Friedmann ein Antichrist? oder Deutschhasser`?

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Friedmann ein Antichrist? oder Deutschhasser`? Elan
Elan:

Friedmann ein Antichrist? oder Deutschhasser`?

 
03.06.02 19:27
#1
Er verkörpert allerdings nicht die Juden, was seine Betitelung fast schon gegenteilig vermuten liese, sondern er verkörpert die ungläubigen Geldjuden. Der wahre gläubige Jude ist sich in seiner Person sicher nicht einig mit Friedmanns vorgehensweise. Allerdings ist die Wortumdreherei ein besonderes jüdisches Merkmal, was aber auf das Alte Testament hervorgeht und somit wiederum auch beim gläubigen Juden vorzufinden ist. Ich mag Juden, dass muss ich leider hier erwähnen, da sonst diverse Mods mich mit schwarzen abstrafen würden...was aber nicht gerechtfertigt wäre. Trotzdem leben die Juden und in herausragender Weise Friedmann das Alte Testament aus, nach dem Motto: Gesetz ist alles...und Auge um Auge...Zahn um Zahn...dass das natürlich die Juden nicht gern mit Jesus konfrontiert sehen ist klar, denn Jesus sagte: Liebe Deine Feinde...nun, nach jesus darf man demnach keine Steine schmeissen, und das tun aber die Juden sehr gerne...zumindest sieht man das immer und das täglich um 20:00 in der Tagesschau.

Juden, lernt mal vergeben, den Vergebung bedeutet Großmut und Sanftmut, Steine umherschmeissen tun die Schimpansen auch, also werdet mal vernünftig und bekennt Euch zu Jesus.

Da dieser lüstige und fast nie arrogantwirkende seeehr gut aussehende Mann auch erst seit 33 Jahren in Deutschland lebt, finde ich auch, dass er sich soooviele Rechte heraunehmen kann wie er will und diese auch noch selbst definieren darf.


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Friedmann ein Antichrist? oder Deutschhasser`? Schnorrer
Schnorrer:

"Sandkastenlogik" in Wahlkampfzeiten:

 
03.06.02 20:14
#2
Interessante und lesenswerte Aufarbeitung des Themas:


www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/12655/1.html

Der Möllemann, der Antisemitismus und der Tod eines Kritikers

Goedart Palm   03.06.2002
Zur Selbstentlarvung der bundesrepublikanischen Polemokratie

Der 18%-Möllemann und der mobile Guido in seinem politisch wendigen Guidomobil wissen, dass auf sich selbst erfüllende Prognosen in stimmungsabhängigen Gesellschaften allein kein Verlass ist. Wähler müssen umworben werden. Was nun der Liberalismus als vorinstalliertes Betriebssystem der Bundesrepublik noch darüber hinaus an parteipolitischen Optionen zu bieten hat, könnte schlicht zu wenig sein, um zur echten Volkspartei zu avancieren. Nun hegt das Volk so seine politisch unkorrekten Meinungen, die als Feedback von den Stammtischen zu den Möllemanns und wieder zurückwandern. Und die FDP will wohl auch nicht ihre  Androhung, einen originellen Wahlkampf zu führen, verraten. Gebt dem Wähler also, was des Wählers ist! Und ist ein Hauch von Antisemitismus just das Parfüm, dass die FDP auch jenseits der Besserverdienenden so sexy macht, dass es zur Teilmobilmachung des rechten Wählerspektrums reicht?






Möllemann warf Friedman vor, durch seine gehässige und intolerante Art den Antisemitismus zu befördern. Nun hat der Antisemitismus viele dunkle Quellen, die sich nicht aus Gründen, sondern aus Vorurteilen speisen, eben vielleicht auch solchen, die in Friedmans glatter Rhetorik und seinem arrogantem Auftreten ihre trüben Belege finden. Ob Möllemann nun auf den politischen Tabubruch kalkulierte, als er Friedmans öffentliche Sympathiedefizite zur Quelle antijüdischer Ressentiments machte, bleibt offen, weil innere Tatbestände so schwer ermittelbar sind, wie sich andererseits so trefflich über sie streiten lässt. Immerhin dürfte es Möllemann aber nicht unklar gewesen sein, dass seine Feststellung nicht als Beitrag zur psycho-soziologischen Ursachenforschung des Antisemitismus durchgeht, sondern just für den Tatbestand gehalten wird, den sie scheinbar nur vermeldet.

