Daten von Hotmail-Nutzer werden von Microsoft verk

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Daten von Hotmail-Nutzer werden von Microsoft verk Peet

Daten von Hotmail-Nutzer werden von Microsoft verk

 
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Persönliche Daten von Hotmail-Nutzer werden von Microsoft verkauft



Microsoft gibt die Adressen und persönlichen Angaben der 110 Millionen Nutzer des Freemailers Hotmail zu Werbezwecken weiter. Das berichtet das US-Onlinemagazin 'MSNBC' heute. Dem Verkauf der Angaben zu Namen, Adresse, Geschlecht und Zugangsart hätten die Nutzer in der Vergangenheit zugestimmt, sagte Unternehmenssprecher Adam Sohn dem Magazin.

Ein folgenreicher Vorgang. So finden sich in einem Hotmail-Account, den die Redaktion de.internet.com seit Jahren nutzt, derzeit bis zu 30 Spams pro Tag. Die Themenkreise, um die es in den ungewollten Zusendungen geht, lauten "Sodomie", "Sex mit Teenagern", "Wundermittel für Haarwuchs", "Penisvergrößerung" und "Kreditwucher". Ein im Juli 2001 eingeführter verbesserter Spam-Filter der Betreiber konnte hier nur ein paar Wochen Abhilfe schaffen. Die Schmutzflut erreicht den Ordner "Posteingang" und den automatischen Ordner "Junk-Mail" gleichermaßen. Ein Blick in unsere Rubrik "Persönliches Profil" bei Hotmail schafft Aufklärung: Die Checkboxen für "E-Mail-Adresse weitergeben" "Vor- und Nachnamen weitergeben" und "Weitergabe von Personen und Adressdaten" waren auf "Ja" gestellt. Das bedeutet, dass die Daten bei der Anmeldung auf Passport-Partnersites weitergegeben werden. Diese Weitergabe erfolgt, obwohl wir diese E-Mail Adresse ausdrücklich nicht ins Verzeichnis der Hotmail-Nutzer eintragen ließen.

Für eine Handvoll Dollars mehr

Neuerdings sind im Formular für Neuanmeldungen bei Hotmail die Checkboxen, die die Weitergabe der persönlichen Daten gestatten, standardmäßig auf "Nein" geschaltet. Aber jeder Nutzer, der vor März 2002 seinen E-Mail-Account auf den Plattform angelegt hat, wird belästig. "Rückblickend muss man feststellen, dass wir diesen Vorgang sehr viel besser hätten kommunizieren können", so Sohn.

Ein Kommunikationsproblem? Hotmail-Nutzer haben 2 MB Speicherplatz für ihre E-Mails. Wenn der Speicher voll ist, was in unserem Beispiel einmal alle 14 Tage der Fall ist, kommt neue elektronische Post gar nicht erst an. Aber für 20 Dollar kann man bei Hotmail mehr Speicherplatz kaufen. Ein interessantes Geschäftsmodell. (as)  
 
[ Samstag, 18.05.2002, 20:09  


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