Nasdaq fester

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NASDAQ Schluss: Fester - Positive Quartalsergebnisse stützen Technologiewerte
NEW YORK (dpa-AFX) - US-Technologieaktien haben am Donnerstag von besser als erwarteten Quartalsberichten der Branchenführer Nokia, EMC und Siebel profitiert und trotz Abgabedruck im späten Handel überwiegend fester geschlossen. Der technologielastige NASDAQ-Composite-Index  stieg um 1,06 Prozent und schloss mit einem Stand von 1.942,76 Punkten; rund 17 Punkte unter dem Tageshöchststand.

Im Branchenvergleich verbuchten vor allem Aktien von Hard-, Software- und Halbleiterunternehmen Kursgewinne. Die Biotechnologiewerte erlitt hingegen einen deutlichen Dämpfer durch unerwartet schwache Zahlen des Branchenprimus Amgen. Der Biotechnology-Index  verlor 2,2 Prozent, während das Halbleiter-Barometer SOX  um 0,6 Prozent stieg. Der Blue-Chip-Index NASDAQ 100  ging mit einem Plus von 1,04 Prozent bei 1.565,27 Zählern aus dem Handel.

Neben den Quartalzahlen habe vor allem die Rede des US-Notenbank-Chefs Alan Greenspan vor der US-Senat im Mittelpunkt gestanden. Nach Aussage von Greenspan hat die US-Wirtschaft die Talsohle erreicht. Der oberste Währungshüter wiederholte zudem nicht seine Warnung aus seiner jüngsten Rede, wonach weiterhin Risiken bestünden. Dennoch wies er darauf hin, dass die erwartete Konjunktur-Erholung nur von kurzer Dauer sein werde, falls die Nachfrage nicht wieder deutlich anzieht. Wall-Street-Analysten gehen nun davon aus, dass der für die Zinspolitik zuständige FOMC in der kommenden Woche die maßgebliche Fed-Funds-Rate unverändert bei 1,75 Prozent belassen wird.

Innerhalb des NASDAQ-100-Index sorgten vor allem die Schwergewichte Intel   und Microsoft   für Auftrieb. Die Aktien der beiden Technologiekonzerne legten 2,3 bzw. 1,4 Prozent zu. Vor allem die Softwaretitel gehörten zu den Tagesgewinnern, nachdem SAP   und Siebel System   am Mittwoch solide Quartalsergebnisse präsentiert hatten und wieder hoffnungsvoller in die Zukunft blickten.

Die Aktien von Siebel Systems, dem Marktführer für Software zum Management von Kundenbeziehungen (CRM), stiegen um 6,01 Prozent auf 36,89 Dollar. Der Unternehmen hatte am Vortag nach Handelsschluss Quartalszahlen veröffentlicht und mit einem Gewinn je Aktie von 13 Cent die durchschnittlichen Analystenerwartungen um 4 Cent übertroffen. Zudem erhöhte das Unternehmen seine Wachstumsprognose für 2002. Im Fahrwasser von Siebel gewannen PeopleSoft   vor Bekanntgabe ihrer Ergebnisse 5,43 Prozent auf 38,43 Dollar. VERITAS Software   stiegen um 6,03 Prozent auf 46,40 Dollar, und Oracle   legten 2,98 Prozent auf 17,25 Dollar zu.

Computerwerte erhielten Unterstützung vom Datenspeicher-Konzern EMC, der für das vergangene Dezember-Quartal zwar einen bereinigten Verlust von 3 Cent je Aktie auswies, damit aber deutlich unter der Analysten-Prognose von minus 7 Cent je Aktie blieb. Der Umsatz lag ebenfalls über den Erwartungen. Die EMC-Aktien   zogen um 15,59 Prozent auf 16,83 Dollar an. Dell Computer   gewannen 2,32 Prozent auf 27,30 Dollar, und Compaq   zogen um 5,98 Prozent an auf 12,05 Dollar.

Der über den Erwartungen ausgefallene Quartalsgewinn des weltgrößten Handyherstellers Nokia   wirkte sich auf die Kurse anderer Mobiltelefon-Produzenten kaum aus, beflügelte jedoch den eigenen Aktienkurs deutlich. Im New Yorker Handel stiegen die Nokia-ADS  um 4,91 Prozent auf 23,30 Dollar, während die Anteilscheine Motorola belastet durch die eigenen schwachen Zahlen vom Dienstag   0,44 Prozent auf 13,50 Euro verloren. Ericsson  , die auch im NASDAQ-100-Index gelistet sind, stiegen um 1,52 Prozent auf 4,69 Dollar.

Chipwerte tendierten mit wenigen Ausnahmen freundlich. Vor allem Advanced Micro Devices (AMD)   stand deutlich unter Druck nachdem das Unternehmen am Mittwoch nach Handelsschluss angekündigt hatte, eine Wandelanleihe in Höhe von 500 Millionen Dollar privat zu platzieren. Die Aktien des zweitgrößten Herstellers von Mikroprozessoren fielen am Donnerstag bis Handelsende um 3,41 Prozent auf 16,13 Dollar. Die Aktien des Kommunikationschip-Produzenten Broadcom   verloren 0,18 Prozent auf 45,27 Dollar. Zuvor hatte das Unternehmen für das abgelaufene, vierte Quartal einen bereinigten Verlust von 11 Cent je Aktie ausgewiesen. Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Fehlbetrag von 13 Cent gerechnet.

Kursgewinne verzeichneten hingegen die Chiphersteller LSI Logic   und Cypress Semi  , nachdem beide Unternehmen besser als erwartete Geschäftszahlen vorgelegt hatten. LSI erwartet zudem die Rückkehr in die Gewinnzone im zweiten Halbjahr 2002. Die Aktien stiegen daraufhin um 8,94 Prozent auf 15,59 Dollar. Cypress verteuerten sich um 7 Prozent auf 19,97 Dollar.

Trotz deutlich übertroffener Quartalsprognosen legten die Aktien des Halbleiter-Ausrüsters KLA-Tencor   nur um 0,16 Prozent auf 51,58 Dollar zu. Das Unternehmen gab an, lediglich eine leichte Erholung der Auftraglage im laufenden Geschäftsquartal zu erwarten.

Der größte Biotechnologiekonzern Amgen   enttäuschte hingegen die Erwartungen der Wall-Street-Analysten. Das Unternehmen verzeichnete auf Grund von Sonderaufwendungen für die Beendigung von Kooperationen einen Gewinnrückgang von 19 Cent im Vorjahr auf 15 Cent je Aktie im vierten Quartal 2001. Ohne die Belastungen lag der Gewinn bei 30 Cent je Aktie. Analysten hatten im Durchschnitt 31 Cent erwartet. Die Anteilscheine von Amgen verloren 2,15 Prozent auf 57,21 Dollar./rh/js



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