Kleinanleger - Weltmeister im Verdrängen

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Hill:

Kleinanleger - Weltmeister im Verdrängen

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01.06.02 23:47
02.22 Marktbericht vom 01.06.2002

http://www.bialuch.de/02.22mb010602.htm

Autor: Uwe Warmbein


Kleinanleger - Weltmeister im Verdrängen

Börsenforen im Internet sind eine wahre Fundgrube, um den Kleinanleger zu studieren. Den Kleinanleger gibt es nicht, gemeint ist damit lediglich die Gesamtmenge. Es gibt durchaus informierte Anleger darunter, die Mehrheit jedoch ist naiv. Ich drücke das so drastisch aus, nicht weil ich jemandem zu nahe treten will. Jeder verzockt nur sein Geld (hoffentlich) und damit kann er machen, was er will.

Wo man hinschaut - überall ungebremste Zockermentalität - wie zu Zeiten des Booms des Neuen Marktes. Ein Großteil gibt offen zu, schmerzhafte Verluste in den vergangenen zwei Jahren eingefahren zu haben, aber es wird munter weitergezockt - man ist ja um einige Erfahrungen reicher. Ist man aber auch klüger? Jeder hält sich für den Klügsten - man schaue sich nur die Postings in diesen Foren an.

Dann gibt es eine weitere Spezies - die Frustrierten. Sie sitzen immer noch auf ihren teilweise sehr großen Verlusten, haben die Stops immer weiter nach unten angepasst und sie schließlich ganz über Bord geworfen.

Es muss ja wieder mal aufwärts gehen

Diesen Satz höre ich zur Genüge. Er entspringt einem gewissen Fatalismus und der Unkenntnis der Börsenhistorie. Die Mär von einem stetig steigenden Aktienmarkt (mit kleinen Dellen dazwischen) wird nur allzu gerne angenommen, passt sie doch hervorragend zum psychologischen Kostüm, keine Entscheidungen zu treffen und alles auszusitzen.

Der größte Teil meiner Leser besteht aus Kleinanlegern. Ich gebe zum Teil hier auch Erfahrungen aus persönlichen Kontakten wieder. Aber ein klares Wort muss mal sein. Vielleicht fühlt sich der eine oder andere doch nicht so wohl in seiner Haut und nimmt diese Zeilen zum Anlass, etwas an seinem Anlegerverhalten zu ändern.

Es muss ja wieder mal aufwärts gehen. Dies ist einfach eine dumme "Wahrheit" und nur eine schlechte Entschuldigung, keine Entscheidungen zu treffen. Geld ist schwer verdient, noch schwerer ist es, ein Vermögen (ob groß oder klein) wieder zu erlangen durch tägliche Arbeit. Weg ist weg.

Wir sind in einem schweren Bärenmarkt und er ist noch lange nicht zu Ende. Dies scheinen bisher nur wenige wirklich begriffen zu haben. Oben beschriebene Mentalitäten sind dann auch ein sicherer Beweis dafür, dass noch sehr viel mehr passieren muss, bis wir wieder einen Bullenmarkt bekommen.



Viele Analysten und informierte Anleger teilen die Ansicht, dass der Aktienmarkt überbewertet ist.

Sie haben Recht. Doch realisieren sie das Ausmaß der Überbewertung? Zu sagen der Aktienmarkt ist überbewertet ist wie die Aussage: "Ich habe zuviel getrunken". Aber man hat nicht nur zuviel getrunken, sondern sich vielmehr so die "Kante" gegeben, dass einem schlecht davon ist und gewisse körperliche Reaktionen unumgänglich sind.

Die richtige Einschätzung bezüglich der Überbewertung ist ganz einfach diese: Die Preise am Aktienmarkt reflektieren nicht nur eine hohe Bewertung, sondern die allerhöchste Bewertung in der Wirtschaftsgeschichte. Verglichen mit Buchwerten sind sie nicht nur historisch hoch, sondern dramatisch hoch.

In den 90igern waren Anleger bereit, teure Aktien zu kaufen, solange die Firmen immer größere Gewinnaussichten bekannt gaben. Dass diese Angaben oft nur auf Winkelzügen in der Bilanz beruhten, weiß man inzwischen. Die Wirtschaft hatte schon längst vor dem Aktienmarkt ihren Höhepunkt überschritten.

