Nato erwägt Verteidigungsfall
Für die Nato ist der Terrorangriff gegen die
USA eine Kriegserklärung. Jetzt beraten die
Bündnisstaaten, ob der kollektive
Verteidigungsfall gegeben ist.
Artikel fünf des
Nato-Gründungsvertrages
sieht vor, dass ein
bewaffneter Angriff auf einen
der Nato-Partner als Angriff
auf alle 19 Vertragsparteien
betrachtet wird und
gemeinsame Maßnahmen zur
Verteidigung ergriffen werden
können. Dies beinhaltet auch
den Einsatz des Militärs. Nach
Angaben von Nato-Sprecher Yves Brodeur wurde
darüber am Mittwochnachmittag im Nordatlantikrat
in Brüssel diskutiert. Das Bündnis müsse sich dazu
eine Meinung bilden, sagte Brodeur. Dabei gelte es
schnell, aber auch vorsichtig vorzugehen.
Bisher gebe es "keinerlei Entscheidung", betonte
Brodeur nach einer Sondersitzung des Nato-Rats.
Über die Anwendung des Artikels werde
"nachdedacht". Nach Angaben aus Nato-Kreisen ist
dies das erste Mal, dass ein solcher Schritt
innerhalb der Allianz in Erwägung gezogen wird.
Im Nato-Rat sind die Botschafter der
Mitgliedsländer der Allianz vertreten. Das Gremium
kommt am Abend um 19.30 Uhr zu einer weiteren
Dringlichkeitssitzung zusammen.
Bush: "Monumentaler Kampf zwischen Gut
und Böse"
Nach dem tiefen Schock über die unfassbaren
Terroranschläge wollen die USA ihren neuen "Feind
im Schatten" geduldig, aber mit allen verfügbaren
Mitteln verfolgen. US-Präsident George W. Bush
bezeichnete am Mittwoch in einer Rede an die
Nation die Anschläge als "kriegerischen Akt".
Er kündigte einen "monumentalen Kampf zwischen
Gut und Böse" an, in dem das Gute siegen werde,
und drohte: "Wir werden keinen Unterschied
machen zwischen denen, die diese Attacken
ausgeführt haben, und denen, die ihnen Schutz
bieten."
Staatsmänner in aller Welt sicherten den USA ihre
Unterstützung beim Kampf gegen den
internationalen Terrorismus zu.
Für die Nato ist der Terrorangriff gegen die
USA eine Kriegserklärung. Jetzt beraten die
Bündnisstaaten, ob der kollektive
Verteidigungsfall gegeben ist.
Artikel fünf des
Nato-Gründungsvertrages
sieht vor, dass ein
bewaffneter Angriff auf einen
der Nato-Partner als Angriff
auf alle 19 Vertragsparteien
betrachtet wird und
gemeinsame Maßnahmen zur
Verteidigung ergriffen werden
können. Dies beinhaltet auch
den Einsatz des Militärs. Nach
Angaben von Nato-Sprecher Yves Brodeur wurde
darüber am Mittwochnachmittag im Nordatlantikrat
in Brüssel diskutiert. Das Bündnis müsse sich dazu
eine Meinung bilden, sagte Brodeur. Dabei gelte es
schnell, aber auch vorsichtig vorzugehen.
Bisher gebe es "keinerlei Entscheidung", betonte
Brodeur nach einer Sondersitzung des Nato-Rats.
Über die Anwendung des Artikels werde
"nachdedacht". Nach Angaben aus Nato-Kreisen ist
dies das erste Mal, dass ein solcher Schritt
innerhalb der Allianz in Erwägung gezogen wird.
Im Nato-Rat sind die Botschafter der
Mitgliedsländer der Allianz vertreten. Das Gremium
kommt am Abend um 19.30 Uhr zu einer weiteren
Dringlichkeitssitzung zusammen.
Bush: "Monumentaler Kampf zwischen Gut
und Böse"
Nach dem tiefen Schock über die unfassbaren
Terroranschläge wollen die USA ihren neuen "Feind
im Schatten" geduldig, aber mit allen verfügbaren
Mitteln verfolgen. US-Präsident George W. Bush
bezeichnete am Mittwoch in einer Rede an die
Nation die Anschläge als "kriegerischen Akt".
Er kündigte einen "monumentalen Kampf zwischen
Gut und Böse" an, in dem das Gute siegen werde,
und drohte: "Wir werden keinen Unterschied
machen zwischen denen, die diese Attacken
ausgeführt haben, und denen, die ihnen Schutz
bieten."
Staatsmänner in aller Welt sicherten den USA ihre
Unterstützung beim Kampf gegen den
internationalen Terrorismus zu.