Ein unnötiger Aufschrei

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Camenber:

Ein unnötiger Aufschrei

 
28.09.06 19:52

Ein unnötiger Aufschrei

von Jochen Steffens

Heute musste ich bei mehreren Analysten einen „Aufschrei“ zu den Hausverkäufen „neuer Häuser“ lesen. Darunter natürlich auch besonders unsere bearischen Kollegen. Es ging um folgendes: Gestern wurde veröffentlicht, dass die Zahl der Häuserverkäufe um 4,1 % auf 1,050 Mio. gestiegen sei. Gleichzeitig wurde der Vormonatswert von zuvor geschätzten 1,072 Mio. auf nun 1,009 Mio. Häuser „revidiert“.

Nimmt man diese „Revision“ heraus, dann wäre jedoch unter dem Strich ein weiterer Rückgang verblieben, nämlich von 1,072 auf 1,050 Mio. Häuser. Soweit ist das richtig.

Revisionen sind Normalität

Falsch ist es hingegen, den Eindruck vermitteln zu wollen, die Revisionen sei willkürlich oder sogar absichtlich motiviert. Die Zahlen, die hier veröffentlicht werden, sind vom August. Wir haben Mitte/Ende September. Es sind zunächst Schätzungen, wie so oft bei Konjunkturdaten, die früh veröffentlicht werden. Es ist zudem ein völlig normales Prozedere, dass die Zahlen von Monat zu Vormonat revidiert werden.

Der Wert ist hohen Schwankungen unterworfen

Die Zahlen zu den Hausverkäufen sind generell hohen Schwankungen unterworfen. Tatsächlich muss man Wetter und andere Faktoren einbeziehen. Zwar sind die Zahlen „saisonbereinigt“ aber gerade aus diesem Grund kann es aufgrund einzelner Phänomene zu starken Verzerrungen kommen.

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Anti Lemming:

Man könnte fast glauben

 
28.09.06 20:01
das hätte Steffens von mir abgeschrieben (ich hatte es zumindest schneller):

http://www.ariva.de/board/245194?pnr=2814020#jump2814020
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