Chematische Darstellung der Kontratieff-Zyklen. (Bitte beachten Sie, dass hier die Entwicklung der Wirtschaft und nicht die Aktienmarktentwicklung dargestellt ist.)
Kleinanleger - Weltmeister im Verdrängen 681437

Dies bedeutet, dass unzählige Anleger zu einem Zeitpunkt, als die Wirtschaftsentwicklung bereits ihren Abwärtstrend eingeschlagen hatte, sich von einem angeblichen Boom verführen ließen. Sie haben Preise für Aktien bezahlt, die damals bereits weit überhöht waren und müssen nun den Preis für die Gier und die Uniformiertheit bezahlen. Sie stürzten sich geradezu ins Haifischbecken, in der irrigen Annahme, es gehören nur ein paar Börsenweisheiten dazu, auch wie ein Haifisch schwimmen zu können. Auch das lesen einiger Börsenpublikationen verschafft einem noch kein Haifischgebiss.

Die offiziell ausgewiesenen Gewinne der US-Unternehmen fallen bereits seit 1998. Die tatsächlichen Gewinne (ungeschönt) dürften bereits sehr viel früher ihren Zenit gesehen haben. Firmen verschleiern ihre tatsächlichen Bewertungen. Wie viel von diesen Täuschungsmanövern werden demnächst noch an das Tageslicht treten? Werden diese Praktiken aufgegeben und wenn, wie sehen die Zahlen dann aus? Beantworten Sie sich diese Fragen selbst. Anzunehmen, dass nichts Gutes für den Anleger dabei herauskommt.
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Sind nachfolgenden Grafiken dazu geeignet, den Satz - Es wird schon bald wieder aufwärts gehen - zu untermauern?
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Interessant sind die Daten über die Konsumentenpreise (CPI). Von offizieller Seite wird davon gesprochen, dass nahezu keine Inflation vorhanden ist. Wir kennen das aus unserem eigenen Land. Alles Lügen. Jeder merkt, dass der Geldbeutel schrumpft, nur man möchte uns für dumm verkaufen.

Auch das Geld wird teurer werden. Die Geldmenge fällt. (rot=Veränderungsrate) und Geld wird knapper. Was knapper wird, wird teurer (Zinsen). In Zeiten, in denen selbst die großen Unternehmen Liquiditätsprobleme haben, ist dies eine nicht zu unterschätzende Entwicklung. Alles in Allem geben die Fakten einen schönen Cocktail - einen Molotow-Cocktail.
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Schlechte Aussichten für den DOW

Meine Einschätzung zu den Aktienmärkten kennen Sie. Interessant sind die Kursziele auf längere Sicht, denn der übergeordnete Trend ist entscheidend für den Anlageerfolg. Aussitzen von Verlusten - ich erwähnte es bereits an anderer Stelle - ist keine gute Taktik angesichts der Aussichten für die kommenden Jahre. Die Kostolonay-Strategie ( Aktien kaufen und schlafen gehen) ist nur eine gute Strategie im Bullenmarkt.

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Große Pensionsfonds und Insider stoßen schon seit längerem beständig Aktien in erheblichem Umfang ab, in der Erwartung von 7-10 mageren Jahren. Das Wort "mager" halte ich jedoch für untertrieben.

One of Canada's largest pension funds is shrinking its portfolio of blue-chip North American stocks because its managers believe equities will produce dismal returns for most of the decade.

The Ontario Teachers' Pension Plan is selling some of its $10-billion of U.S. stock holdings and reducing its exposure to large-cap Canadian firms because they are overvalued, said Leo de Bever, senior vice-president of research and economics of the $70-billion fund.

"What could happen is a situation like the 1970s, where you had a poor return on equities for about eight years in a row," he said.

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Langfrist-Alternative Gold

Goldanlagen sind in den vergangenen Wochen immer mehr in den Mittelpunkt des allgemeinen Interesses gerückt. Die Begeisterung der Odd Lots (Anleger mit kleinen Beträgen) scheint überzuschäumen. Liegen sie wie so oft falsch? Fällt Gold wieder zurück und wir haben das Beste in den Minenaktien schon gesehen?

Es erreichen mich viele Anrufe von Lesern, die sich mit dieser Frage beschäftigen. Darum will ich versuchen, die Materie etwas näher zu untersuchen. Ich beschäftige mich in meinen Berichten vorwiegend mit längeren Trends. Irritationen im kurzfristigen Bereich wird es immer geben, die Kenntnis von langfristigen Entwicklungen scheint daher äußerst sinnvoll zu sein.

