HV-Bericht Basler AG

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HV-Bericht Basler AG



Pünktlich zur Hauptversammlung konnte die Basler AG ihre Aktionäre mit der Meldung über einen neuen Großauftrag erfreuen. So konnte man von einem renommierten Hersteller aus der Flachbildschirmindustrie ein Auftrag über mehrere Inspektionsanlagen in Euro-Millionenhöhe gewinnen. Der Hersteller orderte für seine Produktion Systeme zur Inspektion von sog. Color-Filter-Substraten, einem Ausgangsprodukt zur Herstellung von Flachbildschirmen. Damit sieht sich die Basler AG im neuen Geschäftsbereich "Display Inspection" auf einem sehr guten Weg.
Zur diesjährigen Hauptversammlung am 12. Juni 2001 im Hotel Hafen Hamburg begrüßte der Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Dr. Kunerth etwa 200 Aktionäre, Gäste und Pressevertreter, darunter Alexander Langhorst für GSC Research. Nach Erledigung der Formalia erteilte er dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Ley das Wort.


Bericht des Vorstands

Der Vorstandsvorsitzende Dr. Ley begrüßte die Erschienenen ebenfalls sehr herzlich und stellte zu Beginn seiner Ausführungen das Betätigungsfeld der Basler AG die Vision Technology, zu deutsch das künstliche Sehen, vor. Für diese Bildsensoren gibt es vielfältige Anwendungsmöglichkeiten sowohl im privaten Bereich (z.B. Bildsensoren in Camcordern und digitalen Fotoapparaten) wie auch im industriellen Bereich.

Die Anwendungsmöglichkeiten wurden bisher nur in sehr geringem Umfang ausgeschöpft. Mittelfristig seien im privaten Bereich folgende Anwendungsschwerpunkte wahrscheinlich. Pre-Crash-Sensoren und Airbag-Steuerungen in Automobilen, verbesserte Haus- und Gebäudesicherungsverfahren auf optischer Basis (anstatt der bisher vorherrschenden wärmebasierenden Verfahren, z.B. Bewegungsmelder) und verbesserte diagnostische und analytische Maßnahmen in der Medizintechnik.

Die industriellen Anwendungen sind bereits stärker fortgeschritten. Grund hierfür ist eine wesentlich bessere und schnellere Amortisation der Investitionen als im privaten Bereich. Neben dem Einsatz bei Roboter- und Maschinensteuerungen sowie der automatischen Identifikation findet das künstliche Sehen umfangreiche Anwendung im Bereich der Qualitätsprüfung von verschiedensten Produkten. Vorstandschef Dr. Ley zeigte sich davon überzeugt, dass das künstliche Sehen eine Industrie ist, die gerade erst am Beginn ihrer Entwicklung steht und über sehr großes Potential in der Zukunft verfügt.

In der Praxis wird die Vision Technology heute bereits stark im Bereich der Qualitätskontrolle und bei der Produktoptimierung eingesetzt. Besonders hervorzuheben ist hierbei, dass es dabei nicht nur um die Überwachung und Auswertung von Informationen über die erstellten Produkte geht, also beispielsweise ein automatisches Aussortieren von Ausschuss. Vielmehr ist man dank Vision Technology in der Lage mittels einer Rückkopplung den Produktionsprozess weiter zu optimieren. So werden die festgestellten Fehler in das Produktionssystem zurückgemeldet und so gegebenenfalls eine automatische Anpassung des Produktionsprozesses ausgelöst. Somit trägt diese Technologie wesentlich zur Optimierung der Produkte und einer Senkung der Produktionskosten durch eine deutliche Reduzierung des anfallenden fehlerhaften Materials bei.

Aktuell weist der Markt für Vision Technology weltweit ein Volumen von etwa 6,1 Milliarden US-Dollar auf. Bis zum Jahr 2004 erwartet man jährliche Zuwächse von etwa 10 Prozent auf dann 8,3 Milliarden US-Dollar.

