die Umwelt, wie die jüngst gesunkene BP-Bohrinsel ? (Bild & Text unten)
Ölfelder in der Tiefsee, unter dem Polareis oder gar gefrorenes Methan sollen Peak Oil oder dessen Folgen verhindern können ? Die Unwissenheit bzw. Naivität bei diesem Thema ist scheinbar grenzenlos.
Wacht auf meine lieben Freunde hier ! Unabhängig von "Peak Oil" oder "Peak Oil ist eine Lüge", - beschäftigt euch wenigstens erst einmal mit den gar nicht so wenigen vorhanden Daten zu den globalen Ölvorkommen, Ölfunden, Ölfördermengen, Zuständen der grossen Ölfelder der Welt, Ölförderprofilen der grössten Ölfelder, den Ölförderländer, Ölregionen (Nordsee, Gold v. Mexiko, etc). Natürlich gibt es gewisse Unsicherheiten und Lücken an so manchem Datenmaterial. Lücken lassen sich mit gewissen Irrtumswahrscheinlichkeiten überbrücken, im Prinzip icht viel anders als Hochrechnungen nach der Auszählung von xx % der Stimmen an einem Wahltag. Aber, dann würde ich zumindest erst einmal die zugänglichen Daten (zumindest einmal IEA) zu studieren, bevor ich mich Verschwörungstheorien ("Goldman Sachs manipuiert den Ölpreis sonst wäre der Öl-Chart wie jener von Weizen") bzw. nicht beweisbare Beschuldigungen aufstelle ("Peak Oil ist eine Lüge").
Weder Tiefseeöl, noch die Polarregionen werden uns vor Peak Oil in diesen und kommenden Jahren bewahren können, genauso wenig wie der Fund des grössten Ölfeldes der US (Prudhoe Bay) den Peak Oil der USA verhindern oder wesentlich verschieben konnte. Sie werden höchstens weitere Katastrophen dieser Art bringen:
orf.at/100530-51812/...at%2F100530-51812%2F51813txt_story.htmlUS-Regierung pessimistisch
" Zitat: ...........Nachdem BP eingestehen hat müssen, dass auch die "Top Kill"-Methode zur Schließung des Öllecks im Golf von Mexiko gescheitert ist, scheint die Hoffnung der US-Regierung auf einen baldigen Erfolg geschwunden zu sein. Das Öl könnte bis AUGUST aus dem Leck austreten, äußerte Carol Browner, Energieberaterin von US-Präsident Barack Obama, die Befürchtung ihrer Regierung. So lange könnte es dauern, bis Entlastungsbohrungen fertig sind.
Man bereite sich "auf das Schlimmste" vor, sagte sie am Sonntag gegenüber dem Fernsehsender CBS. "Das ist wahrscheinlich die größte Umweltkatastrophe, mit der dieses Land jemals konfrontiert war", gestand Browner gegenüber dem Sender NBC ein.
Letzte Hoffnung: Entlastungsbohrungen
Entlastungsbohrungen könnten die Wahrscheinlichkeit, das Öl zu stoppen, verdoppeln, sagte Edward Markey, ein weiterer Energieberater der US-Regierung, gegenüber CBS. Laut Markey wollte BP nur eine solche Bohrung durchführen, die US-Regierung habe jedoch auf zwei bestanden.
Die Bohrungen sollen den Druck innerhalb der bestehenden Ölleitung und damit den Ölfluss reduzieren. Vorbereitet wird diese langwierige Maßnahme bereits seit Beginn der Katastrophe.
Inzwischen neuer Auffangversuch
Bis dahin will BP versuchen, mit einer anderen Methode das ausströmende Öl zumindest aufzufangen. Bei dem neuen Verfahren werde das bestehende Steigrohr zur Quelle am Meeresgrund abgesägt. Auf die Öffnung wird eine Kuppel gestülpt, die einen Großteil des ausströmenden Öls und Gases auffangen und durch eine Leitung zu einem Schiff an der Meeresoberfläche leiten soll.
Das könne vier Tage dauern oder auch länger, sagte BP-Einsatzleiter Doug Suttles. "Wir können nicht garantieren, dass es funktioniert."
BP-Eingeständnis: Waren "unfähig"
Zuvor hatte BP am Samstag eingestehen müssen, dass der Versuch, das Leck mit Schlamm zu schließen, nicht erfolgreich war. "Nach drei ganzen Tagen des Versuchs mit 'Top Kill' sind wir unfähig gewesen", das Ausströmen des Öls zu stoppen, erklärte Suttles bei einer Pressekonferenz.
Der Konzern hatte versucht, das Bohrloch vor der Südküste der USA mit Spezialschlamm sowie Gummiresten und Faserabfällen zu schließen und es dann mit Zement zu versiegeln. Die Arbeiten in 1.500 Meter Tiefe hatten am Mittwoch begonnen. Sie wurden zwischendurch stundenlang unterbrochen, um die Ergebnisse zu überprüfen.
Grund für Scheitern unklar
Laut Suttles ist derzeit noch völlig offen, warum die "Top Kill"-Methode nicht funktionierte: "Wir wissen das nicht sicher." Fest stehe nur, dass das ausfließende Öl nicht "nachhaltig" gestoppt werden konnte.
HURRIKANS als zusätzliches Problem
Nach dem gescheiterten Versuch, das Leck zu schließen, werde der Kampf gegen den Ölteppich an der Küste immer wichtiger, sagte Mary Landry von der US-Küstenwache. Sie äußerte allerdings Sorgen aufgrund der Hurrikansaison, die am Dienstag beginnt. "Die Problem ist das Wetter."
In den vergangenen Wochen konnte wegen der guten Witterung viel Öl von der Meeresoberfläche abgeschöpft oder verbrannt werden. Hurrikans könnten aber das Öl weiter in das ökologisch höchst anfällige Marschland am Mississippi-Delta pressen.
Folgenschwere Explosion
Auslöser der Ölkatastrophe war die Explosion der von BP betriebenen Ölbohrplattform "Deepwater Horizon" am 20. April. Täglich strömen seither zwischen 1.600 und 3.400 Tonnen Rohöl ins Meer. Mehr als 240 Kilometer Küste sind bereits verschmutzt.
Text zur Anzeige gekürzt. Gesamten Beitrag anzeigen »