Afghanischer Pilot bildete Extremisten aus

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Afghanischer Pilot bildete Extremisten aus

 
13.09.01 12:15
Kairo/Beirut - Ein Pilot aus Afghanistan hat nach Angaben der saudischen Tageszeitung "Al Asharq Al Awsat“ 14 arabischen Fundamentalisten beigebracht, wie man Passagiermaschinen vom Typ Boeing 727 fliegt. Wie die in London ansässige arabischsprachige Zeitung am Donnerstag unter Berufung auf den Piloten Rasul Birwaz berichtete, waren er und vier andere ehemalige Piloten der afghanischen Fluggesellschaft Ariana vom Taliban-Regime zu dieser Flugausbildung gezwungen worden.

Ausbildung auf Militärbasis

Alle 14 "Flugschüler“ hätten Afghanistan vor einem Jahr verlassen, einige von mit europäischen Pässen. Die Männer hätten erst eine Grundausbildung am Boden erhalten. Anschließend seien sie zu einer Militärbasis östlich von Kabul gebracht worden, wo sie von Kapitän Abdel Satar und einem anderen pensionierten pakistanischen General namens Islam Khan "praktische Unterweisungen“ erhalten hätten.

Die Ermittler in den USA gehen davon aus, dass zumindest einige der Entführer, die am Dienstag vier US-Passagiermaschinen in fliegende Bomben verwandelt hatten, Flugkenntnisse besaßen. (häg/AFP)
mod:

wenn diese Meldung sich bestätigt, bedeutet es

 
13.09.01 12:21
für das Talibanregime das Aus.
mod:

Zwei Terroristen studierten in Deutschland

 
13.09.01 12:26
ftd.de, Do, 13.9.2001, 9:55, aktualisiert: Do, 13.9.2001, 11:35  
US-Anschläge: Zwei Terroristen studierten in Deutschland

Bei der Suche nach den Tätern der Anschläge in den USA führt eine Spur nach Deutschland. Zwei der Terroristen waren als Studenten in Hamburg registriert.


Das FBI identifizierte nach Angaben des Nachrichtensenders CNN zwölf bis 24 Männer, die am Dienstag die vier Passagiermaschinen entführten und zu ihren Kamikaze-Flügen zwangen. Insgesamt kennen die Fahnder bereits die Identität von 50 Tätern und Mittätern, berichtete die Zeitung "Los Angeles Times" am Donnerstag. Die Ermittler seien "zuversichtlich", dass die Spur zu dem saudischen Terroristenführer Osama bin Laden führe.

27 der Verdächtigen hätten Pilotenausbildungen gehabt, schrieb die Zeitung. Sie seien in vier unabhängig voneinander operierenden Gruppen organisiert vorgegangen. Die Attentäter, etwa drei bis sechs in jedem der vier gekaperten Flugzeuge, hätten alle Pässe aus Ländern des Nahen Ostens gehabt. Nach Angaben von Justizminister John Ashcroft seien die Täter mit Messer und Teppichmessern bewaffnet gewesen und hätten auch mit Bomben gedroht.


In der Maschine, die nahe Pittsburgh abstürzte, war es offenbar zu Kämpfen zwischen den Passagieren und den Entführern gekommen. Das geht aus der Auswertung des Voice-Recorders vor, der am Mittwoch gefunden worden war.


In Autos und Wohnungen, die am Mittwoch an der amerikanischen Ostküste durchsucht wurden, seien Abschiedsbriefe einiger Attentäter an ihre Eltern gefunden worden.


Zwei der Terroristen, die mit Flugzeugen in die Türme des World Trade Centers rasten, lebten zeitweise in Hamburg. Sie waren in der Hansestadt gemeldet, teilte Innensenator Olaf Scholz (SPD) am Donnerstag mit. Die beiden Verdächtigen stammen laut Melderegister aus den Vereinigten Arabischen Emiraten.


Die Hamburger Behörden waren am Dienstagabend über das Bundeskriminalamt vom amerikanischen FBI alarmiert worden. Danach waren der 33-jährige Mohammed Atta, der als Passagier des Fluges der American Airlines AA 11 identifiziert wurde, sowie der 23-jährige Marwan Al-Schehi, der an Bord der Fluges AA 175 gewesen sein soll, aus Deutschland eingereist waren. Nach den Meldeunterlagen hielten sich beide legal in Hamburg auf, wohnten in Stadtteil Harburg und waren an der dortigen Technischen Universität eingeschrieben.


Bei der Überprüfung von acht Wohnungen, von denen vier durchsucht worden seien, wurde keiner der Verdächtigen mehr angetroffen. Eine Frau sei als Zeugin mit aufs Polizeipräsidium genommen worden, sagte Scholz. Es gebe weiter keinerlei Hinweise, dass Deutschland, insbesondere Hamburg einer Gefährdung ausgesetzt seien, betonte der Senator.



Bin Laden nicht unter Hausarrest


Die afghanische Taliban-Bewegung wies am Donnerstag Berichte zurück, der saudi-arabische Millionär Osama Bin Laden sei unter Hausarrest gestellt worden. Eine islamische Nachrichtenagentur wiederholte eine Stellungnahme der Taliban-Regierung, nach der Bin Laden nichts mit den Anschlägen in New York und Washington zu tun habe. Bin Laden hält sich vermutlich seit Jahren in Afghanistan auf. Der Westen verdächtigt ihn, bereits mehrere Anschläge auf US-Einrichtungen organisiert zu haben.