Die Basler AG verfolgt die Strategie verschiedene und thematisch diversifizierte Zielmärkte zu bedienen. Diese Aufstellung sorgt für eine größere Unabhängigkeit von möglichen rückläufigen Entwicklungen in einzelnen Bereichen. Wichtigstes Geschäftsfeld ist der Bereich Optical Media Inspection mit dem Zielmarkt der optischen Datenträger Industrie (Herstellung von CD/DVD etc.). In diesem Bereich hat Basler einen Marktanteil von etwa 40 Prozent und liegt mit dem größten Wettbewerber gleichauf. Das zweite Geschäftsfeld Sealing Inspection befasst sich mit Inspektion von Erzeugnissen der Gummi- und Elastomerindustrie (z.B. Dichtungsringe). In diesem Segment ist man mit einem Marktanteil von 55 Prozent klarer Marktführer.

Weiteres Potential für die Zukunft sollen die neuen Bereiche Display Inspection und Web Inspection beisteuern. Der Bereich Display Inspection, in dem man aktuell einen Marktanteil von 2 Prozent hat, richtet sich an die Elektronik-/Displayindustrie. In diesem Bereich ist der Anteil von fehlerhaften Produkten im Produktionsprozess heute immer noch sehr hoch, so dass hier erheblicher Investitionsbedarf der Hersteller besteht, um die Produktionskosten zu senken und die verkaufbare Stückzahl zu erhöhen. Der Bereich Web Inspection beschäftigt sich mit der Prüfung von sog. Endlos-Materialien, wie sie in der Kunststoffindustrie, bei der Produktion von Folien entstehen. Der fünfte Geschäftsbereich beschäftigt sich mit dem Komponentengeschäft. Hier produziert Basler Komponenten und Module und liefert diese an die Hersteller von komplexen Produktionsgerätschaften.

Zentrale Bedeutung für die Zukunft hat nach Aussage von Dr. Ley auch die Beteiligung an der amerikanischen Photobit Corp. Die Gesellschaft entwickelt weltweit technologisch führende Bildsensoren für Zeilen- und Flächenkameras. Bei Bildsensoren verfügt die Gesellschaft weltweit über das größte Patentportfolio. Beweis für die führende Position der Gesellschaft sei die Beteiligung namhafter Unternehmen wie Intel oder Hitachi bei der letzten Kapitalerhöhung der Photobit im Frühjahr des laufenden Jahres. Die Photobit plant den eigenen Gang an die US-Börse NASDAQ für die zweite Jahreshälfte 2002. Neben der strategischen Bedeutung stellt die Beteiligung nach Ansicht des Vorstandes auch eine erhebliche stille Reserve in der Basler Bilanz dar.

Erklärtes Ziel der Basler AG ist nach Aussage des Vorstandschefs die Marktführerschaft in den verschiedenen Geschäftsbereichen über die technologische Führerschaft zu erreichen. Erreicht werden soll dies über eine Diversifizierung in die verschiedenen Geschäftsbereiche. Neben der größeren Unabhängigkeit von sektoralen Trends sollen die etablierten Geschäftsfelder die jungen Bereiche finanzieren. Die Gesellschaft will insgesamt global und kundenorientiert am Markt agieren und auftreten.

Der Umsatz stieg im Berichtsjahr auf den neuen Spitzenwert von 40,3 Millionen Euro (Vorjahr: 34,6 Millionen Euro), das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag mit minus 3,3 Millionen Euro deutlich unter dem Vorjahresergebnis von plus 3 Millionen Euro. Zurückzuführen sei dieses enttäuschende Ergebnis neben den Anlaufinvestitionen für die neuen Geschäftsbereiche auf den Wegfall von Umsätzen und Aufträgen, insbesondere im vierten Quartal des Jahres 2000. Das Ergebnis je Aktie lag bei minus 0,47 Euro (Vorjahr: 0,35 Euro).

