Technischer Morgenkommentar vom 20.02.03

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Technischer Morgenkommentar vom 20.02.03

 
20.02.03 08:06
Allgemeine Beurteilung

Überraschend kam die gestrige Reaktion nicht, aber das Ausmaß, mit der die Börsen Europas diese vollzogen, beeindruckte dennoch. Die Kursverluste zogen sich in Europa durch alle Branchen, der Telekommunikationssektor litt jedoch am meisten. In den USA korrigierten die Börsen ebenfalls, jedoch hielten sich hier die Kursverluste per Schlußkurs weitestgehend in Grenzen.

Obwohl die Mehrheit der Marktteilnehmer im gestrigen Handelsverlauf mit einer Reaktion auf den jüngsten Aufwärtsimpuls an den Börsen rechneten, verstärkte sich im Laufe des Nachmittages im Zusammenhang mit den sich deutlich auswachsenden Verlusten die Sorge, daß die ganze Stabilisierung der letzten Tage bereits wieder hinfällig sei und wieder neue Tiefstkurse auf der Agenda stehen.

Da die Antwort darauf ohnehin niemand kennt, wollen wir aus technischer Sicht zunächst die aktuelle Ausgangslage diagnostizieren um Schlußfolgerungen für unsere weitere Vorgehensweise diskutieren zu können:

(1) die Basis unserer bisherigen Überlegungen war, daß sich die Märkte aktuell in einer Stabilisierungsphase befinden, die sich unter charttechnischen Gesichtspunkten in der Ausbildung einer seitwärts ausgerichteten Konsolidierungszone widerspiegelt; aus markttechnischer Sicht ließ sich diese Erwartungshaltung mit einer nachlassenden Bewegungsdynamik, bezogen auf die zum Teil noch übergeordneten sekundären Abwärtstrends begründen, aus charttechnischem Blickwinkel heraus lassen sich in den meisten beurteilten Aktienindizes die angesprochenen Konsolidierungsbereiche auch klar definieren und somit begrenzen;

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DAX Positions-Trading: Update 20.02.03

 
20.02.03 08:23
Kurzfristige Betrachtung:

Mit einem Tagesverlust von 115 Punkten oder rund 4,2% hat der DAX seine kurzfristige Aufwärtsbewegung beendet. Der Index befindet sich dabei weiterhin in einer Trading-Range, welche von 2519/28/35 bis 2750/2802 Punkten verläuft. Diese Range ist innerhalb von drei Handelstagen komplett durchlaufen und mit dem Dienstags-High bei 2750 Indexpunkten exakt bestätigt worden.
Der Deutsche Aktienindex befindet sich somit zurzeit in einem neutralen Bereich bzw. ist als neutral einzustufen. An dieser Erwartungshaltung ändert sich solange nichts, bis die Trading-Range verlassen wird. Danach sieht es zum aktuellen Zeitpunkt allerdings nicht aus.

Es stellt sich nun die Frage, ob es irgendwelche Hinweise auf die Bewegungsrichtung der kommenden Tage gibt.
Nimmt man eine partielle Betrachtung des DAX vor, könnte man zu dem Schluss kommen, dass dieser seine Chancen eher auf der Oberseite hat. So ist ein Rückgang der mittelfristigen Bewegungsdynamik deutlich zu erkennen, was die Stabilität des Abwärtstrends negativ beeinflusst. Eine ausgeprägtere Reaktion wird damit wahrscheinlicher. Auch die Markttechnik, in Form des Trendfolgers MACD, hellt sich auf. So konnte der Abwärtstrend im Indikator nach oben durchbrochen werden, was weitere Entspannung signalisiert. Negativ ist allerdings der Oszillator (slow stoch) zu interpretieren. Dieser hat aktuell ein Verkaufsignal generiert, was beachtet werden sollte, da sich der Index in einer Range befindet. Auf der Unterseite, also im Bereich der Oktober- und Jahreslows bei rund 2520 Punkten, scheint der DAX aber gut abgesichert zu sein. In diesem Bereich haben sich in den letzten Tagen immer wieder untere Schatten im Chart gebildet, welche auf Nachfrageüberhänge hindeuten.

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