Dax nimmt die 5.000

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Dax nimmt die 5.000 Jensolino

Dax nimmt die 5.000

 
#1
US-BIP verleiht Flügel
Dax nimmt die 5.000  


Die deutschen Standardwerte drehen nach schwachem Start am frühen Nachmittag ins Plus. Die Hoffnung auf eine feste Eröffnung der US-Aktienmärkte nach guten Konjunkturdaten beflügelt den Index. Der Dax steigt 1,1 Prozent auf 5.013 Punkte.

Zuvor hatte der Dax in einem lustlosen Handel leichte Verluste verbucht, was Händler auf Gewinnmitnahmen zurückführten. Insgesamt sei die Stimmung aber nach wie vor gut, hieß es. Wenn die Wall Street ebenfalls freundlich tendiere, könne der Dax die 5.000 Punkte wieder überschreiten.

Aus den USA gab es am Nachmittag gute Nachrichten von der Konjunkturseite, die auf eine starke Eröffnung der Wall Street hoffen ließen. Die Wirtschaft in den USA ist im Schlussquartal 2001 einer zweiten Schätzung des US-Handelsministeriums zufolge überraschend deutlich gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt sei wahrscheinlich um 1,4 Prozent gestiegen, so das Ministerium. In einer ersten Schätzung war noch ein Plus von nur 0,2 Prozent berechnet worden. Analysten hatten einen Anstieg um 0,8 Prozent erwartet.

Die Vorgaben der Wall Street vom Mittwoch waren gemischt. Nach starken Start konnte der Dow Jones zwar ein Plus von 0,1 Prozent bei 10.127 Punkten in den Handelschluss retten, die Nasdaq gab jedoch 0,8 Prozent auf 1.751 Punkte nach. US-Notenbankchef Alan Greenspan hatte zuvor einen verhalten optimistischen Ausblick auf die weitere Entwicklung der US-Wirtschaft gegeben. Im späten Handel hätten dann jedoch Gewinnmitnahmen und die Reduzierung der Cisco-Gewinnprognose durch ein Brokerhaus wieder für sinkende Kurse gesorgt, so ein Händler.

Der Industriegase- und Gabelstaplerkonzern Linde legte am Morgen die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vor. Das Ergebnis vor Steuern in 2001 lag bei 505 Millionen Euro gegenüber 481 Millionen Euro im Vorjahr. Analysten hatten allerdings mit einer Steigerung auf 515 Millionen Euro gerechnet. Einen Ausblick auf das laufende Jahr gab Linde nicht. Die Aktie fiel 1,7 Prozent auf 52,49 Euro.

Zahlen gab es auch von der Deutschen Post, die das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit im abgelaufenen Geschäftsjahr um 7,1 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro steigern konnte. Der Umsatz verbesserte sich um 2 Prozent auf 33,4 Milliarden Euro, so der Bonner Konzern. Die Aktie stieg knapp 1 Prozent auf 14,89 Euro.

Die Commerzbank erwartet in 2002 einen Gewinn vor Steuern zwischen 700 und 800 Millionen Euro vor Anteilsverkäufen. Dies kündigte Vorstandsmitglied Axel von Ruedorffer auf einer Analystenkonferenz an. Im Vorjahr hatte die Bank einen Gewinn vor Steuern von 37 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Aktie legte 1,6 Prozent auf 18,90 Euro zu.

Die Deutsche Bank will sich einem Zeitungsbericht zufolge nicht an einer Pool-Lösung mit anderen Banken zur Rettung der angeschlagenen Kirch-Gruppe beteiligen. Die Bank wolle als Großaktionär von DaimlerChrysler vielmehr den Finanzdruck auf Kirch nutzen, um Zugriff auf den Formel-1-Veranstalter SLEC zu bekommen, bei dem Kirch seit März 2001 die Mehrheit habe, so der Bericht weiter. Die Aktie der Deutschen Bank fiel 0,3 Prozent auf 66,87 Euro, DaimlerChrysler fielen 0,6 Prozent auf 45,70 Euro.

Die Volkswagen-Aktie profitierte von dem guten Ergebnis der Konzern-Tochter Audi. Im vergangenen Jahr hat der Ingolstädter Autobauer nach eigenen Angaben ein Rekordergebnis erzielt. Der Gewinn vor Steuern sei um 34 Prozent auf 1,32 Milliarden Euro gestiegen, so das Unternehmen. Nach Steuern habe das Plus 4,8 Prozent auf 769 Millionen Euro betragen. An den Mutterkonzern VW werden 523 Millionen Euro abgeführt. Auch das neue Jahr lässt sich für Audi gut an, bis Ende Februar sei der Absatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um fast 13 Prozent auf 109.600 Fahrzeuge gestiegen. Die VW-Aktie legte 1,1 Prozent auf 54,27 Euro zu.

Bayer will bei der Reorganisation der Konzernstruktur unter einer Holding auch eine Straffung des Konzern-Managements durchführen. Dies berichtet eine Tageszeitung am Donnerstag. Die Papiere verbesserten sich 1,5 Prozent auf 35,98 Euro.

Die zur Allianz-Gruppe gehörende Allianz Lebensversicherungs AG will einem Zeitungsbericht zufolge trotz des derzeit schlechten Börsenklimas den Aktienanteil an ihren Kapitalanlagen deutlich steigern. Sollte es gesetzlich möglich werden, wolle die Allianz Leben die Aktienquote bei einer Bewertungsreserve von über 20 Prozent auf 40 Prozent, so die Börsen-Zeitung. Die Aktie fiel 1 Prozent auf 248,50 Euro.

Im Mdax standen die Papiere von Babcock Borsig unter Druch und verloren 6,6 Prozent auf 8,41 Euro. Der Anlagenbauer teilte am Morgen mit, im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres habe sich der Betriebsverlust auf 68 Millionen Euro belaufen. Im vergleichbaren Vorjahresquartal hatte der Betriebsverlust noch bei 58 Millionen Euro gelegen. Der Auftragseingang im Quartal sei um 57 Prozent auf 950 Millionen zurückgegangen, so das Unternehmen weiter.


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