Das KUV - Eine unterschätzte Aktienkennzahl

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Das KUV - Eine unterschätzte Aktienkennzahl

 
04.06.01 16:18
Das KUV - Eine unterschätzte Aktienkennzahl  
 Freitag, 01.06.2001 von Horst Fugger


Die Relation zwischen dem Kurswert einer Aktie und den anteiligen Umsätzen des Unternehmens führt nicht nur bei Privatanlegern, sondern sogar in weiten Teilen der Börsenliteratur ein unverdientes Schattendasein. Professionelle Wertpapieranalysten widmen dieser Kennzahl dagegen große Aufmerksamkeit, und das mit gutem Grund. Man könnte es sogar als ausgesprochen kurzsichtig bezeichnen, wenn Anleger immer nur auf die Gewinnentwicklung eines Unternehmens schielen. Woher sollen Gewinne kommen, wenn nicht aus Umsätzen? Diese Erkenntnis beginnt sich zumindest in Fachkreisen allmählich durchzusetzen, aber noch vor wenigen Jahren sah man das ganz anders. Damals wurde es an der Börse geradezu bejubelt, wenn ein Unternehmen trotz sinkender Umsätze steigende Gewinne meldete. Dergleichen galt nämlich als Beweis erhöhter Produktivität, und erreicht wurde es zum großen Teil dadurch, daß man Personalkosten einsparte, indem man Mitarbeiter entließ. Dabei war eigentlich damals schon abzusehen, daß diese Entwicklung irgendwann ein logisches Ende finden mußte: Man kann nun einmal nicht alle Mitarbeiter feuern und dann mit Rekordgewinnen rechnen. Produktivitätssteigerungen stoßen mit der Zeit an Grenzen, und dann gibt es nur noch eine Möglichkeit, Gewinnwachstum zu sichern: Die Umsätze müssen steigen.

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das Zentrum d.:

Der liebe Herr Fugger scheint völlig vergessen zu

 
04.06.01 17:40
haben, das sein Rat auch dem spekulativen Anleger gegolten hat. Denn es macht aus keiner Sicht Sinn, Aktien eines Unternehmens zu kaufen das Verluste macht. Es ist schon fast zum Lachen, das ausgerechnet jetzt die Anlagestrategien von Benjamin Graham herausgeholt werden. Wollte doch noch vor einem Jahr keiner was davon wissen. Im Gegenteil, neue Bewertungsmodelle haben Einzug gehalten, unter ihnen auch das Kurs/Umsatz Verhältnis. Weiterhin scheint der Herr Fugger zu übersehen, das die 1949 veröffentlichten Anlagegrundsätze sehr erfolgreich weiterentwickelt worden sind. Denn das Wachstum läßt Graham weitestgehend unberücksichtigt. Sein Schüler und späterer Angestellte Warren Buffett, heute millardenschwerer Superinvestor, hat diese Lehren zwar angewandt aber auch sehr erfolgreich weiterentwickelt.

Mein Rat: Kauft euch lieber die Bücher und macht euch ein eigenes Bild, als Kolumnen zu lesen die auch viel Wahrheit beinhalten aber auch ebenso viel Blödsinn.
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