Nun hat sich die FDP in ihrer Berliner Erklärung distanziert, aber nicht entschuldigt. Dieser feine Unterschied ist inzwischen nötig, weil die auf viele Wählervoten spekulierenden Freien Demokraten weder als sekundäre Antisemiten noch als politische Weicheier gelten wollen, wenn die Regierungsverantwortung so nah ist. Rabulistik ist also das Gebot der Stunde. Möllemanns Vorstoß auf vermintes Terrain muss nun durch Parteiplänkler wieder taktisch kompensiert werden, die dabei das Klassenziel des Wahlkampfsiegs nicht aus dem Fadenkreuz verlieren. Vielleicht die unmittelbarste Wahrheit des Schmierenstücks: "Antisemitismus" ist nicht mehr das Lehrkapitel einer historisch furchtbaren Wahrheit. Stattdessen empfiehlt sich die explosive Vokabel als politisches Kampfinstrument, um jenseits der Hauptfrontlinien den Wahlkampf ebenso wie innerparteiliche Schlachten zwischen Linksliberalen, Neoliberalen und Irgendwie-Liberalen zu entfachen.


Kampf um das letzte Wort im Definitionsstreit


Westerwelle weiß, dass er sich für nichts entschuldigen kann, was er nicht verbrochen hat. Möllemann wiederum will sich nicht entschuldigen, weil er nur der von Friedman gereizte Überbringer der schlechten Botschaft ist. Dafür werde er nicht vor Friedman kriechen. Der Rechtsanwalt Friedman beharrt weiterhin auf einer förmlichen Entschuldigung, weil ihm Möllemanns Bedauern und die FDP-Distanzierung nicht ausdrücklich genug sind. Möllemann hat seine Äußerungen bedauert, vielleicht eben aus dem Grunde, dass die Aufmerksamkeitsrakete über ihr Wahlkampfziel hinaus geschossen ist und ihr Niederschlag den Artilleristen nun selbst kontaminiert. Immerhin spendete Haider eilfertig Beifall und Möllemann distanzierte sich pflichtschuldigst von seinem Fan. Allzu weit reicht das Bedauern Möllemanns jedenfalls nicht, weil er nun Friedman auch eine Entschuldigung abverlangt, von diesem des Antisemitismus bezichtigt worden zu sein.

In dieser Sandkastenlogik geht es längst nicht mehr um die Sache, sondern um das letzte Wort im öffentlichen Revierkampf bzw. den Endsieg um die Definitionshoheit. Friedman dürfte wohl kaum Entschuldigungen, deren Bedingungen er festlegt, mit der Reue des Übeltäters verwechseln. Das mag juristisch tauglich erscheinen, politisch oder gar moralisch klärt das gar nichts. Friedmans Gesprächsverweigerung gegenüber der FDP spricht auch dafür, dass ihm die Harmonisierung des Konflikts höchst sekundär ist. Für den Präsidenten des Zentralrats der Juden, Paul Spiegel, bleibt Möllemanns Bemerkung die "schlimmste Beleidigung deutscher Juden nach 1945." Auch das ist hoch gegriffen, weil sich das inkriminierte Statement zumindest weit unterhalb der offen antisemitischen Parolen von Neonazis und anderen braunen Wiedergängern bewegt.

Doch die Abwägung von Angriffs- und Verteidigungsmitteln spielt in diesem erhitzten Diskursmilieu so wenig eine Rolle wie die Frage, welche Wirkungsmächtigkeit dem Antisemitismus in Deutschland heute noch beizumessen ist. Der politische Endreim auf die Verhältnisse reduziert sich auf den wütenden Streit der Demokraten.

Besonders abstrus ist Claudia Roths Strafanzeige gegen Möllemann, weil darin nur die Offenbarungserklärung liegt, dass es um die diskursiven Selbstheilungskräfte der Demokratie nicht gut bestellt sein kann. Dass nun ausgerechnet eine Grüne wichtigtuerisch nach Staat und Staatsanwaltschaft ruft, um den feuerspritzenden Möllemann-Cocktail zu entschärfen, macht die Partei, die ihren eigenen Frieden mit staatlicher Machtausübung nie wirklich geschlossen hat, noch unglaubwürdiger als bereits die Tändeleien bei der bundesrepublikanischen Antiterrormission.