Die Lage bei den Goldminen ist mittlerweile stark überkauft. In den Kursen stecken satte Gewinne, ist man rechtzeitig eingestiegen. Demzufolge wird es es immer wieder zwischendurch zu Gewinnmitnahmen kommen. Wer nicht antizyklisch arbeitet, sondern wie Jack London auf Züge aufspringt, läuft immer Gefahr, nach seinem Einstieg erst mal eine Korrektur zu erleben. Zudem ist es bedenklich, keinen Plan zu haben. Irgendwo läuft eine Party - da will ich dabei sein. (Na das kennen wir doch irgendwoher).

Die Aktienmärkte haben (nach meiner Einschätzung) noch einen tiefen Fall vor sich. Gold und Silber besitzen eine negative Korrelation zum Aktienmarkt (siehe Special Kontratieff-Zyklen und Gold).
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Somit ist die Richtung für Gold klar, teilt man meine Meinung zu den Aktienindizes. Ein Blick über den Tellerrand bringt die Erkenntnis, dass wir ins in einem sehr, sehr frühen Stadium der Goldhausse befinden, genauso wie wir uns in einem frühen Stadium des Bärenmarktes befinden. Eine Überhitzung bei den Goldminen kann ich nicht erkennen, wenn ich die Dinge langfristig betrachte. Was eine Überhitzung ist, wird vielleicht an folgendem Bild erkennbar.

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Ich habe zur Zeit keine Goldminen im Depot. Dies berührt jedoch nicht meine langfristig positive Einstellung zum Metall. Wer langfristig orientiert ist, sollte sich keine Sorgen machen, nur muss er die Volitilität, die in den Minenwerten steckt, mental ertragen können, ansonsten würde ich Genuss-Scheine empfehlen.

Kurzfristig sind die Minen überkauft, mit einem kräftigen Aderlass muss gerechnet werden. Haben Sie Geduld, wenn Sie noch nicht investiert sind und üben Sie sich in Gelassenheit wenn Sie es bereits sind. Wer davon träumt, mehrere 100% in einem Markt zu machen, sollte sich nicht in die Hosen pinkeln, wenn er mal 10% an einem Tag abgibt.

Wer nicht auf Gold setzen möchte, dem empfehle ich, im Herbst Herrn Stoiber zu wählen. Das dürfte auch satte Gewinne versprechen, sagte doch auch die SPD auf ihrem Wahlplakat bereits: Alles geht hoch. Da hätte ich noch einen Tip für die Wahlkampfmannschaft von Herrn Stoiber. Wie wär´s mit: Alles geht höher ?

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proxicomi:

@hill

 
02.06.02 00:17
vielen dank, passt sehr gut in meine theorie.

gruß
proxi
ecki:

Vielleicht gibts heute noch ein Sternchen o. zwei?

 
02.06.02 00:19
Grüße
ecki
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volvic:

jajaj, alles klar *gähn*

 
02.06.02 00:37
ach wie schön das doch im moment ist ein pessimist zu sein. da werden charts gemalt, fakten rausgekramt. viel wild rumbeblubbert. dann wird gold als die anlage schlechthin verkauft *gähn*. wieviel hat man den verdient, wenn man die letzten 25 jahre in gold investiert hat? bedauerlich wenig!

also ehrlich, wer sich die ganzen hiobs threads im moment durchliest, der sollte sich doch wirklich wundern. wenn das alles sooooooooo offensichtlich ist, warum sind dann nicht tausende stink reich, weil sie massiv short sind?

fakt ist, so gut wie niemand kann die börse präzise prognostizieren. einige grosse player verschaffen sich durch wissenvorsprung, miesen tricks uns manipulation einen vorsprung. aber selbst diese wissen nicht zuverlässig wohin der markt läuft.

das ist die aller wichtigste lektion an der börse: KEINER weiss wohin es geht. und daher sollte man auch kein geld rausschmeissen jemanden zu finden der das angeblich weiss.

am besten fährt man, wenn man kontinuierlich spart, monat für monat - schön geschichtet in aktien, anleihen und tagesgeld. je nach marktlage und evtl. eigenem gefühl und risikoneigung ein bischen umschichten. so erziehlt man die beste rendite auf mehrere jahre. zocken ist was für träumer.

oder besser gesagt: wer was zu sagen hat, der schreibt einen brief. *g*

volvic
ecki:

Oha! Dauerbulle Gähn!

 
02.06.02 00:42
Gell Volvic, wenn es schon soweit runter ist, muß es auch wieder raufgehen, weil alles so billig ist. USW. Tolle Argumente hast du. Gähn.

