Erschreckend SCHLECHTE US-Wirtschaftsdaten

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Betender:

Erschreckend SCHLECHTE US-Wirtschaftsdaten

 
24.04.03 14:34
die gerade um 14.30 Uhr über die Ticker gingen!! Ein DAXfall unter die 2900er Marke ist vorprogrammiert, auch ein DowVERLUST von 100 Pkten dürfte heute im Bereich des möglichen sein!!
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Nassie:

Erstanträge

 
24.04.03 14:36
TABELLE-Zahl der US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gestiegen~  

Washington, 24. Apr (Reuters) - Das US-Arbeitsministerium
hat am Donnerstag in Washington folgende Daten zur Entwicklung
der Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Woche zum
19. April veröffentlicht:

                             WOCHE ZUM        WOCHE ZUM
                             19. Apr          12. Apr
                             2003             2003
ERSTANTRÄGE                  455.000          447.000
                                         (rev. v. 442.000)
VIER-WOCHEN-
DURCHSCHNITT                 439.250          426.000
                                         (rev. v. 424.750)

NOTE - Von Reuters befragte Volkswirte hatten für die
Berichtswoche mit 425.000 Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe


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Nassie:

Ausführlich

 
24.04.03 15:20
Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe weiter gestiegen

Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA sind in der vergangenen Woche weiter gestiegen. Wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstagnachmittag bekannt gab, sind 455.000 Erstanträge gestellt worden nach 447.000 (revidiert) in der Vorwoche. Analysten hatten im Schnitt mit einem Rückgang auf 425.000 gerechnet.

Der erneute Anstieg zeigt, dass das Arbeitmarkt in den USA weiter schwach ist, nicht unbedingt die besten Voraussetzungen für eine anhaltend hohe Konsumenten-Nachfrage. Der Vier-Wochen-Durchschnitt bei den Erstanträgen, der die starken Schwankungen eliminiert, kletterte auf 439.250 nach 426.000 (revidiert) in der Vorwoche.

Positiv sind dagegen die ebenfalls am Donnerstagnachmittag veröffentlichten Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter im Monat März ausgefallen. Der Anstieg von 2,0 Prozent gegenüber dem Vormonat liegt deutlich über den Expertenschätzungen, die mit einem Rückgang von 0,5 Prozent gerechnet hatten. Im Februar waren die Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter noch um 1,5 Prozent gefallen.

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Nassie:

Kein Lebenszeichen am US-Arbeitsmarkt

 
24.04.03 16:39
Wie das Conference Board meldet, fiel der so genannte „Help Wanted Index“, der Stellengesuche in Zeitungen der USA überwacht, auf ein 40 Jahrestief von 40 im Februar auf 38 im März. Die Zahl der Stellengesuche ging in den vergangenen drei Monaten in fünf von neun Regionen zurück. Der früheste Zeitpunkt, zu dem eine Erholung des Arbeitsmarktes zu erwarten sei, sei das Jahresende oder der Beginn des nächsten Jahres, so Ken Goldstein, Volkswirt des Conference Board.

Antworten
Nassie:

Wirtschaftsdaten Überblick

 
24.04.03 20:19
Die Zahl der Aufträge für langlebige Güter stieg im März in den USA um überraschende 2% (Prognose:-1,0%). Ausschlaggebend für den Anstieg sei eine doppelt so hohe Nachfrage nach Verteidigungsgütern gewesen, als noch im Vormonat, so das Commerce Department. Ohne Verteidigungsgüter stieg die Nachfrage um 1.3%. Die Auftragsausgangskomponente stieg um 1%. Im Februar fiel die Nachfrage um revidiert 1.5%. Während die Nachfrage nach Automobilen, Zivilflugzeugen und Metallen schwach war, gab es eine anziehende Nachfrage in allen anderen Güterklassen. Der Kernwert des Indikators, der die zivile Luftfahrt und Verteidigungsgüter ausklammert, stieg um 3.2%.


Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstutzung stieg in der Vorwoche um 8000 auf 455,000 (Prognose:425.000), während der Vierwochendurchschnitt der Erstanträge bei 439,250 lag. Damit ist die Zahl der Erstanträge auf dem höchsten Niveau seit Ende März 2002. Die Zahl der anhaltenden Anträge lag bei 3,574 Millionen, nach 3,498 Millionen in der Vorwoche.



Wie das Conference Board meldet, fiel der so genannte „Help Wanted Index“, der Stellengesuche in Zeitungen der USA überwacht, auf ein 40 Jahrestief von 40 im Februar auf 38 im März. Die Zahl der Stellengesuche ging in den vergangenen drei Monaten in fünf von neun Regionen zurück. Der früheste Zeitpunkt, zu dem eine Erholung des Arbeitsmarktes zu erwarten sei, sei das Jahresende oder der Beginn des nächsten Jahres, so Ken Goldstein, Volkswirt des Conference Board.


Laut dem US-Notenbank Gouvaneur Ben Bernanke ist die schlechte Stimmung in der Wirtschaft der größte Bremsklotz, der die Wirtschaftserholung derzeit aufhalte. Die Fundamentaldaten würden den Weg für eine Konjunkturerholung in diesem und im nächsten Jahr ebnen, doch sei ein wenig mehr Vertrauen der Unternehmensbosse in die Wirtschaft von Nöten, so Bernanke. Obwohl kein Boom wie in den späten 90ern wahrscheinlich sei, deuten die meisten Faktoren auf eine moderate Erholung der Investitionsbereitschaft und auf Wirtschaftserholungsimpulse hin, die einen Aufschwung in der zweiten Jahreshälfte oder Anfang 2004 auslösen werden. Jedoch sei die Erwartungshaltung der Firmenbosse ein wichtiger Faktor, der nicht vergessen werden sollte.
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sfor:

arbeitsmarkt=hinkender indikator

 
24.04.03 20:51
m.e. kein rückschluss auf momentane wirtschaftl. verhältnisse möglich
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emu1:

Außerdem darf man nicht vergessen,

 
24.04.03 21:06
dass sinkende Beschäftigungszahlen in der Vergangenheit auch oft positiv bewertet wurden, weil die Unternehmen ja dadurch weniger Kosten haben, die sich positiv in den Bilanzen auswirken (ist eigentlich dämlich, aber so ist es ja bedingt wirklich).
Dem steht weiterhin eine steigende Konsumnachfrage gegenüber (siehe Zahlen von 14.30), so daß ich nicht glaube, dass die Erstanträge wirklich eine Bedeutung hätten.

But we´ll see. Oder sollte ich sagen: laßt uns "beten" *g*.

Emu
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