Allein Frau Hamm-Brücher und einige Linksliberale, die das ältere Betroffenheitsdiskursmodell repräsentieren, machen alles richtig. Nur entzieht sich die Schamliga eben damit der in diesem polemischen Leertheater entzündeten Frage, wie zwischen der Kritik an Scharons Militärpolitik und Antisemitismus zu unterscheiden ist.


Tod eines Autors?


Martin Walser ist also ab jetzt der Robert Steinhäuser im deutschen Literaturbetrieb. Seine Ressentiments gegen Marcel Reich-Ranicki hat er in seinem unveröffentlichten "Tod eines Kritikers" nun zum Amoklauf mit nur einem, dafür aber prominenten Opfer "sublimiert". Einem Opfer, das selbst nicht gerade zimperlich mit literarischen Endurteilen ist. Reich-Ranicki spricht seit Jahrzehnten seine selbstherrlichen Machtwörter, ohne sich je in hermeneutische Begründungsfeinheiten zu verlieren, wenn er seine Qualitätsmaßstäbe exekutiert.

Für die "FAZ" und andere ist mit Walsers Elaborat die Grenze des Zumutbaren überschritten. Aber was heißt zumutbar und vor allem für wen? Sollte Walsers "Tod eines Kritikers" über die persönliche Abrechnung mit einem Literaturbetrieb, der ihn gut ernährt und zumeist hofiert hat, hinausgehen und mit antisemitischen Klischees spielen, wäre das immer noch Anlass genug, auf den unhintergehbaren Unterschied zwischen Autor und Werk zu bestehen. Selbst wenn nach so eiliger wie befremdlicher Erkenntnis der FAZ angeblich für Walser Gedanken Taten sind, braucht der Leser keine Vorkoster, die sich über die Verdaulichkeit seiner Lektüren sorgen. Schirrmacher sieht elementare Anstandsregeln durch das Buch verletzt, "durch den naiven Versuch, ausgerechnet die 'FAZ' zum Komplizen einer solchen Hinrichtung ihres eigenen Mitarbeiters zu machen."


Tyrannei der Öffentlichkeit


Wenn der Versuch naiv ist, könnte man ihn beruhigt zu den Akten legen, ohne großkalibrige Medienhaubitzen auszufahren. Es steht dem Herrn Herausgeber frei, sein Blatt dem Dichter diesmal zu verweigern. Aber wenn Walsers Text doch so unerträglich antisemitisch ist, was wiederum von den Cheflesern der "Süddeutschen" bestritten wird, sollte schließlich nicht der Kritiker, sondern der Autor in einer kritischen Öffentlichkeit daran sterben. Aber bitte nur metaphorisch!

Auch Schirrmachers Begründungen, warum die Absage noch vor der Veröffentlichung des Werks öffentlich als Schlammschlacht aufgeführt wird, überzeugen nicht. Das ist nicht nur Erziehung zur Unmündigkeit, sondern eine neue Tyrannei des Öffentlichen. So werden Bücher schon vor ihrer Drucklegung verbrannt, um ihnen dann paradox genug zu wünschen, doch veröffentlicht zu werden, um keinen Mythos entstehen zu lassen, den man bereits selbst produziert hat. Walsers Nettoverkaufsbeteiligung wird Schirrmachers Schelte im Übrigen nicht schaden, so dass er sich bei diesem an sich artig für die kostenlos gewährten Aufmerksamkeitsgewinn bedanken könnte.

Im Schlepptau von Schirrmacher erscheinen jetzt die üblichen aufmerksamkeitsheischenden Frühwarner und Spätaufklärer, die sich wie Walter Jens sonst in sensiblen Lektüren ergehen, um diesmal aber Schirrmachers Meinungsfabrikat ohne eigene Sichtung absegnen. Walsers Buch wird also mehrheitlich zerrissen, bevor es gelesen wurde. Das ist Vorzensur, die nicht nur auf Kritiker zurückfällt, die sich selbst diskreditieren, sondern ihnen die armseligste Form der Publizität garantiert. Martin Walsers Riposte: Schirrmacher sei selbst ein Antisemit, wenn er vermeintlich antisemitische Klischees in seinem Werk erst durch unzulässige Interpretationen generiere. Hier wird dann die rekursive Durchschlagskraft des Antisemitismus-Projektils endgültig deutlich. Wer das Wort "Antisemitismus" falsch gebraucht, ist ab heute selbst ein Antisemit.


