Am 14.08.2001 verkündete Phenomedia (WKN 541
490) in einer aufgeblähten ad-hoc Meldung eine
„einzigartige Kooperation“ mit der österreichischen
Spieleschmiede JoWooD. Dieser Vertrag beinhaltete
ein Volumen von rund 8 Millionen Euro und die
Lieferung von 9 Spieletitel seitens der Bochumer. Der
mittlerweile gefeuerte Ex-CEO Markus Scheer
bejubelte diesen Deal: „Wir sehen uns mit diesem
Abschluss in unseren Planungen bestätigt, die sich im
bisherigen positiven Jahresverlauf widerspiegeln." Wir
vermuten, dass die bösen Buben Scheer und sein
Bilanzkosmetiker Björn Denhard unter anderem mit
diesem Deal die Forderungen aufgeblasen haben. Die
Krux: Der Deal über 8 Millionen Euro hat in den Zahlen
für den Neun-Monatsbericht und in der 2001er Bilanz
rein gar nichts zu suchen. Kein Wunder, dass diese
Forderungen nicht nachweisbar sind und die
Wirtschaftsprüfer das Testat verweigerten, da überhaupt
keine Verbindlichkeit in 2001 seitens JoWooD besteht.
Umsätze aus oben genannten Vertrag können erst bei
Auslieferung der Spiele bilanziert werden. Nach
unseren Recherchen hat Phenomedia erst eines von neun
Spielen an JoWooD ausgeliefert. Die Schuld der
Österreicher von etwa 1 Million Euro wurde umgehend
in Q1 beglichen. Die restlichen 7 Millionen Euro sind
erst fällig, wenn Phenomedia die weiteren Spiele liefert.
Sollten die Gauner Scheer und Denhard diesen
Vertrag in die Bilanz 2001 mit einbezogen haben, liegt
ein klarer Fall von Betrug vor.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Bochum
gegenüber TradeCentre wird bereits gegen die beiden
Vorstände ermittelt. Ein Haftbefehl ist aber noch nicht
erlassen worden. Innerlich sollen sich die beiden
potentiellen Knackis schon damit abgefunden haben,
dass in Kürze die Handschellen klicken, erfahren wir aus
nahestehenden Kreise. Damit würden sich Scheer und
Denhard in bester Gesellschaft mit den Knastbrüdern
Bodo Schnabel, Thomas Wenzke und Jörg Brintrup
befinden.
Am heutigen Montag will die Skandalnudel der
Öffentlichkeit mitteilen, wie es um den Laden steht,
erfahren wir auf Nachfrage bei COO Jürgen Goeldner.
„Das operative Geschäft läuft weiter“. Der jetzige
Vorstand werkelt an der Bestandsaufnahme und muss
den Karren aus dem Dreck fahren. Mehr lies sich
Goeldner nicht entlocken.
Die Betrüger Scheer und Denhard haben Investoren,
Analysten und Medien seit langem nach Strich und
Faden betrogen. Aber auch der Aufsichtsrat hat komplett
versagt. Wo war hier die Kontrolle? Der Vorsitzende
Jörg Penner macht seinem Namen alle Ehre und hat die
Machenschaften schlicht „verpennt“.
www.tradecentre.de
490) in einer aufgeblähten ad-hoc Meldung eine
„einzigartige Kooperation“ mit der österreichischen
Spieleschmiede JoWooD. Dieser Vertrag beinhaltete
ein Volumen von rund 8 Millionen Euro und die
Lieferung von 9 Spieletitel seitens der Bochumer. Der
mittlerweile gefeuerte Ex-CEO Markus Scheer
bejubelte diesen Deal: „Wir sehen uns mit diesem
Abschluss in unseren Planungen bestätigt, die sich im
bisherigen positiven Jahresverlauf widerspiegeln." Wir
vermuten, dass die bösen Buben Scheer und sein
Bilanzkosmetiker Björn Denhard unter anderem mit
diesem Deal die Forderungen aufgeblasen haben. Die
Krux: Der Deal über 8 Millionen Euro hat in den Zahlen
für den Neun-Monatsbericht und in der 2001er Bilanz
rein gar nichts zu suchen. Kein Wunder, dass diese
Forderungen nicht nachweisbar sind und die
Wirtschaftsprüfer das Testat verweigerten, da überhaupt
keine Verbindlichkeit in 2001 seitens JoWooD besteht.
Umsätze aus oben genannten Vertrag können erst bei
Auslieferung der Spiele bilanziert werden. Nach
unseren Recherchen hat Phenomedia erst eines von neun
Spielen an JoWooD ausgeliefert. Die Schuld der
Österreicher von etwa 1 Million Euro wurde umgehend
in Q1 beglichen. Die restlichen 7 Millionen Euro sind
erst fällig, wenn Phenomedia die weiteren Spiele liefert.
Sollten die Gauner Scheer und Denhard diesen
Vertrag in die Bilanz 2001 mit einbezogen haben, liegt
ein klarer Fall von Betrug vor.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Bochum
gegenüber TradeCentre wird bereits gegen die beiden
Vorstände ermittelt. Ein Haftbefehl ist aber noch nicht
erlassen worden. Innerlich sollen sich die beiden
potentiellen Knackis schon damit abgefunden haben,
dass in Kürze die Handschellen klicken, erfahren wir aus
nahestehenden Kreise. Damit würden sich Scheer und
Denhard in bester Gesellschaft mit den Knastbrüdern
Bodo Schnabel, Thomas Wenzke und Jörg Brintrup
befinden.
Am heutigen Montag will die Skandalnudel der
Öffentlichkeit mitteilen, wie es um den Laden steht,
erfahren wir auf Nachfrage bei COO Jürgen Goeldner.
„Das operative Geschäft läuft weiter“. Der jetzige
Vorstand werkelt an der Bestandsaufnahme und muss
den Karren aus dem Dreck fahren. Mehr lies sich
Goeldner nicht entlocken.
Die Betrüger Scheer und Denhard haben Investoren,
Analysten und Medien seit langem nach Strich und
Faden betrogen. Aber auch der Aufsichtsrat hat komplett
versagt. Wo war hier die Kontrolle? Der Vorsitzende
Jörg Penner macht seinem Namen alle Ehre und hat die
Machenschaften schlicht „verpennt“.
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