Merrill Lynch versus Merrill Lynch

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Merrill Lynch versus Merrill Lynch Chinchin

Merrill Lynch versus Merrill Lynch

 
#1
Das ist kein Schreibfehler im Titel dieser Meldung. Die US Investmentbank Merrill Lynch hat wieder mal für jedermann eine Einschätzung parat. Fallen die Kurse werden von dem bearish eingestellten Chefstrategen Richard Bernstein bearishe Kommentare lanciert. Steigen die Kurse werden seitens einer Reihe bullish eingestellter Portfoliomanager bullishe Einschätzungen über die Presse mitgeteilt. Innerhalb einer Woche liegen nun die folgenden Meldungen vor. Sie dürfen sich als Anleger entscheiden.

Merrill Lynch ist bullisch

Die Experten vom Investmenthaus Merrill Lynch gehen nach wie vor davon aus, dass sich die US-Wirtschaft und die Unternehmensgewinne positiv entwickeln werden. Im Vergleich zu Renten seien Aktien derzeit um 25 Prozent unterbewertet, so Bob Doll, Chef Stratege bei Merrill Lynch. Dass sich der Aufschwung verlangsamt hat, verunsichere ihn nicht. Wirtschaftsaufschwünge verlaufen immer unregelmäßig, so der Experte.


Merrill: Finger weg von Technologie!

Merrill´s Chefstratege Richard Bernstein äußerte sich heute sehr bearish über die weiteren Aussichten des Technologiesektors. Merrill Lynch geht davon aus, dass nur 4% aller Unternehmen dieses Segments Gewinne aufweisen könnten. Daher bleibe man „extrem unterinvestiert“ in diesem Bereich. Schuld an der momentanen Krise dieses Sektors sei die Technologieblase gewesen, die für maßlose Übertreibungen gesorgt hat. Nun müsse erst eine komplette „Reinigung“ stattfinden, bevor man wieder investieren könne.

So lange es aber keine Konsolidierung gebe, sehe man den Tech-Sektor nicht mehr als Wachstumsmarkt an. Zwar seien die Gewinne zuletzt wieder angezogen, würden aber noch weiter hinter den Erwartungen liegen. Investoren bräuchten zwar keine doppelfüßige Wirtschaftsrezession erwarten, aber eine doppelfüßige Rezession bei den Gewinnen sei durchaus vorstellbar, warnte der Experte.


Merrill: Aktien werden weiter einbrechen!

Merrill´s Chefstratege Richard Bernstein glaubt daran, dass der Aktienmarkt nicht drastisch unterbewertet ist, obwohl sich die Bewertungen im letzten Ausverkauf deutlich gebessert hätten. Der Sell Side Indikator, welchen er beobachtet, zeigt nach wie vor recht hohe Notierungen, was auf eine optimistische Einschätzung der Fondsmanager hindeute. Dies sehe er aber als ein schlechtes Zeichen. Daher senkte er sein Kursziel für den S&P´s 500 auf 960 Punkte. Das Musterportfolio belässt er auf 50% Aktiengewichtung, 30% Anleihengewichtung und 10% Cash.

© Godmode-Trader.de


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