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Heavy Week...: Wochenrückblick KW 15-2024 – Amerikanische Inflationsdaten und EZB-Zinsentscheidung im Fokus!

Sonntag, 14.04.2024 18:26 von Jörg Schulte - Aufrufe: 2361

Die vergangene Handelswoche war geprägt von einer Vielzahl an Impulsen, die für reichlich Bewegung an den Finanzmärkten sorgten. Insbesondere zwei Faktoren stachen hervor und hielten die Investoren auf Trab.

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

es waren die amerikanischen Inflationsdaten und die Leitzinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag, welche einen maßgeblichen Einfluss auf den Deutschen Aktienindex (DAX) hatten, der auf Wochenbasis rund 1,1 % an Wert verlor. Der Dow Jones präsentierte sich mit einem Plus von rund 3,80% extrem stark, während die Nasdaq 100 annähernd 0,6 % an Wert verlor.

 

Quelle:WallstreetOnline.de

 

Die amerikanischen Inflationsdaten sorgten für erhebliche Volatilität an den Märkten. Eine unerwartete Steigerung der Inflationsrate löste zunächst Besorgnis aus und führte zu turbulenten Kursbewegungen. Auch die Entscheidung der EZB zur Geldpolitik ließ die Anleger nicht unberührt. Die Frage nach der weiteren Entwicklung der Inflation sowie der zukünftigen geldpolitischen Maßnahmen blieb weiterhin offen, was zu Unsicherheiten und Risiken führte.

In dieser unsicheren Lage reagierten auch die Währungshüter entsprechend strategisch, um auf alle möglichen Szenarien vorbereitet zu sein. Die Märkte selbst zeigten sich in Folge dieser unklaren Aussichten unentschlossen und tendierten zu einer volatilen Entwicklung. Es wird erwartet, dass diese Volatilität in den kommenden Wochen anhalten wird, während sich die charttechnische Situation zunehmend eintrübt.

Die US-Inflation stieg bereits den dritten Monat in Folge, wobei der Kern-‚CPI‘ monatlich um 0,40 % anstieg, gegenüber den geschätzten 0,30 %. Auf Jahressicht lag der Anstieg +3,8 % gegenüber den erwarteten 3,7 %. Diese Zahlen mögen von außen betrachtet nur leicht enttäuschend erscheinen, aber der ‚CPI‘ einschließlich Lebensmittel und Energie stieg von 3,2 % im Februar und auf +3,5 % im März.

Mit anderen Worten: Amerikanische Haushalte spüren die Auswirkungen steigender Preise täglich. Und der Anstieg der Ölpreise, von 70,- auf 86,- US-Dollar pro Barrel WTI in wenigen Monaten, wird die Lage nicht verbessern. In diesem Umfeld ist es wenig überraschend, dass die Renditen so stark anziehen, dass die Rendite der US-10-jährigen Anleihen das wichtige langfristige Widerstandsniveau von 4,60 % erreicht hat, was den Dollar weiter nach oben treibt.

Während die Aufmerksamkeit der Finanzmärkte hauptsächlich auf den Preisschwankungen in den Vereinigten Staaten lag, spielte auch die Handlung der Europäischen Zentralbank (EZB) eine entscheidende Rolle. Wie erwartet, beließ die EZB ihre Leitzinsen unverändert, deutete jedoch die Möglichkeit einer geldpolitischen Lockerung bereits im Juni an, sollte die wirtschaftliche Situation dies erfordern.

Darüber hinaus konnten auch die neuesten Wirtschaftsdaten aus China, insbesondere zu Inflation und Handelsbilanz, wenig dazu beitragen, über das derzeitige wirtschaftliche Momentum des Landes zu beruhigen. Entsprechend war die Woche geprägt von einer Vielzahl von makroökonomischen Indikatoren, die den Investoren nicht schmeckten.

 

Gold und Silber, Investments der ersten Wahl!

 

Die internationalen Indizes zeigten also weiterhin erratische Bewegungen, da die Unsicherheit über die Zinsentwicklung zunimmt. Gold blieb das Investment der ersten Wahl. Eine Unze Gold erreichte sogar einen neuen Rekord bei fast 2.430,- US-Dollar, während Silber an der 30,- US-Dollar Marke anklopfte. Der Preis pro Pfund Kupfer notiert ebenfalls um etwa 3 % höher.

 

Quelle: Onvista.de

 

Ausblick:

Nach einer turbulenten Woche für Zentralbanken wird der Fokus nun auf den Einzelhandelsumsätzen in den USA am Montag und der ersten Schätzung des BIP für das erste Quartal in China, am Montagabend liegen. Zudem wird der Drohnenangriff des Irans auf Israel für Gesprächsstoff unter der den Politikern und Börsianern sorgen. Gut möglich, dass Gold und Öl morgen direkt wieder steigen.