Entsorgung durch die schnellen Halbwertszeiten der Mediendemokratien


Das gegenwärtige Aufmerksamkeitsmassaker enthält die entbehrliche Lehre, dass auch letzte Tabus nicht davor gefeit sind, sich in wohlfeile Angriffsinstrumente politischer Alltagskämpfe zu verwandeln. Was "Antisemitismus" ist, verkommt zur marginalen Frage gegenüber dem Wissen, wie das Codewort in gleichermaßen tabuarmen wie aufmerksamkeitsabhängigen Gesellschaften schussfreudig einzusetzen ist. Die bundesrepublikanische Öffentlichkeit gefällt sich als Polemokratie, die ihr unverarbeitetes Trauma nun als politisches Kampfmittel instrumentalisiert, um es vielleicht so endgültig zu entsorgen.

Indes kann Entwarnung gegeben werden, ist doch auf die Gnade kürzester Halbwertszeiten in Mediendemokratien Verlass, die noch jeden selbstläufigen Skandal schließlich auch wieder in das Archiv der ungelösten Streitfälle verräumt.

Also zurück zum politischen Alltag. Kanzler Schröder lehnt eine Koalition mit der FDP ab, wenn sie ihre Haltung in der Antisemitismusfrage nicht ändere. Kurt Beck, SPD-Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, machte etwas deutlicher, was der Nein-Ja-Kanzler denkt: "Ich bin mir sicher, dass die SPD keine generelle Koalitionsabsage an die FDP beschließen wird. Das wäre auch nicht klug."

Der Mann ist wenigstens ehrlich. Denn beim politischen Überleben hört das Spiel mit Antisemitismus-Klischees nun wirklich auf, jetzt wo Rot-Grün zum politischen Auslaufmodell werden könnte. Zudem haben Möllemanns Statistiken wohl auch nicht so sehr gelitten, wie einige seherisch begabte Politikressorts prophezeien, die ihn bereits als Minister in spe beerdigt haben. Das letzte Wort aber geht an Reich-Ranicki alias Bert Brecht: "Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen: Der Vorhang zu und alle Fragen offen."


Friedmann ein Antichrist? oder Deutschhasser`? zombi17
zombi17:

Ist nicht langsam Gut?

 
03.06.02 20:22
#3
Oder wie oft wollt Ihr das noch durchkauen?
Wer keine Sorgen hat, macht sich welche.
Gruß z
Friedmann ein Antichrist? oder Deutschhasser`? Seth Gecko
Seth Gecko:

Auch Du, Elan????

 
03.06.02 21:08
#4
Lies Dir Deinen Text mal in ein bis zwei Tagen nochmal in Ruhe durch...
Hab' ein Augenmerk darauf, wie oft Du Herrn Friedmann beleidigst (mehr als ein Dutzend Mal in nur einem relativ kurzem Posting!
Dann zähle mit, wie oft Du die Juden beleidigst!
Dann sage mir, ob ich es mir denn nur einbilde, daß man die Formulierung "Ich mag Juden, dass muss ich leider hier erwähnen", auch mißverstehen kann. Falls ja, überlege mal, welche Suggestion hier aktiviert wird.
Und schließlich komme ich nicht drumherum, Deine nette kleine Idee vom Konvertieren/Christianisieren zu bemängeln: "Also werdet mal vernünftig und bekennt Euch zu Jesus." Ein Satz, den ich so oder ähnlich zuletzt aus dem Mund eines Volltrunkenen gehört habe.
Ich kann ja verstehen, daß Dir Friedman's arrogante Art und seine oft provokanten Äußerungen nicht gefallen. Aber was, wenn nicht arrogant und provokaiv, sind denn Deine Worte?

Wenn Du das alles nicht so gemeint hast, nicht so ernst und dramatisch, wie ich das hier darstelle, vermutlich im guten (aber falschen) Glauben, daß niemand daran Anstoß nehmen kann, muß ich Dich doch fragen: Warum dieses Posting? Meinst Du wirklich, daß eine Person wie Frau Knoblauch, die im KZ war, deren Familie von den Nazis ausradiert worden ist, jemals in der Lage ist, zu verzeihen? Oder glaubst Du etwa, daß es den Israelis und Palästinensern Spaß macht, sich gegenseitig in die Luft zu sprengen? Und wieso stört Dich daß nur bei den Juden? Über die IRA in Irland, die ETA in Spanien und unzählige andere verlierst Du ja auch kein Wort.