Der dramatische Rückgang des Aktienkurses der Basler AG ist nach Ansicht des Vorstandes im Wesentlichen auf folgende Faktoren zurückzuführen. Erstens durch die negative Entwicklung im Bereich der optischen Speichermedien im zweiten Halbjahr 2000 und die daraus resultierenden Verluste bei der Basler AG selbst, zweitens durch die allgemeine drastische Korrektur an den Aktienmärkten, insbesondere bei den High-Tech Unternehmen.

Vorstandschef Dr. Ley erklärte in der Zukunft alles für eine positivere Entwicklung des Unternehmensergebnisses und des Aktienkurses tun zu wollen. Dabei sei er aber in erheblichem Maße von der konjunkturellen Entwicklung sowie einem positiveren Kapitalmarktumfeld abhängig. Hauptziel des Managements der Balser AG ist die Steigerung des Unternehmenswertes. Positiv sei das große Interesse der Analysten an der Basler AG zu werten. Im Jahr 2000 wurde die Aktie von 8 Analystenteams namhafter Großbanken gecovert.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Vorstand weiterhin ein schwieriges Marktumfeld, geprägt durch die rückläufige US-Konjunktur sowie die Schwäche bei den Optischen Speichermedien. Mit einer gewissen Normalisierung rechnet man erst ab Jahresende 2001. Der Umsatz wird bedingt durch den deutlichen Rückgang bei den optischen Speichermedien unterhalb des Vorjahresniveaus bleiben, aufgrund des Umsatzrückganges sei ein negatives Ergebnis ebenfalls kaum vermeidbar. Mittelfristig wird sich das Geschäftsmodell mit etablierten und stark wachsenden Geschäftsbereichen auszahlen. So erwartet der Vorstand in den kommenden Jahren jeweils einen weiteren profitablen Geschäftsbereich der zum Unternehmenserfolg beiträgt.


Allgemeine Aussprache

Wiebke Schmidt, Sprecherin der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), dankte dem Vorstand für die offenen Worte und den sehr informativen Vortrag. Wenig Freude hatten jedoch die Aktionäre mit dem Kursverlauf der Basler Aktie. Im Zusammenhang mit der unerfreulichen Situation bezeichnete die DSW Vertreterin die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Höhe von 2,5 Millionen Euro für erklärungsbedürftig. Vorstandschef Dr. Ley erklärte, dass der Aufsichtsrat diese Position auch sehr kritisch hinterfragt habe. Um aber in neuen Geschäftsfeldern vernünftig aktiv werden zu können, sei ein gewisser Aufwand für Forschung und Entwicklung notwendig. Der Aufbau eines neuen Geschäftsbereiches dauere in der Regel etwa drei bis dreieinhalb Jahre.

Im Zusammenhang mit den angedachten Kosteneinsparungen erklärte der Vorstand, dass als erste Maßnahme nur noch sehr partielle Neueinstellungen vorgenommen werden. Bei einer länger anhaltenden Marktschwäche müsse man gegebenenfalls auch über die Reduktion des Personalbestandes nachdenken. Weiterhin wurde Ende 2000 ein Maßnahmenpaket zur Kostenreduzierung beschlossen.

Insbesondere die Budgets für sonstige betriebliche Aufwendungen, Forschung und Entwicklung, Reisekosten und sonstige Aufwendungen wurden einer strikten Kontrolle unterworfen, um Einsparungen zu realisieren. Um die Gebäudekosten zu senken, werde man sich um einen Mieter für die derzeit nicht benötigte Fläche von etwa 8.000 der insgesamt 24.000 Quadratmeter bemühen.

Das angekündigte Fortbildungs- und Ausbildungsprogramm macht nach Aussage des Vorstandes sehr große Fortschritte. Die Maßnahme soll im dritten Quartal 2001 abgeschlossen sein. Die positiven Effekte machen sich bei den Projektlaufzeiten und der Einhaltung der Projektbudgets bemerkbar.