Zudem umfasst der Unternehmenskalender rund vierzig Quartalsberichte von Unternehmen im Wert von über 50 Mrd. US-Dollar. Dazu gehören in den USA Unternehmen wie Goldman Sachs, UnitedHealth, Johnson & Johnson und Netflix, während in Europa Unternehmen wie LVMH, ASML, Rio Tinto und L'Oréal im Rampenlicht stehen sollten.

Insgesamt verspricht auch die neue Woche wieder eine Menge an Informationen für Marktreaktionen zu liefern. Enormes Potenzial haben unserer Meinung nach noch gute und günstige Rohstoffunternehmen. Warum, das könne Sie gerne in unserem folgenden Wochenrückblick nachlesen.

Aurania Resources / Osisko Gold Royalties

Industriemetalle wie etwa Kupfer sind auf dem Vormarsch

Analysten sehen weltweit eine höhere Produktivität voraus. Angebotsengpässe und eine stärkere Nachfrage sollen kommen.

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Endeavour Silver / Vizsla Silver

Silber braucht der Anleger

Der Strombedarf wächst, in den USA und weltweit. Photovoltaikmodule verschlingen Silber.

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Run, Gold run…

Goldpreis erreicht Rekordhöhe! Droht ein Flächenbrand im Nahen Osten?

Am Freitag überschritt der Goldpreis die Marke von 2.410,- US-Dollar pro Unze und erreichte damit ein neues Rekordhoch.

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GoldMining / Fury Gold Mines

Edelmetallhandel mit hohem Ankaufgeschäft

Die Kursrally beim Goldpreis führt gerade dazu, dass sogar Barren und Münzen eingeschmolzen werden.

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Skeena Resources / U.S. GoldMining

Wie warme Semmeln geht Gold über den Ladentisch

Das Handelsunternehmen Costco verkauft in den USA Goldbarren und Silbermünzen.

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Uranium Royalty / Premier American Uranium

Vieles spricht für Uran-Bergbauaktien

Bei der globalen Energieerzeugung wurde ein Wendepunkt erreicht. Der Klimawandel sorgt für Bedarf an kohlenstofffreiem Strom.

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Osisko Development / MAG Silver

Sonnenfinsternis, Energie, Mexiko und Bergbau

Befinden sich Gebiete in Dunkelheit, gibt es keine Sonnenenergie.

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+++ Gigantische Fusion! +++

Die Kraft der Fusion: TOP-Unternehmen schließen sich für eine strahlende Zukunft zusammen! Jetzt einsteigen!

In einer Welt, in der atomare Energie weiterhin als treibende Kraft für Entwicklung gilt, stehen einige Länder wie China, die USA, Indien und Japan fest hinter ihrer Nutzung. Selbst das EU-Land Frankreich.

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Targa Exploration / Century Lithium

Lithium sorgt für Reichweiten

Mit den gestiegenen Reichweiten sind die Elektroautos alltagstauglich geworden. Lithium ist dabei.

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Tudor Gold / Chesapeake Gold

Der Goldpreis kann noch weiter steigen, so denken viele

Ein Allzeithoch jagt das andere. Dennoch sehen viele Analysten noch weitere Preissteigerungen auf uns zukommen.

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Im Uran-Rausch…

USA und Japan setzt auf Eigenproduktion, während der Weltmarkt brodelt!

Während Deutschland zögert, setzen zahlreiche andere Länder, darunter auch das einst von Fukushima gebeutelte Japan, weiterhin auf die Kraft der Kernenergie – und das noch entschlossener als je zuvor!

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US Critical Metals / Sibanye-Stillwater

Wie es mit den Rohstoffen weitergeht

Die Zeit könnte reif sein für einen Rohstoff-Superzyklus.

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Osisko Gold Royalties / Gold Royalty

Goldminenaktien hinken preislich dem Gold hinterher

Zwar hat der Goldpreis nie gekannte Höhen erreicht, aber die Goldminenaktien haben noch nicht aufgeholt.

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Victoria Gold / Revival Gold

März 2024 – der stärkste Goldmonat seit 2004

Der März war nicht nur der wärmste in Deutschland seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, auch der Goldpreis brach alle Rekorde.

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Calibre Mining / Collective Mining

Zentralbanken stocken ihre Goldreserven weiter auf

Der Februar war der neunte Monat in Folge, in dem die Zentralbanken Gold zukauften.

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Läuft und läuft und läuft...

Der Gold-Rausch ist noch lange nicht vorbei! Deshalb schon heute auf die Gewinner von morgen setzen!

Gold wirft doch Zinsen ab… Unglaublich aber wahr! Über etwa 25 Jahre gesehen hat Gold besser performed als der DAX. Und das ist erst der Beginn. Denn die eigentliche Gold-Rallye steht gerade erst bevor!

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Viele Grüße und ein glückliches Händchen beim Handeln,

Ihr

Jörg Schulte

 

 

 

 

Quellen: marketscreener, onvista.de, eigener Research, Bildquellen: die jeweiligen Unternehmen, tradingeconomics.com, WallstreetOnline.de, stock.adobe.com, Intro Bild: stock.adobe.com

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