Die Diplomaten, die sich zur Unterstützung der acht inhaftierten Mitarbeiter der Hilfsorganisation "Shelter Now" in Afghanistan aufhalten, verlassen das Land am Donnerstag. Dies teilte das australische Außenministerium mit. Zuvor würden die Diplomaten jedoch noch einen islamischen Gelehrten als Verteidiger der Mitarbeiter der christlichen Hilfsorganisation ernennen, sagte eine Sprecherin des Ministeriums. Vier der Entwicklungshelfer stammen aus Deutschland, zwei aus Australien und zwei aus den USA. Sie sind wegen christlicher Missionstätigkeit angeklagt. Die meisten Ausländer haben das Land inzwischen aus Furcht vor einem militärischen Schlag der USA verlassen.


Die Vereinten Nationen schlossen am Donnerstag die Evakuierung ihrer internationalen Mitarbeiter aus Afghanistan ab. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) zog die meisten seiner Mitarbeiter ab.


Auch arabische Extremisten in Afghanistan haben nach Presse-Berichten ihre Lager geräumt, weil sie Vergeltungsangriffe der USA befürchten.



Übergriffe auf Muslime in USA


In den USA sind zahlreiche Amerikaner arabischer Abstammung Opfer von Attacken geworden. In Moscheen und Läden wurden Fenster eingeschlagen und Todesdrohungen hinterlassen, islamische Zentren wurden mit hasserfüllter Graffiti beschmiert, berichteten US-Zeitungen am Donnerstag.



© 2001 Financial Times Deutschland  
ecki:

Diese Irren gehören sowieso abgesägt.

 
13.09.01 12:28
Damit wäre eine Handhabe da.
Weltkulturerbe zerstören,
Frauen Unterdrücken usw...
Das Mittelalter ist vorbei!
cap blaubär:

zweifelsfrei gehört das Pack in den Knast aber

 
13.09.01 12:40
vorsicht mit solchen Meldungen,darf hier mal an die angebliche"Kinder-Krankenschwester"aus Kuweit erinnern(die ausser zur eigenen Behandlung nie ein Krankenhaus von innen gesehen hatte)die vor der Uno über "Gräultaten"berichtete.
Wir befinden Uns PRmäßig schon im Krieg mit denen,also nicht alles was publiziert wird ist von journalisten.
blaubärgrüsse  
uiuiui:

alles irre

 
13.09.01 12:52
Auch letzte Nacht haben die Eiwohner Palästinas auf die Paläsrinenser eingeschossen, wen wunderts wenn die ihre Subventionsgeber wenig lieben.

Zum Streiten gehören mindestens zwei Parteien. Wenn man sieht in welchen Ruinen Menschen heranwachsen, wundert es nicht gewaltbereite Menschen vorzufinden.

Der Grund des Übels muss ausradiert werden: Armut und Unterdrückung, dann werden die Extremisten keine Unterstützung finden. Wie heisst es, "Wer Gewalt anpflanzt wird Gewalt ernten.
mod:

Aktuell: Festnahmen in Hamburg:

 
13.09.01 13:06
www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,156883,00.html
cap blaubär:

mein lieber uiuiui

 
13.09.01 13:15
natürlich ist das ein Symbol gewesen(was den Opfern nicht wirklich hilft)aber es wird immer trottel geben die ihr eigenes Leben relativieren und das von Andern gleich mit,genau wie sich immer Anlässe finden lassen um so einen Wahnsinn zu"rechtfertigen"und durchzuführen.
Diese Tat zum "wachrütteln des Weltgewissens"zu gebrauchen halt ich für perfide und bar jeglichen mitgefühls mit den Zertrümmerten,würde auch implizieren das Du sowas für vertretbar oder wünschenswert hälst
blaubärgrüsse
 
mod:

Einer der Terror-Piloten?

 
13.09.01 13:22
http://www.spiegel.de/img/0,1020,133315,00.jpg"

Sachdienliche Hinweise erwünscht!

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,156883,00.html
mod:

US-Kongress will 20 Milliarden Dollar Sofortmitte

 
13.09.01 13:33
+++ US-Kongress will 20 Milliarden Dollar Sofortmittel bewilligen +++ Letzte Überreste des World Trade Centers eingestürzt +++ Wall Street bleibt auch am Donnerstag geschlossen +++ Racheakte an Minderheiten in New York +++ FBI: Terroristen sind identifiziert +++ Bundeskanzler Schröder: Deutschland trägt NATO-Entscheidung mit +++ NATO beschließt den kollektiven Verteidigungsfall +++ Axel-Springer-Verlag unterstützt USA und NATO +++ Notrufnummern für Angehörige +++ Für weitere Informationen klicken Sie auf die Schlagzeile +++
www.bild-online.de/
mod:

Großbritannien dementiert Bombadierung des Südirak

 
13.09.01 13:45
Großbritannien dementiert Bombadierung des Südiraks +++ Hamburg: Polizei nimmt Verdächtigen fest +++ US-Aufruf an Truppen macht Vergeltungsanschlag wahrscheinlich
www.bild-online.de/
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