@zombie17: In meinen Augen ist Antisemitismus ein viel größeres Problem als der Salami-Crash des NEMAX.

cu, seth
Friedmann ein Antichrist? oder Deutschhasser`? zombi17
zombi17:

Was für ein Salami Crash?

 
03.06.02 21:23
#5
Ist doch nur eine Zurückführung zur halbwegs fairen Bewertung , aber da ist der Weg noch weit.
Ich kenne keine Antisemiten , außer die , die sich hier zu jedem Scheiß melden.
Die Medien machen doch die Stimmung , oder sehe ich das falsch?
Würden sie nicht jedes Wort als Schlagzeile bringen , wüßte ich gar nicht, worum es geht.
Cu , Zombi ohne e
Friedmann ein Antichrist? oder Deutschhasser`? R.A.P.
R.A.P.:

Na, geht´s wieder los?? :-) o.T.

 
03.06.02 21:32
#6
Friedmann ein Antichrist? oder Deutschhasser`? Seth Gecko
Seth Gecko:

sorry für das "e", hab' zu schnell gelesen

 
03.06.02 21:33
#7
Was den NEMAX angeht, gebe ich Dir 100% recht.
Friedmann ein Antichrist? oder Deutschhasser`? zombi17
zombi17:

Ist ok , so eng sehe ich das auch nicht:-)

 
03.06.02 21:39
#8
Denn im Gegensatz zu einigen anderen , bin ich Vollkommen unwichtig.
G Z
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Friedmann ein Antichrist? oder Deutschhasser`? Seth Gecko
Seth Gecko:

touchez o.T.

 
03.06.02 21:42
#9
Friedmann ein Antichrist? oder Deutschhasser`? Visionär
Visionär:

nur am rande

 
03.06.02 22:09
#10
ich habe eben einen bericht über henry kissinger im fernsehen gesehen, demnach
ist er verantwortlich für 3Millionen tote vietnamesen darunder übrigens 2millionen zivilisten. dafür hat er sogar den friedensnobelpreis bekommen ratet mal was das für ein landsman war.
also was soll der ganze antisemitismusscheiss.

...  
Friedmann ein Antichrist? oder Deutschhasser`? josua1123
josua1123:

Antisemitismus ist ein Problem??

 
03.06.02 22:10
#11
für wem eigentlich?
Unseren jüdischen Mitbürgern nützt er eher
denn die Keule bringt Kohle
Den Juden den Spiegel der Wahrheit vorsetzen ist antisemitisch,
was solls,das müssens aushalten unsere jüdischen Freunde
und wenn nicht,in Israel ist Platz genug

jo.
Friedmann ein Antichrist? oder Deutschhasser`? Elan
Elan:

@seth

 
03.06.02 22:49
#12
erwartest Du jetzt eigentlich dass ich Dich ernst nehme?

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Friedmann ein Antichrist? oder Deutschhasser`? Bronco
Bronco:

ICH FINDE ES ZUM KOTZEN,

 
04.06.02 00:23
#13
wie ein eitler und arroganter Gockel derart Wasser auf die Mühlen derer bringen kann, die der Religionsgemeinschaft, für die er als "Institution" steht, schon immer feindlich gegenüber gestanden sind. Die Postings hier in ARIVA sind dafür der beste Beleg. - Insofern hätte Möllemann, von dem ich übrigens nichts halte, außer Abstand, von seiner Aussage nichts zurücknehmen müssen. Aus meiner Sicht schadet ein Herr Friedmann ganz konkret allen Angehörigen der jüdischen Religionsgemeinschaft, die diese nicht mit der Politik der israelischen Regierung gleichsetzen, weil er als Repräsentant dieser Religionsgemeinschaft genau dieses tut, indem er Kritik an ebendieser Politik mit Antisemitismus gleichsetzt. Weiter betrachte ich es als Frechheit, daß er glaubt, sich mit seiner Arroganz und Intoleranz hinter dem Leid, das Andere aus seiner Religionsgemeinschaft erleben mußten, verschanzen zu können und dieses nach Belieben für seine Zwecke mißbrauchen zu dürfen. Den miesen Charakter eines Herrn Friedmann als repräsentativ für Angehörige des jüdischen Glaubens anzusehen, das bezeichne ich als Antisemitismus ! Unter Angehörigen des jüdischen Glaubens gibt es wie unter Angehörigen aller anderen Religionen und wie auch unter Ungläubigen jegliche politische Strömung, von ganz links bis ganz rechts - das ist kein besonderes Merkmal irgendeiner Religionszugehörigkeit.
Ich schließe nicht aus, daß Möllemann durchaus einen Stimmenfang am rechten Rand mit einkalkuliert haben könnte, habe aber auch keinen Grund es ihm zu unterstellen. Wichtig ist, seine persönliche Auseinandersetzung mit Friedmann von den Institutionen, für die die beiden stehen, sauber zu unterscheiden. Wer die FDP angreifen will, der soll dies aufgrund ihrer unsozialen Ellenbogenpolitik tun, aber nicht mit dem abstrusen Vorwurf des Antisemitismus.