Den angestrebten Ausbau der Aktivitäten in USA und Asien bezeichnete Dr. Ley auf Nachfrage als strategisch sehr bedeutsam. Die Niederlassungen im Ausland seien derzeit nicht verzichtbar, man bemühe sich aber in vielfältigen Gesprächen Kostensenkungspotentiale zu lokalisieren und umzusetzen. Insbesondere Kosten für Büroflächen, Administration sowie ein Teil der Personalkosten stünden hier zur Disposition.

Zum Verfehlen der Prognosen im Bereich der optischen Speichermedien äußerte sich der Vorstandschef wie folgt. Zum Ende des letzten Jahres musste eine Reihe von Kunden geplante Investitionen vor dem Hintergrund bestehender Überkapazitäten zurückstellen. Dieser Rückgang war zu Beginn des Jahres 2000 nicht absehbar. Der Rückgang bewege sich im übrigen im branchenüblichen Umfang, wie ein Blick auf die Rückgänge auf die Hersteller der Maschinen für die Speichermedien STEAG Hamatech oder Singulus zeige.

Für das laufende Jahr sei bei vorsichtiger Schätzung mit einem Umsatz in einem Bereich um die 60 Millionen DM mit eventuellem Potential darüber hinaus zu rechnen. Man gehe derzeit davon aus, den Boden erreicht zu haben. Ab dem zweiten Halbjahr erwarte man eine positive Entwicklung in der Region Asien. Diese Prognosen stützten sich auf die Vorhersagen aus unabhängigen Marktstudien und von Analysten, sowie aus Gesprächen mit den eigenen Kunden. Im Bereich der optischen Datenträger sei weiterhin von einem negativen Wachstum im Bereich von minus 30 bis 45 Prozent zu rechnen.

Dr. Hildebrandt, Vertreter der Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre (SdK), dankte dem Vorstand ebenfalls für die ausführliche und offene Darstellung der aktuellen Situation. Er habe den Eindruck gewonnen, dass die geschilderte Strategie tragfähig sei und man die gesteckten Ziele erreichen könne. Dringenden Handlungsbedarf mahnte der SdK Sprecher auf der Kostenseite an.

Die vom SdK Vertreter bemängelte fehlende Segmentberichterstattung begründete der Vorstand mit Wettbewerbsgründen. Hintergrund sei, dass man in manchen Bereichen eine Umsatzrendite von weit über 30 Prozent erziele und man den Kunden hier keine Argumentationshilfe für Verkaufsverhandlungen an die Hand geben will. Ab dem kommenden Jahr ist eine Segmentberichterstattung ohnehin zwingend vorgeschrieben und werde auch erfolgen. Der Vorstand wird zusammen mit dem Aufsichtsrat einen Lösung erarbeiten, um mögliche negative Folgen für den Vertrieb weitgehend zu minimieren.

Auf Nachfrage erläuterte der Vorstandschef die Wettbewerbssituation nach Bereichen aufgeteilt wie folgt. Bei den optischen Datenträgern liegt Basler mit der süddeutschen Dr. Schenk Gruppe gleich auf. Der jeweilige Marktanteil beträgt zwischen 40 und 45 Prozent. Weiterer Wettbewerber mit einem Anteil von etwa 10 Prozent ist die ebenfalls am Neuen Markt notierte aeco. Im Bereich der Gummidichtungen ist man mit 55 Prozent Marktanteil unangefochtener Marktführer. Neben einigen kleineren Wettbewerbern hat die zur börsennotierten Elexis Holding gehörende KMK in der letzten Zeit starke Einbußen bei den Marktanteilen hinnehmen müssen. Die Elexis AG habe ihre Beteiligung an der KMK abgeschrieben, so Dr. Ley weiter.

In den Bereichen Display Inspection und Web Inspection stehe man in Konkurrenz zu verschiedenen auch teilweise größeren und großen Technologiekonzernen. Eine strategische Bedrohung der optischen Prüfgeräte durch ein Substitutionsprodukt, der diese obsolet machen würde, besteht derzeit nicht.

