Charttechn. Betrachtung der T-AKTIE

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Dt. Telekom AG 26,19 € -0,95% Perf. seit Threadbeginn:   +44,22%
 
monique:

Charttechn. Betrachtung der T-AKTIE

 
27.08.01 08:33
Charttechn. Betrachtung der T-AKTIE 398772www.wallstreet-online.de/img/news/001/28/16" style="max-width:560px" >

Dt. Telekom erholt sich
 
Gegenbewegung dürfte bis 19 Euro führen
 
Nach dem starken Kursverfall der Aktien der Deutschen Telekom hat sich eine Trendwendeformation gebildet.
Auf Grund der stärkeren Widerstände in der Region um 19 Euro sowie der weiterhin erwarteten größeren Abgaben dürfte sich die Erholung jedoch nur kurzfristig durchsetzen.

Am Mittwoch und Donnerstag hat sich in der Tagesbasis eine Trendwendeformation, ein "harami" gebildet in Verbindung mit einer Hammer-ähnlichen Kerze (ebenfalls ein Trendwendesignal).

Die am Freitag nachfolgende dynamische weiße Kerze bestätigt dieses Trendwendesignal. Insofern muss von einem Kaufsignal für die Deutsche Telekom ausgegangen werden. Da der starke Kursverfall jedoch auch sehr viel Vertrauen in die Aktie zerstört hat und die Unsicherheit über stärkere Abgaben Ende September bzw. Anfang Oktober über der Aktie schwebt, sollten keine stärkeren Aufwärtsbewegungen erfolgen.

Da bei 19 Euro die nächsten stärkeren Widerstände lauern, ist dieses Niveau das Kursziel der aktuellen Erholung.

Erst ein Break der 19 Euro eröffnet weitere Chancen bis rund 21 Euro. Dies ist derzeit allerdings nicht prognostizierbar. Auch die Wochenkerze signalisiert zwar auf dem tieferen Niveau Kaufneigung und eine Gegenbewegung. Diese Gegenwehr hat jedoch noch nicht genügend "Power", um auch die Mitte der vorangegangenen schwarzen Kerze zu durchdringen. Dies zeigt ebenfalls, dass die Erholung der Deutschen Telekom noch nicht nachhaltig ist und unterstützt die Aussage der Tagesbasis.

FAZIT: Gestiegene Kurse nutzen Trader zum Ausstieg, um unter 17 wieder einzusteigen.
Langfristanleger, die die Aktie seit der Emission besitzen, bleiben drin und freuen sich über die schöne Dividende!
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Peet:

AUSBLICK: Detaillierte Telekom-Bilanz

 
27.08.01 08:47
AUSBLICK: Detaillierte Telekom-Bilanz soll Kaffeesatzleserei beenden  
 

BERLIN (dpa-AFX) - Vier Wochen nach der Präsentation der vorläufigen Zahlen wird die Deutsche Telekom am Dienstag im Rahmen der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin ihre endgültige Halbjahresbilanz inklusive der Zahlen für das zweite Quartal auf den Tisch legen. Analysten warten auf die detaillierten Daten aus dem operativen Geschäft, die "logischerweise sehr viel aussagekräftiger" seien als die bisherigen Angaben.

Die Deutsche Bank-Analysten gehen davon aus, dass es beim Telefonriesen im abgelaufenen zweiten Quartal (Ende Juni) mit 962 Mio. Euro Netto-Verlust sehr viel schlechter gelaufen ist als im ersten Quartal (minus 358 Mio. Euro). Werden jedoch die Einnahmen durch Übernahmetransaktionen hinzu gerechnet, ist laut den Analysten mehr oder weniger ein ausgeglichenes Ergebnis auf Netto-Basis sowie beim Gewinn je Aktie möglich. Ende Mai hatte die Telekom die Übernahme des amerikanischen Mobilfunkers VoiceStream abgeschlossen. Daher wird die neue Tochter für rund einen Monat (Juni) erstmals in der Bilanz berücksichtigt sein.
ANALYSTEN WARTEN AUF AUFSCHLÜSSELUNG ALLER GESCHÄFTSBEREICHE

Am 31. Juli hatte der Bonner Konzern lediglich folgende Pro-Forma-Zahlen für das erste Halbjahr bekannt gegeben: einen Fehlbetrag nach Sonderposten in Höhe von 400 Mio. Euro (Vorjahresvergleich: 4,34 Mrd. Euro Gewinn) sowie einen Konzernumsatz, der auf rund 22,6 Mrd. Euro stieg (19,2 Mrd. Euro). Analysten wie Werner Stäblein von der BHF-Bank bezeichneten die wenigen Fakten nur als "Stückwerk", vor dessen Kaffeesatzleserei man sich besser hüten sollte.