meine unmaßgebliche Meinung dazu,

Bronco - heute mal etwas deutlicher als gewöhnlich
Friedmann ein Antichrist? oder Deutschhasser`? Kicky
Kicky:

wolln wir doch hoffen,Elan

 
04.06.02 00:25
#14
ich kann den Herrn Friedman auch nicht ertragen,er bringt mich dazu,den Fernseher umzuschalten.Trotzdem finde ich Deine Äusserungen wenig durchdacht und gebe Seth Gecko recht mit dem,was er dazu sagt.
Auch wenn ich die leichtfertige Bezeichnung als Antisemitismus für Kritik an Israels Vorgehen missbillige und das Beharren von Friedman auf einer Entschuldigung Möllemanns ebenfalls.
Friedmann ein Antichrist? oder Deutschhasser`? Bronco
Bronco:

Wo ich schon mal am Abkotzen bin :

 
04.06.02 01:00
#15
Noch übler finde ich, daß sowohl Friedmann als auch Möllemann mit ihrem Possentheater den anderen Etablierten für die Doppelbödigkeit ihrer Politik auch noch eine Bühne bieten:
Sie alle sind erschüttert ob des angeblich von Möllemann genährten Antisemitismus und dessen angeblichen Fischens am rechten Rand. - Dadurch demonstrieren sie ihre Politik der Mitte, die bei sowas sauber bleiben möchte, während sie unter solch weisser Weste selber in die Vollen greifen können, nämlich da, wo sich hordenweise braune Stimmen sammeln lassen mit verschärften Einreisebestimmungen, Rasterfahndung und Regelanfrage bei den geheimen staatlichen Polizeiorganisationen, wenn es um Menschen aus dem nahen und mittleren Osten oder aus Nordafrika geht, sowie um den "islamischen Fundamentalismus = Terrorismus".

Es gab mal die NPD-Forderung, man solle doch ein Abschiebegefängnis direkt auf dem Frankfurter Flughafen errichten, um Asylbewerber direkt vom Flugzeug dorthin verfrachten zu können, bis die nächste Maschine geht. - Faktisch ist diese Forderung bereits seit einigen Jahren Realität ! Der Begriff der "Überfremdung" ist eine typische NPD-Wortschöpfung - inzwischen normaler Sprachgebrauch der Parteien der "Mitte". Das NPD-Verbotsverfahren hat zu Tage gefördert, daß offensichtlich (fast ?) alle NPD-Funktionäre auf den Gehaltslisten der deutschen Geheimdienste, insbesondere des "Verfassungsschutzes" stehen, mithin diese Partei ohne solch stattliche materielle Unterstützung möglicherweise gar nicht mehr existieren würde. ....

HIER DROHEN DIE SEHR REALEN GEFAHREN VON RECHTS ! Die Brandstifter finden sich zu allererst unter den Biedermännern.

So - das mußte mal gesagt werden. Jetzt fühle ich mich wohler.

Gruß,

Bronco
Friedmann ein Antichrist? oder Deutschhasser`? Seth Gecko

Elan, je mehr Du zu diesem Thema von Dir gibst,

 
#16
desto peinlicher wird es für Dich.
Aber ich habe nicht vor, in diesem ziemlich bescheuerten Thread nochmal zu posten. Du hast sozusagen das letzte Wort, dieses kannst du weise nutzen, oder auch beleidigend. Du kannst es aber auch einfach sein lassen. Egal, wie Du reagierst, es wird etwas über Dich aussagen...

cu, seth


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