Die alteingesessenen Frankfurter Horizontalgewerbler "Reinwerferhof", "Besudelfass" und "Putenstall" haben überraschend bekanntgegeben, daß sie ihre Aktivitäten gebündelt haben unter der Let'sDoIT.com und am 1. April an den Neuen Markt gehen. Unter Führung der Konsortialbank Schlafaus & Stechhart werden die Papiere zu einem Preis von 18 bis 22 Euro ausgegeben. Angaben zum Umsatz wurden bislang nicht gemacht, da anhängige Steuerverfahren beeinflußt werden könnten. Der für den Börsengang verantwortlcih zeichnende Rechtsanwalt, Wilfried Kolschovsky, auch bekannt unter "Fisematenten-Willy" äußerte lediglich, daß die Bündelung der strategischen Aktivitäten zu erhöhten Deckbeiträgen und langfristig zu kontinuierllich steigenden Gewinnen führe. "Wir sind bestrebt, den Tageskontaktfaktor (brancheninterner Erfolgsmaßstab, Anm. d. Red.) von derzeit 8 auf langfristig 28 zu heben." Auf unsere Anfrage, wie denn das zeitlich überhaupt zu bewerkstelligen sei, wurde auf die Ergebnisse der Unternehmensberatung Alfred E. Neumann verwiesen: wesentlicher Bestandteil des Geschäftsmodells sei die (patentierte) Erkenntnis: der Tag ist immer gleich lang, aber unterschiedlich breit.
Das Unternehmen äußerte, daß bereits bei einem Tageskontaktfaktor von 4 die Fixkosten wie Zimmermiete, Sanitärartikel usw. erwirtschaftet seien. Man liege bereits jetzt darüber. Das aktive Vermögen wurde vorsichtig mit einer durchschnittlichen Liegezeit von zehn Jahren bewertet und mit vorsichtigen 9% diskontiert. Damit ergibt sich ein operativer Bestand von 300 "Beckenplätzen", die mit 30 mio Euro bewertet wurden. Abgeschrieben wird nach dem tatsächlichen Werteverzehr, also progrssiv. Aus Vorsichtsgründen wurde der Bestand in der Kategrie > 30 vollständig wertberichtigt.
Entgegen der ursprüngliche Absicht, unter "Slitfactory" zu firmieren, wurde ein renommierter Verbal-Desinger beauftragt, der "Let'sDoIt.com" zu einer Marke machen möchte. Die dafür aufgewendeten 2 mio wurden als Immaterielle ausgewiesen.
Die Kernkompetenzen wurden aufgeteilt in den reinen Deck-Service, das Kerngeschäft, und in die Bereiche Animation und After-Rumble-Service. Letzterer soll konsequent ausgebaut und unterstützt werden durch neue Kommunikationsformen wie gemeinsame Andacht, postkoitale Depressionsbetreuung und gemeinsame Waschungen. Hier erhofft sich das Unternehmen die größten Zuwächse.
Insgesamt, so urteilt die führende Konsortialbank, eine hervorragende Geschäftsidee in einem intakten Markt mit familienfreundlicher Ausrichtung. Die Zeichnungsfrist beginnt am 15. März.
Die Redaktion