Die Experten nahmen jedoch insbesondere die positiven Folgen des Umdenkens in der Mobilfunksparte für das Gesamtergebnis des Konzerns zur Kenntnis: Nachdem die Mobilfunksparte T-Mobile im vergangenen Jahr durch die hohen Kosten für die Werbung von Neukunden tiefrote Zahlen geschrieben hatte, verbesserte sich die Ertragslage im laufenden Jahr deutlich. In Deutschland bestimmt die Telekom mit ihrem T-D1-Angebot gemeinsam mit dem britischen Konkurrenten D2-Vodafone den Mobilfunkmarkt. Hier will der Konzern nun vorrangig auf höhere Umsätze der bestehenden Kundschaft setzen, um nach den Jahren des Wachstums die Profitabilität zu verbessern.
BÖRSIANER NERVÖS WEGEN MÖGLICHER NEUER GROSSVERKÄUFE

Die Deutsche Bank hatte am 7. August für Schlagzeilen gesorgt, als sie in einem umstrittenen Paketverkauf von T-Aktien im Wert von rund 1 Mrd. Euro den deutschen Aktienmarkt kräftig ins Schwanken brachte. In der Folge markierte die Volksaktie neue Jahrestiefs: Bei 16,29 Euro verzeichnete sie am 22. August den niedrigsten Schlusskurs seit Anfang 1998. Der Auftrag des Großaktionärs Hutchison Whampoa wurde just zwei Arbeitstage nach einer Kauf-Empfehlung von Seiten der Deutschen Bank abgewickelt.

Bei den Börsianern sorgt die am 1. September endende Sperrfrist für VoiceStream-Aktionäre für erneute Nervosität. Dann dürfen die Aktionäre ihre einst umgetauschten Anteilsscheine verkaufen. Unterdessen berichtet der aktuelle "Spiegel", dass der finnische Telekom-Großaktionär Sonera bereits im Juni und Juli in Abstimmung mit der Deutschen Telekom rund ein Viertel seiner Telekom-Aktien vor dem Ablauf der Sperrfrist abgestoßen hat: Anders als bei der Deutschen Bank wurde die Order über die Dresdner Bank anscheinend ohne spürbaren Einfluss auf den Aktienkurs abgewickelt./aa/bz/ar  

27.08. - 07:52 Uhr
Antworten
redcrx:

Dt. Telekom: Ist es das (Tief) gewesen?

 
27.08.01 08:56
Dt. Telekom: Ist es das gewesen?
von Holger Struck,  M.M.Warburg & CO

Niemand kann diese, den seit März 2000 begonnenen Abwärtstrend der Dt. Telekom betreffende Frage letztlich beantworten. Doch auch wenn die beharrliche Abwärtstendenz dieses DAX-Schwergewichts den technischen Analysten so manches Mal (beim ehrgeizigen Versuch, antizyklisch zu kaufen) an seinem Regel- und Methodenwerk zweifeln ließ, so gilt es dieser Tage wieder extrem achtsam zu sein! Nachdem der Kurs der Aktie Anfang des Monats durch die bis dahin recht solide erscheinende Unterstützung von 23,5 / 23,05 € durchgefallen ist, mußte man mit dem „Schlimmsten“ rechnen. Dies hieß aus technischer Sicht, einen Rückzug auf die tiefsten Punkte der Chartaufzeichnung dieser Aktie (ganz links in der Grafik sichtbar) zu erwarten. Mit dem Intraday-Tief von 16,07 € gestern wurde dieses Niveau nun beinahe wiedererreicht und es zeigen sich jetzt diverse Kaufsignale, die erstmals seit Monaten auch mit meßbarer Aufwärtsdynamik (momentan mehr als 7 % Tagesanstieg) umgesetzt werden. Die in etlichen Indikatorstudien auffälligen, positiven Divergenzen korrespondieren seit Mitte Juli wiederum mit dem nun zum Widerstand gewordenen Kursniveau um 23 €. Zuvor wäre allerdings der bei derzeit 20,54 € verlaufende Abwärtstrend aus dem Weg zu räumen. Die Überwindung beider Marken käme dem technisch ganz großen Befreiungsschlag gleich. Dieser bleibt für den mittel- bis langfristig agierenden (Privat-) Anleger allerdings weiter diszipliniert abzuwarten. Der flexible Investor nutzt dagegen die einem Morning Star zumindest ähnelnde Kerzenformation der letzten 3 Handelstage und die Indikatorensignale zum Kauf mit 1.) Kursziel 20,5 / 23 € und 2.) Stop Loss bei 16 €. Nicht übersehen sollten wir auch, daß diese markttechnische Verbesserung am heutigen Freitag (Wochenschluß) auch im Weekly-Chart ihre positiven Spuren hinterlassen wird. Update folgt!

Dt. Telekom: 17,75
STOXX-50: 3719
Stop-Loss-Niveau: 16,- €
Risikokategorie: überdurchschnittliches Risiko

Charttechn. Betrachtung der T-AKTIE 398778

Quelle: Technical-Investor
24.08.2001 - 15:05

Antworten
monique:

Kursziel 19€ intraday erreicht ! o.T.

 
27.08.01 10:47
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