Grüße
ecki
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volvic:

ach ecki

 
02.06.02 00:54
ersten: es muss gar nichts!

mich langweilen einfach nur die LÄCHERLICHEN darstellungen einiger leute in letzter zeit. wenn ich sowas schon lesen, gewinne seit 1998 rückläufig, bilanzen alle hochmanipuliert. jaja, und die welt ist eine scheibe.

ich wiederhole mich: KEINER weiss wirklich wohin die reise geht. und jeder der was anderes schreibt ist entweder a) dumm, b) ein aufschneider, oder c) beides.

wenn man richtig gute börsen bücher liest, dann erfährt man genau das. das eben keiner weiss wohin es geht. und das dauernd versucht wird zu übertolpeln, zu manipulieren, etc.
es wird immer versucht den leuten das geld aus der tasche zu ziehen, egal ob die börse steigt oder nicht.

und was kann man tun um nicht unter die räder zu kommen? ganz einfach, man investiert breit gestreit. kauft nicht nur aktien. macht sich nicht zu viele gedanken und versucht nicht das unmögliche möglich zu machen (den markt vorherzusehen).

die totalen schwarzmaler finde ich oberpeinlich. wenn die wirtschaft wirklich so am ende wäre wie dort geschrieben wird, dann haben wir in deutschland bald 16 millionen arbeitslose, und dann ist sowieso ende. habt ihr den schuss nicht gehört? die schlechten börsen und wirtschaftsdaten sind lange kein videospiel mehr auf n-tv. tausende haben schon ihren job verloren. und es kann/darf so nicht weitergehen.

aber es liegt in der natur des menschen sich immer aus der scheisse wieder hoch zu wühlen. darauf ist echt verlass. und daher wird unsere zivilisation auch nicht in einem wirtschaftskollaps untergehen. gibt nämlich nur wenige spinner die das gut fänden.

den meisten - selbst den arbeitslosen - in deutschland gehts nämlich gut. klar, mehr will man immer, aber vom hungertod sind wir wohl zu 99% ziemlich weit weg.

also, arschbacken zusammenkneifen und durch. und nicht den ganzen tag untergangsstimmung verbreiten und versuchen die leute in gold zu hetzen.

vielleicht noch einen bombenkeller ausbauen, dörrfleisch kaufen, batterien auf vorrat und so? *lol*

man man. eine bekannte von mir hat mich damals am 11.september ganz aufgeregt angerufen, dass sie überlegt ob sie ihre sachen packen soll um mit ihrer tochter zu fliehen. ich hab sie dann ganz gefragt: fliehen? du? warum? vor wem? und WOHIN fliehen?
aber ein gutes beispiel wie leicht sich übersättigte einfache und dumme menschen in unserem armen deutschland aufschrecken lassen wie die hühner.

volvic
ecki:

Hmm naja, solch eine Bekannte habe ich nicht.

 
02.06.02 01:07
Wenigstens hat mir niemand angerufen....

Nur ganz allgemein:
Börsenphasen mit 10 oder 20-Jahren seit- und abwärts sind ganz normal, nur nicht für die Dauerbullen der letzten 10 Jahre.

Kleinanleger - Weltmeister im Verdrängen 681458
Für dich auch noch ein langer Dow-chart und ein inflationsbereinigter Dow-chart. Niederschmetternd finde ich. Aber natürlich können wir auch gleich neue Höhen erklimmen. Die Gewinne der Unternehmen sind auch gerade so toll am sprudeln.
volvic:

@ecki: nochmal, letzte antwort

 
02.06.02 01:29
gehe dann in die heia.

ich sage doch gar nicht, das jetzt alles sofort wieder steigt. und schon gar nicht der dow. der ist vom letzten hoch ja nun wirklich nicht so weit weg.

aber wenn ich mir die charts oben anschaue, bähhh. die sind nichtmal logarithmisch dargestellt. so sieht ein chart immer überteuert aus am ende einer aufwärtsphase, vor allem, wenn man ihn über 30-40 jahre oder 100 jahre laufen lässt.

aber was soll der quark mit dem gold? und dann diese pusher haften sprüche "wer mehrere 100% machen will sollte sich bei 10% minus nicht gleich in die hosen pinkeln". also ne, wenn das nicht übelste pusher manie ist.

ok hast du ja nicht gesagt, sondern jemand anderes oben geschrieben, aber dem kann man wohl kaum zustimmen. für mich stinkt das nach einer weiteren masche mit der unsicherheit der leute geld verdienen zu wollen. ich halte ein anlage in gold jedenfalls für alles andere als todsicher.

good night

volvic
ecki:

Gute n8 volvic

 
02.06.02 01:34
Ich will auch nicht in den Chor der Panikmacher einsteigen, und schon gar nicht einem neuen Goldrausch hinterherreden. Das braucht wirklich niemand. Ein selten stark manipulierter Markt! Ich denke nur die Leute sollten flexibel bleiben und
nicht mit der Einbahnstraße nach oben rechnen. Vielleciht sind die nächsten Jahre eben festverzinsliche nicht nur sicherer sondern auch rentabler.