Der Anstieg der Personalaufwendungen im Berichtszeitraum wurde auf Nachfrage mit der notwendig gewordenen Anpassung an marktübliche Vergütungsniveaus begründet. Eine Analyse habe ergeben, dass man in der Vergangenheit in einigen Bereichen keine marktüblichen Gehälter gezahlt habe. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde hierzu ein erster Schritt getan.

Die Photobit Corp., an der die Basler AG mit 14,8 Prozent beteiligt ist, erzielte in 2000 einen Umsatz von 20,2 Millionen US-Dollar bei einem Verlust von 11,1 Millionen US-Dollar. Per 30.03. betrugen die liquiden Mittel 20,8 Millionen US-Dollar. Neben der Basler AG sind die Altaktionäre mit 50 Prozent sowie die Unternehmen Intel, Omron, Hitachi und ATML mit jeweils etwa 5 Prozent an der Photobit Corp. beteiligt.

Den Nutzen der Kooperation mit und der Beteiligung an der amerikanischen Photobit Corp. begründete der Vorstand mit wichtigen Vorteilen für die Basler AG. Erste Produkte auf Grundlage der zukunftsträchtigen Photobittechnologie sollen im Herbst auf den Markt kommen. Neben speziell für Basler entwickelte Sensoren habe man als sogenannter Alphakunde zugriff auf neue Produkte aus dem Hause Photobit. Dieser Status garantiere einen zeitlichen Vorsprung gegenüber Mitbewerbern von sechs bis neun Monaten. Daneben besitzt Basler ein Zugriffsrecht aus Photobit Know-how für eigene Entwicklungen. Die getroffenen Vereinbarungen sind in einem umfangreichen Vertragswerk geregelt.


Abstimmungen

Nach Beendigung der allgemeinen Aussprache gegen 13:20 Uhr wurde die Präsenz mit 2.577.780 Aktien oder 73,65 Prozent des stimmberechtigten Grundkapitals festgestellt.

Sämtlichen Tagesordnungspunkten wurde mit sehr großer Mehrheit bei wenigen hundert Gegenstimmen und Enthaltungen zugestimmt. Folgende Beschlüsse wurden von der Hauptversammlung gefasst: Die Entlastung von Vorstand (TOP 2) und Aufsichtsrat (TOP 3), die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien (TOP 4), sowie die Wahl der Arthur Andersen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2001 (TOP 5)


Fazit

Wenig Freude hatten die Anleger in den letzten Monaten mit der Aktie der Basler AG. So verlor das Papier in den letzten Monaten über 80 Prozent an Wert. Neben der allgemeinen negativen Marktentwicklung wurde die Basler AG auch vom deutlichen Rückgang der Investitionen im Bereich der optischen Speichermedien getroffen. Der deutliche Rückgang wird noch mehrere Monate andauern und auch das Ergebnis für das laufende Geschäftsjahr belasten.

Wichtig für eine positive Entwicklung in der Zukunft ist neben einer Erholung des konjunkturellen Umfeldes im Bereich der Speichermedien und weiterer Erfolge in den neuen Geschäftsbereichen Web Inspection und Display Inspection auch eine geringere Fluktuation in den Vorstandsebene. Auch wenn personelle Veränderungen keinen ungewöhnlichen Vorgang in einem Unternehmen darstellen, sind zwei Vorstandswechsel innerhalb weniger Monate nicht unbedingt als optimal zu bezeichnen. Insbesondere das Ausscheiden des Finanzvorstandes Schmidtke wegen unterschiedlicher Vorstellungen über die Geschäftsstrategie hat zu Spekulationen im Markt geführt, die weder dem Standing der Gesellschaft noch einem positiven Kursverlauf dienlich sind.


Kontaktadresse

Basler AG
An der Strusbek 60-62
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Fax: 04102 463-109


Investor Relations:

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Email: christian.hoeck@baslerweb.com
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