier machten mehr als doppelt so viele Bürger ihr Kreuz bei den Neonazis als bei der Partei des Bundeskanzlers: 14,0 Prozent kann die NPD hier verbuchen, gerade einmal 6,9 Prozent wählten die SPD. Die SED-Nachfolgepartei PDS brachte es hingegen auf satte 18,9 Prozent.

Aber es geht noch schlimmer: Im Wahlkreis 50 "Sächsische Schweiz 2" kamen die Sozialdemokraten auf jämmerliche 5,6 Prozent. 15,1 Prozent aller Stimmen verbuchten Rechtsextremisten in der idyllischen Landschaft an der deutsch-tschechischen Grenze - die Die PDS holte hier 20,2 Prozent.

Ihr Spitzenergebnis erzielte die NDP in der Gemeinde Reinhardtsdorf-Schöna mit 23,1 Prozent. Die SPD kam dort auf 5,6 Prozent.

Selbst die Landeshauptstadt hat diesmal Wahl braune Flecken bekommen. Etwa der Wahlkreis "Dresden 4". Hier kam die NPD auf 8,5 Prozent, die SPD auf magere 7,7 Prozent.

Doch die Zahlen aus den Wahlkreisen sind nicht nur für die Sozialdemokraten beängstigend: Zusammengerechnet holten die radikalen Parteien am rechten und linken Rand in manchen Regionen Sachsens mehr Stimmen als die regierende CDU von Ministerpräsident Milbradt. Im Wahlkreis 55 "Hoyerswerda" zum Beispiel. Hier kam die CDU auf 34 Prozent, die PDS auf 32,2 und die NPD auf 9,2. Oder der Wahlkreis 56 die "Niederschlesische Oberlausitz 1", wo PDS mit 28,2 und NPD mit 10,1 Prozent zusammengerechnet die CDU mit 38,1 Prozent übertreffen.

Bereits bei den Kommunalwahlen im Frühjahr hatten die Rechtsextremisten stark zugelegt und konnten dort vor allem in der Sächsischen Schweiz Erfolge verbuchen. Ein rechtes Bündnis war auch in Dresden in den Stadtrat gekommen. In Reinhardtsdorf-Schöna kam die NPD bei der Kommunalwahl sogar 25,2 Prozent. Bei der Landtagswahl vor fünf Jahren hatte die NPD 1,4 Prozent der Stimmen erhalten.  
So reichts nicht Herr Milbradt Agenda2006

"Neonazis" pah....

 
#4
Die NPD hat die Mitte des Volkes längst erreicht.


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