Grüße
ecki  
volvic:

eins ist schonmal klar

 
02.06.02 09:37
von puts und short abgesehen - festverzinsliche waren seit mitte 2000 bis heute auf alle fälle rentabler. aber genauso wie man nicht zu spät in teure aktien gehen sollte bringt es wohl wenig zu sagen:

mensch, jetzt war es 7 monate so warm, ich glaub es bleibt immer warm, verkaufe alle pullover und lange hosen und leg mir noch ein paar badehosen zu *g*.

ok, ich muss dann los, frühstück fertig,

volvic
DeathBull:

Während des Lesens hatte ich dauernd Cisco

 
02.06.02 10:20
vor Augen. Nach wie vor schier unendliches Wachstum eingepreist, nach wie vor heillos überbewertet. Cisco ist mein Referenzbeispiel, daß dieser Artikel nicht gnz falsch liegen kann.

Kleinanleger - Weltmeister im Verdrängen 681490
ecki:

Und Cisco KGV liegt immer noch bei 105!

 
02.06.02 20:56
Kleinanleger - Weltmeister im Verdrängen 681736chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/...nd=6803&mocktick=1" style="max-width:560px" >

Aber eines ist auch klar_: Bei fast auf null geschrumpften Gewinnen kann man die Gewinne, wenn es dann mal dreht, auch schnell mal um 100-500% steigern.
flexo:

Blödsinn o.T.

 
02.06.02 21:05
Hill:

@flexo

 
02.06.02 22:50
Blödsinn was ?

Gruss hill
ecki:

Flexo glaubt nicht dran, dass Cisco Gewinne

 
02.06.02 23:01
im beschriebenen Maße steigern kann. Ich eigentlich auch nicht. Noch nicht!

Grüße
ecki  
flexo:

Nein, nein, nein

 
02.06.02 23:37
das "Blödsinn" bezog sich auf den Eingangstext. Ich habe ein wenig Zeit verschwendet und mir die Seite www.Bialuch.de einmal angeschaut. Der steht also über den Dingen und schaut auf die dusseligen Kleinanleger in den Boards.
Übrigens hängt er lediglich der Chartreligion nach - da gibt es bekanntlich auch andere Ansichten.
Der Eingangstext stellt den wöchentlichen "MARKTBERICHT" dar?! Hat man schon mal einen Marktbericht gelesen, der nicht vom Markt sondern von irgendwelchen Börsenboardphantasien berichtet?
Die Seite ist aber - durchaus stimmig - einfach scheiße.
Hill:

Rallye bleibt vermutlich aus

 
11.06.02 20:18
Datum: 11.06. 19:12 Bridgewater: Rallye bleibt vermutlich aus


Vor dem Hintergrund der Zinssenkungen und der Wirtschaftserholung sei der "süße Punkt" für den Aktienmarkt erstmal Vergangenheit, teilt Bridgewater Associates mit.

"Die Tatsache, dass der Markt trotz optimaler zyklischer Vorgaben keine Rallye durchlaufen konnte, heisst nicht, dass eine Rallye noch ansteht, sondern eher dass eine solche überhaupt nicht eintritt," erklärt das Vermögensverwaltungs-Unternehmen. "Wir gehen davon aus, dass es eine wachsende Wahrscheinlichkeit gibt, dass der Markt keine Aktienrallye in diesem Earningszyklus erleben wird."

Grund für die Rallye lt. Bridgewater: Die negativen Nachwirkungen der Spekulationsblase und der hohen Bewertungen an den Märkten sei größer als die positiven Signale seitens der Wirtschaftserholung.

© Godmode-Trader.de


Hill:

Der Artikel oben lag wohl

 
20.07.02 12:18
doch nicht so ganz daneben ! Zu dieser Zeit stand der DAX noch bei ca. 4700 Punkten und jetzt ?
Hill:

Jetz sind es nur noch 2700 Punkte !

 
01.10.02 17:14
Der Dax geht wohl in Richtung Null !
Es gibt keine neuen Beiträge.


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